Fachwerk.de - Bruchstein verputzen, ja oder nein?

Fundament > Sanierung
Region: Rheinland- Pfalz

Bruchstein verputzen, ja oder nein?

Wir haben ein Fachwerkhaus von ca. 1900 gekauft.
Viele Stilbrüche sind schon begangen worden.
Das Haus ist teilweise mit einem Bruchsteinkeller versehen, der eine eigene Drenage hat.Die Wände im Keller sind nicht verputzt.Aussen liegt der Bruchstein im Erdreich frei.Jetzt raten uns viele, den Bruchstein aussen freizulegen, eine Drenage zu machen, und den Bruchstein von aussen zu versiegeln gegen Feuchtigkeit.Wir haben aber Bedenken, das wir damit dem Haus schaden.Seit 105 Jahren ist es so, wie es ist, und wir haben keinerlei Feuchtigkeit im Haus.Kann der Bruchstein durch eine Feuchtigkeitssperre geschädigt werden?
Glücker Petra | 02.10.05
Faszination Fachwerkhäuser
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Warum?
Warum diese Arbeit und das Geld einsetzen, wenn es keine Probleme gibt?
Durch das nachträgliche öffnen des Erdreiches an der Kelleraußenwand kann die Situation verschlechtert werden, so dass man dann tatsächlich mit Bitumenabdichtungen und Drainagen Arbeiten muss.
Früher wurde das Mauerwerk häufig direkt gegen das senkrecht ausgeschachtete gewachsene Erdreich gemauert. Das gewachsene Erdreich ist, wenn es sich nicht um Kiesschichten handelt, lange nicht so durchlässig wie das angeschüttete Material in einer Baugrube. So wird jede Baugrube zu einem Auffangbecken für das abfließende Wasser der Umgebung.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 02.10.05
Der Weg ist das Ziel
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