Fachwerk.de - Steine, Lehm, Lehmsteine, Gefache, Beste
wir haben ein ca. 250 Jahre altes Fachwerkhaus geerbt mit vielen "Bausünden"versehen. Die Fächer sind z.T. nach altherkömmlicher Manier mit Geflecht und Lehm bearbeitet, was nach und nach herausfällt. Da uns dies Methode nicht
so gut gefäll, wollen wir nun step by step die einzelnen Gefache ausmauern.
Große Fragen: Welcher Stein eignet sich hierfür am besten?
Wie wird eine Verbindung zwischen Stein und
Holz/Fachwerk hergestellt?
Vielen Dank im voraus für Ihre Antworten.
Liebe Grüße
Vera St.
Vera Srathmann | 26.01.06
lassen...
hallo, nun ja, als Bausünde würde ich das nicht bezeichnen, eher im Gegenteil. Vorhandene Gefache, die mit Lehm gemacht wurden, würde ich einfach nur mit frischem Lehm ausbessern. Gefache, die ganz herausfallen oder mit Ytong ausgemauert sind (das ist beispielsweise eine richtige Bausünde), die würde ich neu mit Lehmsteinen (und nur mit Lehm!) ausmauern. Zum Halt dient eine kleine Dreieckleiste, die rundherum ums Gefach angenagelt wird (einfach hier im Forum mal suchen, wurde schon öfter besprochen). Die Dreieckleiste kann man einfach selber basteln: Sägerhaue Dachlatten nehmen, ein mal in der Mitte durch und dann quer sägen...
Grüße Annette
anonymus | 26.01.06
hallo, nun ja, als Bausünde würde ich das nicht bezeichnen, eher im Gegenteil. Vorhandene Gefache, die mit Lehm gemacht wurden, würde ich einfach nur mit frischem Lehm ausbessern. Gefache, die ganz herausfallen oder mit Ytong ausgemauert sind (das ist beispielsweise eine richtige Bausünde), die würde ich neu mit Lehmsteinen (und nur mit Lehm!) ausmauern. Zum Halt dient eine kleine Dreieckleiste, die rundherum ums Gefach angenagelt wird (einfach hier im Forum mal suchen, wurde schon öfter besprochen). Die Dreieckleiste kann man einfach selber basteln: Sägerhaue Dachlatten nehmen, ein mal in der Mitte durch und dann quer sägen...
Grüße Annette
anonymus | 26.01.06
Hallo Ihr
Die Sanierung sollte man unter mehreren Gesichtspunkten sehen Altes erhalten und mit neuem verbinden
Eine Aussenwand hat einen U-Wert von ca 1,3W/mK
Porenbeton wäre eine Alternative
vergesst die Dreikantleisten nicht
Altes erhalten und mit neuem verbinden
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Baugeschäft Mario Süße | M.Süße | 26.01.06
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Baugeschäft Mario Süße | M.Süße | 26.01.06
*pffffffffffffff*
klar wäre Porenbeton eine Alternative. Aber nur, wenn man sein Fachwerkhaus restlos kaputt machen will. Ansonsten nicht...
Aber man könnte es auch doppelt machen. Erst Porenbeton rein, dann nach 5 Jahren wieder raus und RICHTIG machen. Mit Lehm nämlich!
*zzzztzzztzzzt* *mitdemkopfschüttelntu*...
anonymus | 26.01.06
klar wäre Porenbeton eine Alternative. Aber nur, wenn man sein Fachwerkhaus restlos kaputt machen will. Ansonsten nicht...
Aber man könnte es auch doppelt machen. Erst Porenbeton rein, dann nach 5 Jahren wieder raus und RICHTIG machen. Mit Lehm nämlich!
*zzzztzzztzzzt* *mitdemkopfschüttelntu*...
anonymus | 26.01.06
wärmedämmende Leichtlehmsteine verwenden
Als Ausfachung eignen sich z.B. wärmedämmende Holzleichtlehmsteine Format NF oder/und 2DF.
Vhd Strohlehmgefache,die statisch noch fest sind, kann man in der Regel mit vhd.Strohlehm (Baustellenlehm) gut reparieren.Mit unserem LeichtlehmWärmedämmputz kann dann Innen ein Lehmputz vollflächig in Putzdicke bis max.5 cm /Lage aufgebracht werden. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen,schauen Sie mal rein bei www.texbis.de. Dort finden Sie auch viele Praxisseminartermine speziell für SelbstbauerInnen.Sie können gerne eine Probe Ihres Baustellenlehms zum Seminar mitbringen.
Als Ausfachung eignen sich z.B. wärmedämmende Holzleichtlehmsteine Format NF oder/und 2DF.
Vhd Strohlehmgefache,die statisch noch fest sind, kann man in der Regel mit vhd.Strohlehm (Baustellenlehm) gut reparieren.Mit unserem LeichtlehmWärmedämmputz kann dann Innen ein Lehmputz vollflächig in Putzdicke bis max.5 cm /Lage aufgebracht werden. Wenn Sie mehr dazu wissen wollen,schauen Sie mal rein bei www.texbis.de. Dort finden Sie auch viele Praxisseminartermine speziell für SelbstbauerInnen.Sie können gerne eine Probe Ihres Baustellenlehms zum Seminar mitbringen.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
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TEX-BIS Naturbaustoffe GmbH | Klaus Schillberg | 26.01.06
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Lehm ist schon das Beste,
Lehm und Lehm lassen!
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Unger GmbH & Co KG | Harry Unger | 26.01.06
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Unger GmbH & Co KG | Harry Unger | 26.01.06
Lehm ist schon das beste,
wie Klaus Schillberg schon sagte sind Lehmsteine natürlich das Beste. Die Gefache dreiseitig mit Holzleisten versehen, die Holzleisten bitte aus Hartholz, dann halten die länger. Man kann die Leisten auch umlaufend einbauen ist aber nicht erforderlich. Von Gasbetonsteinen rate ich auf jeden Fall auch ab.
Gruß Harry
wie Klaus Schillberg schon sagte sind Lehmsteine natürlich das Beste. Die Gefache dreiseitig mit Holzleisten versehen, die Holzleisten bitte aus Hartholz, dann halten die länger. Man kann die Leisten auch umlaufend einbauen ist aber nicht erforderlich. Von Gasbetonsteinen rate ich auf jeden Fall auch ab.
Gruß Harry
Lehm und Lehm lassen!
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Unger GmbH & Co KG | Harry Unger | 26.01.06
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Unger GmbH & Co KG | Harry Unger | 26.01.06
Lehmsteine, Ziegelsteine, Mauersteine
gibt es übrigens in großer Auswahl - zu kleinen Preisen -
im Ziegelkontor!
Mit den besten Grüßen von der Ostsee
Der Ingo
im Ziegelkontor!
Mit den besten Grüßen von der Ostsee
Der Ingo
Von allen denkbaren Moglichkeiten ist die Einfachste immer die Beste
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Einfach gut gebaut | Ingo Rhein | 26.01.06
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Einfach gut gebaut | Ingo Rhein | 26.01.06
Flechtwerk
Schade, daß die Methode Ausflechten und Schließen mit Strohlehm so wenige Freunde hat. Ich halte das für die stabilste Methode, Gefache zu schließen. Wenn das Flechtwerk noch erhalten ist und nur die äußere Lehmschicht bröselt; diese einfach abnehmen, einsumpfen und wieder anbringen. Alles rausschlagen und durch Steine erneuern ist in den seltensten Fällen nötig. Im Bergischen Land war das Ausflechten mit Ruten die traditionelle Methode.
Im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar werden des öfteren solche Arbeiten in Seminaren gezeigt. Viele Grüße, Johannes Prickarz
Schade, daß die Methode Ausflechten und Schließen mit Strohlehm so wenige Freunde hat. Ich halte das für die stabilste Methode, Gefache zu schließen. Wenn das Flechtwerk noch erhalten ist und nur die äußere Lehmschicht bröselt; diese einfach abnehmen, einsumpfen und wieder anbringen. Alles rausschlagen und durch Steine erneuern ist in den seltensten Fällen nötig. Im Bergischen Land war das Ausflechten mit Ruten die traditionelle Methode.
Im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar werden des öfteren solche Arbeiten in Seminaren gezeigt. Viele Grüße, Johannes Prickarz
Altbausanierung - Denkmalpflege - Ökologisches Bauen
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Lagerhaus Vlatten | Dipl. Ing. Johannes Prickarz | 27.01.06
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