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Wandheizung - Innendämmung

Hallo, sorry, daß ich im Fachwerkforum frage, obwohl es um ein Ziegelhaus geht:
Die Außenwände sind teils 30 und sonst 45 cm dick, aus roten, recht mürben Ziegelsteinen mit Kalkmörtel gemauert. Baujahr ca. 1860. Ich möchte eine Wandheizung istallieren und frage mich, wie ich eine ( Innen- ) Dämmung gestalten kann, die zu hohe Wärmeverlußte verhindert. Gibt es über längere Zeit gesicherte Erfahrungen mit Holzfaserdämmplatten in diesem Zusammenhang?
Hier im Forum hab ich was von bis zu 10 cm dicken Holzfaserplatten gelesen, die trotz der guten Dämmung kein Taupunktproblem verursachen sollen? Ich hatte gefühlsmäßig an 3 bis 5 cm gedacht und vielleicht 2 cm Heraklith M als Putzträger für einen Dreilagen - Lehmputz.
Geht das so in Ordnung?
Stefan Müller | 13.01.04
hallo stefan
ich habe ueberhaupt keine erfahrung, aber ein beispiel fuer wandaufbauten gibt es bei http://www.wem-systembau.de/ unter wandheizungselement, bin heute beim suchen nach alternativen zu meinem heissgeliebten pelletskamin darauf gestossen.

intuitiv waeren mir dann aber lehmleichtbauplatten als Untergrund lieber (auch heute "durchforstet"), mehr infos koennen dir sicher die lehm"spzialisten" des forums liefern :)

gruesse aus "zwischen schoeningen und oschersleben"
Heide Scholz | 14.01.04
Ich mache es einfach wie mein Haus: I will survive
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Wandheizung trocknet die Mauer aus
und verschiebt den Taupunkt nach außen. Je trockener die Wand, umso besser der k-Wert. Also keine Isolierung zur Mauer.
Einfach Heizschlange aus PE- oder Verbundrohr Verlegen und einputzen, wie auf unserer Homepage www.-lehmbau-sued.de abgebildet und beschrieben. Wir bieten auch Seminare an, um Wandheizungen selber einzuputzen.
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 14.01.04
Zusammenschluß lehmbauender Handwerksbetriebe, Bauplaner (Dipl.Ing.), Biol. Baustoffe, Forum
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Auch bei Fachwerk?
Könnte man auch bei Fachwerkwänden die Heizschlaufen ohne Dämmung an die Außenwände dübeln und sie dann mit Kalkputz zuputzen? Wie dick sollte dann der Kalkputz sein?
Meyer | 14.01.04
Mit Lehm verputzen!
der Putz sollte ca. 1-1,5cm dicker sein als die Heizspirale.
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 14.01.04
Zusammenschluß lehmbauender Handwerksbetriebe, Bauplaner (Dipl.Ing.), Biol. Baustoffe, Forum
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Mit Putzträger?
Hält der Lehmputz, wenn ich ihn auf die unbehandelte unebene Fachwerkwand putze, oder muß ich noch eine Trägermatte (z.B. diese grauen harten Faserplatten) vorher annageln, bevor ich die Heizschlangen anschraube und dann verputze?
Meyer | 14.01.04
Oberfläche sollte ausreichend rauh sein!
Möglichst nichts isolierendes auf die Wand aufbringen, auf dem Balken Putzträger aufnageln.
AG Lehmbau Süd | Markus Schwarz | 14.01.04
Zusammenschluß lehmbauender Handwerksbetriebe, Bauplaner (Dipl.Ing.), Biol. Baustoffe, Forum
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Dämmung
Wandheizung ohne Dämmung geht grundsätzlich - der etwas höhere Energieaufwand dürfte die Kosten für die Dämmung in etwa aufwiegen, wenn man nicht gerade mit Strom aus Babyzellen heizt. Bei 40 cm dicken Massivwänden dürfte eine Dämmung kaum große Spareffekte bewirken (bei jeder Art von Dämmung wirkt der erste Zentimeter am meisten!). 2cm Heraklith als Putzträger und 3 cm Putz wären wohl ok. Anders ist es bei Fachwerkhäusern. Dort sollte eine sparsame Dämmung (etwa 5 cm) auch als Putzträger vorgesehen werden, sei es in Form von Schilfmatten, Leichtlehm oder Holzfaserplatten. Das müsste aber bei der Auslegung der Heizung berechnet werden, um die Verluste zu minimieren, aber auch die Wand ausreichend zu temperieren. Ich warne davor, Wandheizung und Dämmung mal eben so Pi mal Daumen zu schätzen.
Gruß gf
günter flegel | 14.01.04
Unser Traum wird wahr!
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Nicht pi mal Daumen...
Bei den verschiedenen Meinungen ( mit Dämmung zwischen Wand und Heizschlangen - oder eben ohne Dämmung ) frage ich mich, ob eine Berechnung Klarheit bringen kann. Mir scheint, da wird einfach von verschiedenen Grundgedanken ausgegangen. Stellt sich also die Frage, ob es überhaupt ein bestimmtes, brauchbares, auf die speziellen Eigenschaften der Wandheizung zugeschittenes Rechenmodell gibt.
Es wäre nicht schlecht, wenn man erfahren könnte, wo Wandheizungen schon nicht funktioniert haben, um Fehler auszuschließen.

Gruß Stefan
Stefan Müller | 16.01.04
Wandheizung - Innendämmung
Tja entweder oder. Keine Dämmung dafür mehr Wandheizung und mehr Energiekosten. Mehr Dämmung mehr Raumverlust weniger Wandheizungsfläche oder Meter Rohr und weniger Energiekosten. Die Vor- und Nachteile von der Kostenseite lassen sich nicht genau festlegen.. Ich persönlich würde ein leicht Innendämmung. Wir haben viel Erfahrung in diesem Bereich. Gerne gebe ich dazu auch kurz telefonisch Auskunft. Viele Grüße Gerd Meurer
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer | 21.01.04
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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und was kostet das Ganze?
Hallo,
kann mir jemand sagen, was die Wandheizung dann letzlich so pro qm wohnfläche kostet?
bei WEM-Wandheizung.de gab es eine Angabe von 25-50% der Wohnfläche, die ich als Heizfläche benötigte.
bei Kosten von 172 EUR pro 0,4qm ist der Spass dann schnell vorbei :-((
Olaf Scheunemann | 31.03.05
@Olaf Scheunemann
Hallo,
für 174 €/² kriegen Sie bei der WEM eine Lehmbauplatte mit integrieter Wandheizung, die im Trockenbau, im Holzbau oder zur Deckenkühlung eingesetzt wird. Die Leistung liegt hier bei 45°C Vorlauf bei 170 W/m². Ein vorgefertigtes Wandheizungsregieter aus Befestigungsschinen kostet 50 €/m². Zahnschienen und Rohr kosten je nach Verlegeabstand zw. 10 - 30€/m². Die Aussage 20 - 50 % lässt sich präzisieren wenn Sie Ihren Wandaufbau beschreiben. Je schlechter die Dämmung um so mehr Wandheizung ist notwendig. Viele Grüße Gerd Meurer
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer | 01.04.05
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Und noch das passende Bild dazu
Und noch das passende Bild dazu - So wird es hoffentlich klarer.So wird es hoffentlich klarer.
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer | 01.04.05
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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