Sandsteinkeller für Neubau -Risiko?

Guten Tag,
würden gerne für einen Neubau einen Kalksandsteinkeller erstellen. Derzeit gibt es nur Bedenken. Sei es von der Statik, oder von der Feuchtigkeit. Gedacht war der Aufbau: Betonboden, Kellerwände aus Kalksandstein gemauert, Holzboden und dann ein Holzhaus. Sind die Bedenken gerechtfertigt?
Wenn die Sickerung mit größter Sorgfalt ausgeführt wird,
haben wir dann das Thema Feuchtigkeit im Griff? Ist das Gewicht eines Holzhauses tatsächlich für einen Kalksandsteinkeller zu leicht. Sind das nur Bedenken "neuzeitlicher Bauweisen"??
Hat man nicht vor unserer Zeit mit Kalksandstein gebaut und es war trocken?


Rieck | 05.05.15

Die Bedenken


zur Statik sollte ein Statiker ausräumen können, die zur Feuchtigkeit ein Abdichtungskonzept und dazu wäre ein Bodengutachten von Vorteil.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 05.05.15

Ein massives Holzhaus...


wiegt zumindest viel mehr als eine Holzständerkonstruktion mit viel leichtem Füllwerk.

Da die Last ja aber über die Außenwände und ggf. innere tragende Wände abgetragen wird, ist die Gewölbedecke eh unproblematisch. In jedem Falle sollte der Statiker ein qualifiziertes Bodengutachen beauftragen, der Hinweis ist gut.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 06.05.15

Keller


Die genannten Bedenken sind völlig aus der Luft gegriffen.
Keller aus Kalksandstein werden seit Jahrzehnten im Neubau errichtet, das ist eine bewährte Bauweise mit einem bewährten Baustoff.
Wer äußert denn diese Bedenken?
Ihr Planer doch sicher nicht.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 06.05.15

Wie...


...kam ich nur auf "Gewölbedecke?". Steht nirgends da...
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 06.05.15

Kalksandsteinkeller


Wie bist du denn auf KS-Steine gekommen ?
Sollen die als Sichtmauerwerk ausgeführt werden ?
Welche Vorteile versprichst du dir von den Steinen gegenüber anderen, zB Tonsteinen?

Bei größerem Feuchtigkeitsanfall oder hohem Grundwasserstand oder sonstigen negativen Bedingungen würde ich eher einen Keller als Weiße Wanne nehmen, ggf von Firmen die nur Keller als Systemkeller bauen- dann kannst du ziemlich sicher sein, daß die dicht sind.

Wenn du Wert auf Baubiologische Aspekte legst lieber einen Ziegelstein nehmen, die können auch ggf als Sichtmauerwerk ausgeführt werden, falls das die Absicht war.

Sonst werden KS-Steine wohl mehr wegen der Schalldämmung u ggf wegen der Optik genommen, falls sie unverputzt bleiben.

Andreas Teich

Neubau-Bilder aus der Bilddatenbank: