Dämmung von oben einlegen mögliche? Was ist dann mit Dampfbremse?
Mein Bungalow (Bj. 1980) ist im Dachgeschoss nicht ausgebaut. Die Decke zwischen EG und Dachboden besteht aus Holzbalken. Diese sind von unten sichtbar mit Fermacell verkleidet und darauf wurde ein Strukturputz aufgebracht. So sehen jetzt die ganzen Decken im Hause aus!
Die Dachschrägen im Dachgeschoss sind nicht gedämmt!
Die Holzbalken sind von oben auch nicht verkleidet (keine Trockenestrich oder ähnliches).
Ich möchte die ganzen Decken jetzt "von oben DÄMMEN". Einfach Wolle (Klemmfilz)von oben zwischen die Balken drücken.
Und jetzt endlich zu meiner Frage:
Was muß ich denn jetzt machen mit der Dampfbremse?
Kann ich die Dampfbremse einfach von oben einlegen?
Wie verklebe ich die Dampfbremse (oder nicht notwendig)?
Dampfbremse überhaupt notwendig!
PS: Möchte in ein paar Jahren den Dachboden vielleicht auch
noch zu einem Wohnraum ausbauen!
VIELEN DANK IM VORAUS!!!
Bocciag | 19.01.05
Dampfbremse oben anordnen
Es gibt Möglichkeiten die Dampfbremse auf der Decke bzw. von oben zwischen den Balken anzuordnen. Die Detailausbildung und die Taupunktberechnung ist dafür ordentlich auszuführen und ich empfehle den Einbau von einer Dampfbremse mit variablem Sd-Wert, die Staufeuchte an den Deckenbalken verhindert.
Alternativ ist ein diffussionsoffene Dämmung denkbar, bei der auf die Dampfbremse verzichtet werden kann/muß.
Ingenieurbüro Leyh | Thomas Leyh | 19.01.05
... sinnvoll sanieren ...
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Auf eine Dampfbremse verzichten
kann Herr Bocciag vermutlich nicht, da er sonst neben dem geforderten Dämmwert, die Luftdichtigkeit nicht hin bekommt.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 19.01.05
Der Weg ist das Ziel
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Zwischenzustand
Ich sehe die Dämmung der Decke nur als Bauzustand und nicht als entgültigen Ausbau. Die Dichtigkeit muss später über die Dachdämmung hergestellt werden. Für den Übergang ist meines Erachtens keine Dampfbremse erforderlich.
Ingenieurbüro Leyh | Thomas Leyh | 20.01.05
... sinnvoll sanieren ...
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Stimmt
wenn's 2 Jahre sind, wenn's 10 sind wird's unter Umständen kritisch.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 20.01.05
Der Weg ist das Ziel
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Erster Schritt
Zur jetzigen Situation würde ich, vorausgesetzt es befindet sich noch kein Dielenboden oben auf, nur lose eine Zellulose aufblasen und diese absprayen zur Oberflächenfestigkeit. Sollte ein Holzboden vorhanden sein, dann einfach unter diesen Zellulose einblasen.
Oder ähnliche Materialien.
Mineralwolle würde ich aus heutiger Sicht nicht mehr zur Anwendung bringen.
Und wenn später der Dachbereich dann doch ausgebaut werden sollte, dann betrachtet man den Sparrenbereich unter diesen neuen spezifischen Ansprüchen einfach neu.
Grüße zum Donnerstag von Udo
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle | 20.01.05
LEHM - natur am bau
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@ mühle
womit würden sie absprayen?
ist das dann noch atmungsaktiv?
jörg seifert | 20.01.05
Mit Wasser! Besprenkeln, nicht begießen ;-))
Das Wasser verdunstet, und die Oberfläche der Zellulose verfilzt, so dass sie nicht bei jeder kleinen Luftbewegung durch die Gegend staubt.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 20.01.05
Der Weg ist das Ziel
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@ heim
danke
jörg seifert | 20.01.05
@seifert
Gerne :-))
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 20.01.05
Der Weg ist das Ziel
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Zusammenwirken
Genau so stelle ich mir die Zusammenarbeit in diesem Forum vor, daß jeder genau seine Stärke in die Antworten mit stellt.
Und darauf sollten wir dann auch praktisch weiter aufbauen, denn der nachholebedarf ist enorm.
Grüße aus der verschneiten OL
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: Inh.: Udo Mühle | 22.01.05
LEHM - natur am bau
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