Fachwerk.de - Fragen zum Bodenausgleich/Trittschall mit Novoperl Trockenschüttung

Fragen zum Bodenausgleich/Trittschall mit Novoperl TrockenschüttungHallo zusammen...

Wir bauen in einen 100 Jahre altem Einfamilienhaus unseren Dachboden aus und hätten eine frage zum Bodenaufbau...anbei findet man auch ein Detail wie wir uns das so vorgestellt haben.
Da der Boden ziemlich uneben ist dachten wir an eine Trockenschüttung zum Ausgleich mit Nivoperl.

Aufbau ist folgendermaßen:

Balkendecke (Bestand)
Holzlattung (Bestand)
Nivoperl (Ausgleichstrockenschüttung)
2x 8mm Holzweichfaserplatten
OSB-Plattenstreifen 22mm im Abstand von 30 bis 40 cm verlegt
V100 Platten
Ethafoamfolie 3-5mm (Trittschalldämmung)
Parkett

Nun zur frage:
Ist eine Rieselschutzfolie unter der Trockenschüttung erforderlich?
Sind Randstreifen an der Wand zu empfehlen um die Schallübertragung einzudämmen (zb. aus Mineralwolle)?
Ist die Trittschalldämmung (Ethafoamfolie) unter dem Parkett erforderlich?

Ich danke für zahlreiche antworten und verbleibe
mfg
Bau_knowhow
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Nexian2001 | 10.03.07
Der Aufbau
erscheint mir recht kompliziert, das sollte einfacher gehen.

Die Holzlattung auf den Balken, ist das eine durchgängige Dielung?

Fällt die Fläche in eine Richtung ab oder ist die Dielung nur etwas wellig (hervorstehende Äste etc.)? Wie groß sind die Höhendifferenzen?

Kommt für den Dachboden auch eine Dielung in Betracht? Möglicherweise würde das ja auch besser passen.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.03.07
re: der aufbau
danke mal für die antwort...

also am boden befinden sich durchgängige dielen die ansich wellig sind. der Höhenunterschied beträgt zwischen 1 und 3 cm, daher dachten wir an die Trockenschüttung um mal eine Ebene Fläche zu haben auf der wir den restlichen fussboden aufbauen könne. Also deckschicht ist ein eichenparkett geplant. Gibt es bessere methoden um den boden auszugleichen ohne die dielen zu erneuern?
Bau_knowhow
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Nexian2001 | 11.03.07
Mit Trockenschüttungen
kann man auch reinfallen. Der "Krümelkram" ist zwar leicht nivelliert, kann sich aber im weiteren Verlauf des Baugeschehens auch wieder verschieben.

Ich persönlich würde die alte Dielung (wenn nicht zu retten) ausbauen und erneuern, dann gibt es kein Problem mit der Aufbauhöhe. Im eigenen Haus ist der Trittschall ja vielleicht nicht so wichtig, also nur die Hohlräume zwischen den Balken mit einer nichttragenden Trockenschüttung auf Rieselschutz.

Wenn das nicht sein soll, vollflächig Rieselschutz diffusionsoffen, darauf Mehabit-Schüttung. Das sind Hanfschäben, die unter Druck miteinander verkleben.

Oder aber die hochstehenden Äste abhobeln, Vertiefungen mit einen elastischen Spachtel grob ausspachteln. In diesem Falle ohne Rieselschutz.

Darauf Holzweichfaserplatten von Gutex (Thermofloor) oder Pavatex mit zwischengeschobenen Holzleisten. Darauf könnte dann eine neue Dielung befestigt werden, oder aber OSB-Platten, und darauf Parkett.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
Mitglied der Fachwerk.de Community()
Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 11.03.07

Passende Bilder aus der Bilddatenbank:

Lehmausgleichsschüttung mit Lehmpaneel im Scharfrichterhaus - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Hallo - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Vorsicht mit Schüttung auf Unterdecke!! immer mit Einschub! - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Einschubdecke Sanierungsvorschlag 1 - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Einbringung der Schüttung in einem Raum mit intakten Deckenbalken. - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo
Leichtlehmschüttung - Klicken Sie auf das Bild für ein grösseres Photo