Anschlag für Fenstereinbau
Norbert Köller | 07.02.05
Wandaufbau
Der von Dir geplante Aufbau mag zwar für ein gemauertes Haus sinnvoll sein, nicht aber für ein Fachwerkhaus.
Der Aufbau sollte monolithisch sein, ohne Lufträume in der Wand.
Mineralwolle hat meines Erachtens im Fachwerkbereich überhaupt nichts zu suchen. Der Taupunkt liegt dann im Bereich der Dämmung und macht diese zunichte. Sinnvoller wären Kombinationen aus Holzfaserweichplatten und Lehmsteinen (zusätzlich eine Wandheizung an den Aussenwänden wenn möglich).
Bei den Fensteröffnungen halte ich persönlich eine abgeschrägte Öffnung für geeigneter, um einen größeren Lichteinfall zu erzielen. Das hängt aber von den Lichtverhältnisen im Haus und von den Größen der Fenster ab.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik
Objektgestaltung-Lehmbau | Harald Vidrik | 08.02.05
Alte Techniken im neuen Gewand
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Ich gebe
Harald Vidrig recht, zu Ihren Gedanken ist aber grundsätzlich schon folgendes zu bemerken.
- Eine Kerndämmung ist hinter einer Fachwerkwand nicht möglich, also muss hier eine 6 cm Hinterlüftung eingehalten werden. Hinter der Fassade entsteht Kondensat, das nach unten abfließen muss ohne die Holzkonstruktion zu belasten. Die Hinterlüftung muss gut ausgeführt werden. Funktioniert sie nicht, kann die entstehende Feuchtigkeit nicht abtrocknen.
- Mit Anschlag ist immer besser. Dabei soll das Fenster in der Dämmebene stehen. es kann also sinnvoll sein von Außen noch eine Leiste auf zu bringen.
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 08.02.05
Der Weg ist das Ziel
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