Wandaufbau Leichtbau diffusionsoffen evtl. ohne Dampfbremse
es geht um die lachhaft dünne Außenwand (bzw. Dach) der Fachwerkkonstruktion meiner fahrbaren Diplomarbeit (in Gestaltung, nicht in Architektur...).
Das Ganze ist prinzipiell so eine Art Bauwagen (das max. mit 20 km/h bewegt werden soll) mit folgendem Wandaufbau:
(innen nach außen) 15 mm Profilholz
60 mm Holzständer mit 60 mm Hanf in den Gefachen,
6 mm Hwf (mehr Rieselschutz als Daemmung),
Schalungsbahn (sd 0,02 m)
Lattung und Hinterlüftung,
Fliegengitter,
Schalung
Nun versuche ich, die von mir vorher geplante Dampfbremstapete (proclima) evtl. wegzulassen und die innere Schalung möglichst fugendicht zu kriegen, so daß diese die Dampfbremsfunktion übernimmt. Mit Osb funktioniert das ja, kann in meinem Fall Vollholz dasselbe leisten? Evtl. ließe sich die Dampfdiffusion durch einen Anstrich erhöhen. Daß diese Wand keine Installationsebene hat ist traurig, aber jeder cm Breite fällt ins Gewicht, bisher hat mir ein Zimmermann geholfen, hier ist er sich nicht sicher. Wenn mir das jemand beantworten könnte, würde ich mich sehr freuen,
viele Grüße
M. Ries
M. Ries | 21.07.09
Korrektur
Erhöht werden soll die Dampfdichtigkeit durch den Anstrich, falls das einigermaßen gleichmäßig funktioniert, Grüße
M. Ries
M. Ries | 21.07.09
Eine OSB
als Dampfbremse funktioniert nur, wenn alle Fugen und Abschlüsse abgeklebt werden. das dürfte bei einer Lage Profilholz nicht gewünscht sein. Warum ist es ein Problem unter den Profilhölzern eine Dampfbremse z.B. ProClima dB+ einzubauen.
Wenn Außen statt der 6 mm Holzweichfaserplatte eine Pavatex Isolair l od. gleichwertig eingebaut wird, kann auf die Unterspannbahn verzichtet werden.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 21.07.09
Der Weg ist das Ziel
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Wandaufbau im Leichtbau
Hallo,
ob bei diesem dünnen Wandaufbau eine Dampfbremse eingebaut wird oder nicht ist im Hinblick auf die ohnehin erfolgende Kondensatbildung unerheblich !
Es kommt aber nur dann zu Kondensat, wenn es ein Dampfdruckgefälle gibt, also Innen tatsächlich Feuchtigkeit abgegeben wird, die nicht abgelüftet wird.
Also heißen die Lösungen für den Bauwagen doch
1. Lüftung
2. Dämmung mit hochwertigem isolationsmaterial z.B. Vacuum-Isolationspaneelen.
Grüße und gutes Gelingen !
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 21.07.09
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Mit Dampfbremse
gibt es eben keine Kondensatbildung (vorausgesetzt die Temperaturen stimmen).Vakuumpaneele überzeugt mich grundsätzlich nicht, erst recht nicht zwischen Holzständern eingebaut. Darüber hinaus ist sie Dampfdicht, auch keine Eigenschaft die ich mir normaler weise wünsche.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 21.07.09
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Vorausgesetzt, die Temperaturen stimmen...........
o.K. tun sie aber nicht, jedenfalls nicht im Durchschnittswinter.
Grüße
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 21.07.09
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Ich denke, dass tun sie doch
Bei folgendem Aufbau
- Holz
- Dampfbremse
- Hanf
- Isolair
kommt es auch bei einer Innentemperatur unter 5° nicht zu Tauwasserausfall in der Konstruktion. Bei höheren temperaturen also nach DIN 20°/50% liegt der Taupunkt bei 9,3°, die Oberflächentemperatur aber bei ca. 17,0°. Die Konstruktion ist natürlich weiter tauwasserfrei. Aber vielleicht kennen sie Herr Beckmann ja eine Konstellation wo es nicht mehr funktioniert.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 21.07.09
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vielen lieben Dank!
Allen Interessierten und insbesondere Herrn Heim. Die Dampfbremse kommt jetzt auf jeden Fall unter das Holz. Und nochmal vielen Dank, daß Sie sich die Muehe machten das durchzurechnen.
Viele freundliche Grüße aus Hessen,
M. Ries
M. Ries | 24.07.09