Sandsteinterrasse

Liebe Fachwerkfreunde,

mal wieder eine Frage aus der Südheide.

Wir wollen eine Terrasse bauen. Dazu soll eine Fläche am Haus mit Mineralgemisch vorbereitet werden. Darauf setzen wir als Berandung Sandsteinquader aus alten Fundamenten (20x25x100-120cm). Dazwischen kommt dann Splitt und als Belag lose im Splitt verlegte Sandsteinplatten (Dicke 5-7cm). Nun ist die Frage, wie die Sandsteinblöcke am Rand gelegt werden sollen. Ich würde sie am liebsten einfach lose auf das Mineralgemisch oder in Kalkmörtel legen, während unser Fachmann sie unbedingt in Magerbeton setzen will.
Als Laie halte ich nichts von Magerbeton unter Sandstein, da ich die Materialkombination für nicht glücklich halte und außerdem gerne bei Bedarf die Sandsteine wieder aufnehmen und weiterverwenden können will.
Was empfehlt Ihr mir denn für diesen Zweck?

Beste Grüße

Peter

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.05.17

Terrassenbau


Die Randsteine werden durch ihr Eigengewicht genügend gehalten, ggf zusätzlich außenseitig mit Bruchschotter stabilisieren.

Wenn der Unterbau stabil ist und alles in Splitt verlegt wird würde ich bei den Voraussetzungen auf Beton verzichten.

Andreas Teich

Auf jeden Fall


Auf jeden Fallgeht das ohne Beton, selbst wenn die Steine hochkant stehen, wie bei mir, von der einen Seite pflastern und von der anderen Seite Muttererde dagegen!

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 23.05.17

Nach langer Zeit doch noch mal eine Nachfrage


In Kürze soll es losgehen mit der besagten Terasse.

Nachdem ein Versuch gezeigt hat, dass die lose Verlegung auf Splitt doch etwas zu leicht verrutscht (da auch aussen ein Beet und keine Pflasterung degegensteht) läuft es nun auf die Frage hinaus, ob wir die Sandsteinblöcke als Kanten auf ein Bett aus Trasszement oder Trasskalk verlegen.

Mir ist schon bewusst, dass man immer (zumindest beim Mauern) weicheren Mörtel als das Steinmaterial wählen sollte, aber bei der freien, nicht verfugten Verlegung auf einem Mörtelbett scheint mir ein Trasszement nun auch verträglich zu sein.

Gibt es dazu Fachmeinungen?

Herzlichen Dank,

Peter

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.08.17

Terrassenunterbau


Wenn sich trotzt des Gewichtes etwas verschiebt ist der Unterbau nicht tragfähig genug.
Also entweder mehr Bruchschotter verwenden oder mehr verdichten.
Wenn von außen Mutterboden gegen die Steine kommt kann nichts verrutschen- evt noch etwas Schotter unter den Mutterboden.
Beton oä ist unnötig-Trockenmauern halten auch Jahrhunderte.

Andreas Teich

Nein


nicht mehr Bruchschotter sondern ÜBERHAUPT Bruchschotter. Der Peter hat es, wie er schreibt, mit Splitt versucht. Wenn die Steine auch nur einen halben cm im Schotter stehen, können sie nicht mehr weg.


Methusalem | 01.08.17

Unterbau


Stimmtnatürlich- überlesen.
immer NUR Schotter als Unterbau verwenden-
Splitt ca 2-5 mm dient nur darüber als ca 5 cm dicke Schicht unter Platten, Steinen etc.

Terrasse


Hallo Peter,
hier Bilder von Rückenstützen:

https://www.bing.com/images/search?q=Hochbord+R%c3%bcckenst%c3%bctze&qpvt=Hochbord+R%c3%bcckenst%c3%bctze&qpvt=Hochbord+R%c3%bcckenst%c3%bctze&qpvt=Hochbord+R%c3%bcckenst%c3%bctze&FORM=IGRE
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 01.08.17

Sandsteinterrasse-Bilder aus der Bilddatenbank: