Fachwerk.de - Oberfläche für ein Treppenhaus

Hallo,

wir haben ein Mehrfamilienhaus von 1909 mit 6x45m² Wohnungen.
Die Wände sind in den 70ern mit Ölfarbe gestrichen worden.

Leider haben wir momentan hauptsächlich Mieter(Studenten) die ca. 2 Jahre bleiben.

Jeder kann sich vorstellen wie nach wenigen Jahren ein Treppenhaus aussieht wenn ständig Möbel hoch und runter getragen werden.

Nach jedem Ein-Auszug hat daß Treppenhaus neue Macken und Flecken.

Gibt es irgenwelche Materialien die robust, abwaschbar sind ?

Es soll auch etwa zum Alter des Hauses passen.
D.h. die Kombination alt und modern sollte irgenwie gut aussehen.
Leider habe ich absolut keine Ideen.
Wer kann mir weiterhelfen ?
Bilder wären sehr interessant !

Grüße
Thomas B.


Thomas B. | 31.10.10
Sockelgestaltung mit Musterwalzen
Sockelgestaltung mit MusterwalzenEs gibt gegen Umzugsschäden an den Treppenhauswänden kein Allheilmittel. Im Sockelbereich wurde früher oft mit Wickel-
oder Musterwalzentechnik gearbeitet um Dreckflecken usw.
zu vertuschen. Von daher war der Ölsockel schon praktisch, da er früher auch in Abständen mit Sefenwasser gereinigt wurde. Die Wände oberhalb des Sockels waren dagegen trotzdem
anfällig. Als Erstes rate ich einige Fotos einzustellen, damit man sich ein Bild machen kann.
Hier sehen Sie ein aktuelles Foto einer Treppenhaus Sanierung aus Wien im alten Stil.
wasses alles gibt!
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Birger Jesch | 01.11.10

Birgers Beitrag will ich nichts hinzufügen,
außer dass es eine Klasse Arbeit ist,
die da ausgeführt wurde!
Deinerseits Birger?
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | Thomas Lingl | 01.11.10
Ein Treppenhaus
umzugsresistent zu gestalten, ist wohl unmöglich, selbst Edelstahlbleche werden Beulen kriegen ;-)).
Eine Möglichkeit wäre ein Streich- und Rollputz auf Silkatbasis und farbliche Gestaltung mit einer Lasur. Das gibt eine relativ widerstandsfähige Oberfläche und kleinere Macken lassen sich ausbessern. Die zeittypische Gestaltung lässt sich auch in einer vereinfachten Form realisieren. Sockel etwas dunkler, Bordüre dunkel, oben etwas heller, schmale Bordüre und Deckenbereich weiss. Muss ja nicht so toll werden, wie der Wiener Hausflur;-)).
Geeignet wäre die Gekkosol-linie von Kreidezeit oder Kieselsolprodukte von Keim-Farben.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 01.11.10
Moin Thomas,
wirklich haltbar sind z.B. Buntsteinedelputze (die wo man sich den Ellenbogen blutig schrammt), aber stilistisch natürlich grenzwertig und ziemlich teuer.

Plan B: Damit leben....oder hat sich von den Studis schonmal einer beschwert, dass das Treppenhaus Sch.... aussieht und gedroht die Miete zu mindern?

Plan C: Einmal wie gehabt renovieren und nach jedem Umzug die Macken reklamieren und die Ausbersserung von der Kaution abziehen. (sonst lernen die's ja nie....)

Welchen Tod willst du sterben?

Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 01.11.10
Das Beispiel
aus Wien ist aber keine Ölfarbe oder?
Wenn doch ist es nicht übermäßig zeittypisch... bis zum massenhaften Aufkommen von Dispersionsfarben (und teilweise noch weit darüber hinaus) wurde maximal der sogenannte "Waschscokel" unten mit Ölfarbe ausgeführt (sofern er nicht verfliest war), oberhalb gab es nur Leimfarbe in allen Farben des Regenbogens.

Respekt für die schöne Walzarbeit, sieht man nur mehr sehr selten! Meistens wird einfach schlicht übermalt.
Des woa scho immer so!
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Kellergassenkatze | 01.11.10
Treppenhaus in Wien
@Thomas, nein, ich hab nicht in Wien gemalert
@ Kellergassenkatze, der Sockel ist Dispersion und zum besseren Schutz nochmal mit verdünntem Latex- Bindemittel
oder ähnlichem überstrichen. Im Übrigen das gleiche Verfahren wie wir Maler das in der DDR machten.
Auch wurde damals bei der Sockelerneuerung
mit Latex ( Trockenzeit!)vorgestrichen und dann mit Öllackfarbe endbeschichtet.
Birger
wasses alles gibt!
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Birger Jesch | 01.11.10

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