Fachwerk.de - Schallschutz Leichtbauwand

Hallo und Moin Moin,

ich muss einen Teil des Heizungsraum abtrennen.

Da die Heizung nicht gerade leise ist brauche ich einen guten Schallschutz. Der da hinterliegende Raum ist Wohnbereich.

Hat vielleicht einer eine gute idee bezüglich Ausführung.

Beplankung Rigips oder Fermacell, Holzbau, Ständerwerk, Isolierung, eventuell sollen auf die eine Seite noch regale an die Wand gehänkt werden.

Masa
Nicht alles was neu ist ist gut
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Masa | 06.02.11
Trennwand
Nehmen Sie Ziegel und mauern Sie die Wand auf.
Die T 30- Tür sollte auch eine ausreichende Schalldämmung haben.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 06.02.11
Ja, denke
ich auch Ziegel sind gut. Je schwerer Wände und Decken sind, desto weniger lassen sie sich von Luft- oder Körperschall in Schwingung versetzen.
Lehmbau-,Lehmputz-,Natursteinarbeiten und Seminare
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Lehmschwalbe | Lehmschwalbe Ralf Pawlik | 06.02.11

Hallo,

stimmt, aber besser ist trotzdem eine optimierte Schallschutz-Leichtbauwand. Einfach mal bei Knauf und Consorten nach gucken.
Bei der T30-Tür bringt es dann das gewicht.

Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 06.02.11
Schall ...
ist wie Wasser und findet immer Wege, sich auszubreiten, wenn er nicht komplett eingekastelt wird. Nur eine Wand schallzudämmen wird keinen Erfolg bringen, da der Schall sich über die angrenzenden Wände (Flankenübertragung) wieder ausbreiten wird. Zu unterscheiden ist zwischen Körperschall (Vibrationen), der ev. über ein schallentkoppeltes Fundament für die Heizung von der restliche BAukonstruktion zu trennen ist und Luftschall (Arbeitsgeräusche), der eher über schallschluckendes Material (weich/porig) und schwingende Vorsatzschalen aufgenommen wird. Ggf. müssen alle Raumflächen schallgedämmt werden. Knauf + Fermacell bieten dazu Info´s und Ausführungsbeispiele.
retrogarde
Mitglied der Fachwerk.de Community()
pickartz.architektur | Will Pickartz Architekt AKNW | 06.02.11
Schall ...
ist wie Wasser und findet immer Wege, sich auszubreiten, wenn er nicht komplett eingekastelt wird. Nur eine Wand schallzudämmen wird keinen Erfolg bringen, da der Schall sich über die angrenzenden Wände (Flankenübertragung) wieder ausbreiten wird. Zu unterscheiden ist zwischen Körperschall (Vibrationen), der ev. über ein schallentkoppeltes Fundament für die Heizung von der restliche BAukonstruktion zu trennen ist und Luftschall (Arbeitsgeräusche), der eher über schallschluckendes Material (weich/porig) und schwingende Vorsatzschalen aufgenommen wird. Ggf. müssen alle Raumflächen schallgedämmt werden. Knauf + Fermacell bieten dazu Info´s und Ausführungsbeispiele.
retrogarde
Mitglied der Fachwerk.de Community()
pickartz.architektur | Will Pickartz Architekt AKNW | 06.02.11
Trennwnd
Eine Tür brauche ich nicht.

Ich brauche nur die Wand.

Da ich nicht Mauern kann, würde ich lieber die Leichtbauwand vorziehen.

Lieber aus Holztständer oder Metalprofile.
Nicht alles was neu ist ist gut
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Masa | 06.02.11
Genaues weiß man nicht

Wenn ein Estrich im Geschoss liegt und die Wand auf diesem errichtet werden soll kann ohnehin nur noch auf den Luftschall Einfluss genommen werden. Der Körperschall überträgt sich über angrenzende Wände und den Estrich.

Andererseits sind Heizanlagen doch nicht so furchtbar laut und die Geräusche entstehen durch Brenner, Ventile etc. und nicht durch ein Schütteln der Anlage wie bei einem alten Kühlschrank. Vielleicht hängt ja die Heizanlage auch an der Wand?

Wenn es eine Trockenbaulösung auf eine Estrich werden soll würde ich eine zweischalige, jeweils zweilagig vertikalbeplankte Metallständerwand (z. B. Knauf W115) empfehlen. Auf einem Rohboden ginge das zwar auch, da würde ich persönlich aber lieber mauern.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer

Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer (Architekt) | 07.02.11
Wieviel Platz ist vorhanden?
Aus unserer Sicht könnte mit 100 mm Heraklithplatten eine selbsttragende Wand erstellen.
Die eine Seite dann vielleicht noch mit einer Lehmtrockenbauplatte versehen und mit Feinputz abspachteln und heizungsraumseitig mit einem einfachen Kalkputz oder auch Lehmputz vielleicht.

Bilder solch einer Wand finden sie unter unserem Profil.
Heraklkith mal eingeben.

Viel Erfolg
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community()
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 07.02.11

Passende Bilder aus der Bilddatenbank:

Der Wandel - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
.. von der Straße aus gesehen - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Fertige Stakenwand - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Innenansicht einer fertigen Fachwerkwand - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Wanduhr - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
herausgeputzt - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo