Fachwerk.de - Sandsteinplatten auf Sockel "kleben"

Wir wollen den Sockel unseres Hauses hübsch machen. Er besteht aus Sandsteinblöcken, die leider zum Teil sehr ausgewaschen sind. Einfach nur verputzen finden wir nicht so toll. Nun haben wir Sollingsandsteinplatten bekommen, die wir gerne als Verblendung "aufkleben" möchten. Was für einen "Kleber" kann man verwenden? Was sollten wir beachten
Es gibt viel zu tun
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Kaja Sprengel | 10.09.07
Sandsteinsockel
Ich finde das ist keine so gute Idee.

Relativ dichte, dünne Platten verhalten sich ähnlich wie Spaltklinker oder Fliesen.
Wenn Ihr Euch einmal solche nachträglich "verschönerten" Sockel anschaut, werdet Ihr eine Menge Schäden sehen, angefangen von Ablösungen des Verblendmaterials über Ausblühungen in den Fugen bis zu Nässeschäden oberhalb der Verkleidung.
Ursache: Feuchteakkumulation im Mörtel bzw. Kleber hinter den dichten Platten, das führt zu Frostschäden, Ausblühungen, Versalzungen usw.
Natursteinverkleidungen an Fassaden werden daher heute nicht mehr geklebt oder gemörtelt, sondern mit Befestigungselementen davorgehängt bzw. versetzt.
Eine Lösung, die für eine ehrwürdiges altes Haus nicht passt.

Das Verputzen finde ich auch nicht so toll.
Die Sanierung des vorhandenen Sockels ist allemal die bessere Variante. Das sieht denn zwar nicht neuwertig aus, aber ist ist ja auch kein neues Haus, oder?

..."Es ist das Zeichen eines schlecht gebauten, das es nicht alt werden kann, sondern im Laufe der Zeit nur verrottet..."
Ernst Bloch

Viele Grüße
Georg Böttcher
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 10.09.07
Sehe ich auch so -
das hält nicht lange.

Das Überarbeiten des Sockels ist die bessere Variante.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.09.07
Hab ich mir fast gedacht...
Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Wir werden den Sockel dann wohl doch sanieren lassen. Für die Platten habe ich schon Ideen im Garten... mein Mann wird begeistert sein ;-)
Es gibt viel zu tun
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Kaja Sprengel | 11.09.07
Ausgewaschene Steine
Wenn wir den Sockel sanieren lassen, was passiert denn dann mit den ausgewaschenen Steinen? Also die Farbe runterkriegen und ausfugen, kann ich mir vorstellen...aber die ausgewaschenenen Steine wieder "auffüllen"? Gerade neben der Tür und Treppe ist es ganz schlimm, da sind richtige Kuhlen drin.
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Kaja Sprengel | 11.09.07
Stärkere Schäden
kann der Steinmetz als Vierung aussetzen.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.09.07
Vierung??
Sorry, aber ich kenne mich mit Stein nicht so aus...
Was heißt Vierung aussetzen??

Ist ja irre, wie schnell man hier antworten bekommt, vielen Dank
Es gibt viel zu tun
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Kaja Sprengel | 11.09.07
Manchmal...
...antworte ich schon vor der Frage :-)

Eine Vierung ist eine rechteckige Platte, die in eine entsprechend erweiterte Schadstelle eingepasst wird.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.09.07
Schadstellen
Neben dem einsetzen von kleinen Ersatzstücken vom Steinmetz (siehe Thomas W. Böhme) gibt es auch Ersatzmassen zum Aufbau die dann entsprechend eingefärbt werden um farblich zu harmonieren. Bis jetzt habe ich jedoch erst einmal so etwas gesehen, wo es nicht scheußlich aussah, sondern fast nicht aufiel. Anscheindend gehört da die nötige Portion Feingefühl dazu. Wie es bei dem Zeug natürlich mit der Dauerhaltbarkeit aussieht können Ihnen vielleicht andere sagen, diese Stellen die ich davon gesehen hab sind erst wenige Jahre alt.
Ein vielleicht möglicher Weg bei stark sandenden Steinen wäre eine Verfestigung mit Silkaten, das wurde in der Sächsischen Schweiz an beliebten Kletterwegen mit stark sandenden Passagen gemacht und war dort sehr wirksam.
Viele Grüße
Martin Hofmann


Martin Hofmann | 11.09.07
Einfach so lassen
Hmmpf, was es nicht alles gibt. Vielleicht lassen wir es auch einfach so, machen nur die Farbe runter, verfugen neu und tun nur was gegen den weiteren "Verfall". Wenn´s zu neu aussieht, passts nicht mehr zum Rest ;-)
Es gibt viel zu tun
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Kaja Sprengel | 11.09.07
Mineros
wäre ein Produkt in Richtung Ausbesserungsmassen

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.09.07

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