Definition

Das Mansarddach ist nach dem französischen Architekten Mansart benannt, der 1648-1708 lebte. Dieses Dach läuft nicht, wie die meisten Dächer, spitz nach oben zusammen, sondern geht mit einer stärkeren Neigung zuerst so etwa bis auf Zimmerhöhe und dann mit einer geringeren Neigung (manchmal fast nur noch 10-15 %, also fast flach wirkend) zum Spitzdach zu werden. Dieses Dach ermöglicht es, in den Dachraum Wohnräume mit fast geraden Wänden einzubauen. Solche Wohnräume wurden früher nicht sehr stark isoliert, sondern als einfache Holzeinbauten, häufig sogar mehr Verschläge als Räume, als Schlafräume für Dienstboten oder Kinder von Arbeiterfamilien, benutzt (Mansarden).