Fachwerk.de - Gartenhäuschensanierung

Wir renovieren ein Gartenhäuschen, dessen Boden aus einer Betonplatte mit Rissen besteht. Wir brauchen einen günstigen, wärmegedämmten Aufbau, der auch noch Nässe abhält....?!
Gartenhäuschensanierung
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Das Gartenhäuschen | Katharina | 27.11.10
Abdichtung
mit Schweissbahn und darauf einen Trockenestrich, z.B. Perliteschüttung und Fermacell.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 27.11.10

Lieber Herr Warnecke,
vielen Dank für Ihre prompte Antwort! Was ist eine Schweißbahn- eine Folie?
Können wir als (komplette) Laien bei einem Trockenestrich etwas falsch machen? Mit welchen Materialkosten müssen wir dabei ungefähr rechnen?
Und: welcher günstige Bodenbelag "on top" fällt Ihnen dazu noch ein (OSB-Platten?)?
Vielen vielen Dank und Grüße aus Tirol
Katharina
Gartenhäuschensanierung
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Das Gartenhäuschen | Katharina | 28.11.10
Schweissbahn
ist eine Bitumenbahn, die mit Gasbrenner eingebaut wird, vorher ist ein Bitumenvoranstrich nötig. Für einen geübten Dachdecker ist das fix gemacht, ein Laie wird sich meist die Finger verbrennen ;-)).
OSB-Platten können auch gleich als Trockenestrich verbaut werden, mindestens 20 mm Stärke mit Nut und Feder.
MfG
dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Maurermeister | Ulrich Warnecke | 28.11.10
In Ostösterreich
ist Schweißbahn allgemein als "Flämmpappe" im Volksmund bekannt, weiß nicht wie das in Tirol ist.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Kellergassenkatze | 28.11.10
Wirklich abdichten?
Ist Abdichten wirklich gut oder müssen wir damit rechnen, dass die Feuchtigkeit dann die Wände "hochgeht"?
Gartenhäuschensanierung
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Das Gartenhäuschen | Katharina | 18.12.10
Gartenhäuschen
Warum sollte sie das?
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 19.12.10
Weil das
ein uralter Aberglaube ist... die "Logik": "Feuchtigkeit will verdunsten, wenn man sie auf großer Fläche daran hindert, wird sie sich anderswo eine Möglichkeit suchen und daher z.B. in die Wände steigen".

Etwas ist schon dran - allerdings ist die Logik trotzdem verquer. Meiner Meinung nach ist der Hintergrund folgendermaßen: wenn keine Horizontalsperre vorhanden ist, bremst Verdunstung den kapillaren Aufstieg der Feuchtigkeit. Isoliert man einen Teil der Wand, verhindert man diese Verdunstung und die Feuchtigkeit steigt höher als vorher.

Feuchter als vorher kann es aber nicht werden, oder "sich Wasser sammeln", denn weiter als bis zum Konzentrationsausgleich mit der Umgebung geht es physikalisch nicht. Aber darüber streite ich mit unserem Maurer/Betonierer seit Monaten... 3 Container mit unnötigem Erdaushub, entsprechend viel Rollschotter, Styropor-Randdämmstreifen etc. "damit unsere Sauberkeitsschicht von unten atmen kann und nicht die Wände naß werden" (ha ha, wie mit einer Horizontalsperre?!?). Ich glaube das ist so ziemlich die einzige Situation wo es praktisch wäre einen Architekten zu haben, der es übernimmt den einzelnen Gewerken eins auf den Deckel zu geben.
Des woa scho immer so!
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Kellergassenkatze | 04.01.11
Ist denn...
...das Gartenhäuschen durchgehend beheizt, wenigstens beheizbar, oder durchweg "cool"?

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 04.01.11

Passende Bilder aus der Bilddatenbank:

..... und weil - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Lagerholz auf Schweißbahn - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Probleme beim Abschweißen des Erdgeschossen - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Schweißbahn schon vorhanden - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
noch ein Foto - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo