Ausbau einer Halle - wie geht man das an
Liebe Leute, anbei ein Bild einer Halle, die zu einem Haus gehört, das wir ggf. Kaufen wollen.
Das Ganze ist eine Fachwerkkonstruktion, die mit Ziegeln ausgemauert ist. Zum Dach kann ich nur sagen, dass es neu gemacht wurde und von innen, wie man sieht mit Holz verschalt wurde.
Wer kann dem Augenschein nach Hinweise geben, wie man sowas ausbauen würde? Im Moment sieht man das Fachwerk von Innen und von aussen. Das würden wir auch gerne so belassen, aber ich vermute, zur Dämmung müsste man auf die Sichtbarkeit an einer Seite verzichten.
In unserem Fall wäre das wahrscheinlich die Innenseite, um gleichzeitig Flächenheizungen anzubringen. Was nimmt man da und mit was für Kostendimensionen ist zu rechnen?
Thema Dach: Hier muss ich den derzeitigen Besitzer fragen, vermute aber, dass das keine grossartige Dämmung hat. Ich vermute, dann würde man von Aussen rangehen? Was darf man da bei einem 8x6 Meter grossen Dach (Grundfläche am Boden, das Dach selbst hat mehr Fläche durch Schräge und Überhänge) ungefähr kalkulieren? Ich bin blutiger Anfänger und habe keine Ahnung, von welchen Kosten man da ungefähr spricht....
Danke für jeden Hinweis!
Der Bahnhofsvorsteher
Bahnhofsvorsteher | 04.02.09
Ich versteh nur Bahnhof
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Der erste und beste Rat
ist wohl der: Es ist ein Bauantrag erforderlich.
Dazu benötigt man eine bauvorlageberechtigte Person, einen Statiker und jemand, der sich um die EnEV-Nachweise kümmert, oder alles in einer Person.
Das Dach sieht mir so aus, als sei die Verbretterung auf den Sparren. Es wird dann wohl so werden, dass von Innen zwischen den Sparren gedämmt wird. Bei den Wänden ist eine Dämmung von Außen bauphysikalisch sinnvoll. Es gibt aber auch Möglichkeiten für eine Innendämmung.
Es macht erst Sinn über Kosten zu reden, wenn man die zu erledigenden Arbeiten genauer gefasst hat. Dabei hilft dann der Planer.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 04.02.09
Der Weg ist das Ziel
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Gut zu wissen!
Danke für den Hinweis! Sofort was gelernt. Mit meinem bisschen Verstand hatte ich gedacht, dass Dämmungen von Innen keinen Bauantrag brauchen, weil davon ja von aussen nichts zu sehen ist.....
Beste Grüße und Dank!
PS: GIbt es trotzdem schon Fingerzeige, wie man das über den Bauantrag hinaus angeht?
Bahnhofsvorsteher | 04.02.09
Ich versteh nur Bahnhof
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Den Bauantrag benötigt man nicht
für die Innendämmung, sondern für eine Nutzungsänderung und für Änderungen in Statik und Fassade.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 04.02.09
Der Weg ist das Ziel
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Ausbau einer halle,
Hallo,
ich rede ungern über ein Gebäude, das ich nur von Innen sehe. Haben Sie vielleicht eine Außenaufnahme?
Was soll denn die spätere Nutzung sein ?
Und wie steht des möglicherweise vorhandene Haupthaus dazu ?
Grüße vom Niederrhein
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 05.02.09
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Aussenansicht
Hallo Herr Beckmann, anbei die gewünschte Aussenansicht.
Die Nutzung soll ein Wohnzimmer sein, das Ganze grenzt mit einer Wand an das Haupthaus, das im EG wahrscheinlich aus Ziegel, im OG vermutlich aus verschiefertem Fachwerk besteht.
Ist durch die Dämmung einer solchen Ziegelfachwerkwand überhaupt mit einem grossen Effekt zu rechnen, der im Verhältnis zum Aufwand steht?
Besten Gruss!
Bahnhofsvorsteher | 05.02.09
Ich versteh nur Bahnhof
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Hallenausbau
Hallo,
eine Außendämmung würde dem Bahnhofsschuppen den Charme nehmen.
Also würde ich eine Innendämmung nehmen: 40 mm Holzweichfaserplatte (Gutex, Pavatex, DHS-Doser o.ä.), nicht mehr !
Mit Zwischensparrendämmung hätte ich aus denselben Gründen Probleme. Also würde ich Dämmung aufs Dach packen, 160 mm in 030, egal was und ein Foliendach drauf und Dampfsperre drunter. Bei den Sparrenabständen scheint es zu klemmen, eventuelle Zwischensparren einziehen.
Die Dachverschalung ist m.E. Außenschalung, keine innere Verschalung. Wen es neu ist, sollte von Teerprodukten frei sein.
Den Boden kann man höher legen: 10 cm Dämmung unter den Fußboden.
Der Aufwand ist deshalb angemessen, weil erst durch die Wärmedämmung ein ganzjährig bewohnbarer Aufenthaltsraum entsteht.
Die Sache würde ich anders sehen, wenn Sie nur einen zeitweilig genutzten Werkstattraum daraus machen wollen.
Wegen Flächenheizungen in Lehmputz, unter Wärme eingeputzt, fragen Sie mal den Kollegen Udo Mühle.
Grüße vom Niederrhein
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 06.02.09
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Super
Hallo,
vielen Dank für die konkreten Tipps. Sehe ich genauso. Auf den Boden könnte man ggf. noch eine Fussbodenheizung legen.
Haben sie einen Daumenwert was eine Dämmung wie Sie vorschlagen kosten könnte? Gaaaaanz grob, ich habe leider von sowas keine Ahnung....
Dank und Gruss!
Bahnhofsvorsteher | 06.02.09
Ich versteh nur Bahnhof
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Kosten zu Ausbau einer halle
gaaanz grob:
innen mit Putz fix und fertig 40.--€/m²
Dach: anbieten lassen.
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 06.02.09
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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