Fachwerk.de - Ursache, Streifen, Feuchtigkeit, aufsteigende, weiße

Salpeterbildung
Bei der Suche nach der Ursache für Salpeterbildung am Verputz eins nicht unterkellerten Neubaus bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Nach Durchlesen der in 05 zu diesem Thema gemachten Ausführungen erhoffe ich mir vom Brainstorm dieser Einrichtung ein Hilfe
Fakten: Das Einfamilienhaus wurde in 06 erstellt. Es ist nicht unterkellert und liegt in fast ebenem Gelände.
Der Unterbau ist mit einer ausreichend hohen Schotterschicht versehen und nach den Regeln des Gewerkes im Übergang Stahlbetonplatte gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgdichtet.

Der Isolierputz des Gebäudes zeigte auch nach den starken Regenfällen des letzten Jahres keine Auffälligkeiten.

Jetzt, nachdem die am Haus vorbeiführende Gerageneinfahrt bündig mit der Hauswand mit Betonsteinen belegt wurde zeigt sich in Höhe der Bodenplatte ein Stück unterhalb der Isolierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit ein weißer Flor.

Der Bauleiter der Baufirma schließt eine Verursachung durch aufsteigende Feuchtigkeit als Ursache generell aus und ein nachträgliches Einbringen für unsinnig.

Er führt die Erscheinung auf chemische Reaktionen der Beaton Steine, bzw. des für ihre Auflage benutzten Sandes zurück.

Ich glaube auch nach den bei Ihnen gewonnenen Erkenntnissen, dass er Recht hat.

Wie wird dieses Geschehen von anderern Fachleuten gesehen.

Mit freundlichen Grüßen u. Dank für die Mühe
J.K.


Jakob Kuttler | 11.12.07
Hallo erstmal,
man sollte Pflaster oder andere Beläge nie bis an´s Gebäude führen. Bei Regen wird dadurch eine enorme Spritzwasserbelastung des Sockels verursacht. Man sollte immer einen Streifen von ca 50cm am Gebäude als Pflanzstreifen oder Kies(Überkorn) anlegen, das verringert diese Belastung enorm.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 11.12.07

Zuerst ein Dankeschön für die schnelle Antwort.
Die Seite des Hauses wo sich dieser weiße Streifen zeigt hat einen relativ großen Dachüberstand und ist nicht die Wetterseite, es gibt dort keinen Schlagregen an die Hausfront.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass hier eine Wechselwirkung vom Betonsteinflaster ausgeht. Ein weiteres Indiz für diese These ist die Tatsache, dass der weiße Flaumstreifen nicht aus Salpeter besteht.

Ausblühungen dieser Art, so habe ich erfahren, auch ein Problem mit dem die Betonsteinwerker zu tun haben.

Auch der bei der Verlegung benutzte Sand sollte nach diesen Aussagen unter Umständen eine Rolle spielen.

Vielleicht hat jemand schon einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht.

W#re dies Ursache des Geschehens, wäre die Beseitigung der Übels eine Kleinigkeit. Ich werde als Äquivalent für die Bemühungen, mein Problem lösen zu helfen, meine Erfahrungen auch hier veröffentlichen.
Mit Gruß und Dank
J.K.


Jakob Kuttler | 11.12.07

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