Fachwerk.de - Dämmung Wand zum Boden

Hallo,

in unseren Fachwerkhaus haben wir eine "Innenwand" zum Boden. Im Wohnbereich haben wir das sichtbare Fachwerk und wollen es auch dabei belassen. Leider ist das Fachwerk aus den 30er Jahren nur mit grauen Steinen ausgemauert und die Felder von Innen mit Kalkputz verputzt. Die Wand wird im Winter sehr kalt, da dahinter nur der Boden ohne Heizung ist. Wir haben überlegt, die Wand von der Bodenseite her zu dämmen. Wie stellt man das am besten an? Gerne würden wir nur "trocken" dämmen, da es sehr mühsam ist Lehm auf den Boden zu "buckeln". Ist es möglich da einfach Weichholzfaserplatten gegenzuschrauben ? Oder gibt es andere kreative Maßnahmen ?
Viele Grüße Inga
Innendämmung Lehm oder Glaswolle ?
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Inga Thum | 07.10.03
Abseitendämmung
Guten Tag Frau Thum, die Dämmung von der Bodenseite her ist richtig. Wenn Sie die Energieeinsparverordnung beachten wollen, dann nehmen Sie einen hochwertigen Dämmstoff. Wirtschaftlich ist eine Dämmstoffdicke von 8 cm bei Wärmeleitfähigkeitsgruppe 040. Ich empfehle für diese Anwendung nichtbrennbare Dämmstoffe, hier also am preisgünstigsten Steinwolle. Sie können im Fachhandel Wanddämmplatten (Brandklasse A) mit kaschierter Oberfläche Kaufen und diese ohne zu verdübeln mit Ansetzkleber vorsetzen.
Hersteller: G+H (Isover) oder Rockwool.
Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 07.10.03

Passende Bilder aus der Bilddatenbank:

Der Wandel - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
.. von der Straße aus gesehen - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Fertige Stakenwand - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Innenansicht einer fertigen Fachwerkwand - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Wanduhr - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
herausgeputzt - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo