Fachwerk.de - Einfache Sockelerneuerung ohne Abstützung.
H.Schmitz | 02.04.03
sockel
im prinzip geht alles, und bei meiner haussanierung hatte ich auch als erstes den Sockel im auge, weil er brüchig und feucht war. viel schlechter waren aber die schwellen, was sich erst nach der freilegung zeigte. lassen sie also unbedingt mal einen Zimmermann hingucken. die ganze abstützerein muss auch gar nicht so kompliziert sein. meine Zimmerleute haben sich im prinzip mit ein oder zwei drehsprießen beholfen und das fachwerk/die gefache Kreuz und quer mit latten vernagelt. dann haben wir ebenfalls in schritten (immer ca. 4 meter) die schwellen und den Sockel erneuert - ohne probleme, obwohl das neue Dach (biberschwanz) schon fertig war (gewicht!). es gab nicht einmal in den gemauerten firsten risse. so ein Fachwerkhaus ist in sich erstaunlich stabil und dennoch flexibel. das a und o sind aber intakte hölzer. bitte ganz genau hinschauen!!!
grüße günter flegel (unterfranken)
im prinzip geht alles, und bei meiner haussanierung hatte ich auch als erstes den Sockel im auge, weil er brüchig und feucht war. viel schlechter waren aber die schwellen, was sich erst nach der freilegung zeigte. lassen sie also unbedingt mal einen Zimmermann hingucken. die ganze abstützerein muss auch gar nicht so kompliziert sein. meine Zimmerleute haben sich im prinzip mit ein oder zwei drehsprießen beholfen und das fachwerk/die gefache Kreuz und quer mit latten vernagelt. dann haben wir ebenfalls in schritten (immer ca. 4 meter) die schwellen und den Sockel erneuert - ohne probleme, obwohl das neue Dach (biberschwanz) schon fertig war (gewicht!). es gab nicht einmal in den gemauerten firsten risse. so ein Fachwerkhaus ist in sich erstaunlich stabil und dennoch flexibel. das a und o sind aber intakte hölzer. bitte ganz genau hinschauen!!!
grüße günter flegel (unterfranken)
sockel
dazu noch ein foto
dazu noch ein foto
Abstützung
konsultieren Sie einen Zimmermann... eine ausreichend verzapfte Schwelle kann auch bei Knotenpunkten was ab und 1 Meter ist bei einer intakten Schwelle kein Problem (nur eben ein bischen uneffektiv (siehe Beitrag Flegel)
konsultieren Sie einen Zimmermann... eine ausreichend verzapfte Schwelle kann auch bei Knotenpunkten was ab und 1 Meter ist bei einer intakten Schwelle kein Problem (nur eben ein bischen uneffektiv (siehe Beitrag Flegel)
... für ein Gebäude mit Seele.
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Dritte Haut® Architekten | Peter Garkisch (Architekt, Dipl.-Ing.) | 03.04.03
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Dritte Haut® Architekten | Peter Garkisch (Architekt, Dipl.-Ing.) | 03.04.03
RE:sockelerneuerung
Hallo H. Schmitz,
wir sind auch gerade dabei unsere schwellen an einem seitengebäude zu unterfangen. nach rücksprachen mit architekten und zimmerleuten haben wir angefangen den Sockel mit einem minibagger freizulegen, das Fachwerk wurde mit baustützen am rehm gesichert und nach unten hin angelascht. an den stellen wo die Schwelle erneuert werden muß, werden joche gebaut. dann haben wir angefangen 1,5 -2,0 m den sockel auf frostsichere tiefe zu untergraben, mind. 2m stehen gelassen, dann die nächsten 1,5 - 2,0 m untergraben. das ganze wird mit Beton b25 auf sockelbreite ausgefüllt, jedoch nicht bis an die schwelle ran, sondern wir haben soviel platz gelassen, das wieder eine klinkerrollschicht und eine Sperre eingebaut werden kann. beim Freilegen des ganzen sockels (ohne ihn zu untergraben) muß der freigelegte graben gegen nässe gesichert werden.
anonymus | 04.04.03
Hallo H. Schmitz,
wir sind auch gerade dabei unsere schwellen an einem seitengebäude zu unterfangen. nach rücksprachen mit architekten und zimmerleuten haben wir angefangen den Sockel mit einem minibagger freizulegen, das Fachwerk wurde mit baustützen am rehm gesichert und nach unten hin angelascht. an den stellen wo die Schwelle erneuert werden muß, werden joche gebaut. dann haben wir angefangen 1,5 -2,0 m den sockel auf frostsichere tiefe zu untergraben, mind. 2m stehen gelassen, dann die nächsten 1,5 - 2,0 m untergraben. das ganze wird mit Beton b25 auf sockelbreite ausgefüllt, jedoch nicht bis an die schwelle ran, sondern wir haben soviel platz gelassen, das wieder eine klinkerrollschicht und eine Sperre eingebaut werden kann. beim Freilegen des ganzen sockels (ohne ihn zu untergraben) muß der freigelegte graben gegen nässe gesichert werden.
anonymus | 04.04.03
Frage
...., jedoch nicht bis an die Schwelle ran, sondern wir haben soviel platz gelassen, das wieder eine klinkerrollschicht und eine Sperre eingebaut werden kann...
Die Sperre (Dachpappbahn) soll ja nicht direkt unter der Schwelle liegen, sondern in Mörtel eingebettet werden. Also auf der Dachpappbahn noch ein bis zwei cm Mörtel verstreichen!
Noch eine Frage:
Sollte man für die oberste Schicht Kalkmörtel nehmen? Zementmörtel ist ja bekanntlich schlecht für das Holz.
Wie kann man das Fachwerk am Rehm anlaschen? Mit Holz? Oder mit Eisenlaschen?
H.Schmitz | 05.04.03
...., jedoch nicht bis an die Schwelle ran, sondern wir haben soviel platz gelassen, das wieder eine klinkerrollschicht und eine Sperre eingebaut werden kann...
Die Sperre (Dachpappbahn) soll ja nicht direkt unter der Schwelle liegen, sondern in Mörtel eingebettet werden. Also auf der Dachpappbahn noch ein bis zwei cm Mörtel verstreichen!
Noch eine Frage:
Sollte man für die oberste Schicht Kalkmörtel nehmen? Zementmörtel ist ja bekanntlich schlecht für das Holz.
Wie kann man das Fachwerk am Rehm anlaschen? Mit Holz? Oder mit Eisenlaschen?
H.Schmitz | 05.04.03
RE:Frage
wir haben die Sperre unter der rollschicht eingebracht und die hartbrandklinker mit kalktraßmörtel gemauert. die Klinker nicht vor der Schwelle überstehen lassen, wir haben sie 1/2 bis 1cm zurückgesetzt(tropfkante). das Fachwerk mit brettern am rehm anlaschen.achtung: nägel nicht ganz reinschlagen, sondern den letzten centimeter krummhauen, läßt sich dann alles besser wieder abbauen.
anonymus | 07.04.03
wir haben die Sperre unter der rollschicht eingebracht und die hartbrandklinker mit kalktraßmörtel gemauert. die Klinker nicht vor der Schwelle überstehen lassen, wir haben sie 1/2 bis 1cm zurückgesetzt(tropfkante). das Fachwerk mit brettern am rehm anlaschen.achtung: nägel nicht ganz reinschlagen, sondern den letzten centimeter krummhauen, läßt sich dann alles besser wieder abbauen.
anonymus | 07.04.03