Fachwerk.de - Betonboden aus Stall entfernen

Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit dem Entfernen von Boden/Futterrinne/Schweineboxen aus Beton? Stall soll Wohnraum werden und muß wegen geringer Deckenhöhe "tiefergelegt" werden. Müssen Fachleute ran oder gehts mit roher Gewalt und Mietgeräten?
Danke für schnelle Rückmeldung.
Der Himmel kommt niemals dem zur Hilfe, der selbst nichts tut. Sophokles
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esuste | 20.05.08
Betonboden aus Stall entfernen
Hallo,

Wie viel wollen Sie denn "tieferlegen"?
Bitte nicht die Fundamente "untergraben", sonst macht es "Bumm".

Viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 20.05.08
Stallboden um ca. 50 cm tieferlegen
inkl. des ohnehin schon höhe raubenden zu entfernenden betonbodens sollten es ca. 50 cm sein. muss ja auch wieder ein boden nebst Isolierung gelegt werden. wie tief sind denn üblicherweise solche fundamente?
Der Himmel kommt niemals dem zur Hilfe, der selbst nichts tut. Sophokles
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esuste | 20.05.08
Fundament
Hallo,
Wenn alles richtig ist , sind die Fundamente frostfrei gegründet. Je nach Gegend 0,8- 1,00 m ab OK Gelände.
Aber machen Sie mehrere Probeschürfungen am Fundament.
Wenn die Fundamente nicht tief genug gegründet sind , muß man abschnittsweise unterfangen.
Dazu brauchen Sie Fachleute.
Viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 20.05.08
Rohe Gewalt
Ich äußere mich bewusst nicht zu den Fundamenten und den daraus möglicherweise resultierenden Problemen.
Der Betonboden wird wohl nur vor roher Gewalt kapitulieren, was anderes können Fachleute da auch nicht anwenden. Leihen Sie sich einen Stemmhammer, aber nicht so ein Fuckelding, am besten einen, der im Gerät von 220 V auf 320 V umwandelt, von Makita, Wacker, Metabo oder ähnlichen Herstellern. Mit Spitzmeißel und Flachmeißel. Dazu einen schweren Vorschlaghammer und eine Flex mit 230er Scheibe.
Dann gibt es verschiedene Taktiken. Mit der Flex Segmente schneiden, und diese mit dem Vorschlaghammer kaputtdreschen. Anstrengend und staubt wie Sau. Mit dem Stemmhammer alles kleinkloppen, anstrengend, aber staubt nur wie Ferkel. Mit der Flex einen Streifen raustrennen und versuchen, mit dem Flachmeißel unter den Beton zu kommen. Geht schnell, klappt aber meistens nicht. Ergo: ausprobieren, was am besten klappt. Und Sparen Sie bloß nicht an Gehörschutz, Arbeitsschuhen mit Stahlkappe und Handschuhen und Augenschutz! Und die Arbeit mit der Flex verlangt Umsicht und Erfahrung und ein gutes Blatt, keinen Baumarktplunder! Besorgen Sie sich reichlich Getränke und verabschieden Sie sich schon vorher von der Illusion, daß das an einem Samstag erledigt ist. Wenn doch, umso schöner...
Viel Erfolg, schreiben Sie doch mal alle neuen Flüche auf, die Ihnen dabei so einfallen ;-)
Mario Albrecht
Eigene Selbstschuld...
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Mario Albrecht | 20.05.08
Hab ich schon hinter mir...
Hab ich schon hinter mir...Schöne Arbeit sieht irgendwie andes aus... Habe mir eine Betontrennscheibe bei OBI geborgt und den Boden in "Würfel" geschnitten. Leider reichte die Schnittiefe von 20cm nicht aus, daher mußte ich Untergraben und anschließend von oben von Hand Stemmen bzw. mit dem Vorschlaghammer zerschlagen(Stemmhammer ging nicht, da ein Gewölbekeller unter der Platte liegt) und mit dem Wagenheber herausbrechen. Wenn man einmal eine Schneise hat, und die Brocken ohne sich zu verkeilen brechen können geht es ganz gut...
Die Staubentwicklung hält sich in Grenzen, da ständig Wasser zugeführt wird. Allerdings sollte man sehr gut lüften, da die Teile meistens Benzinmotoren haben... Meins lief zudem nicht so gut... habe mir eine leichte Kohlenmonoxidvergiftung zugezogen, Kopfschmerzen und massive Übelkeit waren am nächsten Tag aber wieder weg, so daß ich weiter machen konnte... ;-) zumindest ein paar Stunden - also Vorsicht!!!

Viel Spaß, Gruß Frank

p.s.: Bei uns ging es nicht wegen des Gewölbekellers (Vorsicht war angesagt), aber wenn es eine Arbeit gibt, die ich beim nächsten mal von jemandem gegen Bezahlung erledigen lassen würde, dann diese... Stelle noch ein paar Bilder ein, damit du dir ein Bild machen kannst...
Guter Wille allein reicht nicht...
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Frank Holberg | 21.05.08
Noch ein Bild...
Noch ein Bild...
Guter Wille allein reicht nicht...
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Frank Holberg | 21.05.08
Und noch eines...
Und noch eines...Habe 2 Wochen gebraucht, dann war er besiegt... da das Gewölbe am Scheitel fast direkt unter den Betonteilen lag, habe ich teilweise wirklich mit einem Löffel gegraben... Kam mir vor wie im Film. Aber vielleicht hast du ja Glück, und sie haben bei dir nicht die Jahresproduktion eines Zementwerkes verarbeitet...

Ach so, bevor sich jemand fragt, warum er ihn denn entfernt hat... war natürlich nicht isoliert und, was noch viel schlimmer war, sie haben, um den Boden gerade abziehen zu können, einfach zwei 25cm breite Schalbretter aufrecht auf den Lehmboden gestellt und dann bis Oberkante betoniert... Mal abgesehen, daß man nicht wirklich von einer Platte sprechen konnte (es waren dadurch 3),was da alles so aus den Resten wuchs...
(Abschiedsfoto s. rechts)
Guter Wille allein reicht nicht...
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Frank Holberg | 21.05.08
Betonplatte zerkleinern
Da würde ich doch glatt zum Minibagger greifen.
Wofür gibt es maschinengeführte Felsmeißel.

Grüße
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 21.05.08
Danke für zahlreiche Tipps zum Stallboden
Lieben Dank an alle für die umfangreichen Tipps und Ideen. Werde berichten, wenn das Flüchebuch voll ist...
Der Himmel kommt niemals dem zur Hilfe, der selbst nichts tut. Sophokles
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esuste | 22.05.08

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