5 Tipps für den Bau eines Gartenhauses

Wer sich dazu entschieden hat, ein Gartenhaus zu bauen, sollte sich im Vorfeld genaue Gedanken darüber machen, damit alles wie gewünscht abläuft und fertig gestellt wird. Der folgende Beitrag gibt nützliche Tipps, worauf es hierbei ankommt.

Vor dem Bau gründlich prüfen

Wer selber baut, sollte einige Grundbedingungen beachten, beispielsweise ob eine Baugenehmigung eingeholt werden muss. Bei kleinen Gartenhäusern mit bis zu maximal 75 Quadratmetern in einer bebauten Nachbarschaft sowie ohne Feuerstellen ist keine Genehmigung erforderlich. Doch die Baubehörde hält auch für diese Gartenhäuser einige Vorschriften bereit. In Bezug auf die Höhe, Baulinien, Mauern, Gesamtflächen und Sicherheitsabstand gibt es ebenso diverse Angaben. Daher ist es grundsätzlich wichtig, sich vorab über die Bebauungsmöglichkeiten zu informieren. Die Bauvorschriften sind in den Landesbauordnungen der einzelnen Bundesländer zu finden.

Das richtige Fundament

Auch ein Gartenhaus braucht ein stabiles Fundament. Daher sollte dieser Platz sorgfältig ausgewählt werden. Das Gelände muss eben und stabil sein, um Bodenabsenkungen durch Unwetter zu vermeiden. Zudem dürfen keine Rohre oder Kabel im Weg liegen. Das Fundament aus Beton wird in eine Verschalung gegossen. Nachdem der Beton ein paar Tage ausgehärtet ist, kann das Gartenhaus aufgebaut werden. Bei einem etwas größeren Gartenhaus oder wenn viele weiche Flächen im Garten vorhanden sind, sollte als Fundament eine Stahlbetonplatte gewählt werden. Eine weitere Fundamentart ist das Streifenfundament, das weniger Beton erfordert, wobei auch die Platten dünner ausfallen können als bei der Stahlbetonplatte. Ein Streifenfundament ist in der Lage, größere Lasten aufzufangen, beispielsweise eine tragende Wand. Auch das Punktfundament bietet eine Möglichkeit. Dieses leitet jedoch den Regen und Wind im Vergleich zu anderen Fundamenten lediglich an einzelnen Punkten ab. Im Internet finden Sie weitere sinnvolle und sehr nützliche Tipps um das richtige Fundament für ein Gartenhaus auszuwählen.

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Aus welchem Material soll das Gartenhaus sein? Metall oder Holz?

Ob das Gartenhaus aus Metall oder Holz werden soll, ist vom eigenen Geschmack und Nutzen des Hauses abhängig. In Bezug auf die Optik punktet ganz klar das Holz. Dabei ist es jedoch wichtig, auf die Holzqualität zu achten. Zudem sollte das Gartenhaus mindestens einmal jährlich mit einem Lack behandelt werden, um es vor Witterungsschäden zu schützen. Ist das Gartenhaus als Abstellmöglichkeit vorgesehen, ist ein feuerverzinkter Geräteschuppen aus Metall eine gute Wahl. Hierbei haben sich Häuser aus Aluminium bewährt. Die Reinigung ist mit einem Wasserschlauch möglich. Das Gartenhaus sollte ausreichend gedämmt werden. Auch hier kann zwischen unterschiedlichen Dämmmaterialien gewählt werden.

Die passende Dacheindeckung

Zum optimalen Gartenhaus gehört natürlich ebenso die richtige Dachabdeckung. Diese ist vom Gewicht des Gartenhäuschens sowie der Robustheit der Traglast abhängig. Daher stehen für die Dacheindeckung verschiedene Materialien zur Verfügung. Sehr häufig werden die günstigen Bitumenbahnen verwendet, die einfach zu verlegen sind und die Statik des Hauses wenig beeinflussen. Eine weitere Möglichkeit sind Wellbleche oder Bitumenschindeln, die eine lange Lebensdauer haben und insbesondere für Häuser mit einer Neigung ab 12 Grad geeignet sind. Dachpfannen sind ebenso sehr beliebte Dacheindeckungen und überzeugen mit einer wunderbaren Optik und einer langen Lebensdauer.

Der Anstrich

Da Gartenhäuser in der Natur stehen, können Regen, Schnee, Wind und Sonne innerhalb der Jahre dazu führen, dass die Farbe des Hauses nicht mehr schön aussieht. In diesem Fall sollte das Gartenhäuschen einen neuen Anstrich erhalten. Zunächst ist es wichtig, das Haus von außen sorgfältig zu reinigen. Hierfür sind der Wasserschlauch oder eine Bürste geeignet. Wenn das Haus sauber ist, wird mittels Schleifpapier oder Schleifmaschine die Farbe entfernt. Wenn sich kein Schleifstaub mehr auf dem Holz befindet, kann es gestrichen werden. Zunächst erfolgt eine Holzgrundierung, bevor die Farbe folgt.