Fachwerk.de - Neu ausfachen mit Sandstein

Guten Abend,

da demnächst in einer Außenwand bei unsrem Haus ein Teil Fachwerks erneuert werden muss (aus Kostengründen soll die Eiche durch Douglasie ersetzt werden) und wir die Wieder-Ausfachung selbst übernehmen sind wir uns nicht ganz sicher, ob unsere Materialwahl die richtige ist.

Wir wollen die momentan verbauten Sandsteine wieder verwenden, sind aber nicht sicher, ob wir Lehm (wie bisher verwendet) oder TrassKalkMörtel zum Mauern nehmen sollen und ob wir mit Dreiecksleisten arbeiten müssen.
Außen soll mit Trasskalk, Innen mit Lehm (Sichtfachwerk beiderseits)verputzt werden.

Oder ist von der Ausfachung mit Sandstein generell abzusehen, da sich hier durch die Unflexibilität des Steins beim zu erwartenden Arbeiten des neuen (und alten) Holzes Probleme ergeben können?
Andererseits verwenden wir ja aber damit die bestehende Ausführung im Haus.

Fragen über Fragen aus dem Kraichgau
von
Stefanie Sailer
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Familie S. | 05.05.11
Generell
… sollte das mit dem Sandstein gehen
aber
das mit dem Trasskalk würde ich nicht machen.

Nehmen Sie da lieber Luftkalk.

FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 06.05.11
Hallo
Herr Kurz,

danke für Ihre Antwort, wir werden uns dahingehend weiter informieren.
Viele Grüße und herzlichen Dank

Stefanie Sailer
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Familie S. | 06.05.11
Gefachausmauerung
Nicht der Stein,
sondern der Mörtel nimmt die Spannungen aus der Verformung des Holzes auf. Deshalb sollte der Mauermörtel relativ weich und die Steine kleinteilig sein. Zum Vermauern eignen sich Mörtel der Gruppe 1 (Luftkalkmörtel) und der Festigkeitsklasse CS I max. CS II. Das trifft auch auf den Verputz zu.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 06.05.11
Das macht Sinn
...vielen Dank!
endet man hierbei zwangsläufig bei "Fertigprodukten", ich denke der Luftkalkmörtel von Solubel ist hier eine Möglichkeit, davon liest man ja häufig im Forum?

Ich denke da auch an das Neuausfugen des Sandsteinsockels, das liegt auch noch an.

Oder kann man hier auch selbst mischen und als Laie gute Ergebnisse erzielen, ist ja alles auch eine Preisfrage?

Und brauchen wir jetzt diese Dreiecksleisten wirklich?

Viele Grüße

Stefanie Sailer
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Familie S. | 06.05.11
Fertig oder Selbst
Hallo

Selbst mischen kann man freilich selbst: Kalkhydrat und Sand.

Man bräuchte halt etwas handwerkliches Geschick und etwas Erfahrung.

Solubel wäre keine schlechte Wahl als Fertigprodukt.

Die Dreieckleisten würde ich schon nehmen.

Die Fugen brauchen halt einen kleineren Zuschlag als der Mörtel mit dem Sie die Steine rein mauern.

Jetzt suchen Sie mal die ganzen Sanierungsbaustellen zusammen; vielleicht kommt noch was zu Tage, was man mit Kalkmörtel erledigen könnte.

Evtl ein Konzept erstellen (lassen) und dann Schritt für Schritt erledigen und sich nichts verbauen mit voreiligen Schritten.

Gutes Gelingen

FK
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 06.05.11
Fachwerk mit Sandstein ausmauern
Ich würde es mit Lehmmörtel ausmauern und mit Kalkmörtel verfugen.
Gruß
Ralph Schneidewind
Wir können's zusammen!!!
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Ralph Schneidewind Zimmerer | Ralph Schneidewind | 06.05.11
Wo genau
...liegt in dieser Ausführung der Vorteil?

Viele Grüße

Stefanie Sailer
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Familie S. | 06.05.11
Ausmauern von Gefachen mit Sandstein
I Ökologie: Lehm wird nicht gebrannt.
II Lehm hat eine geringere Gleichgewichtsfeuchte als Holz, transportiert eventuell eindringende Feuchtigkeit weg vom Holz.
III Lehm ist manchmal billig: Ich nahm den Lehm, der vom Abriss anderer Gebäudeteile, oder von Baustellen anviel.
IIII Andersrum: Was spricht für Kalk, wenn Lehm da ist?
Wir können's zusammen!!!
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Ralph Schneidewind Zimmerer | Ralph Schneidewind | 06.05.11

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