Fußbodensanierung im Altbau EG
seit August 2004 sanieren wir einen Altbau (Klinkerbau, Baujahr ca. 1890). Wir haben uns vom OG zum EG durchgearbeitet. Im DG war alles noch "einfach" - Ausgleichen der Holzbalkendecke und anschließend Trockenbau.
Im EG stoßen wir jetzt auf unsere Grenzen. Das Haus ist nur teilweise unterkellert. Da wo kein Keller ist, haben wir den blanken Sand. Die Balken waren dort nur lose aufgelegt, darauf Dielen befestigt. Wir möchten gerade in diesem Bereich unsere Küche einrichten und den Fußboden fliesen. Die Frage ist nun, wie baut man den Fußboden auf ?? Wir sind hier völlig ratlos. Kann uns jemand ein paar Tipps geben??
Vielen Dank schon im Voraus!
Antje Krambehr | 23.06.05
Altbausanierung
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Fußbodenaufbau
Guten Tag,
es hängt einiges davon ab, wieviel Platz Sie für den Bodenaufbau haben:
- können Sie aufbauen ?
- liegt die Schwelle im Dreck ?
- wie tief ist das Haus gegründet ?
Das sind die Randbedingungen, die man kennen muß, um eine Konstruktion zu empfehlen.
Im Prinzip geht folgende Reihenfolge:
- Wasser weg vom Haus
- möglichst tief liegendes Sandplanum herstellen
- Abdecken mit Noppenfolie
- dämmen nach EnEv mit durch Insekten und Nagetiere nicht eßbarem, pilz- und feuchtebeständigem und weitgehend unverrottbarem Material (z.B.Schaumglasschotter, Foam-Glas-Boards)
- Tragschicht herstellen (Beton oder Thermozell / X-fix, gebundene Ausgleichsmasse etc., Gußasphalt etc....)
- Oberboden drauf, fertig.
Platzbedarf hierfür etwa 20 cm.
Wenn kein Platz da ist, muß das Haus unterfangen werden.
Aber das ist ein anderes Kapitel.
mit besten Grüßen
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 23.06.05
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Fußbodenaufbau
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | Dietmar Beckmann | 23.06.05
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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EG-Fußbodenaufbau
Hallo Antje
Es kommt natürlich darauf an, welcher "Untergrund" vorherrscht z.B. bei der Küche.
So Aufbauten mit Beton, Folien, Estrich etc. würde ich hier nicht nehmen - würde eher mir reiflich überlegen, welchen Belag ich nehmen würde - ich würde die Fliesen "hinterfragen", die einen "starren" Aufbau verlangen, der sich m.E. nicht mit einem "weichen" Gebäude verträgt.
Ein dicker (ca. 35 mm) Kiefernboden auf Balken im Split oder Sandbett wäre m.E. eine guten und nachhaltige Lösung.
Hierzu detaillierte Angaben zu machen ist schwierig, da die äusseren Randbedingungen mit zu beachten sind!
mfG
Florian Kurz
Architekturbüro slow-house | Florian Kurz/Dipl.Ing(FH) Architekt | 24.06.05
langlebig - nachhaltig - einfach
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Dem schließe ich mich an!
Und jeden Dämmkrempel weglassen. Das sollen die anderen im Fundament verbuddeln, Ihre Bodenfläche wird fußwarm durch Teppich (oder Holz) und Heizung, aber net durch sinnlose Dämmung unter dem Estrich.
Den genauen Aubau muß man an die Örtlichkeiten auch genau anpassen. Dazu ist das Forum der falsche Platz, da man hier nur Meinung abgeben darf. Was Sie aber brauchen, wäre Planung.
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 24.06.05
Erhaltende Instandsetzung
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Nachfrage?
Wie ist die Sache Ausgegangen, Antje? Wie hast Du dich orientiert?
anonymus | 22.07.05
Da muß ich mal nachfragen
In unserem (noch künftigen) Haus muß in einem Raum wahrscheinlich der ganze Dielenboden raus wegen Fäulnis, darunter ist ein Teilkeller (ca. 8 qm), den wir dann zuschütten wollen würden. Von einem Betonfußboden halte ich irgendwie nicht so viel. Wenn ich das hier so lese, könnte man darauf einen neuen Dielenboden aufbauen? Also neue Balken rein? Aber wie müßten die verankert werden? Oder verstehe ich hier was falsch (zit: "Ein dicker (ca. 35 mm) Kiefernboden auf Balken im Split oder Sandbett wäre m.E. eine guten und nachhaltige Lösung.")
Vielen Dank für eine kurze Antwort (mehr wissen wir ja leider erst, wenn wir richtig reindürfen und mit dem Abriß des Bodens begonnen haben, aber man denkt doch ständig über Alternativen nach :-)
Melanie | 28.07.05
greenhorn braucht hilfe
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