Fachwerk.de - Schallschutz mit Sand, eine abwegige Idee?

In einem Altbau (ehemaliges Getreidelager) sollen drei Wohnungen eingebaut werden. Trennwände zwischen den Wohnungen bestehen nicht, es soll nicht gemauert werden.
Die neuen Trennwände sollen aus Holzfaserdämmplatten und einem Lehmputz bestehen.
Die Böden und Decken sind schon akustisch entkoppelt.

Kann der Zwischenraum zwischen den Wänden (3-4 cm) nicht mit trockenem Sand aufgefüllt werden um den Schallschutz zu verbessern (Masse).
Nichts ist so praktisch, wie eine gute Theorie
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Baudepp | 28.08.11
Schallschutz
Weder theoretisch noch praktisch machbar.
Die Trennwände sollten sie mauern.
Trockenbau geht auch ist aber aufwändiger und teurer.
Zwischen Nutzungseinheiten gibt es Vorgaben hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz und Einbruchsicherheit, die bekommt man am besten in Massivbauweise hin.
Oder Sie müssen für diese neue Wandkonstruktion einen Einzelnachweis führen. Das geht nur über eine Zulassung (die sie dafür nicht kriegen) durch ein MPI.
Wenn Sie wissen wollen welche Anforderungen an Trennwände zwischen Nutzungseinheiten gestellt werden schauen Sie in Ihre Landesbauordnung.

Viele Grüße

p.s. auf die "akustische Entkopplung" der Böden und Decken vor Einbau der Trennwände bin ich gespannt!
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 28.08.11
Schallschutz mit Sand, eine abwegige Idee!
Danke für den Begriff "Trennwände zwischen Nutzungseinheiten". Mir schwant fürchterliches.
Mal abgesehen von Landesbauordnungen, was spricht physikalisch gegen Sand als Schallschutz?
Mauern müssten wir beauftragen. Trockenbau können wir selber, aber gut vielleicht noch mal den lokalen Bauunternehmer fragen.
Nichts ist so praktisch, wie eine gute Theorie
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Baudepp | 28.08.11
Trennwände
Fragen Sie keinen lokalen Bauunternehmer sondern Ihren Planer.
Den brauchen Sie für eine Baugenehmigung.
Und schlagen Sie sich endlich das mit dem Sand aus dem Kopf.

Viele Grüße

p.s. Wie sieht denn Ihre "akustische Entkopplung" aus?
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 29.08.11
Masse,
also auch Sand, kann in Balkendeckenkontruktionen Schwingungen mindern. In Wänden hat er nichts verloren.

Lassen Sie's planen, vom Planer. Sie werden sonst viel Geld verbrennen.

Grüße

Thomas
Mut zum Holz
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Restauratio GmbH | Thomas W. Böhme | 29.08.11
Die
Idee mit der Masse ist richtig, nur hat Sand eine unengenehme Eigenschaft - es kann "wegfliesen". Ein Loch in der Wand und Ihr könnt den Sanspielplatz im Wohnzimmer einrichten.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 30.08.11

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