Fachwerk.de - Bodenbeläge um 1900
hallo,
ich bin auf der suche nach typischen Bodenbelägen zwischen 1870 und 1900.
Region: Sächsische Schweiz / Gottleubatal
Und Ostara hatte gerade die Nr. 1 als Steinzeugfliese auf den Markt gebracht.
Stabparkett in Teer nzw. Intarsienparkett war auch beliebt, Natursteinböden aller Art kannte man schon immer. In der sächsischen Schweiz dürften auch Sandsteinböden üblich gewesen sein, in SH waren es edle Muschelkalkböden. Bei uns am Niederrhein findet sich Anröchter Dolomit, Basalttuff aus der Eifel und Blaustein (petit granit) aus dem Tal der Maas.
Ich glaube Sie brauchen ein Konzept !
Grüße vom Niederrhein
es geht um ein Bauernhaus, welches früher zum Schloss Giesenstein gehörte
ich bin auf der suche nach typischen Bodenbelägen zwischen 1870 und 1900.
Region: Sächsische Schweiz / Gottleubatal
Da
ist die Auswahl wohl überschaubar. Absolut gängig waren Dielenböden und auch meistens verbaut. Vermögende Leute bauten in representativen Räumen Parkett ein. In stark belasteten Bereichen wie Fluren und Treppenhäusern wurden Zementfliesen oder Terazzoböden eingesetzt. Und ganz modern war damals das gerade erfundene Linoleum. In einigen Regionen wurden auch Ziegel als Bodenbelag eingesetzt, ähnlich einem Terracottaboden. Das war´s wohl so ziemlich in dieser Zeit.
MfG
dasMaurer
ist die Auswahl wohl überschaubar. Absolut gängig waren Dielenböden und auch meistens verbaut. Vermögende Leute bauten in representativen Räumen Parkett ein. In stark belasteten Bereichen wie Fluren und Treppenhäusern wurden Zementfliesen oder Terazzoböden eingesetzt. Und ganz modern war damals das gerade erfundene Linoleum. In einigen Regionen wurden auch Ziegel als Bodenbelag eingesetzt, ähnlich einem Terracottaboden. Das war´s wohl so ziemlich in dieser Zeit.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 15.08.10
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Und Ostara hatte gerade die Nr. 1 als Steinzeugfliese auf den Markt gebracht.
Stabparkett in Teer nzw. Intarsienparkett war auch beliebt, Natursteinböden aller Art kannte man schon immer. In der sächsischen Schweiz dürften auch Sandsteinböden üblich gewesen sein, in SH waren es edle Muschelkalkböden. Bei uns am Niederrhein findet sich Anröchter Dolomit, Basalttuff aus der Eifel und Blaustein (petit granit) aus dem Tal der Maas.
Ich glaube Sie brauchen ein Konzept !
Grüße vom Niederrhein
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 15.08.10
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Hi hi,
" In der sächsischen Schweiz dürften auch Sandsteinböden üblich gewesen sein" Nicht wirklich, wenn man von Keller und Stall absieht.
Geht's hier um eine Villa, oder um ein Bauernhaus?
Grüße
Thomas
" In der sächsischen Schweiz dürften auch Sandsteinböden üblich gewesen sein" Nicht wirklich, wenn man von Keller und Stall absieht.
Geht's hier um eine Villa, oder um ein Bauernhaus?
Grüße
Thomas
Natursteinböden
brauchen einen entsprechenden Unterbau und sind vom Material schon recht teuer. Das war wohl eher den betuchten Mitbürgern vorbehalten und öffentlichen Gebäuden im representativen Bereich. In allen anderen Bereichen wurde allein aus Kostengründen auf die preiswerteren Lösungen zurückgegriffen.
MfG
dasMaurer
brauchen einen entsprechenden Unterbau und sind vom Material schon recht teuer. Das war wohl eher den betuchten Mitbürgern vorbehalten und öffentlichen Gebäuden im representativen Bereich. In allen anderen Bereichen wurde allein aus Kostengründen auf die preiswerteren Lösungen zurückgegriffen.
MfG
dasMaurer
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 16.08.10
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 16.08.10
es geht um ein Bauernhaus, welches früher zum Schloss Giesenstein gehörte
Dann vermute ich,
daß da im gesamten Bereich der Wohnung Fichtendielen verbaut gewesen sind.
Sandstein war's bestimmt nicht. Den hätte nicht nur keiner für's Bäuerlein in die Berge gekarrt, der hiesige Sandstein ist auch viel zu saugfähig für eine Wohnnutzung.
Im Bad (gab's ja damals noch nicht) könnte gleichfalls wieder Holz verbaut werden, oder aber ein Ziegelboden. Das Ziegelwerk Huber in Graupzig hat schöne Ziegel (Cotto) platten versch. Formate incl. B-Sortierungen und zuweilen auch Fehlbrände. Die gefallen mir ob ihrer lebendigen Optik am besten.
Frohes Schaffen
Thomas
daß da im gesamten Bereich der Wohnung Fichtendielen verbaut gewesen sind.
Sandstein war's bestimmt nicht. Den hätte nicht nur keiner für's Bäuerlein in die Berge gekarrt, der hiesige Sandstein ist auch viel zu saugfähig für eine Wohnnutzung.
Im Bad (gab's ja damals noch nicht) könnte gleichfalls wieder Holz verbaut werden, oder aber ein Ziegelboden. Das Ziegelwerk Huber in Graupzig hat schöne Ziegel (Cotto) platten versch. Formate incl. B-Sortierungen und zuweilen auch Fehlbrände. Die gefallen mir ob ihrer lebendigen Optik am besten.
Frohes Schaffen
Thomas