Fachwerk.de - Alter Stuck mit Einwohner

Alter Stuck mit EinwohnerHallo ich hab ein Problem
Ich hab einen alten Gipsstuck am Dachboden gefunden beim Säubern hab ich kleine Locher mit Gips treck entdeckt
Welche Tire konnten das den sein und Wie werde ich sie wieder los Das Problem ich hab die Löcher schon übergipst
Leider Hab ich auch keine Fotos von den Lochern
Ich hab mir Gedacht Bei 80C In einen Wärme Schrank Gehen sie schon Kaputt aber der Stuck vielleicht ach
Das Leben ist Schön
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Thomas | 14.03.08
Der Stuck von hinten
Alter Stuck mit Einwohner
Das Leben ist Schön
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Thomas | 14.03.08
Gipskäfer ...
... gibt es nicht.

Schade, dass es kein Foto gibt. Jedoch als rein anorganischer Baustoff bietet Gips weder Basis noch Nahrungsquelle für Schädlinge jeglicher Art.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer | 14.03.08

Leider Habe ich kein Genaueres Bild
die Locher Waren So 1mm Gro
Das Leben ist Schön
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Thomas | 14.03.08

ein Bild Hab ich noch gefunden
es ist Leider noch das Papier drauf
Das Leben ist Schön
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Thomas | 14.03.08
Steinbeißer
Natürlich gibt es die. Habe ich selber im Fernsehen gesehen. Was die so alles zum Einsturz gebracht haben! Gipsstein ist bestimmt besonders für die etwas älteren Exemplare geeignet. Fragen Sie beim Fachmann Loriot nach, er weiß Bescheid.
Viele Grüße, Johannes Prickarz
Altbausanierung - Denkmalpflege - Ökologisches Bauen
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Lagerhaus Vlatten | Dipl. Ing. Johannes Prickarz | 14.03.08

Microgypsophagus viridis - kleiner grüner Gipsfresser
Die oft unerkannte Art hat in vielen Gebäuden derart gründliche Arbeit geleistet, dass der gesamte Stuck in allen Wohnungen restlos verschwunden ist.
Während die Tiere selbst nur äusserst selten zu sehen sind, ist das Schadbild - bröselige Stellen, fehlende Stücke, bis hin zum kompletten Nichvorhandensein von Gips in der Wohnung - leicht zu erkennen.
Voraussetzung für den Befall ist eine übermässige Exposition zu Dihydrogenmonoxid. Wird diese unterbunden, so kommt es oft zu einem Stillstand des Befalls. Dem sollte durch vorbeugende bauliche Massnahmen Rechnung getragen werden.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 15.03.08
Alter Stuck
Dieses Dihydrogenmonoxid scheint ja nicht ohne zu sein!
Sollte Konrad Fischer mit seiner Kritik an solchen Chemiebrühen die unsere Häuser zerstören, doch recht haben?

Wenn ich es so recht bedenke, erst heute morgen stand ich etwa 5 min unter voller Einwirkung dieses Zeuges!
Das Dihydrogenmonoxidverteilungsgerät sollte ich dann wohl abschaffen, oder? Unsere Vorfahren haben solchen Schweinkram auch nicht gehabt!

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 16.03.08

Ein Hauptproblem - besonders für empfindliche Leute - liegt darin, das sich das DHMO durch Abwaschen nicht entfernen lässt. Also Vorsicht!
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 16.03.08

Das hort sich ja nicht gut an
danke für die Info

klaubt ihr das man dann Käfer bei 80C in einem Wärmeschrank nicht kleinkriegt
der Stuck hat nämlich nur 80 cm
Das Leben ist Schön
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Thomas | 17.03.08
Stuck
Lieber Thomas,
ehe wir uns hier weiter auf Ihre Kosten einen Spass machen, einige Worte der Aufklärung:
Den Steinbeißer, die gewöhnliche Steinlaus (lithophagus loriotum) oder den kleinen grünen Gipsfresser gibt es nur in einem Sketch von Loriot bzw. in den Hirnwindungen von Prickarz, Böttcher und Paulsen.
Insekten mögen keinen Gips und keine Steine. Manche bauen sich Nester usw. darin, aber sie fressen das Zeugs nicht.
Die Löcher auf Deinen Fotos deuten eher auf Fraßspuren oder zufällige Bildungen im Farbanstrich, der aus Öl sein könnte, hin.
Die Schäden im Gips sind also nicht tierischen Ursprungs, sondern stammen von der Einwirkung des Paulsen'schen Dihydrogenmonoxids (Wasser).
In feuchter Umgebung wird Gips bröselig und weich.
Deshalb Dusche ich mich trotzdem weiter.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 17.03.08

Hallo Thomas,

ich kann mir höchstens vorstellen, dass sich das ein oder andere Tierchen am Papier gütlich getan hat und eine Weile dahinter wohnte. Vielleicht war auch eine leckere Farbe mit im Spiel?

Einen Befall durch Microgypsophagus viridis würde ich aber kategorisch ausschließen da es sich auf dem Bild ganz klar um eine deutsche Rosette aus der Gründerzeit stammt und der zu dieser Zeit verarbeitete Gips aus Deutschen Werkstätten microkristalline Sulfate enthält, die beim Microgypsophagus viridis zum augenblicklichen Tode führen.

Ich glaube zwar nicht das es zu irgendetwas führt: Aber wenn Du das gute Stück im Ofen erwärmen willst sollte es wirklich Trocken sein. Die Erwärmung sollte sehr behutsam/langsam vorgenommen werden. Je länger die Rosette erwärmt wird, desto geringer wird der darin gebundene DHMO-Anteil sein.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | Christoph Kornmayer | 17.03.08

Na ihr seid ja Spaßvögel
hab mich ja Gans schon erschrocken
aber ja auch Lustig
Das Leben ist Schön
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Thomas | 17.03.08

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