Fachwerk.de - Wärmedämmung mit Flachs bei altem Fachwerkhaus ?
ich übernehme in weniggen Tagen eine alte Fachwerkremise, ca. 130 Jahre alt. In dem Haus befindet sich keine Dämmung. Die Wand besteht lediglich aus einem 12x12cm Fachwerk welches mit einfach gebrannten Ziegelsteinen ausgefacht ist. Da es bsiher keine Heizung GIBT UND DAS hAUS AUCH SONST IN EINEM TEILWEISE EHER MÄ?IGEN Zustand IST MÖCHTE ICH DIE gELEGENHEIT NUTZEN; DIE Fassade IM eg NEU AUFZUBAUEN: d.h. ich möchte defekte Stiele und Lagerhölzer ersetzen. Die Ausfachung fällt eh an vielen Stellen aus und ich möchte sie neu aufmauern. nun zur eigentlichen Frage. innne möchte ich gerne eine Wärmedämmung anbringen, dies möglich mit "Naturbaustoffen". Da es ein eher schmales Haus ist, kannkeinen größeren Wandaufbau als ca.6-7 cm einbauen.
ich dachte mir folgendes: Balken ersetzen, Ausfachung neu Mauern, von Innen mit Lehmschlemme verputzen, dann Danpfbremse, 50mm flachsfserplatten, 15mm OSBplatte (es handelt sich um eine Werkstatt und ich brauhce "stabile" Wände). Ist diese Buaweise von der Bauphysik her ok, oder ist eine komplett andere lösung besser ? bei allem sollte nat. der Preis nicht aus den Augen verloren werden.
Vielen Dank im Voraus
Thomas Petzold | 23.05.06
Die Dampfbremse
ist an dieser Stelle auf jeden Fall falsch. Von der Firma Isofloc wurden derartige vorgestellte Innenwände geprüft und berechnet. Mit dem Zellulosematerial funktionieren sie offensichtlich, warum also nicht auch mit Flachs. Ich empfehle auf jeden Fall eine Diffusionsberechnung vornehmen zu lassen. Die Innen aufgebrachte OSB-Platte bildet die Dampfbremse und Luftdichtung. Alle Stöße und die Anschlüsse an umliegende Bauteile müssen verklebt werden. Die Platte darf nicht durchbohrt oder von Installationen durchdrungen werden. Sind doch Durchdringungen erforderlich, so müssen diese luftdicht ausgeführt werden. Dies ist ziemlich aufwändig und sollte vermieden werden.
ist an dieser Stelle auf jeden Fall falsch. Von der Firma Isofloc wurden derartige vorgestellte Innenwände geprüft und berechnet. Mit dem Zellulosematerial funktionieren sie offensichtlich, warum also nicht auch mit Flachs. Ich empfehle auf jeden Fall eine Diffusionsberechnung vornehmen zu lassen. Die Innen aufgebrachte OSB-Platte bildet die Dampfbremse und Luftdichtung. Alle Stöße und die Anschlüsse an umliegende Bauteile müssen verklebt werden. Die Platte darf nicht durchbohrt oder von Installationen durchdrungen werden. Sind doch Durchdringungen erforderlich, so müssen diese luftdicht ausgeführt werden. Dies ist ziemlich aufwändig und sollte vermieden werden.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 24.05.06
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 24.05.06
Außerdem
Ziegelsteine wiederverwenden und nicht mit Zementmörtel mauern.
mfg
K. Hildebrandt | 24.05.06
Ziegelsteine wiederverwenden und nicht mit Zementmörtel mauern.
mfg
K. Hildebrandt | 24.05.06
wenn Sie stabile Wände brauchen,
ist eine innere Vormauerung mit 6cm LehmLeichtbauplatten (Format 100 x 6 x 24,5cm, vermauert mit Leichtlehmmörtel, Innenputz ca 10mm mit LehmWärmedämmputz) die bauphysikalisch bessere Lösung.Eine Dampfbremse braucht es nicht. Wichtig wäre, daß Sie ein Strahlungsheizsystem (z.B. Fußleistenheizung, Temperierung) ins alte Haus einbauen. Die Flachsdämmung würde ich Ihnen für die Dach- bzw. Deckendämmung empfehlen.
ist eine innere Vormauerung mit 6cm LehmLeichtbauplatten (Format 100 x 6 x 24,5cm, vermauert mit Leichtlehmmörtel, Innenputz ca 10mm mit LehmWärmedämmputz) die bauphysikalisch bessere Lösung.Eine Dampfbremse braucht es nicht. Wichtig wäre, daß Sie ein Strahlungsheizsystem (z.B. Fußleistenheizung, Temperierung) ins alte Haus einbauen. Die Flachsdämmung würde ich Ihnen für die Dach- bzw. Deckendämmung empfehlen.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 24.05.06
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 24.05.06
prinzipiell so
würde ich es auch machen, wie Klaus Schillberg vorschlägt.
Ich würde allerdings ergänzend vorschlagen, die Innen vorgesetzte Leichtlehmschale beim aufmauern mit einer sehr leichten Lehmschüttung (Stroh / Flachs)zu hinterfüllen, um einen kapillaren Übergang zur Fachwerkwand zu gewährleisten. In der Praxis bedeutet dies, dass die Innenschale etwas dicker sein muss (mind.1/2 Stein), damit sie beim Hinterfüllen nicht ausweicht.
So bekommt man einen sehr homogenen kapillarwirksamen Wandaufbau.
Ausserdem die Gefache mit Kalk- oder Lehmmörtel vermauern, und keinesfalls, wie schon geschrieben, mit Zement.
Gutes Gelingen wünscht
jh
würde ich es auch machen, wie Klaus Schillberg vorschlägt.
Ich würde allerdings ergänzend vorschlagen, die Innen vorgesetzte Leichtlehmschale beim aufmauern mit einer sehr leichten Lehmschüttung (Stroh / Flachs)zu hinterfüllen, um einen kapillaren Übergang zur Fachwerkwand zu gewährleisten. In der Praxis bedeutet dies, dass die Innenschale etwas dicker sein muss (mind.1/2 Stein), damit sie beim Hinterfüllen nicht ausweicht.
So bekommt man einen sehr homogenen kapillarwirksamen Wandaufbau.
Ausserdem die Gefache mit Kalk- oder Lehmmörtel vermauern, und keinesfalls, wie schon geschrieben, mit Zement.
Gutes Gelingen wünscht
jh
behutsam umgehen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Atelier für traditionelles Bauen | Jan Hülsemann | 24.05.06
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Atelier für traditionelles Bauen | Jan Hülsemann | 24.05.06