Kastanie : Stammstücke zu Brttern/Dielen sägen lassen?...Oder doch Brennholz?

Hallo,
Gestern kam ich (kostenlos) an einen Kastanienstamm ran, der aber ca 80-90cm im Durchmesser ist, ein Stück 1 Meter lang Keil raus,1x anderes anschließendes mit ca 60-80cm, 3. daran anschl., die obere Gabelung auf 3 Fette Ästemit ca 40-50cm und gesamt 1,20-1,50 Meter lang. Also war ca 3,5M, und noch 2 Äste auch mit ca 40-45cm, je 1,1 und 1,2Meter.

Im Kern keine Fäule! Stern in dunkelrot/braun, ca 20-30cm.
Irgendwie ist mir das als Brennholz zu schade.

3Km weg ist ein Lohnunternehmer, der die Stücke Waagerecht in Scheiben schneiden würde. Idee ca 33mm. Daraus könnte ich dann zu Hause unterschiedlich breite Dielen schneiden, rundherum mit NutFeder versehen, und im "Läuferverband" als Boden legen. Oder?
Noch brauche ich das Holz nicht, doch wenn ich in ein paar Jahren den Dachboden/Scheune Vorne ausbaue, würde ich auch solche Dielen einbauen wollen. Voll rustikal.
Lohnt sich der Aufwand bei so kurzen Stücken?
Der FM sägen kostet 50Euro, fahrerei mit Leihanhänger,ca 2-3 Jahre Schichten vor dem eventuellem weiteren Bearbeiten. Oder gleich Brennholz? Wieviel RM ist das denn wohl?
Meine Frau springt schon wegen meiner Dielenspinnerei im dreieck, " zu kurz, genug taused Baustellen, soll doch Holz für in 2 Jahren werden.. Morgen hast Du noch die 15Meter große Esche zu fällen, guck dir da ja nicht den Stamm an..."
---Gewissens und Vernunftsfrage.?!---
Auf reges Interesse, Jörg
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
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| 18.02.12

Wenn


man Geld rauswerfen will, dann kann man aus diesem Rundholz Bretter sägen lassen.
Die Astgabel rechts ist für Bretter nicht zu verwenden, wie auch der Zwillingsstamm links vorne, bei dem die Rinde eingewachsen ist.
Die Reststücke im Hintergrund nur bedingt, ich sehe einen zugewachsenen Frostriss beim Stammabschnitt links hinten.
Bei geschätzten übriggeblibenen 0,5 Festmeter von 1,2 wird das Lohnunternehmen sicherlich nicht nach Festmeter abrechnen, sondern auf Stundenbasis.
Arbeitszeit fürs Sägen bei den kurzen Stücken ca. 1,5h, bei geschätztem Stundensatz von 70 Euro gleich 105 Euro.

Viele Grüße, Gerhard
Alles ist erhaltenswert
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Holzbau Schobig | | 18.02.12

Aesculus


Moin Kollege,

wie Gerhard schon sagt da geht nicht s mit,wenn dann Astfreie Stammstücke min.3m lang ,halbes bis ein Jahr liegen lassen und dann zum Sägewerk aufsägen ,auf Latten stapeln und abdecken.Dann wird dir auch noch einiges beim trocknen reissen.Warum wurde der Baum gefällt?

@Gerhardt solltest Baumgutachter werden!!!

Grüße Martin


anonymus | 18.02.12

Hallo Martin,


jahrelange Erfahrung als Sägewerker.

Viele Grüße, Gerhard
Alles ist erhaltenswert
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Holzbau Schobig | | 18.02.12

Finger weg!


Morgen!

Also lohnt es nicht. Preis würde ich auch auf 50 /Std kommen, wir sind ja alle im Schützenverein!
Wenn ich 30er Bretter haben wollte, rechne ich bei dem Meterstamm links, nicht im Bild oben, -hier jetzt mit Schlupf grau/blau- mit ca 8-10Qm Fläche . Die hinteren am Polo sind die ca 50-70cm dicken Äste.
Also lassen. HEULT alle um den Baum, weis nicht warum die Stadt den zerlegt hat!Sieht doch erstmal gesund aus!
Aber wenn ich Dielen Kaufen würde... oder ab Sägewerk, die kosten sicher ab 20 Euro Qm Rauh!
Jetzt fälle ich eine ca 15 M hohe kranke Esche, mal den Stamm anschauen...
Und Los gehts!
Jörg

Jörg
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| 18.02.12

Bild


N/T
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| 18.02.12

Aufsägen


Eine wirkliche Alternative wäre ein Anbausägewerk zb.Alaskan-mill ,so kannst du vor Ort den Stamm aufsägen,MS ab sechs Ps,sonst prügelst du die Säge zu sehr,es gibt auch extra Langschnittketten ,gibt ne schönere Oberflächeund dei Säge rappelt nicht so durchs Holz.
Ich glaub Dielen auf diesem Weg selber zu machen ist sehr anspruchsvoll!

Stämme so lang wie möglich lassen,kurzes Holz trocknet schneller reißt aber auch eher.
Noch eine Möglichkeit das Holz zu nutzen,die Carver(Motorsägenschnitzer)suchen oft Rohmaterial.

Grüße Martin


anonymus | 18.02.12

ich beobachte diesen Thread....


...mit großem Interesse.

Ich war auch mal so eingestellt. "Nur nicht´s verkommen lassen ;-). Man könnte ja was daraus machen"!

Ich habe eine solche Aktion nur einmal gemacht. Einen 11 Meter langen Eichenstamm ab Wald gekauft und aufsägen lassen. Die Balken habe ich dann verbaut. Das war günstig und dazu gab es noch die Tatsache, dass die neuen Balken keine 6 Kilometer vom Haus entfernt "gewachsen" sind.

Das war aber eben eine 11 Meter lange Eiche mit einem Mittendurchmesser von ca. 60 cm. Kein Kleinholz!

@Jörg

du schreibst: "Aber wenn ich Dielen Kaufen würde... oder ab Sägewerk, die kosten sicher ab 20 Euro Qm Rauh!"

Hast du dir mal überlegt, wie viel Zeit und "Hirnschmalz" du damit verbracht hast dir darüber Gedanken zu machen was man aus der Kastanie fertigen könnte und diesen Thread hier zu formulieren?

Hast du dir im Gegensatz dazu mal überlegt, was du anderes mit dieser Zeit hättest anfangen können?

Was ich auf deinen Bildern sehe, ist Brennholz (wenn überhaupt).

Obwohl: Kastanienholz soll gut zum schnitzen geeignet sein. Schon mal darüber nachgedacht?

(ein wenig belustigte) Grüße
Martin


anonymus | 18.02.12

Freizeitoptimierung


Es stimmt sicherlich, was in dem Gespräch hier herausgekommen ist. Aber gerade zum letzten Beitrag möchte ich etwas anmerken.
Es wird heute oft so getan, als ob Freizeitoptimierung der einzige Maßstab im Leben sein könnte. Wohin das führt, sieht man doch überall. Insofern freue ich mich immer, wenn jemand mit anderem Schwerpunkt eine Sache betrachtet. Daß man dabei oft übers Ziel hinausschießt, liegt sicherlich daran, daß wir zumeist schon gar keine Übung mehr darin haben, jeder Hinsicht gerecht zu werden und einen ausgewogenen Mittelweg zu finden.

Werner
Kann nur besser werden.
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| 18.02.12

"Freizeitoptimierung"


...nö, Werner. Völlig falsch verstanden.

Ich gehöre, Gott sei Dank, nicht der "Wellness"-Fraktion an, die meint ständig und fortwährend Dinge zu tun, die dem eigenen Wohl dienen.

Vielmehr waren meine Denkanstöße im Hinblick auf sinnvollere Aufgaben gemeint.

Die Energie auf einen Haufen kurzgeschnittener Kastanienhölzer zu verwenden, erscheint mir einfach zu, na sagen wir mal, zu "verschwenderisch".

Da gibt es sicher wichtigere Dinge. Wie wäre es mit gemeinnütziger Arbeit? Wenn schon sonst nicht´s ansteht?

Ich hoffe, dass dieses Statement erkennen lässt, was ich meine.

Grüße
Martin


anonymus | 18.02.12

Über Sinn und Unsinn


Ich stelle für mich immer wieder fest das eine Trennung von Freizeit und Arbeit bei mir so gar nicht existiert.
Es gibt oft die Überlegung,ob der Aufwand das gewünschte Ergebniss bringen wird,ich habe aber immer mehr Zeit als Geld!

Ich denke mal das Jörg für das Holz nicht s bezahlt hat und von daher ist es schon "lohnt" das Holz zu Brennholz zu machen,auch wenn Eiche viel höheren Brennwert hat.Was machen die Skandinavier mit all ihren Birken und Fichten?

Holz machen ist Gesund ,hält fit und man kann herrlich Frust abbauen!
Ich stelle immer wieder fest das sich Leute freuen wenn ich ihnen mein für mich minderwertiges Holz schenke.
Es hat nicht jeder das Geld 70-90 Euro für den Meter Holz zu bezahlen,solche Preise belustigen mich!

@Martin ,wieviel Holz hättest du in der Zeit machen können,während du deine Antwort formuliert hast? ;-)

ganz ernsthafte Grüße Martin

@Martin ,da war ich zu flott und hab dich auch eher falsch verstanden.


anonymus | 18.02.12

Apropos Sinn und Unsinn:


Sorry für diesen Einwurf, aber vielleicht kann mir ja mal jemand der hier anwesenden Baumexperten erklären, warum in den letzten beiden Jahren in NRW in einem nie gekannten Ausmaß Bäume entlang der Straßen und Autobahnen, in öffentlichen Grünflächen und sogar Naturschutzgebieten gefällt werden?

Es sind weder Hölzäcker (Wälder), noch konnte ich eine Gefährdung von Menschen erkennen. Und dass alle diese Bäume "krank" waren, kann man meiner Großmutter erzählen...

Hier wurde derart flächendeckend abgeholzt, dass die Landschaft auf Jahrzehnte hin verarmt sein wird, zumal in diesem jahr das, was im letzten Jahr noch übrig gelassen wurde, restlos auf Knöchelhöhe gekappt wurde.

Einige wenige übriggebliebene Bäume, vorher im Verbund einigermaßen geschützt, scheinen mir als Laien jetzt nur noch auf den nächsten Sturm zu warten, um dann zur Gefährdung zu werden.

Wenn es nur um Licht für die Bodenpflanzen gegangen wäre, hätte auch eine dezentere Auslichtung getan, der jetzige Kahlschlag eröffnet dagegen der Bodenerosion Tür und Tor.

Am meisten ärgert mich ein Kahlschlag auf einer mehrere Kilometer langen Landwehr, ein jahrhundertealtes Bodendenkmal. Auf meine Anfrage bei der unteren Landschaftsbehörde wurde mir nur lapidar mitgeteilt, dass die Fällarbeiten von einem zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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| 18.02.12

@ Christian


Deine Frage ist so ähnlich wie, warum werden in letzter Zeit so viele Fachwerkhäuser in NRW abgerissen???

Um das zu beurteilen muss man die Situation und Begenheiten kennen....das Thema Baum-Mensch ist ein endlos Thema,Baumschutzsatzungen und Bundesnaturschutzgesetze sind in meiner Praxis oft eine einzige fette Lüge!
Baumschutz wird eigentlich nur dort praktiziert wo keine wirtschaftlichen Interessen zu erwarten sind,in dem Augenblick wo Bäume öffentlich Kosten verursachen und sei es Verwaltungskosten ,wird Baumschutz unrentabel!
Es klafft da meiner Meinung nach eine große Lücke zwischen privaten und öffentlichen Interessen,bzw wird mit zweierlei Maß gemessen.
Ja,Wälder sind nichts anderes wie Holzäcker,einen ursprünglichen Wald haben die wenigsten von uns je zu Gesicht bekommen!
Zu deinen Beispielen kann ich nicht viel sagen,da ich die Hintergründe nicht kenne,manche Maßnahmen finden auch nur statt weil gerade öffentliche Gelder zur verfügung stehen,Komunen sind genauso zur Verkehrsicherungspflicht angehalten wie privat Personen,vielleicht soll auch nur verhindert werden das dir beim spazieren gehen aufm Landwehr keine Pappel auf n Kopp fällt.....

Noch was zur sinnvollen Zeit ,da hat jeder glaub ich seine eigenen Maßstäbe ,für den einen ist Brennholz machen sinnvoll, für den anderen Streuobstwiesen neu anlegen,beides hat seine Berechtigung und Sinn!

Grüße Martin


anonymus | 18.02.12

@Martin


Natürlich hat jeder seine eigenen Maßstäbe dazu, was für ihn sinnvoll ist und was nicht.

Nichts desto trotz sollte es erlaubt sein, Zweifel an dem zu hegen um das es hier in der Eingangsfrage geht.

Ich hielt es auch viele Jahre für sinnvoll meine Wochenenden mit Brennholzmachen zu "vergeuden". Auch habe ich mir oft Gedanken darüber gemacht, was man aus einem Stück Holz so alles machen könnte.

Jörg hat um Rat gefragt, ich habe meinen Rat dazu abgegeben. Nicht mehr und nicht weniger.

Übrigens würde ich, bei näherem Betrachten der Bilder das Zeug noch nicht mal zu Brennholz Verarbeiten (wollen). Bei den Dimensionen und Astigkeit wird es extrem viel Kraft kosten ein Stück Brennholz daraus zu gewinnen. Und da sind wir wieder beim "sinnvollen" Einsatz von Energie (und wenn es die eigene ist). Manchmal ist eben selbst "geschenkt" noch zu teuer.

Auch das ist nur als Ratschlag an den Fragesteller zu verstehen.

Apropos "Baumschutzsatzungen": Was ich immer wieder mit einem Schmunzeln beobachte ist, wenn im innerstädtischen Bereich, zunächst mit immensem Aufwand, versucht wird Bäume zu erhalten und ein paar Jahre später kommen sie doch weg. Immer begleitet von lautstarken Protesten der Bevölkerung.

Manchmal könnte man glauben, die Menschen haben schlicht vergessen, dass ein Baum vergänglich ist. Bäume wachsen, werden alt, und wenn sie nicht zusammenbrechen dürfen (aus Sicherheitsgründen), müssen sie eben entfernt werden. Was jedoch nicht das oft zweifelhafte Verhalten von Grünflächenämtern rechtfertigen soll.

Aber das nur am Rande.

Grüße
Martin


anonymus | 18.02.12

Namensvetter


Das wird ne Sauarbeit den Stamm klein zukriegen ohne Frage und das ist genau das Holz was ich verschenke,wenns nach dem dritten Schlag nicht reißt ,ist s Ärger.
Allein vom Drehwuchs her ist Kastanie schon völlig ungeeignet für Dielen etc.
Aber so hat es bei mir auch angefangen ,hauptsache Holz ,irgendwann kam der Punkt ,wo ich es mir aussuchen konnte.
Aber auch damit lässt sich noch Geld verdienen,Scheiben schneiden,Sterne raus sägen und für 30 Euro das Stück verkloppen(geht wirklich).....

Geschrei macht der Bürger gern ,solang der Baum nicht auf seinem Grundstück steht.....da stört er dann doch oft ,nimmt Licht,macht Dreck,bewegt sich im Wind,macht Angst....
Baum du unbekanntes Wesen....auf der anderen Seite sind die allerwenigsten Komunen in der Lage,ihre eigenen Satzungen in der städtischen Baumpflege zu verwirklichen und wenn dann sind das Vorzeigobjekte...es gab mal eine Zeit wo ich am liebsten alles hingeschmissen hätte und es mir zur Aufgabe machen wollte rigeros alle städtischen Maßnahmen anzuzeigen die nicht der ZTV-Baumpflege entsprechen...soweit kann Frust gehen.

Alles ist endlich und vergänglich ,der Mensch noch eher wie der Baum ,es gibt einen schönen Spruch zur Linde ,Dreihundert Jahre kommt sie,dreihundert Jahre steht sie,dreihundert Jahre geht sie...warum finden wir wohl die alten Hütten so schön?

Grüße Martin


anonymus | 18.02.12

Bäume fällen


Hallo Christian!

Das "auf Knöchelhöhe abkappen" nennt man hier in Schleswig-Holstein "knicken". Bäume und Sträucher werden auf den den Stock gesetzt, damit sie neu ausschießen und entlang der Felder einen Windschutz bilden, um Bodenerosion zu vermeiden. Hier normalerweise auf einen Wall (Knick). Einige ältere, schöne Bäume werden als Überläufer stehen gelassen, damit sie Samen bilden können. Knicke bilden ein Netz von Minibiotopen in der Kulturlandschaft, entlang derer sich Vögel und Kleintiere sich ausbreiten können. Es ist ein wertvolles Ökosystem mit einem hohen Artenreichtum.
Hier gibt es sie seit 250 Jahren und stehen unter Schutz. Jeder, der einen Knick einebnet,z.B um Felder zusammenzulegen, muss für Ersatz sorgen.

Gruss aus dem hohen Norden,
die Bäume schießen wieder aus

utaca
Stein auf Stein ...
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| 18.02.12

Nur zur Ergänzung:


Ich bin kein naiver Tree-Hugger, weiß um Schäden, die Bäume im städtischen Raum anrichten können und heize nicht zueltzt selber mit Holz, weiß also, dass Bäume gefällt werden müssen.

Meine Beobachtung betrifft aber keine alten, sicherheitsgefährdenden Bäume, sondern es wird angefangen von Buschwerk und Hecken bis hin zu Stammdurchmessern von ca. 40-50cm alles geplättet.

Gerade die vollständige Entfernung von dichten Hecken und Sträuchern entlang von Feldwegen oder an Straßenböschungen und das komplette Ausräumen von Unterholz im Baumbestnd widerspricht doch allen modernen Erkenntnissen des Artenschutzes.

Ich habe auch schon mehrmals als freiwillger Helfer mit dem NaBu Kopfweiden, beschnitten, hier ist der regelmäßige Schnitt aber notwendig und schafft Nistplätze für Vögel und Kleintiere. In der Nähe von Viersen ist jetzt eine ganze Reihe Kopfweiden, die jahrelang auf diese Weise gepflegt wurde, die ich sogar mal auf einem Gemälde verewigt habe, komplett gefällt worden. Ist zwar nicht meine NaBu-Ortsgruppe, aber ich werde dort mal nachfragen, was die dazu sagen.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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| 18.02.12

Dieses Holz kann nicht zu Nutzholz verarbeitet werden --


-- Kastanienholz ist ein sehr weiches Holz, welches sich
nicht für Dielung eignet.
-
Schon die Kürze der abgebildeten Stammstückchen erlaubt es nicht, daraus Bretter zu schneiden.
-
Sicher, wenn man es unbedingt will, geht Alles.
-
Aber, aus den Stückchen entstehen nur sehr kurze Bretter,
an deren Hirnenden mindestens 10 cm tiefe Trocknungsrisse entstehen werden, weil Holz beim Trocknen an den Hirnenden sehr viel schneller trocknet als der Rest des Brettchens.
-
Bedeutet: 2 x 10 cm Verlust bei der Weiterbearbeitung.
( weil nicht verwendbar)
-
Gabelwuchs und Frostrisse sind auch zu erkennen = Schadholz !
-
Wenn der Baum auf einem eingefriedeten Grundstück / Hof
gestanden haben sollte, ist mit Einschlüssen von Fremdkörpern zu rechnen. _ Bedeutet : eingewachsene Nägel, Schrauben oder Schraubhaken . ( z. B. für Wäscheleinen )
-
Wenn ich ein Sägewerker wäre, würde ich dieses Schadholz
nicht für Geld und gute Worte einschneiden !!!!
-
Weiterhin sind Kastanien sehr gerne drehwüchsig --> bedeutet :

Alle Brettchen werden während der Trocknung zu Propellern.
-
Aus dem Gelumpe kann man nur Brennholz machen --- maximal
Sohlen für Holzlatschen ( Holzpantinen)
-
Gutgemeinter Ratschlag : vwoldie, Kauf Dir einen Hammer und schlag Dir damit den Gedanken an Nutzholz aus dem Kopf !!
-
Gut Holz !! , A. Milling
Anfertigung von Verbundfenstern u. Isolierglasf. mit hist..getreuen Profilen und Rahmenquerschnitt
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Tischlerei Milling | | 18.02.12

Das Gegenstück zu den Knicks...


... kenne ich aus dem Hohen Venn, im Deutsch-Belgischen Naturpark. Auch dort schützen die Hecken gegen die rauen Winde auf dem Hochplateau. um ein Haar hätten wir uns dort ein Vennhaus in Kalterherberg gekauft. Dass diese Hecken regelmäßig beschnitten werden müssen, weiß ich. Leider wurde das in der Vergangenheit wegen des großen Arbeitsaufwandes nicht in ausreichendem Maße betrieben, sodass diese Hecken inzwischen teilweise auswachsen und keinen Verbund mehr bilden, der dem Wind etwas entgegenstellen kann.

Ich glaube aber nicht, dass das etwas mit meinen o.g. Schilderungen zu tun hat, denn aus den Kahlschägen des letzten Jahres treibt fast nichts aus, teilweise wird alles von Brennesseln überwuchert, teilweise ist der Boden bereits erodiert und verkarstet.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
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| 18.02.12

@ Christian


Hecken und Knicks auf den Stock zusetzen ist tatsächlich eine jahrhunderte alte Art von Landschaftspflege,ob das da bei dir zutrifft,kann ich von hier nicht sagen.
Flurbereinigungen gibt es auch immer noch!

Auf die Nabu-Spezies bin ich besonders gut zu sprechen.....das sind auch so Vorzeigeprojekte,Kopfweide kommt von ist in allen Köpfen.
Da müssen Studenten etwas entdecken ,was schon ewig da war und dann wirds ganz selten und schützenswert nur weil wir unsere Landschaftskultur vergessen haben.
Das schizophrene an der Sache ist ,das die Natur ,vom Menschen,vorm Menschen geschützt werden muss.
Ich glaub das läuft mir jetzt aussem Ruder.

Grüße Martin


anonymus | 18.02.12

@Andreas...


...sach ich doch! Mir glaubt nur keiner ;-)

Du immer mit deinen "radikalen" Vorschlägen. Von wegen "Hammer" und so.

schmunzelnde Grüße an den "Halbschrecklichen"
Martin


anonymus | 18.02.12

Bäume


Huch, da bin ich wieder!
Naja, Respekt vor der Anteilnahme.
Wir haben einen Resthof, innen teilweise freigelegtes Fachwerk, Renovieren gerade richtig (Zeitungen von 1898 als Makulatur erscheinen), Lehmputz neu und og werden die Fi Ta-Dielen wiederhergestellt und abgeschliffen, V100 und Billiglaminat der Vorbesitzer fliegt raus. Da meherer Hundert QM in den kommenden Jahren ausgebaut werden sollen, war mir die Überlegung der extravaganten Dielen. Lass sie sich drehen, fände ich geil! gerade die verschiedenen Breiten, das Rauhe und Buckelige, die Ritzen und Äste machen mich an!
Habe gerade eine riesengroße Esche gefällt, unten Faul oder auch Pilz oder tot, DM ca 80cm. War so ca 14m Hoch. ich und mein oller Trecker. Stamm in 1,70-2,20 meter gesägt, mehr hebt der Frontlader nicht. Meine Säge ist eine über 30 Jahre alte Stiehl 08S, Männersäge sauschwer und ohne Bremse. Habe vorgestern erst mein neues 53er Schwert bekommen, das rockt richtig gut.
Ich habe diesen Baum von der Stadt haben dürfen, Mein IHC hat seit über 30 Jahren keinen Tüv, kein Kennzeichen, genauso wie der Miststreuer. Der 68er IHC hat mal 100 cken aus dem Dorf gekostet, top Motor! Der Anhänger war geschenkt, genauso wie auch die Katanie. Die ist ca 1km im dorf an der Schule gestanden. Die esche bei uns ca 400 Meter Luftlinie weit weg. Da fahr ich auch so hin. Ist mal eine Abwechslung zum Kochen, kinderhüten und all der anderen Arbeit. Mir macht es Spass!
Schön wäre, ich kann mit Stolz sagen: Der Boden? Habe ich gemacht. Aus dem Baum um die Ecke. Gefällt, geschniten, gehobelt, in Breiten gesägt, Gefräst und eingebaut!
Vielleicht bin ich auch zu emotional und sollte auch die Esche zu Scheitenhacken. weisgott, ich ersticke in Arbeit, doch sowas mag ich wie diese Aktion. Da könnten meine Kurzen live miterleben wie unser Boden entsteht!
LG
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
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| 19.02.12

Esche


und dies...
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
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| 19.02.12

@vwoldie


...dann gib aber mal fein Sechzehn (oder besser doppelt Acht) das deine "30 Jahre alte Stiehl 08S, Männersäge sauschwer und ohne Bremse" nicht plötzlich ganz ungebremst in das Bein (oder schlimmer Gesicht) des Mannes wandert der deine "Männersäge" bedient.

Am Ende muß dich dann noch jemand mit deinem "IHC, der seit 30 Jahren keinen TÜV und kein Kennzeichen" hat in´s Krankenhaus fahren.

Wer kümmert sich dann um dein Brennholz?

Grusel...und Gruß
Martin

P.S.: Nachdem was man so lesen kann, wurde die 08S von 1963 bis 1967 gebaut somit ist dein "gutes Stück" mindestens 45 Jahre alt. Ein Fall für´s Museum. Zumindestens was die Sicherheit anbelangt.


anonymus | 19.02.12

@ Jörg


In deinem ersten Beitrag hab ich dich noch für voll genommen...die 08 ist ne Säge fürs Museum!!!!!!

Blauäugig ist noch harmlos.....da gruselt es mich auch!

Grüße Martin


anonymus | 19.02.12

"Prioritäten"...


...setzt halt jeder anders ;-)


anonymus | 19.02.12

Säge


@ Martins:
Der da sägt ,bin ich! Natürlichmit kompletter Schutzausrüstung, halt Säge ohne Bremse.
Oldtimer werden auch ohne Gurte und Airbags auf öffentlichen Strassen gefahren, dürfen die das nicht?
Das ist hier beim Nachbarn, wo der Baum stand. Privatwege fahre ich nur über Nachbars Grund mit dem IHC, ansonsten nur bei mir auf dem Hof.
Wenn ich in den Wald gehen würde, nehme ich sicherlich nicht diese Säge mit, wo gefordert.
Zurück zum Thema.
Meine Frau blies mir den Marsch: Mach die Stämme klein! -Kleiner- Fang ja nicht wieder mit den Dielen an... .
Gestern Abend hatte ich alles auf dem Hof. Die Esche hatte fäulnis, da unten zu ca. 1/2 die Rinde weg war, erster Wurmbefall und ich habe so 50 cm weggeschnitten. Nachfolgend etwas grau an einer Seite, nur noch bischen. Durchmesser ca 60 cm , Länge 2 Stücke 175 cm.
Ein Bild Draufsicht des ersten Stammes.
Jörg
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| 20.02.12

Bild 2


2 Stücke D 55-60cmohne Rinde, Länge 175-180cm.
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| 20.02.12

Bild


"langes" Stück, D=60 cm 220cm mit Gabelung , das mit der Geschwulzt.

Wie sehen sie aus, die Eschenstämme?
Also wenn ich sagen wir mal 200 Ocken für das Sägen bezahlen müsste, hätte ich doch sicher so 60 Qm Fäche an Dielen, oder? Abrichte hat der Nachbar(Zimmermann), Oberfräse auch für Nut/Feder. Wäre das nicht günstiges Dielenholz oder sollte ich besser meine Zeit nutzen und im Sauerland vom Sägewerk gesägte Bretter kaufen, die ich nachher nur Fräse?
Was würde das denndann Kosten, sagen wir mal in Kastanie?
Ich habe noch nichts ergooglen können.
guet nacht, Jörg
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| 20.02.12

@vwoldie


Mach deine Erfahrung,lass es aufsägen ,ärgere dich wenn alles reißt und wirft,egal bau es ein.....

Grüße Martin


anonymus | 20.02.12

@martin


Hast Recht, manchen ist wirklich nicht zu helfen.
Die müssen erst ihre Erfahrungen machen.

Grüße Gerhard
Alles ist erhaltenswert
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Holzbau Schobig | | 20.02.12

Anzeichen von....


..."Beratungsresitenz"??

Ich würde auch sagen: Mach´s doch einfach. Wenn´s funktioniert hast du ja vielleicht eine Marktlücke entdeckt!

Übrigens gibt es keine Schutzausrüstung die vor einer zurückschlagenden Säge ohne Kettenbremse schützt. Davon ist nämlich oft das Gesicht oder der Kopf betroffen.

Aber....mach einfach!

p.S.:...um bei deinem Vergleich zu bleiben. Auch das Bewegen von Oldtimern ohne Sicherheitsgurt ist nicht zulässig. Das aber nur am Rande.


anonymus | 20.02.12

Sicherheitsaspekt


Hallo Martin,
überzeugt.
Werde Brennholz draus machen.
Werde mir ein Sägewerk suchen, welches Katanie usw. als Bretter Roh verkauft.

Oldtimer ohne gurt ist zulässig, vorgeschrieben sind sie Vorne ab Bj.01.04 1970.
D.h. ab diesem datum muß ich sie evtl. nachrüsten und anlegen.
Da meine Autos alle viel älter sind und keine Sicherheitsgurte haben, darf ich sogar Kinder ohne Gurte, aber nur hinten befördern.
Das ist völliger Quatsch, das man ohne Gurte nicht fahren darf. Vor diesem Datum kann ich als Fahrer bei einem Auto, welches älter ist und Gurte schon hat, sogar ohne sie anzulegen , nicht belangt werden, da sie ja nicht vorgeschrieben sind.
Ich eiere sogar mit einem oldtimer Mietwagen, ganz offiziell ohne Gurte rundum Fremde Kunden durch die Gegend. Incl. Konzession und Ausnahmegenehmigungen BOKraft
Google mal.
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
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| 20.02.12

Mag sein...


...mit den Gurten. Ich habe viele Jahre ebenfalls Oltimer gefahren. Allerdings waren das Volvos und die haben seit 1959 serienmäßig Dreipunktgurte verwendet. Von daher kam ich nie in die Verlegenheit darüber nachdenken zu müssen.

Es ist allerdings zu lesen, dass bei einem Unfall und daraus resultierenden Verletzungen (weil ohne Gurt) durchaus ein Mitverschulden geltend gemacht werden kann.

Hat ja aber alles nicht´s mit dem Thema zu tun.


anonymus | 20.02.12

Ist Sicherheit


nur dann Notwendig wenn diese gesetzlich vorgeschrieben ist???

Setzt der Verstand automatisch aus nur weil diese Regelung nicht vorhanden ist?
Wie sehen du und deine Kinder aus wenn ihr mit 50kmh durch die Frontscheibe fliegt.
Zu deiner Säge,dieses Modell ist auf dem Oldtimermarkt gefragt,meines Wissens ist sogar eine Nachrüstung der Bremse möglich,aber recht umständlich zu realisieren,verkauf das Ding und steck das Geld in eine neue!
Ich mach meinen Job in der Form jetzt fast sechzehn Jahre und habe in der Zeit einige Unfälle mitterlebt,einer mit tödlichem Ausgang,vom eigenem 6kmh Schlepper erschlagen worden,weil Bremsen defekt,der Hänger hat das Gespann zusammen geschoben.....Familienvater!
Wieviele Holzböden aus Kastanie hast du schon gesehen?Mach dich schlau welches Holz für dein vorhaben geeignet ist.
Wenn da alles so einfach wäre ,würde ich mir hier ALLES aus Holz selbst machen,aber so simpel ist das nicht.

Das Rad muss nicht neu erfunden werden!

Deine 08 ist noch echte Qualität,unverwüstlich sowas baut heute keiner mehr ,aber die gehört in die Vitrine!!!

Da würde ich mir die Gewissens und Vernuftfrage stellen!

Grüße Martin


anonymus | 20.02.12

Also


ich wäre noch an einer 08 interessiert, aber nicht zum Sägen, sondern ich habe ein Entrindungsgerät als Anbaugerät für die 08.
Eine Zweit- bzw. Reservemaschine zu haben ist nicht verkehrt.

Zu den Gurten:
wenn keine Befestigungspunkte vorhanden sind, dann kann man auch keine Gurte nachrüsten.

Auch wenn man seinen Traktor nur bei sich auf dem Hof bewegt, so sollte dieser auch versichert sein.
Denn wenn der Hof öffentlich zugänglich ist, also ohne selbstschließendes Hoftor, dann greift im Falle eines Unfalles die Straßenverkehrsordnung.
Welche Versicherung zahlt dann, wenn der TÜV schon 30 Jahre abgelaufen ist?

Viele Grüße, Gerhard
Alles ist erhaltenswert
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Holzbau Schobig | | 20.02.12

Gurt


Bin selbst Oldtimerbesitzer. Zu den Gurten: wenn Gurte eingebaut sind, auch vor Bj. 1970, muessen diese benutzt werden. Kinder muessen immer angegurtet sein, wenn kein Gurt vorhanden dürfen Kinder nicht befördert werden.

Mein Rekord P2 hat keine Gurte und ich werde auch keine nachrüsten. Das Risiko bin ich bereit zu tragen.
-----
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.02.12

Okay...


..schöner Beitrag!

Der etwas "hinkende" Vergleich mit dem Oldtimer und fehlenden Sicherheitssystemen hat ja Jörg eingebracht.

Man könnte glauben Jörg, du bist stolz darauf Risiken nicht nur für dich, sondern auch für Andere in Kauf zu nehmen.

Kann mich ja auch täuschen.

Neben den Schäden die die Personen zu tragen haben, trägt dann aber auch die Allgemeinheit ein Stück.


anonymus | 20.02.12

Wenn hier schon...


...die Brücke zwischen grenzwertiger Motorsägentechnik und alten Autos geschlagen wird, kommt mir ein alter Werbespott von Mercedes in den Sinn.

Gezeigt werden zwei Engel die sich, auf ihrer Wolke sitzend, unterhalten.

Engel 1: "Und was machst du so?"
Engel 2: "Ich? Ich bin ein Schutzengel"!
Engel 1: "Ah, interessant! Und?...wen beschützt du denn so"?
Engel 2: "Einen Mercedesfahrer"!
Engel 1: ".......du faule Sau"!

Nicht das ich ein Mercedes-Fan bin (eher im Gegenteil), aber die Idee ist genial.

Ich kann mich nicht daran erinnern, dass dieser Spott jemals ausgestrahlt wurde. Muß so aus den frühen 80´ígern sein. Hab ich vor Monaten mal in einer Sendung gesehen, die sich mit guten Werbespotts beschäftigt.

So, das war nun wirklich "off Topic".

Grüße
Martin


anonymus | 20.02.12

Gurte Säge:


Hallo Martin: Säge? klar, bin ich stolz drauf so ein Monster zu Bedienen. Sicher werde ich mir für Äste eine neuere kleine kaufen.
Ist alles schon eingeplant.

Gurte? Falsch! Ich weise darauf hin, könnte mir es ja unterschreiben lassen, von der Braut, das Sie den Gurt auf eigene Gefahr hin nicht anlegt, wenn ich ihn eingebaut hätte. Sicher kann ich in jedemAuto Sicherheitsgurte vernünftig nachrüsten, aber mal ehrlich, ein 60er Cadillac mit Gurten?
Oder mein Goggo mit Gurten??? Ich war extra Fragen im Kindergarten, als die Polizei dort war ,um das Thema Kinder sicher Befördern durchsprach, da wohl viele minder IQ besitzende Mütter ihr zwerde vorne ohne Gurt 200 Meter zum KiGa bringen. Ganz zu Schweigen von der Faulheit hier im Dorf, für jeden Pups wird Auto gefahren. Mal jeden Morgen mit dem Fahrrad die 500 m Abspulen käme nur dem bekloppten Jörg in Frage.
Zum Goggo: Kinder: -hintenrein, kein Thema ohne Gurte. Da ist das Risiko natürlich versicherungstechnischmit abgedeckt bei Verletzungen, denn Gurte sind offiziell nicht nachrüstbar.
Alles Off Topic, ich weis, aber wo wollt Ihr hin?
Martin, Fährst Du beruflich auch einen BMW X keine Ahnung mit 8-10 Litern Dieselverbrauch und allen elektronischen Helfern? Was ist passierte an Verbrauchsreduzierung in 40 Jahren?
- Es gibt nur eine Begrenzte Menge an Rohöl!-
Früher wie Heute gurgeln 50-60 Liter durch die Zapfsäule, und imMittel, 150 PS? Klar, um die fetten 1,3 Tonnen wiegenden Golf zu bewegen.
Schaut mal was ein Golf 1 Diesel verbrauchte, da kommt ein noch so moderner ÖkosuperTDITausendturbo nicht dran.
Ehrlich, wir können mit 65 Litern fast 1000 Km fahren, sicher, nur mit 55PS, aber es ist doch sowieso zu über 90% alles beschänkt. Und da wo nicht, fahre ich über Land eben 110Km/h, früher war das auch frei, da zitterte man noch am Lenkrad bei 150 und fühlte die Mechanik und Geschwindigkeit, sowie die Gefahr.

Ich bin sehr mit mir zufrieden, wenn ich weis, das z.B. unser H-Alltags /8 200D Mercedes nur 6 (Somer)-8 Liter(Winter) verbraucht, auch mal Aldiöl, wenn es mal nötig ist. Das ist kein Gelaber, aber tatsächlich liegt der Verbrauch im Jahresschnitt bei 6,9 Liter Litern, und ich habe Platz für die 3(angeschnallten) Kinder hinten, einen riesigen Kofferraum, super Rundumsicht.

Als ich die Kastanien Stämme mit dem Volvo S80 des Baggerfahres auf dem Anhänger geholt hatte, kriegte ich beim Umdrehen und wollendem Rückwärtsfahren die Kriese, sehe nur die Rampen!
Solche Scheißkarren, kein wunder, das balt noch ein Bildschirm für Toten Winkel und Rückwärtsfahren eingebaut wird. Man, ich bin ausgestiegen und habe unseren richtigen heckangetriebene Volvo 940 drangehangen. Da sieht man wenigstens was.
@ Volvo: bis vor 4 Jahren hatte ich 5 Volvos auf dem Hof, der 55er Buckel hatte sogar (Kaufvertrag) ab Werk einen Schultergurt vorne. Mein 59er Amazon 3 Punkt Statikgurte, ich habe noch mehrere zu Veräussern.
Schaut Euch doch mal einen alten Heimatfilm der 50er an, da war man selber Schuld, wenn man zu schnell in den Bergen fuhr und abflog. Heute würde ich gerne irgendwann mal mit meinem Barockengel in die Alpen fahren,doch die tolle Sicht ist getrübt, da überall alles voller Leitplanken und Geschwindigkeitsbeschränkungen geworden ist.(Durch Verklagen der Komunen, die dann alle "Gefahrenstellen" beplanken...)
Es ist unumstritten sicherer, doch irgendwann verlernen wir das Gefühl der Verantwortung z.B. beim Autofahren, da ja alles 10 x elektronisch abgesichert ist. Setz mal im Schnee eine jüngeren Fahrer in meinen Mercedes und sage ihm, Fahr mal so schnell wie mit Deinem ESP,ABS ,und und und ... Auto von A nach B- ich fürchte der wird das "Führen" eines KFZ verlernt haben. (Und hoffentlich sich nicht gedreht haben).

Deshalb haben wir uns ja auch einen alten Bauernhof gekauft, in diesem Sinne, gerne weiter zu Off Topic,
zurück in die Vergangenheit, Jörg
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 21.02.12

Monsteroldtimerohne gurtsäge


Ich sach jetzt nix mehr......manchmal hilft auch beten!


anonymus | 21.02.12

Zum Holz:


von Rosskastanie als Fußboden habe ich noch nie gehört und kommt mir nach meinen Spielereien mit ein paar Scheibchen von in der Nähe gefällten Kastanien auch nicht sonderlich erstrebenswert vor - schönes Holz ist für mich was anderes.

Edelkastanie steht hingegen auf einem völlig anderen Blatt. Die hat ein der Eiche nicht unähnliches und äußerst hartes Holz, das beispielsweise in der Toskana (wo diese Bäume wie Unkraut wachsen) fast das einzige Bauholz ist. Da werden Deckenbalken, Dielen, Türen und was weiß ich noch aus Kastanie gefertigt. Wunderschön!
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 21.02.12

@vwoldie


Achtung: "Off Topic"

Ich kann mir die Vermutung nicht verkneifen, dass du irgendwie nicht so ganz in der heutigen Welt angekommen bist.

Keine Frage, viele Dinge waren früher besser als heute (vermute ich jedenfalls, weil ich "früher" eben noch nicht gelebt habe).

"Kinder: -hintenrein, kein Thema ohne Gurte". Ich wünsche dir und deinen Kindern niemals die Erfahrung, wenn dir eines deiner Kinder (logisch, ohne Gurte natürlich nach hinten) bei einem Unfall in den Nacken fliegt. Blauäugig? Ein wenig?

Du vermutest das ich beruflich einen BMW X fahre? Nein, tue ich nicht. Ein X-Modell ist es schon, aber ich bin nach wie vor der Marke Volvo treu geblieben.

Der verbraucht ca. 1,5 Liter mehr als ein Golf I und hat ca. 110 PS mehr. Sauberer ist er allemal.

Den nutze ich beruflich wie privat.
Ich hätte nämlich weder die Zeit, noch hätte mein Rücken Lust dazu die 40.000 bis 50.000 km pro Jahr in einem Golf I oder Ähnlichem abzuspulen. Und ich finde es schon sehr angenehm, wenn ich statt 5 Stunden eben nur 3 Stunden brauche um dort zu sein wo ich zu einem bestimmten Zeitpunkt sein muß. Das gilt sowohl im Unterschied zu einem Golf I als auch zur Bahn. Vom Fahrrad mal ganz zu schweigen ;-)

Ein Vorteil in der Verwendung alter Autos, neben dem Spass daran, sehe ich tatsächlich. Das ist aktive Abfallvermeidung. Keine Frage. Nur wenn es um berufliche Nutzung geht oder die Beförderung der Familie, wäre ich der letzte der auf moderne Technik verzichten wollte.

Beim Einsatz von Motorsägen kann man die Unterscheidung zwischen privat und beruflich jedoch nicht treffen.Der Arbeitsablauf ist (oder sollte) der gleiche sein.
Bruchteile von Sekunden, die es dauert sich in´s Bein zu sägen sind beruflich wie privat genauso lang.

Im Übrigen: Ein Volvo S80 im Anhängerbetrieb, noch dazu mit Baumstücken dieses Kalibers drauf ist sicher die falsche Wahl für solche Vorhaben. Ist eben einfach nicht dafür gemacht.

Oder schneidest du mit deiner "Männersäge" auch das Anmachholz für den Ofen?

Mach mal! Du wirst die Säge verfluchen, weil sie eben nicht dafür gemacht ist.

Grüße
Martin


anonymus | 21.02.12

zur


eigentlichen Frage noch angemerkt:
einzelne "Hofbäume" oder vom Waldrand sind im Sägewerk nie gern gesehen, da sich vom eingewachsenen Nagel bis zum Weidezahnhalter alles unter der Rinde verbergen kann. Selbst Bäume aus dem Wald können eine Säge zum klingen bringen, wenn sie auf Splitter oder Beschosse aus dem zweiten Weltkrieg trifft. Habe da mal eine ganze Sammlung in einer Tischlerei gesehen!

Und die Baumfäller werden ohnehin vom Baumgeist bestraft ...
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 21.02.12

Für Dielung...


von der Holzart her ungeeignet und zu kurz.

Wenn's unbedingt sein soll. auf 50mm gattern und später 'mal eine Tischlerarbeit draus bauen.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 22.02.12


Hallo Martin,
siehste, jetzt fühlst Du dich angegriffen. Natürlich unterscheide ich zwischen Kundenfahrten und Brötchenholen. Aber ein X-Volvo ist auch eine fette Karre. Brauchen wir den SUv`s? Wehe, wenn mir mit dem Rolls einer entgegne kommt auf dem Fekldweg, MEINT IHR, DIE FAHRERN IN DEN DRECK MIT ALLRAD?
Nö, da bleib ich lieber stehen, damit Papi nicht die Reifen nachher Putzen muß...
Warum ist ein S80 nicht für Anhängerbetrieb gebaut, als 4WD mit knapp 2,5 Tonnen Anhängelast? Häh???
ich habe lediglich 2 Stämme der Kastanie drauf gehabt, das mögen gesamt maximal 600kg gewesen sein.
Ich provoziere nur auf die beschi...ne rundumsicht, da ist heute alles voller säulen, mag so ein Auto wirklich nicht in der Stadt fahren, wie viele Blumenkübel, Begrenzungspfosten und Kinderwagen soll ich da übersehen? Darum geht es. Die Autos werden durch die Dachholme in der Tat verwindungssteifer, aber schaut Euchmal die pseudo großen scheiben an, und die tatsächliche Durchsichtsfläche! Man weis doch gar nicht mehr, wo das Auto Anfängt und Endet!
Deshalb brauche ich Sensoren und Monitore. Das wiegt. Früher hatte ein Mittelklasseauto wie der Volvo Amazon 1060Kg leer gewogen, bei 100 Ps zug er in 13 sek.Auf 100 Km/h, hatte (meiner) 9-10Liter verbraucht. Und ein OpelKapitän, der im Letzten (3.Gang) von Schrittgeschwindigkeit bis 140 Km/h ohne ruckeln loszog, wog 1360Kg. Schau malin den neuen KFZ Brief vom aktuellen Golf, der spielt in der gleichen Liega.
unbestritten komme ich mit einem monsterdiesel schneller von A nach B, aber ist das nach 40 Jahren gewollt? deshalb schüttle ich den kopf, wenn ich von einer Bekannten höhre, Ihr Chevrolet Matiz braucht in der Stadt 9 Liter!? Benzin. Gott, ich freue mich meinen B Kadett unter 7 Liter mal auf Treffen zu Fahren... .
Der Rekord P1 oder P2 braucht mit der 1500er Maschine sicher auch nur 8-9 Liter... .
Der Goggo hat khinten nur kindersitze, kennst Du das Auto überhaupt?
Sicher bin ich auch ohne Gurte hinten aufgewachsen, aber wenn es nur die option gibt, als kind mitfahren zu DÜRFEN, wenn keine Gurte eingebaut sind, dann muß der Fahrer ebend das risiko tragen, wehe man macht Spanngurte an den kindersitz oder um das kind, nur weil man sein Gewissen und die Sicherkheit im guten sieht, nee, selbst wenn dann was passiert 8natürlich körperlich weniger),dann wird man noch bestraft, weil ja eine Vorrichtung zur Sicherung nicht vorhanden ist!
Trotzdem leiber Martin, danke für die aufklärung ,das ich einen Allerweltskastanie bekommen habe, die warscheinlich zu weich für Dielen sein wird.
Ist doch ok.
Zurück zum Thema.
Bei Ästen habe ich bisher ein viel kürzeres Schwert angebaut, aber wie Ihr schon schriebt, taugt die Säge nur für senkrechte Scheibenschneiden.
ich werde mich bessern, meiner Frau den /8 TÜVen, mit dem sie sich sicherer fühlt, wenn sie 35 km zur Arbeit fährt, und dann die dauernd kaputte blecherne neumodische Kangooschlampe als unser fast 12 Jahre altes jemals so neues besitzendes Alltagsauto für mich und zum Einkaufen nehmen.
LG Jörg, der die Sonne beim Holzrücken/Sägen und Spalten genießt! (Übrigens: Auch mal FH, Maschbau und Architektur!)

(Und wenn ich mal flott ohne Stress weit von A nach B fahren will, fahre ich mit einer über 40 Jahre alten S-Klasse,oder mit meinem Rolli, das kommt immer sympathischer als so ein neumodisches immer und überall gesehenes einheitsgrau/schwarzmetallicfarbenes Leasingauto!)
=Oldtimer gehen übrigens auch als Leasing/Abschreibungs- und Firmenauto!= Denk mal über Dein übersichtlichen flotten Traumwagen nach...
Duckundwech...
Luftholen und Duurch Ahhhhtmen..., kommst Du mal auf ein Versöhnungsbier vorbei?
LG vwoldie, mit 3 Luftgekühlten!
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.02.12

Nö...


...ich fühl mich gar nicht angegriffen. Nach wie vor eher ein wenig belustigt.

Und ja, ich kenne den Goggo.

Wie gesagt: beweg deine Oltimer mal 40 bis 50.000 km im Jahr auf der Strasse, wobei es durchaus auch mal Tagesstrecken geben kann, die gut und gerne mal 800 bis 1000 km sein können. Dann können wir gern weiterreden.

Bin mir sicher, dass machst du kein Jahr mit.


anonymus | 22.02.12

Also,


ich hab den ganzen Quatsch zwischendurch nicht gelesen, das "ungeeignet" bezog sich auf die Kastanie.

Esche ergibt grundsätzlich eine schöne Dielung, ich warne aber vor allzu optimistischen Prognosen, was die mögliche Dielenfläche betrifft. Aus ca. 40mm (incl. Gatterschnitt, schnittfrisch) werden, bei optimal ebener Stapelung, maximal 28mm starke Dielen. Der Verschnitt in der Fläche kann zuzusätzlich bis zu 20% betragen.

Lufttrocknung ist obligatorisch, allermindestens 2 Jahre, dann muß schonend und vom Fachmann technisch auf Einbaufeuchte getrocknet werden.

Den Gesamtaufwand für das Herstellen der Dielung berücksichtigend, lohnt sich das für den Laien nur, wenn er sonst nichts zu tun hat, und der Nachbar tatsächlich gratis den Maschinenpark zur Verfügung stellt. Und seine Arbeitszeit, weil allein geht vieles dann doch nicht.

Außerdem sollte ein guter Grund vorhanden sein, dem eigenen Haushalt möglichst oft fernzubleiben :-)

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 22.02.12

Dielen


Danke Thomas, das ist mal eine Antwort.
Kastanie hat eine sehr schöne warme Farbe, Dielen aus Fi Ta sind sicher ähnlich weich.
Bei Esche schaue ich mal demnächst genauer hin, falls ich mal einen schönen gerade gewachsenen Stamm erwische.
Ja der Nachbar ist (noch) Zimmermann und hat unseren Dachstuhl gemacht.
Diese Dielen würde ich irgendwann verbauen, deshalb können sie teoretisch liegen.
Mal etwas aktuelles: Im OG sind denke ich, auch Tannen als Dielen genommen worden, natürlich mit Ochsenblut etc. gestrichen. Ich wollte sie Abschleifen lassen, jedoch diesmal kein Osmo Hartwachsöl wie vor 13 Jahren im Zechenhaus nehmen.(Schlecht zu wischen, Laufspuren.
Der "Bodensanierer" würde Lack nehmen, davon bin ich bei weichem Boden mit Ringen um die Macken nicht so überzeugt, zu Trip Trap habe ich hier auch nicht viel gefunden.
Ich weis, da gehen die Meinungen auseinander.
Wenn wir nur bei DIESEM Thema bleiben:
wer keine Arbeit hat, der macht sich welche!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 22.02.12

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