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Estrich Keller

Estrich Keller - Hallo,

wir möchten gerne eine glatte Oberfläche auf unserem Kellerboden für eine bessere Reinigung.

Vorhanden ist ein Ziegelboden. Er soll nicht ausgehoben werden. Der Keller des 80-Jahre alten Hauses hat eine gewisse Grundfeuchte ist aber nicht naß.

Ein Estrichleger meint, dass unter den EHallo,

wir möchten gerne eine glatte Oberfläche auf unserem Kellerboden für eine bessere Reinigung.

Vorhanden ist ein Ziegelboden. Er soll nicht ausgehoben werden. Der Keller des 80-Jahre alten Hauses hat eine gewisse Grundfeuchte ist aber nicht naß.

Ein Estrichleger meint, dass unter den Estrich eine Schweißbahn gehört, da eine Folie nicht wasserdicht ist und der Estrich über die Zeit Bodenfeuchte aufnimmt und es muffig wird.

Ein anderer meint, dass eine Folie reicht bei der Verwendung eines wasserfesten Estrich. Wenn man abdichtet gehe die ganze Feuchtigkeit in die Wände.

Was empfiehlt die Fachwelt?

Grüße
Klaus
Klaus | 01.06.10
weiter denken
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Hallo,

Nur um einer besseren Reinigung wegen würde ich mir keinen Estrich auf einen derartig guten Kellerboden basteln.
Ob eventuell vermehrt Feuchtigkeit nach einer Fußbodenversiegelung in den Wänden aufsteigt hängt natürlich zum einen von den Feuchteverhältnissen im Baugrund, zum anderen vom Vorhandensein und Funktion der Horizontalsperren ab.
Auch zu berücksichtigen ist, das Feuchtigkeit die in Kellern gelegentlich in Form von Kondensat ausfällt nach einer Abdichtung nicht mehr in diesem Maße vom Fußboden aufgenommen werden kann.

Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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Kellerboden
Ich denke auch, das der Boden so wie er ist die günstigere Alternative ist. Ab und zu mal fegen reicht doch zur Reinigung aus.
Ein Estrich löst das Problem allein nicht, dazu käme noch eine Beschichtung bzw. ein Bodenbelag.
Ob das den Aufwand lohnt bezweifle ich.
Wenn Sie es denn doch machen wollen:
Ein einfacher Zementestrich ohne Folie oder Schweißbahn genügt völlig. Falls Sie mit der rauhen Oberfläche immer noch nicht klarkommen, legen Sie einfach einen billigen PVC- Belag lose auf.
Der Estrich nimmt darunter normale Bodenfeuchte an, das schadet weder dem Estrich noch den Wänden.


Viele Grüße
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 01.06.10
Immer vorher Gehirn einschalten
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Andere wären froh,
wenn Sie so einen (schönen) Boden hätten!
Immer mal auskehren mit einem harten Besen, das reinigt,
und die Mörtelflecken oberflächig abklopfen.
-
Wenn Sie da was drauf machen stimmt auch der Treppenantritt nicht mehr.
Das bringt nur weitere Nachteile.
"Never change a running system." oder wie das heißt.
Grüße
Uwe M. | 01.06.10
da
eine Frage gestellt wurde und bisher keine Antwort kam, sondern nur Gegenmeinungen, nenne ich hier eine technische Lösung, die denkbar und für den Laien machbar ist, ihre unbestrittenen Nachteile hat und doch auf die Frage eingeht:
Dichtungsschlämme auf den Ziegelboden, Fliesenmittelbett/Dickbettmörtel - flexibel und dann Feinsteinfliesen.
Das Problem am Treppenantritt und mögliche Kondensfeuchte bleibt.
Olaf aus Sachsen | 01.06.10
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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@Olaf

Ist das dann die Variante für das erste Haus?

Grüße aus Schönebeck


P.S.
Georg Böttcher ist auch schon auf die Frage eingegangen.
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
“Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.” Oscar Wilde
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habe
ja nicht geschrieben, dass das die Lösung für mein drittes Haus wäre, denn dann würde wohl das Ziegelpflaster raus kommen - wenn ich denn eine ander Oberfläche wöllte - und das ist Sache des Besitzers !
Aber ich kenne zig Fußböden hier auf dem Land, wo ganau das vor fast 2 Jahrzehnten gemacht wurde - und keine hat Probleme, außer die, die billige weiße Keramikfliesen aus den Baumarkt genommen haben. Dass Du immer besser , wenn nicht gar vollendet baust, ist mir hinreichend bekannt....
Olaf aus Sachsen | 01.06.10
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Nun mal nicht so beleidigt Olaf, ich halte es für Murks, das ist eben meine Meinung.

Und was meine Bauereien betrifft, diese sollen erstmal zweckmäßig sein und dürfen dann auch gerne schön aussehen, das gelingt mir aber auch nicht immer.

Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
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Ziegelfußboden
mal kurz eine ganz andere Frage: ich würde mir gerne so einen schönen Ziegelfußboden in Teilen des Wohnbereichs legen. Wie verfugt man sowas im Innenbereich dauerhaft?

Danke und Grüße
Peter
Peter | 01.06.10
Geit nich haaßt will nich
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Kommt auch auf den Untergrund an.
Sehr schön machen sich auch alte Bieberschwänze, die kann man rechteckig oder quadratisch schneiden und dann Verlegen und verfugen. Zu guter letzt schleifen.
Das spart Gewicht und Aufbauhöhe.

Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
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Untergrund wäre Estrich ... Und die Steine habe ich schon, weil ein Teil des alten Wirtschaftsbereichs so einen Fußboden hatte. Dort war er aber nur eingesandet. Das wär mir im Haus zu krümelig
Peter | 01.06.10
Geit nich haaßt will nich
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Hier hab ich vor ein paar Jahren mal ein Ofenpodest auf einer Holzbalkendecke so gemacht (Steine längs geschnitten) verlegt und verfugt mit Lehm.
Hält bestens.
Der Bauherr (Malermeister) hat es wegen der besseren Reinigung mit Leinöl gestrichen.
Auf dem Bild ist es noch nicht gefugt.





Ofenpodest -


Bei Estrich würde ich die Steine mit einer Eigenmischung aus Sand und Zement verfugen.


Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
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sieht super aus!!!! Danke für die Tipps, werde ich so umsetzen!
Peter | 01.06.10
Geit nich haaßt will nich
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nein
bin nicht beleidigt (Maurer haben ein dickes Fell), da ich solche Kommentare aber habe kommen sehen, hatte ich meine Antwort schon dahingehend ergänzt. Aber wenn Du so viel Zeit hast.
Was am Ende mit dem Boden passiert, bestimmt sowieso der Bauherr. Ob es den anderen gefällt oder nicht. Ihr habt doch auch nicht alle Schafwollsachen an, nur weil es in einem Forum von einigen so empfohlen wird ....
Klaus hatte seine Gründe ja beschrieben. Meine Vorschlag ist einer von mehrerer möglichen Lösungen. Möglich wäre ja auch ein Schleifen. Aber macht das Sinn ?
Olaf aus Sachsen | 01.06.10
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Gute Frage Olaf,
bevor ich was drüber kleckern würde, würde ich lieber Schleifen oder, der Unebenheiten wegen besser Sandstrahlen lassen.


Grüße aus Schönebeck
BAUST Bau& Sanierung Struve | Oliver Struve | 01.06.10
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