Fachwerk.de - Hausbrand Sandsteinmauer

Ein Ökonomiegebäude wurde durch einen Brand zerstört. Die Außenmauern sind aus Sandstein. Bei dem Brand und Tage danach betrugen die Aussentemperaturen minus 5 bis minus 10 Grad. Die Sandsteinmauern waren somit enormer Hitze, Löschwasser und Kälte ausgesetzt. Die regulierende Versicherung behauptet, dass die Mauern stehen bleiben können und lediglich verputzt werden müssen. Ich habe da meine Zweifel, da auch schon an einigen Stellen sichtbar der Sandstein abblättert. Gibt es Gutachten, bzw. Erfahrungswerte oder hat jemand eine Idee , wie ich in dieser Sache vorgehen kann? Ich habe keine Lust, dass nach einigen Jahren es sich herausstellt, dass die Sandsteinmauern weiter an Festigkeit verlieren und Folgeschäden entstehen, die mir dann wohl keine Versicherung regulieren wird.
Danke für Eure Hilfe.


Bruder | 31.03.05
es gibt
ein berühmtes beispiel: die frauenkirche in dresden. diese wurde nicht etwa durch sprengbomben zerstört, sondern sie brannte aus (alles was aus Holz war). danach stand der bau noch 2 tage, ehe er von der kuppel her in sich zusammenfiel.
sandstein ist ein sedimentgestein - in der entstehungszeit wurde viel organisches Material eingeschlossen. ergo ist der kohlenstoffgehalt recht hoch. sanstein "brennt" sozusagen
ich denke, ihre befürchtungen sind durchaus gerechtfertigt. aber wenn ihre Versicherung unwillig ist, werden sie um anwalt+sachverständigen nicht herum kommen, da können sie noch so nett argumentieren. pure erfahrung...
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Bettina Ingenkamp | 01.04.05

wenn die Versicherung es so will- schalten sie umgehend einen Anwalt ein und einen öffentlich bestellten Gutachter beide sollten profis in sachen bau sein
mit freundlichen gruß c. heise
schützen & erhalten
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Heise Holz & Bautenschutz | Chris Heise | 01.04.05
na ja,
der Anwalt sollte eher fit in versicherungsvertragsrecht sein und ansonsten lesen können :-)
ich hoffe nur, sie haben ihre rechtschutz (falls vorhanden) nicht bei der selben gesellschaft :-)
streitigkeiten mit versicherungen gehen übrigens eher weniger vor gericht, es gibt da schon ein einigungspotential.
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Bettina Ingenkamp | 02.04.05

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