Fachwerk.de - Wärmedämmung und KfW-Mittel?

Hi,
ich bin gerade dabei, mir ein altes ausgemauertes Fachwerkhaus zu kaufen.
Das Haus hat Außen eine alte Eternit Verkleidung (asbesthaltig) und es besteht dringender, umfangreicher sanierungsbedarf.
Die Wetterseite ist feucht und muß ebenso wie das Dach und die Fenster und die Heizung dringend gemacht werden.
Jetzt meine Frage: Es gibt ja Förderprograme der KfW. Eines davon zielt auf die Isolierung hin, so daß das Objekt dann die Werte eines "Niedrigenergiehauses im Bestand" erreicht.
Sind diese Werte über Wandisolierungen zu erreichen?
Rechnet es sich, die anderen 3 Außenwände neu zu verkleiden und dabei zu isolieren?
Über links und Tips wäre ich sehr dankbar, weil ich in dieser Phase der Finanzierung nicht nur auf meinen Bankmenschen angewiesen sein möchte.

viele Grüße

Peter Haacke
etwas Stil braucht es schon zum wohnen
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Peter Haacke | 28.09.04
Vor-Ort-Energieberatung
Lassen Sie sich am besten von einem zugelassenen Vor-Ort-Energieberater ein Gutachten erstellen. Einen Teil der Kosten übernimmt das Bundesamt für Ausfuhr und . . . (300€; www.bafa.de). Dort finden Sie auch eine Liste der zugelassenen Berater.
Einige KFW-Programme taugen überhaupt nicht für Baudenkmal/v.a. Fachwerkhäuser und die Dämmmaßnahmen müssen wohl überlegt sein, um nicht für ein paar Euros weniger Heizkosten mittelfristige Investitionen für die Instandsetzung von Feuchteschäden zu riskieren.
Was sich oft durchsetzen läßt, ist eine Reduktion des CO2-Ausstoßes von über 40 kg/m²a. Dazu reicht i.d.Regel der Einbau einer modernen Heizung ggf. mit solarer Unterstützung (wenn möglich - Denkmalschutz), und der Austausch der Fenster.
Grundsätzliches sollte man ein schlüssiges Dämmkonzept für das ganze Gebäude entwickeln, bei dem man auch die gültigen Normen/ENEV mit berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der historischen Konstruktionen ist die Einhaltung der Mindestwerte aber oft nicht möglich bzw. auch nicht sinnvoll.
... sinnvoll sanieren ...
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Ingenieurbüro Leyh | Dipl.-Ing.(FH) Thomas Leyh | 28.09.04
KfW Mittel
Hallo,
drei Programme der Kfw können Sie nutzen:
Prgrogramm Nr. 133 - Wohnraummodernisierung mit 250 Euro pro m2 wohnfläche
Programm Nr. 123 - Co2 Minderung - So viel Sie prinzipiell benötigen , Disagio 4%
Programm Nr. 130 - Gebäudesanierung, wieder 250 Euro pro m2
Wohnfläche.
Haben Sie ein Denkmal, so können sie eine Ausnahemgenehmigung von der EnEv beantragen. Wenn nicht, so sollten Sie einmal einen Energieberater konsultieren, was zu machen ist, um auf Niedrigenergiestandard zu kommen.
Gehen Sie einmal auf die Kfw Homepage: www.kfw.de
Viel Erfolg!
Siegfried
Auf der Suche nach dem Traum...
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Siegfried Seiffert | 28.09.04
KFW -CO² Programm
Wir erreichen die Werte für das Kfw Programm spielend. Selbst in einem Fachwerkhaus im Bestand ist dies möglich.
Wir haben 14 cm Ständerwerk, davor kommt Innen eine 10 cm Blähtonleichtlehmdämmung, Brennwertkessel,Isoverglasung etc. Unser Haus steht auch unter Denkmalschutz, warum sollte das Eine das Andere ausschließen. Wir haben die genauen Berechnungen über ein Ingineurbüro für Energieberatung erstellen lassen. Vorab wurde uns von allen Seiten , selbst von unseren Architekten erklärt, daß dies im Denkmalschutz nicht zu erreichen ist.
Gruß aus Dortmund
Harald Vidrik
Alte Techniken im neuen Gewand
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Objektgestaltung-Lehmbau | Harald Vidrik | 28.09.04
Danke, das macht Mut!
Danke für die Infos.
Das macht ja doch Mut, auf diese Finanzmittel hinzuarbeiten!

Viele grüße

Peter
etwas Stil braucht es schon zum wohnen
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Peter Haacke | 28.09.04
KfW-Förderprogramm
KfW-Mittel kann man nicht direkt beantragen, sondern nur über die "Hausbank" oder irgendeine Bank/Sparkasse.
Da tun sich viele Berater schwer, wollen sie doch lieber hauseigene Kredite verkaufen.
Kein Wunder, das die KfW alle Jahre wieder Mittel übrig hat und nicht ausgeben kann.
Es braucht viel Durchsetzungsvermögen, dass eine "Hausbank" KfW mitunterstützt ...


Regina H. | 21.10.05

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