Fachwerk.de - Außenanstrich Fachwerkhaus - Kalk-Kaseinfarbe
seit einiger Zeil lese ich mit Interesse in diesem Forum und habe natürlich auch schon die Suchfunktion bemüht. Leider ist mir immer noch nicht ganz klar, was ich für einen neuen Außenanstrich benutzen kann. Die Fächer haben einen Kalkputz und wurden vor 3 Jahren mehrmals mit einem Anstrich aus Kalkmilch ? (Weißkalkhydrat + Wasser) gestrichen. Leider ist es so, das an der Wetterseite nach jedem starken Regen ein Teil dieses Anstriches abgewaschen wird. Wird das verhindert, wenn ich eine Kalk-Kaseinfarbe benutze und kann ich diese selber herstellen?
Rita Hamphoff | 19.04.06
Die Mischung machts.
Hallo Frau Rita Hamphoff,
habe gerade mein schlaues Buch für Sie aufgeschlagen in meiner Mittagspause.
Ich kann mich hier nur kurz fassen:
Sie besorgen sich das Buch "Natürliche Farben" vom AT Verlag, auf Seite 31 erfahren Sie alles und ein Rezept iss auch noch dabei.
Freundliche Grüße von Ihrer Ideenwerkstatt Weitzel.
Hallo Frau Rita Hamphoff,
habe gerade mein schlaues Buch für Sie aufgeschlagen in meiner Mittagspause.
Ich kann mich hier nur kurz fassen:
Sie besorgen sich das Buch "Natürliche Farben" vom AT Verlag, auf Seite 31 erfahren Sie alles und ein Rezept iss auch noch dabei.
Freundliche Grüße von Ihrer Ideenwerkstatt Weitzel.
Ich hauche den Wänden die Seele ein!
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ideenwerkstatt Weitzel | Michael Weitzel | 19.04.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ideenwerkstatt Weitzel | Michael Weitzel | 19.04.06
Wetterfester Außenanstrich
Hallo Frau Hamphoff,
Ein Kalk Kaseinanstrich für die Wetterseite ist nicht besonderst empfehlenswert. Wenn schon ein Kalkanstrich in Seccotechnik, dann bitte mit einem Schuss Leinöl und ohne Kasein. Optimal währe ein Frescoanstrich mit Kalkmilch gewesen, d.H. in den noch frischen Putz die Kalkmilch einreiben.
Tatsache ist eben das Kalkanstriche in exponierter Außenlage Pflegeaufwendiger sind als Silikatanstriche.
Letzterer währe hier wohl auch eine Überlegung wert.
Viele Grüße aus Nordhessen
Hallo Frau Hamphoff,
Ein Kalk Kaseinanstrich für die Wetterseite ist nicht besonderst empfehlenswert. Wenn schon ein Kalkanstrich in Seccotechnik, dann bitte mit einem Schuss Leinöl und ohne Kasein. Optimal währe ein Frescoanstrich mit Kalkmilch gewesen, d.H. in den noch frischen Putz die Kalkmilch einreiben.
Tatsache ist eben das Kalkanstriche in exponierter Außenlage Pflegeaufwendiger sind als Silikatanstriche.
Letzterer währe hier wohl auch eine Überlegung wert.
Viele Grüße aus Nordhessen
Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen: Bauen mit Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Lehmbau & Sanierung | Lehmbau & Sanierung - Mathias Josef | 19.04.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Lehmbau & Sanierung | Lehmbau & Sanierung - Mathias Josef | 19.04.06
Silikatanstrich...
...geht ebenfalls.
Wenn der Quarzsandanteil in der Oberfläche eine entsprechende Anreicherung hat, ist auch ein Reinsilikatanstrich möglich.
Gute Wetterbeständigkeit.
Auch die Variante von Herrn Josef ist möglich, doch stets höherer Arbeits- und Ausführungsaufwand.
Grüße Udo
...geht ebenfalls.
Wenn der Quarzsandanteil in der Oberfläche eine entsprechende Anreicherung hat, ist auch ein Reinsilikatanstrich möglich.
Gute Wetterbeständigkeit.
Auch die Variante von Herrn Josef ist möglich, doch stets höherer Arbeits- und Ausführungsaufwand.
Grüße Udo
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: | 19.04.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk: | 19.04.06
Nachdem ich mich seit Jahrzehnten mit Silikatschäden herumplage,
kann ich Silikatanstrich (weder Reinsilikat noch Silikatdispersionsfarbe/vulgo "Mineralfarbe") keinesfalls empfehlen. Auf weicherem Kalkputz bildet das auch und gerade bei "Grundierung mit Fixativ" eine allzu dichte Kruste (Wasserglas hat viel höhere Mohs'sche Härte als Kalk und dichtet übermäßig ab), darunter frostet und mehlt dann die Substanz weg. Einfach mal nach Silikatanstrich + Probleme googeln, das klärt auf.
Und wenn die Kalktünche wegwäscht, hat sie dank handwerklicher Fehler (Aufbrennen, Verdursten) keine ausreichende Bindung zum Untergrund. Es gehört schon etwas Geschick und viel Erfahrung dazu, das gut hinzukriegen. Mit modernem Handwerk ohne Materialverstand und Kompetenz in traditioneller Manier ist das oft eine reine Glückssache.
In diesem Sinne - Glückauf!
Konrad Fischer
kann ich Silikatanstrich (weder Reinsilikat noch Silikatdispersionsfarbe/vulgo "Mineralfarbe") keinesfalls empfehlen. Auf weicherem Kalkputz bildet das auch und gerade bei "Grundierung mit Fixativ" eine allzu dichte Kruste (Wasserglas hat viel höhere Mohs'sche Härte als Kalk und dichtet übermäßig ab), darunter frostet und mehlt dann die Substanz weg. Einfach mal nach Silikatanstrich + Probleme googeln, das klärt auf.
Und wenn die Kalktünche wegwäscht, hat sie dank handwerklicher Fehler (Aufbrennen, Verdursten) keine ausreichende Bindung zum Untergrund. Es gehört schon etwas Geschick und viel Erfahrung dazu, das gut hinzukriegen. Mit modernem Handwerk ohne Materialverstand und Kompetenz in traditioneller Manier ist das oft eine reine Glückssache.
In diesem Sinne - Glückauf!
Konrad Fischer
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 20.04.06
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | Konrad Fischer | 20.04.06