Fachwerk.de - Verputztes Natursteinhaus
Hallo,
ich frage mich, auf welche Art man ein verputztes Natursteinhaus (Feldstein) wieder Freilegen kann und ob das sinnvoll ist. Hat jemand damit Erfahrung?
Grüße von der Küste
ich frage mich, auf welche Art man ein verputztes Natursteinhaus (Feldstein) wieder Freilegen kann und ob das sinnvoll ist. Hat jemand damit Erfahrung?
Grüße von der Küste
Alte Häuser berühren unsere Seele
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AltesHaus | Historische Immobilien | Cornelia Stoll | 18.09.07
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AltesHaus | Historische Immobilien | Cornelia Stoll | 18.09.07
Putz abschlagen...
...und zusätzlich Strahlen.
JOS-Verfahren, Feuchtsandvariante, Trockensandvariante (aber sehr viel Dreck!!!), Trockeneisanwendung.
Wenn die Mauerwerksstruktur hervorragend ist, dann vielleicht ohne Verfugung belassen, ansonsten mit Traß verfugen.
Grüße Udo
...und zusätzlich Strahlen.
JOS-Verfahren, Feuchtsandvariante, Trockensandvariante (aber sehr viel Dreck!!!), Trockeneisanwendung.
Wenn die Mauerwerksstruktur hervorragend ist, dann vielleicht ohne Verfugung belassen, ansonsten mit Traß verfugen.
Grüße Udo
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: | 18.09.07
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: | 18.09.07
Verputztes Natursteinhaus
Liebe Cornelia,
zuerst sollte geklärt werden, ob das Haus immer schon verputzt war. Das hängt wiederum von der Art des Mauerwerkes ab. Zwischen den verwendeten Gesteinen, der Größe und der Bearbeitungstiefe der Steine, ihrem Vermauern und dem dafür verwendeten Mörtel gibt es eine große Bandbreite.
Einfache, arme Leute, die sich früher weder qualifizierte Handwerker noch gute Materialien leisten konnten, bauten ihre Wände selber aus zusammengesuchten, wenig bearbeiteten Feldsteinen und Abbruchmaterial. Verwendet wurde billiger, selbst herzustellender Lehmmörtel. Um eine solche Wand zu sichern, wurde mit Kalk verputzt. Solch ein Mauerwerk freizulegen bedeutet die Wand dem Verfall preiszugeben.
Am oberen Ende findet man Quadermauerwerk aus präzise gearbeiteten Werksteinen, mit Kalkmörtel vermauert und als Sichtmauerwerk gedacht. Da solche Mauern nicht kapillar leiten, funktionieren sie wie eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte.
Deine Entscheidung, eine Wand steinsichtig freizulegen sollte also von der Art der Wand bestimmt werden und nicht vom Zeitgeschmack.
Viele Grüße
Georg Böttcher
Liebe Cornelia,
zuerst sollte geklärt werden, ob das Haus immer schon verputzt war. Das hängt wiederum von der Art des Mauerwerkes ab. Zwischen den verwendeten Gesteinen, der Größe und der Bearbeitungstiefe der Steine, ihrem Vermauern und dem dafür verwendeten Mörtel gibt es eine große Bandbreite.
Einfache, arme Leute, die sich früher weder qualifizierte Handwerker noch gute Materialien leisten konnten, bauten ihre Wände selber aus zusammengesuchten, wenig bearbeiteten Feldsteinen und Abbruchmaterial. Verwendet wurde billiger, selbst herzustellender Lehmmörtel. Um eine solche Wand zu sichern, wurde mit Kalk verputzt. Solch ein Mauerwerk freizulegen bedeutet die Wand dem Verfall preiszugeben.
Am oberen Ende findet man Quadermauerwerk aus präzise gearbeiteten Werksteinen, mit Kalkmörtel vermauert und als Sichtmauerwerk gedacht. Da solche Mauern nicht kapillar leiten, funktionieren sie wie eine Abdichtung gegen aufsteigende Feuchte.
Deine Entscheidung, eine Wand steinsichtig freizulegen sollte also von der Art der Wand bestimmt werden und nicht vom Zeitgeschmack.
Viele Grüße
Georg Böttcher
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 18.09.07
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 18.09.07
Feldsteinmauerwerk
Lieber Udo, lieber Georg,
danke für Eure Anregungen und Tipps.
Gas Gebäude war als Schnitterkaserne Teil eine Gutsanlage und ist somit eher dem ober Drittel (was Qualität betrifft) zuzuordnen. Man sieht es auch an einer noch original erhaltenen Scheunenwand. Es ist also behauener Stein, der leider zu DDR-Zeiten mal einen Putz abgekriegt hat.
Beste Grüße
Cornelia Stoll
Lieber Udo, lieber Georg,
danke für Eure Anregungen und Tipps.
Gas Gebäude war als Schnitterkaserne Teil eine Gutsanlage und ist somit eher dem ober Drittel (was Qualität betrifft) zuzuordnen. Man sieht es auch an einer noch original erhaltenen Scheunenwand. Es ist also behauener Stein, der leider zu DDR-Zeiten mal einen Putz abgekriegt hat.
Beste Grüße
Cornelia Stoll
Alte Häuser berühren unsere Seele
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AltesHaus | Historische Immobilien | Cornelia Stoll | 19.09.07
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