Fachwerk.de - Zieranker Altersbestimmung?

Zieranker Altersbestimmung?Hallo zusammen,
mein erster Beitrag soll mir Klarheit über das Alter meines Hauses bringen.
Kann man anhand der Zieranker bestimmen, wann solche verwendet wurden?

Herlichen Dank.
Mitch Behn
Abenteuer 1914, [Edit] wahrscheinlicher ist wohl um 1800 [Edit] so jetzt steht' fest: 1750-1780.
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Mitch Behn | 03.10.11
Nachtrag Bild 2
Nachtrag Bild 2hier ein weiteres
Abenteuer 1914, [Edit] wahrscheinlicher ist wohl um 1800 [Edit] so jetzt steht' fest: 1750-1780.
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Mitch Behn | 03.10.11
So viele kompetente Mitglieder
... und keiner mag antworten?
Das ist nun schwer vorstellbar.
Abenteuer 1914, [Edit] wahrscheinlicher ist wohl um 1800 [Edit] so jetzt steht' fest: 1750-1780.
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Mitch Behn | 08.10.11

Ich hab keine Ahnung wie alt die Teile sind, ich weiß aber das es Zuganker sind die die Giebel vorm umzufallen bewahren.

Also keine reine Verzierung.

Grüße


anonymus | 08.10.11
Fotos von Innen
Bei dieser Bauweise handelt es sich um einen "Mauerwerksbau".
Der Ringanker war noch nicht üblich.
Nur vom "Zieranker" auf das Baujahr zu schliessen ist schwer.

Wo sind die Anker denn Innen befestigt?
Was ist es für ein Dachgefüge?
Fotos von der Dachkonstruktion wären hilfreich.

Holzart, Bearbeitungsspuren, Sparrendach, Kehlriegel, Pfettendach ??? usw.

viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 08.10.11
Danke
Dankefür die Antworten. Es ist ein Sparrendach mit Fußpfetten. Am Westgiebel sind die Anker angebracht. Der Ostgiebel ist ein Krüppelwalm mit Fachwerk. Eiche ist verbaut. Um die Lattung zu begradigen wurden Fichtenbretter an die Eichensparren befestigt. Laut Bauakte wurde 1907 ein Antrag auf Fassadenerneuerung gestellt.
Der Ostgiebel und der die DG-Wand des Westgiebels müssten sich noch im Originalzustand befinden.
Weiteres bitte aus den Fotos entnehmen.
Abenteuer 1914, [Edit] wahrscheinlicher ist wohl um 1800 [Edit] so jetzt steht' fest: 1750-1780.
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Mitch Behn | 08.10.11
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Mitch Behn | 08.10.11
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Mitch Behn | 08.10.11
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Mitch Behn | 08.10.11
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Mitch Behn | 08.10.11
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Mitch Behn | 08.10.11
Um 1800
Hallo Mitch,
Aufgrund des Dachgefüges schätze ich das Baujahr um 1800 ein.
Es handelt sich um eine Kehlriegelkonstruktion (Sparrendach).
Das mit den Fußpfetten glaube ich erstmal nicht.
Bei dieser Konstruktion ist jedes Sparrenpaar zusammen mit den Kehl- und Deckenbalken ein Binder.
Gibt es keine Aufschieblinge?

Wenn die Sparren wirklich aus Eiche sind ??? , würde ich auf " Um 1750 " tippen.

Naja , schätzen und tippen heißt : nicht wissen;-))

Wenn sie es genau wissen wollen, lassen Sie eine dendrochronologische Untersuchung machen.

Ansonsten : Schönes Haus !!

Wenn Sie das DG mit Gauben ausbauen wollen , suchen Sie sich bitte einen guten Statiker.

viele Grüße
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 08.10.11
Erwartungen übertroffen.
Vielen Dank Herr Göbel. Ihre aussage passt zu der Geschichte unserer Stadt. Nach dem siebenjährigem Krieg (1756–1763) bauten die Bürger Horstmars vermehrt sog. Ackerbürgerhäuser, die eine kleine Viehhaltung und etwas Ackerbau erlaubten. Nur als Ackerbürger konnten sie überhaupt überleben. Unser Haus ist ein solches.
Meine Erwartungen sind voll übertroffen worden.
Danke und herzliche Grüße

P.S. Wenn Fußpfetten die dicken Balken sind, welche auf dem Mauerwerk obenauf liegen und die Sparren tragen? Ja!

Eiche: auch ja.
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Mitch Behn | 08.10.11
Aufschieblinge?
Jetzt musste ich erstmal nach "Aufschieblingen" googlen. Auf dem ersten Blick würde ich nein sagen. Allerdings ist unmittelbar an der Traufe, unter der letzten Reihe Dachpfannen ein, über die gesamte Dachlänge reichendes Brett angebracht, dass an den Sparren verzapft ist.
Ist es das, was Sie meinen?
Viele Grüße
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Mitch Behn | 08.10.11

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