Hilfe!!!! Finanzierung bei den Banken -weitere Fragen:




Hallo an alle!
Ein ganz liebes Dankeschön an alle die mir zuletzt geantwortet haben!!! Nach dem diverse Handwerker (Sanitär+Heizung+Trockenleger+Elektriker) den Zustand des Hauses bewertet haben und die zuerwartenden Kosten im Rahmen liegen, wollen wir das Haus nun kaufen! Das Haus steht schon seit ca. 3 Jahren leer und hier im Ort kennen es alle, deshalb hat die Finanz. auch bei der Sparkasse hier nicht geklappt (haben selber 1 Jahr vergeblich versucht es zu verkaufen-siehe letzte mail). Onlineanbieter haben aber auch so ihre Probleme mit uns (ländliches, sanierungsbedürftiges Haus, ohne Eigenkapital (min.10% gefordert)). Wir stellen nun gerade eine Bewerbungsmappe zusammen (Flurkarte, Foto´s von außen, Grundriss,Grundbuch etc.). Wir haben nun vor nicht mehr von Sanierung sondern von Modernisierung zu sprechen-trifft wohl auch eher zu und wollen Ortsrandlage, ländliche Gegend eingeben (ca.2km vom Ortsrand entfernt). Habt ihr sonst noch Tipps??? Sollen wir das Wertgutachten über das Grundstück vom Verkäufer beilegen oder lieber weglassen (stehen auch neg. Sachen drin, hat das Haus als im sehr schlechten Zustand, Risse im Mauerwerk (stimmt gar nicht), geschrieben. Kann jemand von euch uns direkt eine Bank empfehlen? Wir wollen unsere EHZ als Tilgungsdarlehn und somit als Eigenkapital werten lassen, weil wir ja sonst nix haben. Toll wäre wenn unsere Modernisierung über die KWF laufen könnte. Eine genaue Aufstellung über unsere monatl. Ausgaben haben wir schon und für die Modernisierung bekommen wir nun Kostenvoranschläge der Firmen und wir wollten eine Liste über Material/Eigenleistung anfertigen. Haben wir noch irgentwas übersehen??? Hoffe auf Neuigkeiten, liebe Grüße
Melanie Schäfer





Hallo Melanie,
das war gerade der Grund, warum ich Dir einen Finazierungsvermittler empfahl. :-) Ein guter wird sich um all das kümmern, er wird auch die Banken kontaktieren, von denen er weiß, dass sie mit KfW-Mitteln keine Schwierigkeiten machen. Er wird Dich auch davor bewahren, unsinnige Finanzierungsformen abzuschließen, die zwar gur klingen, wo aber hauptsächlich die Banken dran verdienen (Stichwort Bausparverträge - schöne Sache, die garantierten Zinsen; der Preis sind zwischen 4-5% Tilgung, viele Gebühren und unterirdische Darlehensverzinsung). Er wird auch während des Bereitstellungszeitraums an Deiner Seite sein. Insgesamt wird er Dir helfen, soviel Geld (und vor allem Nerven!) zu sparen, dass Du die Kosten, die für ihn entstehen, gar nicht bemerkst.

LG
Bettina





Hallo Melanie,
aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich folgende Weisheiten:
-um ein altes (Fachwerk)-Haus zu erwerben, sollte man sehr viel Optimismus haben und den Erhalt als Herausforderung und Hobby fürs Leben sehen :)
-Bei der Finanzierung aber ist das Gegenteil der Fall, immer vom Schlimmsten ausgehen. Meiner Meinung nach sollten wenigstens die 10% Nk vorhanden sein (nur Bares). Die Eigenheimzulage, Baukindergeld, evtl. Fördergelder sind meiner Ansicht nach NICHT in die Finazierung einzubeziehen. Nehmt es als stille Reserve (früher oder später braucht Ihr Sie bestimmt ;) )



Viele helfende Freunde...



... klingen immer gut, so als Aufstellung. Die Aufstellung hatten wir auch (aber leider jetzt keine Freunde mehr ;-)... Zum Thema Reserve: Unbedingt nen Puffer für Unvorhergesehenes einplanen! Den Puffer haben wir schon ausgeschöpft, weil wir noch nen Anbau drangemacht haben, der nicht geplant war, ansonsten haben wir monatlich sogar immer Geld übrig (hätt ich auch nie gedacht) und das sparen wir jetzt für ein neues Dach. Wir sind von der Schätzung immer vom Schlimmsten ausgegangen, ansonsten "bescheißt" man sich ja bloß selber, wenn hinterher das Geld fehlt... Grüße Annette



Vorsicht



hallo liebe melanie,

ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen. lieber mit dem schlimmsten rechnen und später viele reserven haben. und manche familie wäre vor dem totalen kollaps gerettet worden, wenn die banken verantwortlich gehandelt und finanzierungen die jede mark einrechnen verweigert hätten.

und wenn in einem Gutachten etwas von rissen in den wänden oder sonstigen baumängeln steht sollte man das erstmal nicht leichtfertig verneinen sondern suchen bis der arzt kommt um nicht nachher auf einem haufen schrott zu sitzten den man sich nicht leisten kann.

allso: bei sachen die die existens kosten können gibt es keine liebe. sondern lieber weitersuchen und einen schritt kleiner treten.


gruss hdk



Finanzdienstleister



Ein Kollege hat seine ganzen Finanzen inkl. Haus von der Deutschen Vermögensberatung checken lassen. Hat ihm einiges Geld gespart. Jetzt hat er ein paar Verträge bei der Sparkasse, die ihn am Anfang nicht wollte. Er ist überzeugt von der Firma. Allerdings sollte man bei Vermögensberatern mindestens genauso kritisch sein, wie bei den Banken, da die oft nicht alle Banken verkaufen, sondern nur die, bei denen sie gute Konditionen haben und letztendlich ist es einer mehr, der an Dir verdient.



Hallo, liebe Melanie



hier im Fachwerk.de gibt einen ganzen Schwung voll "Links" dazu, schaue mal oben auf die Leiste unter Links, da stehen ein paar Banken, die hören sich ziemlich gut an

Viel Erfolg beim eventuellen Hauskauf !!

Ansonsten schliesse ich mich meinen Vorrednern an, bloss nichts überstürzen, was nützt Dir Dein Traumhaus, wenn Du die Kosten nicht überblickst.

Also, toi toi toi

Einen schönen Gruss aus dem Harz

von doris






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