Fachwerk.de - Wer kann eine Fassadeimprägnierung für Backstein empfehlen?

hallo,
wir möchten unser altes backsteinhaus imprägnieren.
die steine sind sehr saugfähig und die Imprägnierung soll abhilfe schaffen.
kann jemand ein mittel empfehlen?
und wo bekomme ich das in großen gebinden?
danke


Herr Clappa | 22.03.09
Fassadenimprägnierung,
Wenn es so etwas sein soll informieren Sie sich bei hahne-bautenschutz de die Aussendienstler dieser Fa. sind sehr kompetent.

Grüsse Thomas
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NEW.... | Th. Kehle | 22.03.09
Imprägnierungen
für Backsteine

würde ich sein lassen.

Ich hab von Fällen gehört, da haben sich nach der Sanierung durch Imprägnierung nach ein paar Jahren die Backsteine hinter der "Abdichtung" zersetzt.
Es ist dadurch ein richtiger Substanzschaden aufgetreten.
Das war eine Sog. Backsteinkirche!

Tipp von mir:

Nicht machen!

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 22.03.09
ziegel im reichsformat
genau genommen ist es ein Ziegel im Reichsformat bj 1910.
weiß nicht ob Backstein was anderes ist und die info überhaupt wichtig ist.
was sollte man sonst gegen den stark saugenden Stein tun?

vielen dank für ihre tipps


Herr Clappa | 22.03.09
Anstatt Imprägnierung,
Vorhangfassadehätte man auch die Möglichkeit einer Vorhangfassade verputzt.
Diese kann könnte aber auch später noch gedämmt werden.

Grüsse Thomas
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NEW.... | Th. Kehle | 22.03.09
alte Optik
die alte optik der backsteinfassade gefällt uns so gut, dass wir diese beibehalten wollen.
ich dachte, es gibt evtl eine andere Behandlung des mauerwerkes die man anwenden könnte...?


Herr Clappa | 22.03.09
Wie
Herr Kurz schon richtig beschrieben hat, besteht immer die Gefahr eines Substantzschaden, wenn man eine solche Fassade mit etwas behandelt und den Untergrund nicht richtig begutachtet oder kennt.
Wenn Sie bisher keine Schwierigkeiten hatten und die Fassade austrocknen kann besteht eigentlich kein Handlungsbedarf oder?

Grüsse Thomas
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NEW.... | Th. Kehle | 23.03.09
Putz hat Flecken
leider schon, denn im inneren haben wir an 2 stellen verfärbungen im putz. das ist definitiv durch feuchtigkeit.
die flecken sind schon länger da, sind aber trozu bautrockner nicht verschwunden.
kann denn diese Imprägnierung denn 40 cm dicke mauern zerstören??
wäre ein Anstrich besser?


Herr Clappa | 23.03.09
Das
ist das selbe wie Dachbeschichtung und Imprägnierung.
Geldschneiderei.
Könnte es denn sein das die Fugen Feuchtigkeit ziehen?
Alt aber schön....Häuser meine ich natürlich
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Idefix | 23.03.09
Fassadenimprägnierung
Hallo Herr Clappa,

im Prinzip sind alle Imprägnierungen, die auch so heißen, nicht tief genug einbringbar, so daß es zu einer Schalenbildung kommt: Außen die imprägnierten und dampfundurchlässigen Steine, Innen die saugfähigen.
Ergebnis ist erhöhter Dampfdruck oder Kernkondensat an der Nahtstelle mit Folge Abplatzen und unterfrieren.

Eventuell kann eine Kalkschlämme aus hydraulischem Kalk, sehr feinem Sand und ein wenig Lehm das Porenvolumen füllen und die Oberfläche wasserabweisend einstellen.
Danach würde ich mit Mineralfarben die Backsteinfarbe wiederherstellen.

Vorher würde ich mir aber die Fugen und ihre Ausbildung ansehen. Die richtige - zurückgesetzte - Fuge leitet nämlich Wasser ab.
Und wie sieht es mit Rissen in der Fassade aus ?
Die müssen vorher begutachtet und behandelt werden.

Grüße vom Niederrhein
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 23.03.09
Fugen können auch schuld sein..
die fugen stehen teilweise überd den Backstein hinaus und bedecken ihn am rand. darüber sind rillen reingeritzt.
es gibt teilweise kleine risse in den backsteinen.

"Eventuell kann eine Kalkschlämme aus hydraulischem Kalk, sehr feinem Sand und ein wenig Lehm das Porenvolumen füllen und die Oberfläche wasserabweisend einstellen.
Danach würde ich mit Mineralfarben die Backsteinfarbe wiederherstellen"

herr beckmann,
kann man das selbst machen? bzw wissen sie was das machen lassen kostet?

vielen dank für alle ratschläge!


Herr Clappa | 23.03.09
Fassadenimprägnierung
Hallo Herr Clappa,

man kann das selber machen, sicher. Aber wen Sie es das erste mal versuchen, würde ich mit einer Probefläche anfangen: vielleicht nicht gerade die Schauseite.
Und denken Sie an die Arbeitssicherheit.

Keine Ahnung, was Ihr Mann dafür haben will. Der Materialaufwand ist gering. Reden Sie mit einem Maurer in Ihrer Gegend, besser noch mit einem Restaurator im Maurerhandwerk und bitten Sie ihn um ein Angebot. Es geht im wesentlichen um den geschätzten Zeitaufwand.

Grüße
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 23.03.09

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