Fachwerk.de - Dokumentation - Sanierung denkmalgeschütztes Fachwerkhaus - Wingst
Vielleicht kann der ein oder andere hieraus Nutzen gewinnen.
Wir beginnen mit Bestandsbildern.
Neubau ist eine Frage der Zeit
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
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Die Erstbegehung
typische Schäden in einem Bild:
Ein verringerter Dachüberstand, fehlende Dachrinnen und angehäufter Boden rund ums Haus führt zu häufigem Spritzwasser an den bodennahen Fachwerkteilen
Ein verringerter Dachüberstand, fehlende Dachrinnen und angehäufter Boden rund ums Haus führt zu häufigem Spritzwasser an den bodennahen Fachwerkteilen
Neubau ist eine Frage der Zeit
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
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Zement ist kein guter Ersatz für Holz...
sowohl optisch,
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als auch technisch
die "Ausbesserungen" halten nicht lange
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und der Verfall hinter dem Zement wird beschleunigt
da hätte man besser nichts gemacht, oder es gleich richtig gemacht
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
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Manchmal hat man Glück
Das Fenster links könnte bauzeitlich sein
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Zwei Fenster auf der Gartenseite
die unterschiedlichen Klobenbänder der Fenster (die Metallwinkel an der Ecken des Öffnungsflügels) geben einen Hinweis auf unterschiedliche Einbaujahre
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
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Es gibt auch Fälle bei denen man ein neueres Fenster sehr schnell erkennt...
Ein Teil der Fachwerkwand wurde vor nicht allzu langer Zeit durch massives Mauerwerk ersetzt. Dort wurden dann auch Isolierglasfenster eingesetzt.
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 27.05.11
Obwohl der Beitrag...
...dem Titel nach, erst am Anfang steht, freue ich mich auf weitere Bilder und Dokumentationen.
Solche Beiträge braucht das Forum.
Das sind schöne Fotos von der Ausgangssituation. Insbesondere die, der "angeputzten" Ständer.
Mal schauen, was da noch so kommt.
Gespannte Grüße
Martin
...dem Titel nach, erst am Anfang steht, freue ich mich auf weitere Bilder und Dokumentationen.
Solche Beiträge braucht das Forum.
Das sind schöne Fotos von der Ausgangssituation. Insbesondere die, der "angeputzten" Ständer.
Mal schauen, was da noch so kommt.
Gespannte Grüße
Martin
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 27.05.11
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“Zement ist kein guter Ersatz für Holz”
Gut ist relativ.[pubimg 24846]
Dieses Rayonhaus hätte längst nicht mehr gestanden hätten sich vor 30 Jahren nicht ein paar Maurer gefunden, die die gesamten Schwellen und Stiele bis ca. 50 cm Höhe rausgeschnitten und durch Kalkzementmörtel ersetzt hätten.
Optisch war das so gut ausgeführt das auch ich zwei mal hingucken musste.
Der böse Zement als guter Kompromiss?
Letztendlich scheint es aber egal zu sein, es fällt eh bald zusammen.
anonymus | 27.05.11
Schöne Idee,
hier eine Sanierung mit Bildern zu dokumentieren.
Da lese ich gern weiter mit. Mal was anderes als der Ringelpietz um immer dieselben Streitthemen.
Grüße
Thomas
hier eine Sanierung mit Bildern zu dokumentieren.
Da lese ich gern weiter mit. Mal was anderes als der Ringelpietz um immer dieselben Streitthemen.
Grüße
Thomas
vielen Dank für die Kommentare
@Baust,
wir wollten hier (mit Sicherheit) nicht allgemein gegen Zement als Baustoff Stellung beziehen, ich wünsche des öfteren eine Betondecke samt schwimmenden Estrich zwischen mir und meinen Nachbarn in meiner Altbauwohnung.
Ein Austausch einer Holzschwelle gegen Beton ist bei entsprechender Anbindung der Stiele durchaus machbar, das Ausfüllen beschädigter Holzteile mit Putz ist aber nicht der Weisheit letzter Schluß.
-----------
Mal eine Totale der Westfassade
links der Wirtschaftsteil,
in der Mitte ein nachträglicher Einbau von Büro und Badezimmer
dann die Eingangstür (hinter dem Busch)
rechts der Wohnteil
Zum Dach gibt es später noch Informationen
wir wollten hier (mit Sicherheit) nicht allgemein gegen Zement als Baustoff Stellung beziehen, ich wünsche des öfteren eine Betondecke samt schwimmenden Estrich zwischen mir und meinen Nachbarn in meiner Altbauwohnung.
Ein Austausch einer Holzschwelle gegen Beton ist bei entsprechender Anbindung der Stiele durchaus machbar, das Ausfüllen beschädigter Holzteile mit Putz ist aber nicht der Weisheit letzter Schluß.
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Mal eine Totale der Westfassade
links der Wirtschaftsteil,
in der Mitte ein nachträglicher Einbau von Büro und Badezimmer
dann die Eingangstür (hinter dem Busch)
rechts der Wohnteil
Zum Dach gibt es später noch Informationen
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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hier die Einganstür
auf einem Einzelfoto
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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und die Grot Dör
im Sturz findet man schon mal einen Hinweis auf ein mögliches Baujahr. Ein Beweis ist so eine Inschrift aber nicht, die kann auch bei einem Eigentümerwechsel, Hochzeit oder Ähnlichem angebracht oder geändert worden sein.
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
und hier zusammen mit der rechten Missentür
deutlich erkennbar hier die Verformung des Fachwerks. Das Fundament ist "abgesackt". Die ausgemauerten Gefache wurden im Laufe der Zeit erneuert, die ursrünglichen Ausfachungen dürften eine solche Verformung nicht schadensfrei mitgemacht haben.
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
An der Südfassade
wurde die Eindeckung des Giebels durch Faserzentplatten ersetzt
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
nun zum Inneren
der Wirtschaftsteil
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
der Heuboden
hier im Gegenlicht sind die beabsichtigten und unbeabsichtigten Öffnungen zu erkennen
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
und ein Knoten des Ständerwerks
man erkennt Zeichen der Zimmerleute
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
schöne Fliesen im Flett
ein gewisser Reinigungsrückstand ist zu erkennen
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Blaschke Hülsey Architekten | Christoph Blaschke, Alexander Hülsey | 30.05.11
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Tv produktion sucht interessanten Bau
Öffentlich-rechtlicher Sender sucht gerade ein nettes Paar oder eine nette Familie, die derzeit ein Fachwerkhaus bauen. Die Sendung wäre für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Falls Sie Interesse hätten sich mit der Kamera begleiten zu lassen udn ihr tolles Haus zu zeigen, würde ich mich sehr freuen. Gerne können Sie sich unter kolkmeyer@good-times.de oder 0221-355735-25 melden. Mit freundlichen Grüßen!
Kolkmeyer | 29.06.11
Öffentlich-rechtlicher Sender sucht gerade ein nettes Paar oder eine nette Familie, die derzeit ein Fachwerkhaus bauen. Die Sendung wäre für einen öffentlich-rechtlichen Sender. Falls Sie Interesse hätten sich mit der Kamera begleiten zu lassen udn ihr tolles Haus zu zeigen, würde ich mich sehr freuen. Gerne können Sie sich unter kolkmeyer@good-times.de oder 0221-355735-25 melden. Mit freundlichen Grüßen!
Kolkmeyer | 29.06.11