Fachwerk.de - Wärmedämmung über Tonnengewölbe bei Verwendung v. Sichtbetonfussboden

Der letzte Winter hat mir einen riesigen Wasserschaden verursacht - ca. 350 cbm (lt. Wasseruhr) sind auf den Dielenfussboden u. in die Aussenwände gelaufen. Es war alles
durchnaesst u. fing nach wenigen Tagen an zu schimmeln.
Haus ist im Winter unbewohnt u. unbeheizt. Dielen kamen hoch,
Putz blätterte ab etc. Deshalb wurde Dielenboden entfernt und der nasse Sand entsorgt - siehe Bilder vom heutigen Zustand nach Trocknung. Jetzt soll Fussboden wieder aufgebaut werden.
Habe bei Bekannten Sichtbetonfussboden gesehen, der mir sehr
gut gefallen hat.
Frage: welche Wärmedämmung, welche Unterkonstruktion für
Sichtbeton? Keine organischen Materialien, da Haus auch weiterhin im Winter unbewohnt. Habe hierfür keine passende Antwort im Forum gefunden.
Man muss es einfach versuchen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Karola Zotzmann | 08.11.10

Wenn das Haus im Winter unbewohnt bleibt würde ich es mit der Dämmung nicht übertreiben.

Grüße aus Schönebeck


anonymus | 08.11.10
Kalkboden
Hallo,
ein Kalkboden bleibt extrem kapillar- und diffusionsoffen.
Ausgefuehrt als Glaette oder Terrazzo. Darunter Kalk-Magerbeton und mineralische Leichtschuettung oder gebundene Schuettung.
Ich projektiere derartiges.
Gruss Norbert Hoepfer
... like a rolling stone
Mitglied der Fachwerk.de Community()
alpine lime products | Dr. Norbert Hoepfer | 20.11.10
Auch wenn...
...Ihr das JETZT nicht im Winter nutzt, eine Dämmung ist sinnvoll und muß keinen zusätzlichen Aufwand bedeuten. Schon ein Leichtbeton (Liapor+Zementleim) bringt gute Werte. Darauf könnte Euer Sichtbeton kommen, mir wäre aber diese "Garagenfußbodenoptik" nichts. Cotto (Terracotta) wäre eine fußwärmere und optisch ansprechende Alternative.

Aber die Geschmäcker sind halt unterschiedlich.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 21.11.10
Tonnengewölbe
Mit Thermo-Mix lässt sich das Dämmproblem leicht lösen und bietet die Grundlage für verschiedene Bodenaufbauten.
Das Material ist verrottungssicher und lässt sich einfach verarbeiten. bei Fragen dürft ihr euch gerne melden.

Grüsse Thomas
Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen. Henry Ford
Mitglied der Fachwerk.de Community()
NEW.... | Th. Kehle | 21.11.10

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