Schalldämmung

Mit welchen Material bring ich die beste Schalldämmung in einer Trennwand aus Rigipsplatten her?Glas-oder Steinwolle scheiden aus!
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 17.02.06


Hallo Thomas:

Unabhängig vom Material fördern drei Faktoren den Schallschutz:

1. Hohes Gewicht
2. Hohlraumverfüllung (Luftschallkanäle, Resonanzkörper)
3. Schichtentrennung (Sandwichmethode, Hart-Weich-Hart etc.)

Desweiteren gibt es gedruckte Schallschutz-Musterkonstruktionen der einzelnen Hersteller (Knauf, Rigips, etc.)die du bei einem guten Baustoffhändler erhalten kannst.

Gruß

L. Parisek
Mutabor
Mitglied der Fachwerk.de Community
PARISEK saniert GmbH & Co KG | | 18.02.06

Schallschutz


Danke Herr Parisek!
Da es sich bei der Wand ja um einen kompletten Hohlkörper handelt,Metallständer-beidseitig mit GKP beplankt,stelle ich mir nun die Frage was für ein Verfüllmaterial die meiste Masse einbringt? Leider ist es nicht möglich eine Wand aus schweren massiven Steinen aufzumauern-da die Konstruktion irgendwann mit den einfachsten Mitteln wieder abbaubar sein soll!Wie sieht die Sache aus wenn man statt GKP Lehmbauplatten verwendet?
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 18.02.06


Lutz ParisekHallo Thomas

Dann empfehle ich dir das Ausblasen mit Zellulosedämmstoff. Dafür sprechen unter anderen zwei Gründe:
1. Relativ hohes Gewicht ~ ca. 55kg/m³ (Mineralwolle ~ 25kg/m³)
2. Lückenlose Füllung auch der kleinsten Hohlräume

Gruß

L. Parisek
Mutabor
Mitglied der Fachwerk.de Community
PARISEK saniert GmbH & Co KG | | 18.02.06

Schallschutz


Vielen Dank Herr Parisek!Die Lösung des Ausblasens hatte ich auch schon bei meinen Überlegungen in Betracht gezogen!Werd das mal weitergeben und dann mal schaun was die liebe Ratsuchende davon hält!
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 18.02.06

Variante: Deppner!


Im Bauvorhaben Torsten Deppner (Communitymitglied) kam eine ganz einfache Variante unserer Altvorderen zum Einsatz.
Hobelspäne mit trockenem Kalk vermischt und in die Trennwände und Decken eingebracht.
Hervorragende Lösung und für Eigenanwender eine gute Alternative.

Grüße Udo
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 18.02.06

Holz-Kalkgemisch ist sehr gut


den guten Vorschlag von Udo Mühle kann ich voll unterstützen.Eine trockene Mischung aus Hobelspänen,Sägemehl und Kalk ist mit Rohdichten von ca 150-180kg wesentlich schwerer als Zellulosewolle und dennoch schalltechnisch ideal,da elastisch. Einiziger Nachteil: es staubt beim Einbau.
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community
TEX-BIS Naturbaustoffe | | 19.02.06

Holz-Kalkgemisch


Ja holla-jetzt wird`s interessant!Nun bräucht ich nur noch Angaben über ein in etwa einzuhaltendes Mischungsverhältnis!Der Staub beim Einbau wird zum aushalten sein-beim eventuellen Abbau wird`s wahrscheinlich schlimmer!Die schnellere und staubfreiere Lösung wär die Zelluloseausblasung,die Arbeitsintensivere-aber auch günstigere-das Holz-Kalkgemisch!Mal gucken was wird!
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 19.02.06

Mischungsverhältnis ca 1:5 bis 1:6


also 5 Raumteile Holzspäne/Sägemehl auf 1 Raumteil Kalkhydrat. Achtung! bloß keinen ungelöschten Kalk verwenden!!!Buitte einen Staubschutz verwenden!!
viel Erfolg
Fachwerksanierung mit Lehm- und Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community
TEX-BIS Naturbaustoffe | | 19.02.06

Holz-Kalkgemisch


Vielen Dank für die Antworten!Jetzt nur noch eine Frage zum Abschluß-reicht es aus das Gemisch einfach einzufüllen oder verbessert sich die Dämmwirkung wenn das Material leicht eingestampft und somit etwas verdichtet wird?
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 19.02.06

Schallschutz


Hallo Thomas,

Schallschutzplatten namens Homewell sind nur 15 mm stark, aus reinen Naturmaterialien und bringen eine Schalldämmung von 65 Dezibel. Einfach auf eine Lattenkonstruktion schrauben und in ganz aussichtslosen Fällen von beiden Seiten. Gleiches gilt für Fussböden


Einzelheiten gern telefonisch.


Mit freundlichen Grüßen aus Berlin


Werner Gensky
Leistungen und Produkte für ein gesundes Bauwerk
Mitglied der Fachwerk.de Community
NATUFA - Ökologischer Bauten- und Holzschutz | | 19.02.06

Kontakt zu Deppner


Setz Dich doch einfach mal mit Deppner's in Verbindung und beschwatze diese Variante mit Ihm.
Ansonsten einfach nur enfüllen und leicht verdichten.

Grüße
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 19.02.06

Schalldämmung


Vielen Dank für die Antwort Uwe-oder Jens? Ich denke mit dem Herrn Deppner brauch ich die Sache nicht bereden.Mir ist,dank Deiner und Klaus Schillbergs Hilfe,soweit alles klar!Jetzt bin ich mal gespannt was die Ratsuchende(Hallo schöne Blume!-falls Du mitliest)von der Variante hält!
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Malermeister | | 19.02.06

Holz-Bilder aus der Bilddatenbank: