Fussbodenaufbau im Fachwerkhaus
Vielen Dank schon mal für die Antwort.
A.Kühr
Anja Kühr | 08.01.04
Fußbodenaufbau
Guten Morgen Frau Kühr,
zunächst einmal muß man wissen, was man für einen Untergrund hat: Ist dieser bindig, sind aufwendigere Maßnahmen notwendig als beispielsweise bei einem Sand- oder Kiesboden.
Grundsätzlich gilt: Wasser weg vom Bau, kapillarbrechende Schicht, Schutz gegen von unten aufsteigende Feuchtigkeit, ausreichende Wärmedämmung, ausreichende Tragfähigkeit.
kapillarbrechende Schicht kann möglicherweise der schon vorhandene Kies sein, sonst: 20-30 cm einbauen. Die Wärmedämmung sollte tunlichst auf der unteren Seite der Tragplatte angeordnet sein, druckfest und feuchtigkeitsunempfindlich sein: also z.B. Styrodur 5000 C oder 10 cm Schaumglas. Darauf eine Baufolie und Beton, nicht unter 14 cm wg. der Eisenüberdeckung von beidseitig je 3 cm. Matten: konstruktiv, bei normaler Belastung genügt je eine Lage Q 188 oben und unten, Abstandhalter nicht vergessen. Oberböden, Estrich etc. nach Belieben.
Der U-Wert soll der EnEv entsprechen, d.h. Dicke in cm geteilt durch Wärmedurchgangswiderstand der einzenen Bauteile aufsummieren, den Kehrwert bilden und gucken ob dieser kleiner als 0,35 ist ! dann kann man drauf wohnen und sich freuen, daß man das Gesetz eingehalten hat.
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 09.01.04
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Fußbodenaufbau auf Moor
Hallo Herr Dietmar Beckmann,
In diesem Zusammenhang würde mich der Aufbau auf moorigem (Torf)interessieren und auch Ihre Meinung zum 'Lichtenfelser Experiment'
http://www.dimagb.de
MfG
Christian Witt
Christian Witt | 09.01.04
Jetzt wird in die Hände gespuckt !
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Danke
für den Link. Bei soviel Geschwätzigkeit verliert man die Lust, sich noch mit Inhalten zu beschäftigen.
Lichtenfelser Experiment: durch (un)geeigneten Versuchsaufbau kann man alles "beweisen", nur: wer nimmt einen dann noch ernst ?
Bauen auf Torf: Dann haben Sie das Bergwerk für Ihren Kamin ja vor der Tür. Statisch geht das meines Wissens nicht.
Lassen Sie sich von einem "Torfkopp" nicht auch noch einreden, daß man damit eine prima Dämmung hätte.
mit besten Grüßen
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 09.01.04
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Lichtenfelser Experiment: durch (un)geeigneten Versuchsaufbau kann man alles "beweisen", nur: wer nimmt einen dann noch ernst ?
Tja das gilt ja wohl auch für die stationären Versuchaufbauten/ Experimente der U/K- Wert Fraktion :)
Christian Witt | 12.01.04
Jetzt wird in die Hände gespuckt !
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