feuchte Wände in einem alten Stall trockenlegen

hallo liebe Forumsleser,

ich habe jetzt schon haufenweise Beiträge zum Trockenlegen feuchter Wände gelesen und hier scheinen sich ja heftige Gefechte über das "Wie" zu ereignen- anscheinend ist das aber auch abhängig von den individuellen Gegebenheiten. Da ich ein absoluter Laie bin, möchte ich daher die Situation schildern:
Das Stallgebäude von etwa 1925
(da war mal eine Ziege drin und ein Pferd, ca. 25 Jahre lang- also keine Tierhaltung im großen Stil; letztes Tier ist 1955 ausgezogen)
hat ein Fundament
(das könnte älter sein- weiß keiner so genau)
aus gemischtem Bruchstein, es enthält sowohl Sandstein als auch Granitbrocken.
Darüber wurde mit Backsteinen gemauert.
Der Boden ist z.T. Sand bzw. aus in Sand gepflasterten Steinen aber auch zum Teil in den 60 er jahren einfach mit Estrich-Beton zugekleistert worden.

Die Feuchtigkeit in dem Estrichteil ist bis in 1,50 m Höhe vorgedrungen und hat im höherliegenden Backsteinmauerwerk den Mörtel beschädigt.
Hier ist nicht nur die Außenwand feucht sondern auch eine Innenwand die aus reinem Backstein gemauert wurde.

Auf der Straßenseite der Außenseite ist das Gelände höher d.h. hier steht die Wand auch tiefer in der Erde. Da es sich um die Nordseite handelt kommt hier nie die Sonne hin.
Die Bruchsteinmauern sind in exakt dieser Höhe feucht- die Hauptfeuchtigkeit scheint also von außen von der Straßenseite zu kommen.

Auf der Hofseite wurde gepflastert- diese Seite schließt eben mit dem Stall ab und hier geht es auch einigermaßen mit der Feuchte.

Nun meine Frage: wie bekomme ich

a) die Außenwand trocken?
b) den Boden hin so dass ich hier nicht den "Estricheffekt" habe? (den Estrich werden wir wohl komplett rausklopfen müssen wenn ich die Beiträge aus dem Forum richtig verstehe)und keine Feuchtigkeit aus dem Untergrund in das Gebäude wandert?

Ich habe nämlich auch das Problem das die Decke mit einer Art Eisen-T-Träger gehalten wird (nur der Dachboden über dem Stall hat ein Holzfachwerk)- nicht dass mir die Decke irgendwann wegrostet...

Der Stalltrakt soll Wohnraum werden (Küche und Bad wegen "tricky" Kanalanschluss). Der Stall hat keinen Keller.

Vielleicht von Interesse: Es riecht nirgendwo mehr nach Schimmel (ich meine sowohl Pferd als auch dieses muffige Zeugs ;-)), nur der Estrichteil ist vom Raumklima her unangenehm feucht. Das Gebäude ist insgesamt kalt.

Und eine nicht zu vernachlässigende Sache: ich suche eine effektive und kostengünstige Lösung :-)

liebe Grüße an alle geduldigen Fachleute und Leidensgenoss(Inn)en

Sabine

Demnächst stelle ich auch ein Bildchen ein
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| 03.06.06

Da haben Sie


das Problem offensichtlich schon erkannt. Wenn das Erdreich außen zu hoch ansteht, wird die Wand feucht. Andere Varianten wären z.B. eine defekte Dachrinne, mit Zement verputzter Sockel, unter den an irgendeiner Stelle Wasser dringt, schlechte Lüftung, undichtes Dach, dicht abschließende Isolation oder alles zusammen. Abhilfe ist eigentlich einfach: Schaden beheben, Erdreich abgraben, bis Urzustand wieder hergestellt ist, Wasser von der Wand weg leiten, gut Lüften. Je nach Stärke der Wand dauert es etwa ein halbes Jahr, bis die Wand trocken ist. Sollte die Wand dennoch nicht deutlich abgetrocknet sein, könnte auch Feuchtigkeit aus dem Erdreich in der Wand aufsteigen. Dieses Thema erhitzt gern die Gemüter.
In jedem Fall, denke ich, ist es günstig, eine Heizleistenheizung zu installieren. Der Installationsaufwand ist vergleichsweise gering, die Wandtrocknung wird unterstützt, und wegen der geringeren möglichen Lufttemperatur reduzieren sich die Lüftungsverluste - je nach dem - erheblich. In gewissem Sinne ein Nachteil ist, daß dieses System auf einem relativ hohen Temperaturniveau arbeitet, so daß nicht alle Wärmequellen - insbesondere die, die gerade in sind - angeschlossen werden können. Hersteller von Komplettsystemen wären z.B. Sancal oder Sandomus - befragen Sie ruhig beide, ob die sich kennen. Es gibt auch andere, zu denen kann ich aber wenig sagen - falls Sie so etwas in Betracht ziehen.
"Estricheffekt" klingt gut, für den Fußboden gibt es verschiedene Varianten: Grober (Kalk)schotter, feiner (Kalk)schotter, Lagerhölzer auf Feldsteinen, dazwischen Lehmschüttung oder Schlacke. Ob die Schüttung bis an die Dielen reichen soll, darüber scheiden sich die Geister. Wenn unterlüftet, muß die Luft zirkulieren können, sonst kann sich der Hausschwamm ansiedeln.
Ziegelsteine oder Ziegelklinker statt Lagerholz, Lehm und Dielen wären eine zweite Variante. Die Steine werden direkt in den Kalkmörtel verlegt. Sieht sehr rustikal aus. Teppiche werden aber möglicherweise schimmeln. Noch ein Stück rustikaler wäre der Stampflehmboden. Habe hier irgendwo gelesen, daß man den mit Leinöl behandeln kann, damit die Oberfläche sich nicht so leicht abtritt. Den heutigen Ansprüche wahrscheinlich aber nicht mehr gewachsen.
Alle Varianten können leicht selbst realisiert werden.


K. Hildebrandt | 06.06.06

Defekte Regenrinne.... Danke für den Tipp!!


Ja Ja- einen Grund warum es im Stall an der einen Stelle so feucht ist habe ich nach Ihrem Beitrag gleich abhaken können:

manchmal ist man auch wirklich blinder als die Polizei erlaubt.... (siehe Bild)

Den Algen an der Außenwand nach zu urteilen packt es die kleine Dachrinne bei starkem Regen offensichtlich nicht das ganze Wasser vom Scheunendach aufzunehmen.
Ein Grund den wir ganz gut eliminieren können.

Danke auch für die Bodenalternativen!
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| 06.06.06


Es sieht ganz danach aus, als ob das Wasser in der Kehle zwischen den beiden Dächern zusammenläuft und mit Schwung in die Dachrinne plätschert. Je nach Ausführung könnte es auch im unteren Bereich im Inneren feucht sein. Haben Sie da schon mal nachgesehen?


K. Hildebrandt | 06.06.06

Innen ist alles trocken!! (Was ´n Glück!)


Wir sind innen in der Scheune und im Stalldachboden alles abgegangen aber an der Kehle ist alles trocken.

Wo es reingeregnet hat kann man sich denken wenn man unser Lieblingsschockbild des Scheunendachs anguckt...

Da der Scheunenboden allerdings super durchlüftet ist trocknet das sehr schnell ab und es gibt keine vermoderten Balken (bisher zumindest nicht).

NEIN- das große Loch ist kein Fenster.... :-)

liebe grüße aus Babenhausen!

Sabine Gottstein
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| 08.06.06

Dann haben Sie


wirklich Glück gehabt, an solchen Stellen läuft viel Wasser zusammen, entsprechend groß kann der Schaden sein. Je weiter unten das Dach "durchlöchert" ist, umso schneller entstehen große Schäden, entsprechend sollten Sie da anfangen zu reparieren.
Habe bei uns das Dach umgedeckt: Eine Reihe intakte Ziegel abgenommen und an den schadhaften Stellen wieder eingesetzt, die abgenommene Reihe habe ich durch passende, neuere Ziegel ersetzt. Das schont das Portemonaie und sieht auch nicht schlecht aus.
Wie schon gesagt: Holz, Lehm, Kalk gehen immer, so viel wie möglich erhalten, wiederverwenden, was intakt ist. So lernen Sie viel über echtes Handwerk und die Bauart Ihres Hauses. Und wenn Sie mal nicht weiterwissen, lieber erst mal hier im Forum fragen, als vom Baumarktarchitekten falsch beraten lassen ...
Wünsche Ihnen viel Spaß mit Ihrem "Häuschen".


K. Hildebrandt | 09.06.06


Hallo zusammen

An dieser Stelle möchte ich auf den faserarmierten BCT Spezialputz aufmerksam machen. Infos unter www.Spezialputz.de.
Absolut problemloses Material und für diesen Zweck genau geeignet!
Ich hoffe eine kleine Hilfestellung geben zu können,
Grüsse T.Bauer


T.Bauer | 18.06.06


Hallo,
ich hatte vor wenigen Tagen einen weitaus schlimmeren Fall in der Eifel: alter Stall, Feuchtigkeit bereits bei zwei Metern angekommen, keine Horiziontalsperren vorhanden, Amoniak +Nitrat Probleme,.....
Eine sehr preisgünstige Methode, um aus selbst solch einem extrem schadhaftem Umfeld wieder Wohnraum zu schaffen, ist tatsächlich der BCT Spezialputz. Infos unter www.Spezialputz.de oder 02103 39710-0
LG T.Bauer


T.Bauer | 18.06.06

Spezialputz


Das hört sich ja richtig gut an was auf der Homepage steht.
Wieviel kostet denn so ein Sack und wieviel qm kann man damit verarzten?
Gibt es Leute im Forum die den Putz schon ausprobiert haben?
Irgendwie kommt mir das verdächtig vor dass es so einfach gehen soll Wände trocken zu legen. Und die Salze bleiben alle im Mauerwerk und das schadet nicht?! Die Raumfeuchtigkeit wird also durch den Putz wohl ersteinmal stark erhöht weil die Feuchtigkeit vom Mauerwerk in Richtung Putz wandert- und wenn man dauerhaft Feuchtigkeit hat, hat man im Raum permanent Regenwaldfeuchte?? Ganz verstehe ich nicht wie das funktioniert.
Ich würde sehr gerne mal Leute hören die den Putz schon ausprobiert haben.

jedenfalls herzlichen Dank für den Tipp! Ich bin auf die Reaktionen gespannt und vielleicht probier ich es wirklich mal aus.

liebe Grüße

Sabine Gottstein
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| 19.06.06

Stall von außen


Das sind Stall, Scheune und Wohnhaus von der Straßenseite.
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| 19.06.06

Oh Zauberputz: Simsalabim!


Hallo

Ich bin gespannt aus was der tolle Putz denn besteht:
gibt es da eine Volldeklaration?
Das würde mich interessieren ...
Sicher hoch aktive zementäre supernanoporige Wundermittel ...

lieber einen Fachmann holen oder mit Luftkalkputzen arbeiten ...

aber da ist die Psyche der Menschen sehr empfänglich ...
einfach
schnell
billig
praktisch
...
zauberhaft ...

bin gespannt auf die Rezeptur, die man nicht aus der tollen Internetseite herauslesen kann ....

mfG

FK
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Architekturbüro slow-house | | 19.06.06

Das würde mich auch sehr interessieren....


Hmmmm?! Vielleicht so geheim wie der Zaubertrank von Miraculix :-) Aber von Micro/ Macro Poren war da auf der Homepage die Rede...

Warum ist den so ein micro-nano-mini-poriger Zementputz nix?
Auch meine Psyche ist für sowas Zauberhaftes -wenn auch mit ziemlicher Skepsis- empfänglich.

Wie wirkt denn Kalkputz und was ist da außer Kalk noch drin? Sorry- habe keine Ahnung deswegen lese ich eifrig im Forum.

mit der bitte um Erleuchtung bezüglich der einfachsten Dinge und des Microporen-Kosmos´

Sabine Gottstein

Hat jemand die Adresse von Harry Potter?
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| 20.06.06

Zaubern kann nur einer ...


:-)
Wenn sie was über Kalk lesen wollen, schauen Sie mal bei solubel.de rein - das lohnt sich - finde ich!
Alle zementhaltigen Baustoffe machen - auch wenn sie anfangs tolle "Werte" haben - dicht und die in der Zauberseite dargestellten Feuchtetransporte macht der Kalkputz schon seit Jahrtausenden ...

Und die Hütten, die mit reinem Kalk gemacht wurden stehen, wenn sie nicht falsch behandelt wurden, immer noch!

Bei sogenannten "Opferputzen", die häufig bei salzbelasteten "Stallwänden" genommen werden nimmt der Putz die Salze auf und muss nach einiger Zeit wieder entfernt werden.
Bei Zauberputzen bleiben die Salze an der Zwischenschicht von belastetem Mauerwerk und Zauberputz vorhanden und löst somit die Verbindung der zwei Materialien und segnet auch das Zeitliche!

genaue Angaben kann man eigentlich nur machen wenn man die Wand gesehen hat und die Nutzungen kennt, die gewollt sind - manchmal muss man sich aber von etwas verabschieden ...

mfG

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | | 20.06.06

Vielleicht eins noch:


Schauen Sie mal genau nach, woher die Feuchtigkeit überhaupt kommt. Ordentliche Sockel sind in der Regel aus Feldsteinen mit Lehm- oder Kalkmörtel gemauert. Feuchtigkeit sollte da eigentlich nicht aus der Erde kommen.
Viel wahrscheinlicher ist, daß die Erde außen zu hoch ansteht, also über dem Sockel an der Ziegelwand anliegt. Wird Wasser aus irgendeinem Grund regelmäßig bei Regen an die Wand geleitet? Ist der Sockel außen womöglich verputzt? Vorsprünge in der Wand?


K. Hildebrandt | 21.06.06

Oh,


hab' ich ja schon mal geschrieben ...


K. Hildebrandt | 21.06.06

Putz runter


und Wände trocknen lassen.Hatte bei Kauf letzten Jahres das gleiche Problem.Rückwand ehem.Kuhstall aus Sandstein, bis ca.2 Meter Höhe im Hang. Allen Zementputz innen abgeschlagen, auf der rückwand zuerst nur bis ca.40cm Höhe.
Trocknet seit ca.1/2 Jahr sehr gut aus (Sandstein wird hell, ebenso die Ziegelseitenwände).Will im Herbst die Sandsteinwand mit Kalkputz ausfugen.Bin bisher mit den Tips v.H.Kurz sehr gut gefahren.Viel Spaß beim ausprobieren.


w.spix | 21.06.06


Hallo Frau Gottstein,
es gibt eine sehr einfache Möglichkeit sich von den Eigenschaften des Spezialputzes zu überzeugen. Verputzen Sie die schlimmste Wand die Sie haben - ein Stück mit dem von Hr. Kurz empfohlenem Kalkputz, und ein Stück mit BCT Spezialputz.
Zur Erklärung: Hier geht es nicht um Wunder, sondern um die Tatsache, dass es der Fa. BCT gelungen ist, in diesem Kalk-Zement-Putz unter Zugabe eines Additives, eine stabile Mikropore zu bilden, die Feuchtigkeit nur in Form von Wasserdampf transportiert.
Salze werden selbstverständlich in der ersten Phase mit in Richtung Putzlage bewegt. Da aber durch die vergrösserte Oberfläche des BCT Spezialputzes die Feuchtigkeit in der Mauer reduziert wird, ist dies aber nur in der ersten Zeit der Fall.
Dieser Putz ist in keinster Weise ein Sperrputz (wenn überhaupt werden hier Salze abgesperrt!), sonder funktioniert eher wie ein Löschblatt - Feuchtigkeit wird aufgenommen und eben wieder abgegeben.
Ausserdem dürfte wohl klar sein, dass in der ersten Zeit, in der der grösste Teil der Feuchtigkeit aus der Wand gefördert wird, sehr gut querbelüftet werden muss.
Wer nicht lüften kann oder will, der braucht auch diesen Putz nicht, der sollte sich vielleicht eher an Wunder halten.

Viel Spass noch beim Asterix lesen,
Gruss T.Bauer


T.Bauer | 23.06.06

da wetten wir einen Kasten Bier


dass nach ein paar Jahren die Micropore verstopft istund auch als "Opferputz" runter kommt oder muss!
Salze sind dick - Zement sperrt!
Was über 1000e Jahre funktioniert hat muss eigentlich nicht noch mal erfunden werden - verschlimmbessert auf Kosten der Bauherren!

Viel Erfolg bei dem Versuch!

Der Kalkmörtel hat schon Jahrtausende auf dem Buckel - bin gespannt, wie lange der Zauberputz mit Zaubertrank auf dem "Markt" bleibt!
Ich hoffe mal auch so lange - bezweifel das aber!
Aber: "Die Hoffnung stirbt zu letzt!"

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | | 24.06.06


Hallo,

die Wette gilt!
Im übrigen gibt es alte Referenzen, wo der Entfeuchtungsputz nach wie vor seinen Dienst leistet. Und nochmal - es handelt sich hier nicht um einen sperrenden Zementputz!!! Es gibt hierzu Elektronenmikroskopische Untersuchungen der TU Aachen, wo man sehr genau den Unterschied zwischen einem normalem Zementputz und unserem BCT Spezialputz erkennt.
Grüsse T.Bauer


T.Bauer | 25.06.06

Und wie kam das Salz in die Wand?


Und warum wandert dann nicht noch mehr nach, wenn an der Innenseite das Wasser verdunstet?
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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| 25.06.06


Salzbewegung nur in gelöster Form,
Feuchtigkeit wird durch BCT Spezialputz auf ca.10-15% reduziert, daher gibt es lediglich anfänglich eine Bewegung von Salzen in Richtung des Putzes, allerdings ohne den sonst problematischen Kristalisationsdruck (Mikroporen bewirken den ähnlichen Effekt wie Kondensat beim Wasserkocher - kein Salz)
Gruss T.Bauer


T.Bauer | 26.06.06

Leider ist dies überhaupt nicht nachvollziebar.


Meine Frage ist nicht beantwortet!


Edmund Bromm | 26.06.06

nochmal ein Stallbild


ehemaliger Pferdestall. relativ okay obwohl die gezeigte Wand die Nordseite ist und ca. 1,20 in der Erde steht
Es gibt viel zu tun- packen wir´s an!
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| 26.06.06

die schlimmste Stelle im Stall


Hallo liebe Experten,

ich verfolge Ihre Grundsatzdiskussion mit großer Aufmerksamkeit. Als Bildmaterial habe ich daher die schlimmste Stelle des Stalls beigefügt. Soll ich besser sprengen :-) ?

Nurmal so zum Einwurf: in dem ehemaligen Ziegenstall habe ich lediglich in Höhe der ursprünglichen Mistmatratze Salzausblühungen- dort ist kein Putz an der Wand. Darüber wurde alles mit Kalkputz und weißer Kalkfarbe behandelt (die Farbe ist sehr haltbar -kann ich nur mit viel Rubbelei mit den Händen abreiben). Der Putz fällt von der Wand wenn man dagegen schlägt. Wenn ich den Putz abhaue habe ich doch schon zum großen Teil das Thema Opferputz erledigt??

Und der Kalkputz scheint damit seinen Dienst in Sachen Salze zu tun.

Da ich doch irgendwie neugierig bin, Herr Bauer, würde ich gerne wissen welchen Vorteil Ihr Spezialputz gegenüber dem anscheinend sehr zweckdienlichen Kalkputz hat. Kann man mal so eine "Gegenüberstellung" versuchen??

Es muss ja auch Fälle geben bei denen Spezialputz oder vielleicht auch ein Kalkputz mehr schadet als nutzt. Wo sind denn die Nachteile?

Fakt ist ja wohl dass mir weder der Spezialputz noch der Kalkputz allein meine Stallwand trocken macht. Die Feuchtigkeit kommt von außen und im mit Estrich ausgekleisterten Teil kann die Feuchtigkeit nicht mehr abdunsten und geht den einfachsten Weg in die porigen Backsteine/ Natursteine- so meine laienhafte Theorie.
Jedenfalls glaube ich dass ich die Feuchtigkeit nicht aus den Stallräumen rausbekomme solange ich nicht

a) die Dachrinne außen gangbar gemacht habe (zu klein für Sturzbäche. schwappt über)
b) irgendwas mit dem Betonestrich gemacht habe der mir die Feuchtikeit permanent erhält.

Danach sollte ich dann doch erst über die Frage Spezial- oder Kalkputz nachdenken.

Was meinen die Experten??

Von Herrn Hildebrandt habe ich schon super Tipps in Sachen Bodenaufbau alternativ zum Betonestrich bekommen. Was meinen die übrigen Fachleute dazu?

liebe Laiengrüße und vielen Dank für die vielen Gedanken die man sich hier um meine Problemchen macht.

Sabine Gottstein
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| 26.06.06


Hallo Frau Gottstein,

Sie haben vollkommen Recht. Zuerst sollten, sofern bekannt, alle offensichtlichen Schäden, wie z.b. die Dachrinne, repariert werden.

Der Unterschied zwischen Kalkputz und dem BCT Spezialputz liegt in den Mikroporen, die der Wand eine 30fach höhere Oberfläche verleihen.
Der Kalkputz ist lediglich hoch diffusionsoffen und wird bei solch hohen Belastungen durch Amoniak/Nitraten nur kurze Zeit standhalten.
Bei der Verwendung von BCT Spezialputz stellt dies kein Problem dar, es wird Ihnen sogar auffallen, das der alte "Stallmuff" verschwindet (vorausgesetzt die Bodenplatte wird auch erneuert!).
Gerne helfe ich Ihnen auch telefonisch weiter, bzw. können wir gerne eine Ortsbesichtigung vereinbaren.
www.Spezialputz.de oder 02103 39710-0

Gruss T.Bauer


T.Bauer | 26.06.06

* Beitrage auf speziellen Wunsch gelöscht *




| 27.06.06

Hallo


Feuchtigkeit wird durch BCT Spezialputz auf ca.10-15% reduziert,
von 100% auf 15% - das ist Zauberei - Wo geht die anderen 85% hin?

daher gibt es lediglich anfänglich eine Bewegung von Salzen in Richtung des Putzes, allerdings ohne den sonst problematischen Kristalisationsdruck
Was passiert "danach"? Nach dem "anfänglich"?

(Mikroporen bewirken den ähnlichen Effekt wie Kondensat beim Wasserkocher - kein Salz)
Den Vergleich müssen Sie mir erklären?

Da gehts vom 100ste ins 1000ste!

Bald wird der guten Frau der Schädel brummen vor lauter "Weisheit"
Sie will es nämlich ganz genau wissen! Und keinen Fehler machen!

Mein Tipp: Alles zementäre rausschmeissen und auf Zauberei verzichten!

Dann wirds schon werden!

mfG

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | | 27.06.06

* Beitrage auf speziellen Wunsch gelöscht *




| 27.06.06


Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 27.06.06

In der Ruhe liegt die Kraft!


Hallo Herr Carsten Cornelissen

Sie sind ja ein Rundumschläger! Wollen Sie uns weiß machen, dass Sie mit Ihrem Spezialputz.de auf den Mond fliegen können?

Neben den tollen Animationen auf der von Ihnen so gepriesenen S-Putz Seite ist nicht viel Inhalt drinnen - leider!
Und unter "Freunden": Es gibt kein gültiges Impressum! Das könnte jemanden verleiten etwas zu verdienen!

Bleiben Sie halt auf dem Boden und atmen tief durch!

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | | 27.06.06

Da gehen ja gerade heftigst die Pferde durch!


Na super,

sorry Herr Spezialputz. Meine Hütte wollte ich nicht abreißen und zum Mond fliegen muss sie auch nicht können.

Ich verstehe ja dass Ihnen als Putz-Fachmann da der Geduldsfaden reißt- wenn ich doofe Rückfragen habe und Experten aus dem "feindlichen Lager" auch noch lästige Fragen stellen. Aber derart seine contenance zu verlieren- das hat man ganz gewiss nicht nötig.
DAs ist auch hier soviel ich weiß kein Verkaufsraum von RTL oder ein Demoband aus dem Baumarkt für irgendeinen Spezialputz sondern ein Informationsforum. Ich möchte mich gerne über verschiedene Alternativen informieren und nicht Beobachter eines Nebenkriegsschauplatzes sein. Im Übrigen sehe ich
a) weder meine Fragen an Spezialputz beantwortet noch
b) habe ich irgendwelche Referenzen gesehen. Stellen Sie doch mal was Aussagekräftiges an Bildmaterial ein!

Übrigens:
Wer anderen in den Hintern tritt, steht selbst nur auf einem Bein!

In diesem Sinne noch einen schönen und friedlichen Abend!

PUTZ-PEACE! :-)

Sabine Gottstein
-die immer noch Laie ist und sich keinen Reim auf das Wasserkocherdampfkondensatprinzip machen kann-
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Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.06.06

Bauwerkstrockenlegung alternativ und preiswert


Grüße an alle "Trockenleger". Ich habe schon 4 Gebäude mit aquapol.de trocken legen lassen, hat funktioniert, auch wenn sofort die Skeptiker loslegen werden: geht nicht, gibst nicht...Erklärung: Technisch gesehen wird ein der Schwerkraft entgegen gesetzt gerichtetes Feld aufgebaut, welches die Oberflächenspannung des Wassers reduziert. Dadurch kann das Wasser in der Kapillare nicht mehr aufsteigen. Die Schwerkraft ist damit wieder größer als die kapillare Spannung. Deshalb „fallen“ die Wasserstoffionen wieder zurück in die Erde. Der Prozess ist messbar. Für eine kostenlose Beratung steht Herr Rothe aus Berlin, Tel. 030 949 19 77 oder Handy 0160 - 5516476 zur Verfügung, Gruß euer www.Baumangel.de


Schmalfu | 27.06.06

Hallo Herr Schmalfu (?) von aquapol,


das ist ja verblüffend. Ein Gerät das man an die Decke hängt und das durch ein "gravomagnetisches" Feld das Wasser in der Mauer nach unten wandern lässt bzw. verhindert das welches hochkriecht. Der Name des Vorgangs ist patentiert unter "Magnetokinese" und sogar Jürgen Fliege aus dem Fernsehen vertraut darauf!!

Und weiter heißt es da auf der aquapol.de homepage:
"Das AQUAPOL-Gerät besteht aus einem Empfangsteil und einem Sendeteil. Der Empfangsteil empfängt ein natürliches geoenergetisches Kraftfeld. Diese angesaugte Bodenenergie wird im Sendeteil speziell umgewandelt und in den Wirkraum abgegeben."

Die Referenzen: Parlamentsgebäude Budapest, Haydn-Museum in Eisenstadt, Österreich. Gibt es auch jemand Greifbaren den ich mal fragen kann wie er mit dem Gerät lebt? Das kann man ja anscheinend nicht einfach abschalten weil das Wasser sonst wieder hochkommt?!

Ich bin kein Physiker- was ist denn die besagte Bodenenergie? Wie kann man Energie "ansaugen"? Wie wird die Energie umgewandelt? Krieg ich da die "Magnet-Smog-Dröhnung?" Wenn ich mich permanent starken magnetischen Feldern aussetze ist das doch sicher auch nicht so prima- Was meinen die Baubiologen? Kein Mensch liegt länger als er muss in einem Computer-Tomographen. Und wie anhängig ist die Wirkung von der Art des Mauerwerks?

Außerdem sehe ich die Bilder der Geräte die allesamt in trockenen Wohnungen hängen mit Holzdecke. Kucken Sie sich bitte mal meinen Stall auf den Bildern an und vergleichen Sie mit den Bildern auf der Homepage. Da ist ein drastischer Unterschied in der Qualität der Wände zu sehen :-)

Wie Sie sehen- ich habe nicht den blassen Dunst vom Schimmer einer Ahnung wie das vom Design her ansprechende Ding funktioniert.
Was ich sehr sympatisch finde ist dass es auf der homepage heißt "Trockenlegen kommt vor der Verputzsanierng". Da sind ja anscheinend viele Ihrer Meinung hier im Forum

Was ich dagegen nervig finde ist, dass ich über die Homepage nur sehr mühsam Infos über diese Technik erhalte- entweder es kostet gleich was oder man muss überall seine Daten eintragen.
Und dann bin ich auch gleich mit netten Pop-Ups belohnt worden.

Da ist dieses Forum doch ein toller Weg über diese sehr faszinierende Technik mehr zu erfahren- Bisher bin ich allerdings noch skeptischer als beim Zauberputz. Bitte erklären Sie es mir aber so wie man es einer Physik-resistenten Schülerin in der 7. KLasse erklärt.

bin schon ganz gespannt wie es weitergeht

liebe Grüße

Sabine Gottstein
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| 27.06.06

ausgemachter Unsinn?? Habe gerade eine ernsthafte Glaubenskrise SOS!


Hallo lieber Herr Schmalfu,

es ist echt spät. Ich gebe mir Mühe das alles auf der aquapol.de Homepage zu kapieren. Je öfter ich es mir durchlese desto mehr halte ich es für ausgemachten Unsinn.
Bodenenergie?? Raumnergie??
In meinem Physikbuch existieren solche Energieformen nicht. Habe aber auch vielleicht ein falsches Buch....

Jetzt aber gute Nacht!

LG
Sabine Gottstein
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| 27.06.06

Nur kurz dazu


Es ist genug geschrieben, aber auch:
http://fachwerkhaus.historisches-fachwerk.com/fachwerk/index.cfm/ly/1/0/image/a/showPicture/6366$.cfm
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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| 28.06.06

Schmalfuss ist nicht aquapol, sondern nur freier Gutachter


Also ich wusste es, einfach nochmals lesen, was ich schon geschrieben habe oder am besten Herrn Rothe anrufen und nicht nur abblocken, Mit freundlichen Grüßen
Dieter Schmalfuss


Schmalfuss | 28.06.06


Zu Aquapol gab es hier auch schon mal eine Diskussion :-)

http://www.haustechnikdialog.de/forum.asp?thema=6252
carpe diem
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 28.06.06

Genial!


Liebe Sabine, das ist doch ganz einfach: Der Kapillareffekt, von dem bekannt ist, daß durch diesen, insbesondere in mikrometerfeinen Röhrchen, die Schwerkraft, von der unter anderem die Oberflächenspannung abhängt, deren Einfluß nicht zu vernachlässigen ist, umgekehrt wird und die Flüssigkeit in der Kapillare aufsteigt, was leicht messbar ist und bei Wasser einen Kapillardruck hervorrufen kann, der eine Kapillare von einem halben Meter Länge bequem füllt. Üblicherweise mündet die Kapillare dann in eine Mikropore, in die sich dann die Wassermassen ergießen. Von dort geht es dann weiter - quasi wie von einem Zwischenbecken aus - immer die Wand hinauf. Die ist dann total verseucht. Mit diesem genial einfachen Gerät, das außerdem mit einem bemerkenswerten Wirkungsgrad von mindestens 1 arbeitet und ohne elektrische Felder mit gefährlich hohen Feldstärken von üblicherweise bis zu mehreren 1000 Volt pro Zentimeter, wird die Gravitationsschwerkraftkonstante negativ - was wiederum einer Negation der Oberflächenschwerkraftgegenkonstante gleichkommt. Das Wasser wird dann im Antischwerkraftgegengravitationsfeld sozusagen ohne besondere Anstrengungen in entgegengesetzter Richtung aus der Kapülle herausgepreßt. Salz fällt keins an oder wenn doch, wird es von den Hochleistungsmikroporen für immer verschluckt.
Andere überkommene, weil schon längst vergessene, uninnovative, unter Umständen bauwerkschonende und damit minimal einträgige Maßnahmen sind wegen geringer positiver Wirkung auf etwaige unternehmerische Interessen beim Klientel unpopulär und darum abzulehnen.
Leider bin ich wenig geübt in der Formulierung Phüsikalscher Fänomene, hoffe trotzdem auf Verständins.


Karsten | 28.06.06

Der Weltraum. Unendliche Weiten.....Unbekannte Galaxien..... neue Zivilisationen. :-)


@ Herr Schmalfuss: Sorry, ich dachte Sie wären ein Aquapol Vertreter oder sowas-sorry, mein Fehler. Jedenfalls möchte ich nicht abblocken. Ich habe mich ernsthaft auf den zur Verfügung stehenden Seiten informiert- und ob Sie es glauben oder nicht: ich habe es sogar mehrfach gelesen.
Ich bin am Ende meiner Meinungsfindung- allerdings sieht die nicht so super positiv für die Produkte von Aquapol aus.

@ Herr Hildebrandt: :-))

Es wird an anderen Stellen zwar immer wieder versichert dass alle Käufer zufrieden sind und in den Foren ist auch nie ein unzufriedener Kunde- ABER: wer outet sich schon gerne damit 4000 € für ein Gerät ausgegeben zu haben das nix bringt -in einem öffentlichen Forum! Da sind doch die hämischen Lacher gewiss, weil es einfach zu unglaublich ist. Die menschliche Eitelkeit schlägt eben jede Vernunft. DAs ist wie in "des Kaiser´s neue KLeider"....
Daher überzeugt mich das mit den "null Kunden beschweren sich" nicht die Bohne.

zur Geld zurück Garantie habe ich eine sehr drastische Meinung die ich hier nicht äußern mag.

Ich werde mal den ganzen Dialog an meinen Kumpel weiterleiten. Der arbeitet bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung und kennt sich mit der FÜSSIK seeehr gut aus.

Ich habe mir die Baupläne in der Patentdatenbank angesehen und kann mir keinen Reim machen.

Und die Links auf der Aquapol Seite führen mich direkt zu Seiten die aus der Werkstatt von Gene Roddenberry und Lucas´Arts kommen könnten. Vermutlich muss man ein "Global Scaler" sein um das nachvollziehen zu können.

Und ich weiß immer noch nicht was die mysteriöse in Kupferspiralen umgewandelte Energie ist, die das Wasser in die Kapillare nach unten presst jedoch das Blut im Kopf des Menschen, der sich im Raum befindet, nicht in die Fußzehen drückt.
Das sind meine pessimistischen Gedanken aus Märchen-Welt-All und ich schätze, die werde ich nicht los. Vielen Dank für Ihren alternativen Vorschlag, den Mut Neues anzusprechen und die rege Beteiligung an dieser Stelle aber das System kommt für mich nicht in Frage. Ich wünsche Ihnen zufriedene Kunden !

bitte entschuldigen Sie meine ehrliche Meinung dazu- ich möchte niemandem auf die Füße treten aber das ist mir einfach zu "spacig".

mit freundlichen Grüßen

Sabine Gottstein
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| 28.06.06


Sie sind sehr gescheit, Frau Gottstein.
Viele freundliche Grüße!


K. Hildebrandt | 29.06.06

* Beitrage auf speziellen Wunsch gelöscht *




| 29.06.06

Hallo Herr Cornelissen,


ist schon in Ordnung- Entschuldigung selbstverständlich akzeptiert- habe ja dazu schon meine Meinung gesagt.

liebe Grüße

Sabine Gottstein
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| 29.06.06

Antwort von meinem Physiker Kumpel:


hat da die gleiche pessimistische Haltung wie ich- allerdings mit wissenschaftlich fundiertem Hintergrundwissen. Damit hat sich meine Meinung deutlich zementiert.

mit freundlichen Grüßen

Sabine Gottstein
Es gibt viel zu tun- packen wir´s an!
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| 29.06.06

Es geht doch!!!


Hallo Frau Gottstein, schauen Sie doch mal auf die Homepage von www.ECODRY.de (infos über Mauerfeuchte) und www.EURAFEM.de (infos über Putzsanierung) dort finden Sie was Sie suchen. Herr Otto von der Eurafem ist ein Fuchs was salzbelastetes Mauerwerk betrifft. Mach viel im Denkmalschutz. Die Telefonische Beratung ist kostenlos.
Freundlich Grüße Reinhold Gradl


Reinhold Gradl | 31.08.06

Und Sie sagen uns bitte auch wie es funktioniert, ansonsten sollten Sie sich etwas in die schon geschriebenen Beiträge einlesen.


http://www.dgzfp.de/pages/tagungen/berichtsbaende/bb_69-CD/bb69-u3.pdf
.
Oder dazu meinen Beitrag als falsch darstellen.
Nur Sie sollten schon auf die Fakten eingehen.
Elektroosmotische Mauertrockenlegung
Autor: Bromm Edmund Reisingerstrasse 10 85737Ismaning


Mauer-nicht-entfeuchtung mittels elektropysikalischer Verfahren!
Wieder einmal stellt sich heraus wie diese Firmen vorgehen.
Vorab möchte ich einen aktuellen Fall schildern.
.
In nahezu betrügerischer Weise wird von einigen Herstellern versprochen, mit sogenannten Erdstrahlablenkgeräten zum Teil primitivster Bauart eine Trockenlegung zu erwirken.
So wurde kürzlich einer älteren Hausbesitzerin in München mit 83 Jahren erklärt, dass durch das Aufstellen eines solchen "Entfeuchtungsgerät" die Trockenlegung ihrer Fassade und des Kellers erfolge. Dafür wurden dieser Frau "nur" 14.000 € in Rechnung gestellt.
Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Um so erstaunlicher ist es, wie viel "Fachleute" auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen.
Diese Rosstäuscher tauchen in der letzten Zeit wieder öfter auf.
Die Werbung verspricht eine sehr "umweltfreundliche und schonende" Sanierungsmethode ohne Lärm; ohne Aufgraben usw..
Viele Hausbesitzer haben Angst, dass bei einer Trockenlegung ihr Haus "Schaden" erleidet.
Deswegen haben es manche Firmen leicht, ihre "mauerwerksschonenden", jedoch auch fragwürdigen Verfahren anzubieten. Die Werbung sagt aus: ohne Schmutz; kein Lärm und auch das Aufgraben ist nicht notwendig.
Es fällt auf, dass insbesondere die Anbieter von elektrophysikalischen Verfahren mit zweifelhaften Argumenten sehr aggressiv im Wettbewerb auftreten. Diese sind sehr geschickt darin, die jeweils anderen Verfahren schlecht zu machen.
Man brauche sich nur die Prospekte und Homepages dieser Anbieter anzusehen, die die sogenannte schonende Mauerwerkstrockenlegung verkaufen. Fast alle Anbieter haben Hinweise darauf, dass die jeweils andere "Seite" viele Fehler und Mängel hat und zu Schäden führt.
Sie scheuen sich nicht Vergleiche anzustellen, zum Teil werden Bilder gezeigt (z.B. Ziegelsteine die aus einem Sockel ausgebrochen sind etc.), die sehr spektakulär aussehen. Jedoch fehlt es immer an Fachargumenten.
Es handelt sich um eine Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, nämlich um die "Trockenlegungsart" mittels "Elektro-Osmose" oder anderer elektrophysikalischer Methoden. Dabei soll mittels elektrischer Energie das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden.
Es sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese Saugfähigkeit ergibt sich aus den Parametern:
• Anzahl und Verzweigung der Kapillaren
• Durchmesser, nach Größe und Häufigkeit eingeteilt
• Oberflächenbenetzung dieser Kapillaren
Weitere Fakten sind bekannt.
Aus praktischen Versuchen lässt sich ermitteln, in welcher Zeiteinheit wie viel Liter Wasser "aufgesaugt" werden kann. All das sind klassische physikalische Werte.
Die Ergebnisse haben für jedermann Gültigkeit und sind nachvollziehbar. Praktische Versuche von Fachleuten bestätigen diese Ergebnisse eindeutig. Um diese Verfahren nicht weiter aufzuwerten, sollte vorab gesagt werden, dass diese in der Praxis nicht funktionieren.
Durch Versuche an den Hochschulen in Delft, (NL) sowie an der E.T.H. in Lausanne und Zürich (CH) wurde genau ermittelt, in welcher Zeit, wie viel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch dann diese Feuchtigkeit "aufsteigen" kann.
Wird nun diese Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugspannung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Jedoch auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss, als die der Saugfähigkeit.
Eine andere Untersuchung der Universität in Wien kommt zum Ergebnis, dass die Leistung des Saugens ca. fünfzehn Meter beträgt und bei Anlegen einer Feldstärke von zweihundert Volt pro Meter nur eine Beeinflussung von zehn Zentimetern möglich ist.
Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Spannung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen.
So gibt es noch andere bekannte Größen, die eine Funktion verhindern z. B. das Zetapotential. Es ist dies der Effekt, der dadurch entsteht, dass eine Ladungstrennung an den Kapillaroberflächen stattfindet, sobald Flüssigkeit in einer Kapillare transportiert wird. Dabei sind die Effekte des Saugens bei Ziegel und Kalkmörtel unterschiedlich zu bewerten, weil diese in einem umgekehrten Verhältnis (unterschiedliche Potentiale) zueinander stehen.
Eine weitere Problematik ergibt sich aus dem bekannten Effekt, dass Wasser bei Anlegen von Spannungen von über 1,3 Volt zersetzt wird. Dabei kommt es zu einer Aufspaltung: an der Anode entsteht nasszierender Sauerstoff (sehr aggressiv), deswegen kommt es auch sofort zu einer Korrosion der Elektroden und an der Kathode wird Wasserstoff ( ab 4% = Knallgas) erzeugt.
Nun gibt es einige Sicherheitsbestimmungen, die auch am Bau einzuhalten sind, weil bei der Zersetzung von Wasser auch Wasserstoff entsteht. Dieses Gas ist leichter als Luft. Es müsste dafür gesorgt werden, dass diese Räume ausreichend be - und entlüftet werden. Diese Anlagen unterliegen auch den Bestimmungen der VDE-Vorschriften.
All das sind klassische, physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von anerkannten Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig.
Die "Saugfähigkeit" muss immer erst überwunden werden!
Von keinem der Anbieter die sich mit irgendwelchen "Zauberkästchen" auf dem Markt tummeln, die Frage beantwortet: nämlich welche Vorgänge und Phänomene oder welche Naturgesetze für die beschriebene Funktion verantwortlich sind.
Es ist falsch, eine wissenschaftliche Versuchsanordnung von Reuss (einem anerkannten Physiker der vor 200 Jahren experimentierte) für einen Beweis der Funktionsfähigkeit dafür herzunehmen. Dieser hat Wasser, im Labor in einem Glasrohr (und einiger Besonderheiten) durch Anlegen einer bestimmten Spannung und Elektroden, von a (Anode) nach b (Kathode) transportiert.
Es ist zwar richtig, dass dieses Experiment funktioniert.
Es ist jedoch falsch, daraus abzuleiten, dass bei einem anderen Material als dem im Experiment erwähnten, oder bei unterschiedlichen Baustoffen (zum Teil auch versalzen) und mit unterschiedlich elektrischer Leitfähigkeit, dieses Experiment in die Praxis der Mauertrockenlegung zu übertragen ist.
Neue Forschungsergebnisse liegen vor
Sehr interessante Ergebnisse wurden von der Akademie Esslingen in Zusammenarbeit mit der *WTA. - Wissenschaftlich- Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege im Dezember 1999 vorgestellt.
Eine Zusammenfassung ist in der Buchreihe "*Werkstoffwissenschaften und Bauwerkinstandsetzen, Band V, erschienen. Insbesondere die Forschungsergebnisse der Professoren Schaubke und Schneider, beide TU Wien, sollten endlich den unsachlichen Behauptungen ein Ende bereiten. Diese Arbeiten schließen nahtlos an die Versuche und die Ergebnisse der ETH. in Zürich und der Hochschule in Delft an.
Es gibt keinen Anbieter, der wissenschaftlich beschreibt, wie sein System funktioniert.
Papier ist sehr geduldig! Was diese Vertreiber besonders gut können, ist immer darauf zu verweisen, dass viele Objekte, meist wird von Tausenden gesprochen "erfolgreich" saniert wurden. Kein Mensch macht sich die Mühe zu prüfen, ob all diese Angaben auch stimmen.
Fachleute werden oft zitiert, die zwar nie behauptet haben, dass elektrophysikalische Verfahren funktionieren, jedoch, dass die CM- Methode, nämlich das Überprüfen von Feuchte in einem Baustoff ein anerkanntes System ist. Damit soll suggeriert werden, "wir" scheuen uns nicht auch anerkannte Fachleute mit einzubeziehen.
Feuchtemessungen sind zwar wichtig, jedoch sollte auch "richtig" bewertet werden.
Auch einem Laien ist klar, dass zu unterschiedlichen Zeiten eine unterschiedliche Feuchte gemessen werden kann. Sowohl die Jahreszeit wie auch die Luftfeuchte sind, neben vielen anderen Faktoren entscheidend.
Eine Feuchteangabe sagt jedoch nichts über deren Ursache aus. Handelt es sich dabei um Kondenswasser oder kapillare Saugfähigkeit?
Außerdem fehlen meist Angaben über den Istzustand ( in der Regel wird keine vernünftige und aussagekräftige Bauzustandsanalyse erstellt) bevor eine Instandsetzung durchgeführt wurde. Womit sollte also verglichen werden?
Was hilft eine Patentanmeldung?
Völlig falsch ist es natürlich, wenn behauptet wird, dass ein Verfahren nur deswegen funktioniert, weil es zum Patent angemeldet wurde. Auch wenn eine Patenterteilung erfolgte, so ist damit nicht ausdrücklich bewertet, ob ein Verfahren auch zum Erfolg führt, sondern nur, dass es sich um etwas Neues (noch nicht auf dem Markt) handelt.
Noch ein Praxisbeispiel:
Vor kurzem wurde in Landshut (also ein Jahr vor der 800 Jahrfeier) einer Fa. die sich mit elektroosmotischen "Trockenlegungsmaßnahmen" beschäftigt erlaubt an mehreren Objekten so eine Anlage einzubauen. Es wurde auch in der Presse darüber berichtet.
Darauf hin haben sich einige Wettbewerber beschwert und einen Sachverständigen eingeschaltet.
Der Gipfel der Unverfrorenheit ist jedoch, dass bei dieser Auseinandersetzung zwischen einem Sachverständigen (der mich dazugezogen hatte) und der Städtischen Behörde sowie dem Geschäftsführer des deutschen Holz- und Bautenschutzes von einem Hersteller unter anderem behauptet wurde, dass die Lehr- und Versuchsanstalt Villach dieses Verfahren ständig wissenschaftlich überprüft und für gut befunden hat.
Es war für mich unvorstellbar, dass diese Angaben korrekt sein konnten.
Ich recherchierte in dieser Angelegenheit weiter und konnte mich nur wundern wie viel Verlogenheit auf einem Blatt Papier möglich ist. Als ich den zuständigen Mitarbeiter – einen Professor - erreichte und diesen zur Rede stellte, dass ein anerkanntes öffentliches Institut (vergleichbar mit unserer Bundesanstalt für Materialprüfung) sich so einen Fehler erlaube, bekam ich zu hören, dass gegen diese Firma bereits Strafanzeige erstattet wurde. Seit ich den Sachverhalt den Verantwortlichen der Stadtverwaltung vorgetragen habe herrscht Funksstille.
Dies wirkt deswegen so schwer weil, wenn ein Hausbesitzer oder Immobilienverwalter davon hört, dass sogar die Stadtverwaltung ihre Objekte mit solchen Verfahren "trockenlegen" lässt, viele ohne weitere Prüfungen, auch auf solche untauglichen Verfahren hereinfallen.
Das Vorgenannte ist nur deshalb ausführlicher beschrieben,
damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger Versierte versteht, dass nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt, auch wirklich sein Handwerk versteht.
All dies interessiert die Vertreiber solcher Anlagen offenbar nicht. Sie verweisen stets auf bisher so erfolgversprechende praktische Ergebnisse. Jedoch keine Patentanmeldung, auch keine goldene Erfindermedaille von der Messegesellschaft "X" und erst recht kein Referenzschreiben des Herrn Pfarrer "Y" aus "Z" kann diese Fakten aus der Welt schaffen. Ebenso wenig hilft eine schöne Urkunde mit einer sehr langen Gewährleistungszeit.
Viele Firmen sind sich ihrer unlauteren Machenschaften sehr wohl bewusst und profitieren nur von der mangelnden Sachkenntnis der meisten Hausbesitzer.
Resümee
Fakt ist, dass es einige Phänomene gibt, die sehr komplex sind und dadurch von der Wissenschaft nicht immer und exakt im Zusammenwirken vorhersehbar sind.
Fest steht jedoch, dass die Baustoffe und die daraus resultierenden Gesetzmäßigkeiten, insbesondere die Saugfähigkeit; Oberflächenbenetzungen und die kapillaren Kräfte, sehr gut erforscht sind. Und nur wenn es gelingt, dieses Saugverhalten zu unterbinden, kann man von einem brauchbaren und für die Praxis tauglichem Verfahren sprechen.
Fachleute diskutieren nicht kontrovers, sondern sie sind sich einig, dass es sich bei den elektrophysikalischen Verfahren um ungeeignete Verfahren für die Praxis der Mauertrockenlegung handelt.
Seit über 35 Jahren beschäftige ich mich mit der Bauinstandsetzung. Ich arbeite viel mit Praktikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, außerdem mit namhaften Materialherstellern eng zusammen.
Niemand zwingt mich ein bestimmtes Produkt zu verwenden. Ich habe keine Verträge mit irgendwelchen Firmen, um daraus eine Abhängigkeit abzuleiten oder ein bestimmtes Produkt oder Verfahren verwenden zu müssen.
Alle meine Entscheidungen bei der Instandsetzung feuchter Gebäude werden ausschließlich nach "Denk-mal-pflegerischen" und wirtschaftlichen Kriterien sowie unter den Gesichtspunkten der Ökonomie und der Ökologie festgelegt.
Ich gebe zu, einige Jahre an solche Verfahren geglaubt zu haben. Die meisten der so bearbeiteten Objekte sind jedoch in einem schlechten Zustand und nicht "trocken".
Es hat viel Zeit, Kraft und Geld gekostet herauszufinden, welche Ursachen dies hat. Wenn ein Gebäude nach einer Instandsetzung z. B. mit Sanierputz neu verputzt wird, dauert es viele Jahre, um den Erfolg - oder den Misserfolg zu entdecken.
* Werkstoffwissenschaften und Bauwerkinstandsetzen, Band V, ist erschienen Aedificatio Verlag
Wintererstr. 78
79104 Freiburg i. Br.
Schuld ist auch, weil öffentliche Auftraggeber obwohl sie dies nicht dürften ihre Gebäude solchen Firmen zur Verfügung stellen.
Was sollte ein unbedarfter Hausbesitzer denken, wenn sogar die Behörden solchen Unfug zulassen.
Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 31.08.06

Siehe dazu auch 58370 feuchte Wände in einem alten Stall trockenlegen


Sicher gehen diese Beiträge auch in Ihre Richtung.
Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 03.09.06

neuster Stand


Hallo liebe Foris,

weil das so gut geklappt, hat sage ich Mal den Zwischenstand durch:
Wir haben den Zementputz von den Wänden runtergemacht und den Zementestrich rausgedusst: Der Stall ist jetzt wunder bar klimatisiert, nicht mehr feucht- kalt und muffelig. Der Erdboden im Stall ist trocken (war unter dem Estrich richtig nass!!) und bleibt das auch bei längerem Regen draußen (der Stall liegt ja etwas im Erdreich). In Kürze werden wir die Wand vertikal gegen eindringende Nässe schützen um ganz sicher zu sein dass vom Hang nicht reinkommt. Den Bodenaufbau werden wir mit kapillarbrechender Schicht Schotter und Korkkalkestrich ausführen- im Estrci hauch eine Lage Schilf wegen der Iso.

Eine völlig durchnässte Backsteinmauer ist allerdings komplett "geflogen": die stand im blanken Sand umgeben vom Zementestrich wie ein Docht. Da war nix mehr zu retten. Außerdem kam uns das in der Raumplanung gut gelegen ;-)

FAZIT: wenn Ihr etwas Zeit habt, probiert zuerst die "Putzab-Zementraus-Methode" und schaut was passiert. Die PZM ist auf jeden fall billiger als ein Sanierputz und einen Versuch wert.

liebe Grüße
Sabine
Es gibt viel zu tun- packen wir´s an!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.07.07

Hallo Sabine Dir kann niemand böse sein, aber....


Wenn man jedoch - so wie ich - lange genug in dieser Materie steckt, darf man diesen Zeitraum von 1 Jahr nicht als Maßstab nehmen.
Um solche Probleme zu beherrschen braucht es viele Jahre Erfahrung.
Dabei spielen auch die Gesetzmäßigkeiten der Physik und der Chemie eine erhebliche Rolle.
Nur kurz: um zu erkennen ob eine Maßnahme Erfolgreich ist oder nicht können Jahre vergehen.
Die Wände sind feucht z.B. 5-8% die Wärmedämmung ist nur 30 - 40% aber man sieht nichts.
Es geht also nicht um die Optik sondern um viele andere Parameter die auch stimmig sein müssen.
Halte uns also auf dem laufenden...
Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.07.07

Stall-Bilder aus der Bilddatenbank: