Wasserrohrbruch in Fachwerkhaus an der Oder - Substanz in Gefahr?

Hallo.
wir haben ein wunderschönes kleines Fachwerkhaus, ein Fischerhaus von 1790 zu Kauf in Aussicht. Wir haben uns in das Haus verliebt. Es liegt recht nah an der Oder, der Ort heißt Kienitz. Ein Dachdecker, der sich allgemein auskennt sagte uns bei der Besichtigung die Substanz sei in Ordnung.
Nun haben wir erfahren, dass es in dem Haus vor ca. 4 Jahren einen Wasserrohrbruch gab, das Wasser in die Balken gezogen ist und alles vereist war, was gleichbedeutend damit sei, dass die Substanz nun völlig kaputt wäre.
Kenn sich jmd damit aus und kann uns einen Rat geben?
Wir wären sehr dankbar fr jeden Hinweis.
Vielen Dank & liebe Grüße,
Tina
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Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.06.17


Mein Haus hatte einen ähnlichen Wasserschaden und es hat der Substanz nicht geschadet. Es kommt immer darauf an wie viel Wasser es war und wie schnell es getrocknet ist. Das Stichwort heißt daher gewissenhafte Voruntersuchung.

Bei dem Schaden gehe ich ja mal davon aus, dass das Haus unbewohnt und ohnehin in schlechtem Zustand ist. Daher sollte der Verkäufer ja kein Problem damit haben dir genau zu erzählen wo der Schaden war und einer Voruntersuchung zuzustimmen. Dann nimmst du dir für einen Tag einen erfahrenen Architekten und einen Zimmermann mit Fachwerkerfahrung und ihr schaut euch zusammen das Objekt mal genau an und öffnet auch Stellen an denen es nötig erscheint.

So teuer wird das nicht sein. Vielleicht nimmt der Architekt 8x75 Euro und der Zimmermann 8x45 Euro. Das sind also rund tausend Euro, die dich von einem beruhigten Kauf trennen oder dich vor einem großen Fehler bewahren.

Glaub mir, das Geld ist gut angelegt auch wenn es schwer fällt Geld auszugeben, wenn man nicht weiß ob aus dem Projekt was wird.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.06.17

Substanz-Bilder aus der Bilddatenbank: