Fachwerk.de - YTONG Vormauerung
Nun ist es passiert: Vor zwei Außen-Sandsteinmauern (45cm)und eine Außen-Ziegelsteinmauer (25cm) wurde eine 7,5 cm starke Ytongwand vorgemauert. Zwischen der Außenwand und der Ytongwand ist etwa 1-2 cm Luft, damit die Stromleitungen einfach verlegt werden konnten (Tipp vom Maurer!).
Putz ist noch keiner Drauf.
Decke: OSB-Platten auf Leimbinderbalken
Raum befindet sich in einer Scheune (Kaltdach).
01. Ist nun ein "Feuchtgebiet" hinter der Ytongwand vorprogrammiert?
02. Kann ich noch Maßnahmen ergreifen (außer Abriss!), damit es keine Feuchtigkeitsprobleme geben wird - oder diese verringern ?
Danke für die Tipps.
Vormauerung
Wenn die Vormauerung wirklich luftdicht ausgeführt wurde, also keine Innen- oder Außenluft in den Spalt gelangt, mag das funktionieren.
Achten Sie also auf den luftdichten Sitz der Elektroinstallationen und den Verschluß im Deckenbereich!
Grundsätzlich sollten solche Innendämmungen hohlraumfrei ausgeführt werden.
Wenn die Vormauerung wirklich luftdicht ausgeführt wurde, also keine Innen- oder Außenluft in den Spalt gelangt, mag das funktionieren.
Achten Sie also auf den luftdichten Sitz der Elektroinstallationen und den Verschluß im Deckenbereich!
Grundsätzlich sollten solche Innendämmungen hohlraumfrei ausgeführt werden.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 22.12.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 22.12.08
Hhmmm.
...Georg.
Du schreibst:"Grundsätzlich sollten solche Innendämmungen hohlraumfrei ausgeführt werden".
Ich verstehe die ausgeführten Arbeiten eher als "Außendämmung" (und aus dem Bauch heraus als abenteuerlich).
Habe ich da was falsch verstanden?
Grüße
Martin
...Georg.
Du schreibst:"Grundsätzlich sollten solche Innendämmungen hohlraumfrei ausgeführt werden".
Ich verstehe die ausgeführten Arbeiten eher als "Außendämmung" (und aus dem Bauch heraus als abenteuerlich).
Habe ich da was falsch verstanden?
Grüße
Martin
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 22.12.08
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 22.12.08
es ist ein großer Unterschied, ob die Ytong-Vorsatzwand
innen oder Außen vorgemauert wurde. Ich hab das als innere Vormauerung verstanden. Bautechnisch wurde eine 2te , in sich homogene Wand ohne Kerndämmung erstellt. Wie Herr Böttcher bereits schrieb kann der Aufbau dann funktionieren,wenn die ca 2 cm Luft zwischen den beiden Wänden bauphysikalisch quasi als "stehende Luftschicht" gelten kann.
innen oder Außen vorgemauert wurde. Ich hab das als innere Vormauerung verstanden. Bautechnisch wurde eine 2te , in sich homogene Wand ohne Kerndämmung erstellt. Wie Herr Böttcher bereits schrieb kann der Aufbau dann funktionieren,wenn die ca 2 cm Luft zwischen den beiden Wänden bauphysikalisch quasi als "stehende Luftschicht" gelten kann.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 22.12.08
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 22.12.08
Da ist doch aber zu lesen...
...das VOR zwei AUßENmauern eine YTONG-Wand VORgemauert wurde.
Wie kommt ihr darauf, dass es sich um eine Innen-VORMauerung (blödes Wortspiel, ich weiß) handelt?
Hätte es sonst nicht heißen müssen: Hinter zwei Außenmauern?
Nein, nein, dass soll jetzt keine "Kümmelzählerei" werden.
Ich habe es tatsächlich so verstanden. Von "Innenschale" ist nicht´s zu lesen.
Möglicherweise kann der Fragesteller es ja klären.
Der Sachverhalt ist ja nicht ganz unwichtig, gell?
Grüße
Martin
...das VOR zwei AUßENmauern eine YTONG-Wand VORgemauert wurde.
Wie kommt ihr darauf, dass es sich um eine Innen-VORMauerung (blödes Wortspiel, ich weiß) handelt?
Hätte es sonst nicht heißen müssen: Hinter zwei Außenmauern?
Nein, nein, dass soll jetzt keine "Kümmelzählerei" werden.
Ich habe es tatsächlich so verstanden. Von "Innenschale" ist nicht´s zu lesen.
Möglicherweise kann der Fragesteller es ja klären.
Der Sachverhalt ist ja nicht ganz unwichtig, gell?
Grüße
Martin
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 22.12.08
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Vormauerung
Martin Wittwar,
Na ja,
eigentlich war schon irgendwie klar, daß eine Vormauerung „von innen“ gemeint war. Aber vielleicht sagt Jebu ja auch nochmal was aufklärendes dazu.
Die Verlinkung bzgl. Innendämmung u.ä. auf eine „bestimmte Homepage“ spare ich mir jetzt lieber.... )
M.Kerr
M.Kerr | 22.12.08
Martin Wittwar,
Na ja,
eigentlich war schon irgendwie klar, daß eine Vormauerung „von innen“ gemeint war. Aber vielleicht sagt Jebu ja auch nochmal was aufklärendes dazu.
Die Verlinkung bzgl. Innendämmung u.ä. auf eine „bestimmte Homepage“ spare ich mir jetzt lieber.... )
M.Kerr
M.Kerr | 22.12.08
Es geht um eine Innenwand, bzw. Innenvorsatzwand. Sorry, wenn ich es ungenau formuliert habe!
Morgen will der Maurer alles fertig vormauern (innen). Ich weiß jetzt nicht, ob ich ihn nachhause schicken soll, alles stoppen und erst mal einen Baubiologen o.ä. zu Rate ziehen sollte, oder einfach erst mal so lassen...?
was wird passieren,?????
Hallo Jebu,
ist diese Bauweise in dem Stall zur Anwendung gekommen der
Büro werden soll??
warum hat den der d.. Maurer Gasbeton vorgemauert,
vielleicht weil die Wand krumm und versalzen ist,
wenn dem so sein sollte wird es bei vernünftigem Putz und vernünftigem Nutzen lange funktionieren, wenn ich sehe wie lange die Bau Sünden der 70 er Jahre halten, Gipsplatten und Holzfaserplatten, mit Gipsbatzen gesetzt, haben 20 - 30 Jahre
gehalten, länger wie unsere Sanierputze auf kritischem Untergrund,wird sicher kein Feuchtgebiet wenn kein Schwimmbad oder Sauna reinkommen, Maßnahme: diffusionsoffenen Putz und Anstrich darauf,
was passiert den an den dampfdichten OSB platten an der Decke, hier sehe ich eher Feuchtgebiete,
von einem Dummen kannst Du nichts lernen, von einem faulen schon,
frohes fest und grüße aus Unterfranken
Hallo Jebu,
ist diese Bauweise in dem Stall zur Anwendung gekommen der
Büro werden soll??
warum hat den der d.. Maurer Gasbeton vorgemauert,
vielleicht weil die Wand krumm und versalzen ist,
wenn dem so sein sollte wird es bei vernünftigem Putz und vernünftigem Nutzen lange funktionieren, wenn ich sehe wie lange die Bau Sünden der 70 er Jahre halten, Gipsplatten und Holzfaserplatten, mit Gipsbatzen gesetzt, haben 20 - 30 Jahre
gehalten, länger wie unsere Sanierputze auf kritischem Untergrund,wird sicher kein Feuchtgebiet wenn kein Schwimmbad oder Sauna reinkommen, Maßnahme: diffusionsoffenen Putz und Anstrich darauf,
was passiert den an den dampfdichten OSB platten an der Decke, hier sehe ich eher Feuchtgebiete,
von einem Dummen kannst Du nichts lernen, von einem faulen schon,
frohes fest und grüße aus Unterfranken
der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können,
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 23.12.08
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 23.12.08
ich würde den Maurer nach Hause schicken.
Eine 45cm dicke Sandsteinmauer sollte man Innen nicht mit Ytong vormauern.
Eine 45cm dicke Sandsteinmauer sollte man Innen nicht mit Ytong vormauern.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 23.12.08
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Innendaemmung
Hallo,
ich wuerde Perlit in den Hohlraum fuellen oder einblasen.
Europerl bietet solche Systeme.
Als Putz empfehle ich einen sauberen Kalkmoertel.
Frohe Weihnacht
N. Hoepfer
Hallo,
ich wuerde Perlit in den Hohlraum fuellen oder einblasen.
Europerl bietet solche Systeme.
Als Putz empfehle ich einen sauberen Kalkmoertel.
Frohe Weihnacht
N. Hoepfer
... like a rolling stone
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alpine lime products | Dr. Norbert Hoepfer | 23.12.08
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alpine lime products | Dr. Norbert Hoepfer | 23.12.08
Hinterlüftung
Danke erst mal für die Tipps. Also ich habe mit einem BauIng. gesprochen, der mir eine Hinterlüftung (nach Innen) empfiehlt.
Dann könnte eigentlich nix passieren. Bei den OSB-Platten habe ich keine Bedenken, da ich wahrscheinlich mit Mineralwolle dämmen werde. Die OSB-Platten sind eigentlich sehr "gutmütig" und wenn man sie nicht in Plastik hermetisch einpackt, dürfte es gut funktionieren.
Eine Sandsteinmauer kann man durchaus vormauern, man muß nur den Taupunkt berechnen lassen und evtl. wieder hinterlüften.
Der Dämmwert von Sandstein ist nun mal nicht der beste.
Ich denke, daß die YTONG-Lösung nicht die schlechteste ist, da YTONG ja lediglich Kalk, Sand, Wasser als Hauptbestandteile hat und im trockenen Zustand (Innenwand) sehr gut dämmt und diffusionsoffen ist.
Allen ein friedliches Weihnachtsfest!!!
Danke erst mal für die Tipps. Also ich habe mit einem BauIng. gesprochen, der mir eine Hinterlüftung (nach Innen) empfiehlt.
Dann könnte eigentlich nix passieren. Bei den OSB-Platten habe ich keine Bedenken, da ich wahrscheinlich mit Mineralwolle dämmen werde. Die OSB-Platten sind eigentlich sehr "gutmütig" und wenn man sie nicht in Plastik hermetisch einpackt, dürfte es gut funktionieren.
Eine Sandsteinmauer kann man durchaus vormauern, man muß nur den Taupunkt berechnen lassen und evtl. wieder hinterlüften.
Der Dämmwert von Sandstein ist nun mal nicht der beste.
Ich denke, daß die YTONG-Lösung nicht die schlechteste ist, da YTONG ja lediglich Kalk, Sand, Wasser als Hauptbestandteile hat und im trockenen Zustand (Innenwand) sehr gut dämmt und diffusionsoffen ist.
Allen ein friedliches Weihnachtsfest!!!
Vormauerung
Nochmal:
KEINE HINTERLÜFTUNG!!!!!
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 23.12.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 23.12.08
ebenso
Hallo,
ich stimme Hr. Boettcher zu.
Die Sandsteinmauern duerften feucht sein. Ganz abgesehen von moeglichem Kondenswasserausfall.
Die Hinterlueftung wird zwangsflaeufig zu verdecktem Schimmelbefall fuehren.
Sorry keine Chance.
Norbert Hoepfer
Hallo,
ich stimme Hr. Boettcher zu.
Die Sandsteinmauern duerften feucht sein. Ganz abgesehen von moeglichem Kondenswasserausfall.
Die Hinterlueftung wird zwangsflaeufig zu verdecktem Schimmelbefall fuehren.
Sorry keine Chance.
Norbert Hoepfer
... like a rolling stone
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alpine lime products | Dr. Norbert Hoepfer | 24.12.08
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alpine lime products | Dr. Norbert Hoepfer | 24.12.08
dem Inschinör ist nix zu schwör,
sers Jebu,
Hinterlüftung wie???? warum?? vergesse das ganz schnell, was bringt die hinterlüftete Dämmung noch??? nur Pilze,
wie lange mit wieviel Personen bei welcher Temperatur und welcher Luftfeuchte sitzt Du im ( ehem )Kuhstall, noch die
Kubatur des Raumes sowie die diffusionsoffenen Wandoberflächen,
wieviel naß wird der m²,??
meinst nicht, daß die Viecher mehr Feuchte produziert haben wie Du jemals transpirieren kannst??
haupsach es ist schön (falsch) gerechnet, dann funktioniert
es auch mit dem Taupunkt,
frohes Fest und Grüße an den Schwarzpilz
MP
sers Jebu,
Hinterlüftung wie???? warum?? vergesse das ganz schnell, was bringt die hinterlüftete Dämmung noch??? nur Pilze,
wie lange mit wieviel Personen bei welcher Temperatur und welcher Luftfeuchte sitzt Du im ( ehem )Kuhstall, noch die
Kubatur des Raumes sowie die diffusionsoffenen Wandoberflächen,
wieviel naß wird der m²,??
meinst nicht, daß die Viecher mehr Feuchte produziert haben wie Du jemals transpirieren kannst??
haupsach es ist schön (falsch) gerechnet, dann funktioniert
es auch mit dem Taupunkt,
frohes Fest und Grüße an den Schwarzpilz
MP
der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können,
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 24.12.08
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Pfister Bausanierung GmbH | Martin Pfister Maurermeister & Restaurator d.H. | 24.12.08
Also eine Hinterlüftung VERHINDERT den Pilzbefall, da sich bildende Feuchtigkeit zwischen Ytong und Sandstein/Ziegelstein ablüften und ABTROCKNEN kann. Wie soll sich da ein Pilz bilden ?????
Wobei ich persönlich eher zu einer Entlüftung nach Außen hin tendiere - wie es auch schon oft und erfolgreich von vielen Bauherren gemacht wurde
Wie mir nun mehrfach bestätigt wurde, ist eine Luftschicht zwischen den Mauern eine optimale Isolierung.
Auf diese Art und Weise werden sehr viele Altbauten erfolgreich ausgebaut - ohne Schimmelbefall!
Ich glaube hier haben manche einen Schimmel-Fimmel ?!
Beratungsresistenz
Lieber Jebu
Auch wenn du es (so scheint es)nicht hören willst:
Alle bisherigen Untersuchungen (Fraunhofer Institut etc.)und Fachpublikationen zu diesem Thema weisen klar auf die Bauschadensanfälligkeit einer solchen hinterlüfteten Konstruktion hin.
Ich erkenne in deinen Erwiderungen, das altbekannte Phänomen, dass dieses Forum oft nur die eigene Ansicht bestätigen soll.
Auch verbirgt der letzte Beitrag die Tatsache , dass die Realitäten der Bauphysik sich leider nicht mit den eigenen ersehnten Vorstellungen über bauphysikalische Prozesse in Einklang bringen lassen.
Lieber Jebu, in diesem Forum plagen sich (bei allen immer wieder aufkeimenden Meinungsdiskrepanzen) erfahrene Fachleute und Praktiker mit Sanierungsthemen.
Wenn du den Stellungnahmen zu diesen Thema nicht traust, mussst du selbst die Masse der eindeutigen Fachpublikationen lesen oder den Leuten vertrauen die sich seit Jahren damit beschäftigen. Auch wenn es ein wenig harsch klingen mag: Ich denke, du hast aus dem Forum bereits jede Menge hilfreicher und detailierter Anregungen und Stellungnahmen bekommen, die dir zu einem schadensfreien Bau verhelfen können.
Gruß
L. Parisek
Lieber Jebu
Auch wenn du es (so scheint es)nicht hören willst:
Alle bisherigen Untersuchungen (Fraunhofer Institut etc.)und Fachpublikationen zu diesem Thema weisen klar auf die Bauschadensanfälligkeit einer solchen hinterlüfteten Konstruktion hin.
Ich erkenne in deinen Erwiderungen, das altbekannte Phänomen, dass dieses Forum oft nur die eigene Ansicht bestätigen soll.
Auch verbirgt der letzte Beitrag die Tatsache , dass die Realitäten der Bauphysik sich leider nicht mit den eigenen ersehnten Vorstellungen über bauphysikalische Prozesse in Einklang bringen lassen.
Lieber Jebu, in diesem Forum plagen sich (bei allen immer wieder aufkeimenden Meinungsdiskrepanzen) erfahrene Fachleute und Praktiker mit Sanierungsthemen.
Wenn du den Stellungnahmen zu diesen Thema nicht traust, mussst du selbst die Masse der eindeutigen Fachpublikationen lesen oder den Leuten vertrauen die sich seit Jahren damit beschäftigen. Auch wenn es ein wenig harsch klingen mag: Ich denke, du hast aus dem Forum bereits jede Menge hilfreicher und detailierter Anregungen und Stellungnahmen bekommen, die dir zu einem schadensfreien Bau verhelfen können.
Gruß
L. Parisek
Mutabor
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 27.12.08
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PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 27.12.08
Vormauerung
Ich möchte den Beitrag von Lutz nochmals unterstreichen.
Was mich verunsichert, ist der "Bauingenieur", der solche Parolen heraushaut.
Um Dir, lieber Jebu, gedanklich auf die Sprünge zu helfen:
Eine Luftschicht dämmt ganz gut, aber nur bei WÄRMELEITUNG, nicht bei Konvektion und Infrarotstrahlung.
Konvektion tritt ein, wenn sich die eingeschlossene Luftschicht an einer Kontaktstelle erwärmen oder abkühlen kann. Je größer die zusammenhängende Luftmasse und je größer der Temperaturunterschied, je größer der Warmetransport.
Die Luft wird schwerer oder leichter, es bilden sich wie in einem Schornstein Wirbel und Luftströme.
Da der Gasbeton einigermaßen dämmt, sind die Temperaturunterschiede in einer eingeschlossenen Luftschicht minimal, damit auch die Konvektionsströme und der Wärmetransport.
Was passiert bei einer "Hinterlüftung"?
Es kann wärmere und feuchtere Innenluft in den deutlich kälteren Luftspalt eindringen.
Die warme Luft kühlt an der riesigen Masse der Außenwand ab, Kondensat fällt aus.
Die gekühlte Luft dringt wieder in den Wohnraum.
Damit wird Luftfeuchte und Wärme an die kühlere Innenfläche der Außenwand transportiert, es kommt auch im Sommer zu einer Feuchteakkumulation.
Schau mal im Schlafzimmer hinter den Kleiderschrank, falls der nur ein paar cm an der Außenwand steht!
Da siehst Du, was ich meine.
Da es im Spalt schön dunkel, feucht und nicht zu kühl ist, gibt das ideale Wachstumsbedingungen für Pilze. Was noch fehlt, ist der Nährboden.
Schimmelpilze sind genügsam, sie geben sich achon mit Staubablagerungen auf der Wand zufrieden.
Gut, Du könntest sagen: Ich erwärme ja die Außenwand durch die Hinterlüftung, deshalb kondensiert da nichts:
Eine Hinterlüftung in so einem schmalen Spalt funktioniert in diesem Sinne nur, wenn ich große Mengen warmer Luft mit Zwangslüftung durch den Spalt jage und somit die Innentemperatur der Außenwandfläche auf Raumtemperatur hebe.
Wozu dann die dämmende Vormauerung?
Warum den Garten oder den Fußweg über die Außenwand mitheizen?
Viele Grüße
p.S.
Der angesprochene Bauingenieur sollte ab und zu mal eine Weiterbildungsveranstaltung besuchen!
Ich möchte den Beitrag von Lutz nochmals unterstreichen.
Was mich verunsichert, ist der "Bauingenieur", der solche Parolen heraushaut.
Um Dir, lieber Jebu, gedanklich auf die Sprünge zu helfen:
Eine Luftschicht dämmt ganz gut, aber nur bei WÄRMELEITUNG, nicht bei Konvektion und Infrarotstrahlung.
Konvektion tritt ein, wenn sich die eingeschlossene Luftschicht an einer Kontaktstelle erwärmen oder abkühlen kann. Je größer die zusammenhängende Luftmasse und je größer der Temperaturunterschied, je größer der Warmetransport.
Die Luft wird schwerer oder leichter, es bilden sich wie in einem Schornstein Wirbel und Luftströme.
Da der Gasbeton einigermaßen dämmt, sind die Temperaturunterschiede in einer eingeschlossenen Luftschicht minimal, damit auch die Konvektionsströme und der Wärmetransport.
Was passiert bei einer "Hinterlüftung"?
Es kann wärmere und feuchtere Innenluft in den deutlich kälteren Luftspalt eindringen.
Die warme Luft kühlt an der riesigen Masse der Außenwand ab, Kondensat fällt aus.
Die gekühlte Luft dringt wieder in den Wohnraum.
Damit wird Luftfeuchte und Wärme an die kühlere Innenfläche der Außenwand transportiert, es kommt auch im Sommer zu einer Feuchteakkumulation.
Schau mal im Schlafzimmer hinter den Kleiderschrank, falls der nur ein paar cm an der Außenwand steht!
Da siehst Du, was ich meine.
Da es im Spalt schön dunkel, feucht und nicht zu kühl ist, gibt das ideale Wachstumsbedingungen für Pilze. Was noch fehlt, ist der Nährboden.
Schimmelpilze sind genügsam, sie geben sich achon mit Staubablagerungen auf der Wand zufrieden.
Gut, Du könntest sagen: Ich erwärme ja die Außenwand durch die Hinterlüftung, deshalb kondensiert da nichts:
Eine Hinterlüftung in so einem schmalen Spalt funktioniert in diesem Sinne nur, wenn ich große Mengen warmer Luft mit Zwangslüftung durch den Spalt jage und somit die Innentemperatur der Außenwandfläche auf Raumtemperatur hebe.
Wozu dann die dämmende Vormauerung?
Warum den Garten oder den Fußweg über die Außenwand mitheizen?
Viele Grüße
p.S.
Der angesprochene Bauingenieur sollte ab und zu mal eine Weiterbildungsveranstaltung besuchen!
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Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 27.12.08
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 27.12.08
Beratungsbemühungen
Das hast du aber schön erklärt, lieber Georg.
Danke
Lutz
Das hast du aber schön erklärt, lieber Georg.
Danke
Lutz
Mutabor
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 27.12.08
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
PARISEK saniert GmbH & Co KG | L. Parisek | 27.12.08
O.K. das klingt einleuchtend. Wobei ich denke, daß in einem 1-Mann Büro nicht so viel Feuchtigkeit bei regelmäßigem Fenster lüften entsteht. Im Sommer wird es zudem nur ein geringes Temperaturgefälle geben, da die Temperatur der Luft im Innenraum und Außen fast gleich sind. Eine Kondensation wird doch da physikalisch (mit Fenster lüften!) kaum möglich sein...?!
Auf der anderen Seite möchte ich nun die 52 qm YTONG-Wand auch nicht wieder einreissen lassen!
Danke für die Tipps & guten Rutsch
hoTodi.tv mit einigen Videotutorials rund ums Mauern mit Porenbetonsteinen
Hallo,
wir von hoTodi.tv haben uns mal die Mühe gemacht und einige Videos zum Thema Mauern erstellt.
Das erste Video findet ihr hier: http://youtu.be/HGBAMHiq4nA
Es folgen noch 4-5 weitere Videos in der Serie. Ansonsten haben wir extra mal ne Playlist zum Thema Bauen angelegt: http://www.youtube.com/playlist?list=PLD64FBD53DA987111
Viel Spaß beim Schauen!
Bernd von hoTodi.tv
hoTodi | 02.04.12
Hallo,
wir von hoTodi.tv haben uns mal die Mühe gemacht und einige Videos zum Thema Mauern erstellt.
Das erste Video findet ihr hier: http://youtu.be/HGBAMHiq4nA
Es folgen noch 4-5 weitere Videos in der Serie. Ansonsten haben wir extra mal ne Playlist zum Thema Bauen angelegt: http://www.youtube.com/playlist?list=PLD64FBD53DA987111
Viel Spaß beim Schauen!
Bernd von hoTodi.tv
hoTodi | 02.04.12
Und es gibt nichts schlimmeres....
...als einen fast vier Jahre alten Thread in der Form "wiederzubeleben".
Wenn ihr Werbung machen wollt, dann macht es halt!
Aber "eigenständig" bitte. Will heißen, neuen Thread mit entsprechendem Titel.
Wie wäre es damit?
...als einen fast vier Jahre alten Thread in der Form "wiederzubeleben".
Wenn ihr Werbung machen wollt, dann macht es halt!
Aber "eigenständig" bitte. Will heißen, neuen Thread mit entsprechendem Titel.
Wie wäre es damit?
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 02.04.12
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 02.04.12
Es war nicht meine Absicht zu spammen...
Die Fragen finde ich nach wie vor aktuell und fand es daher nicht schlimm, es hier reinzupacken. Aber gerne mache ich einen neuen Thread dafür auf.
hoTodi | 02.04.12
Die Fragen finde ich nach wie vor aktuell und fand es daher nicht schlimm, es hier reinzupacken. Aber gerne mache ich einen neuen Thread dafür auf.
hoTodi | 02.04.12
Porenbeton
Lieber Bernd,
ich habe mir mal den Spaß gemacht und die ersten beiden Teile von "Wie maurerst Du (ich nicht!) mit Porenbeton" angeschaut.
Mag sein das so etwas auf einen Laien Eindruck macht für mich war das eine herrliche Lachnummer. So einen Anbau würde ich wieder abreißen lassen wenn ich den als Sachverständiger zu prüfen hätte.
Der schlimmste Fehler:
Die Wand hat weder zum Fundament noch zur Wand an die sie angebaut wird eine Verbindung. Besonders lustig ist, das zuerst großspurig die Fundamentplatte gefegt wurde damit auch ja eine schöne Verbindung entstehen kann. Dann wurde lose Bitumensperrbahn auf den Beton gepackt, eine prima Trennschicht.
Übrigens: Teerpappe gibt es schon lange nicht mehr, die ist verboten.
Dann das mit der losen, senkrecht gestellten Sperrbahn in der Stoßfuge des ersten Steines zur Bestandswand, auch sehr lustig. Wohl zum Feuchthalten des Wandfußes gedacht.
Was ich übrigens vermisse sind die weiteren Teile. Bin gespannt wie es mit der zweiten Schicht weitergeht.
Stell doch mal einen Link ein!
Viele Grüße
Lieber Bernd,
ich habe mir mal den Spaß gemacht und die ersten beiden Teile von "Wie maurerst Du (ich nicht!) mit Porenbeton" angeschaut.
Mag sein das so etwas auf einen Laien Eindruck macht für mich war das eine herrliche Lachnummer. So einen Anbau würde ich wieder abreißen lassen wenn ich den als Sachverständiger zu prüfen hätte.
Der schlimmste Fehler:
Die Wand hat weder zum Fundament noch zur Wand an die sie angebaut wird eine Verbindung. Besonders lustig ist, das zuerst großspurig die Fundamentplatte gefegt wurde damit auch ja eine schöne Verbindung entstehen kann. Dann wurde lose Bitumensperrbahn auf den Beton gepackt, eine prima Trennschicht.
Übrigens: Teerpappe gibt es schon lange nicht mehr, die ist verboten.
Dann das mit der losen, senkrecht gestellten Sperrbahn in der Stoßfuge des ersten Steines zur Bestandswand, auch sehr lustig. Wohl zum Feuchthalten des Wandfußes gedacht.
Was ich übrigens vermisse sind die weiteren Teile. Bin gespannt wie es mit der zweiten Schicht weitergeht.
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Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 02.04.12
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