Fachwerk.de - Risse im Bruchsteinmauerwerk
wir haben ein Bruchsteinhaus aus den 20er Jahren gekauft und unter der Fasade sind einige tiefe Risse aufgetaucht. Alle Bauunternehmen empfehlen die Risse mit Quellmörtel (schwundfreier Zementmörtel) zu füllen. Die Wand ist aus Kalkburch gemauert und die Verbindung mit Lehm- oder Kalkmörtel hergestellt (sehr weich). Wie kann ich feststellen was für einen Mörtel das genau ist und wie Fülle ich die Risse dann sinnvoll wieder aus. Ich denke mir, dass der Burchstein ursprünglich gemauert deutlich mehr Bewegung zulässt als Zementmörtel.
Danke für die Hilfe und Anregungen
Fred
Einige Steine, etwas Lehm - und es hält doch!
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Fred Köhler | 03.05.06
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Fred Köhler | 03.05.06
Am besten ist nichts zu unternehmen.
Jedes Haus hat Risse. Oberflächlich verschließen und aus.
Wenn wieder Bewegungen auftreten gibt es neue Risse.
Keine Angst das Haus fällt nicht auseinander.
Evtl. einen Statiker bitten, dass er sich die Risse anschaut.
Keinesfalls mit einem Quellmörtel verschließen, wegen was auch?
Jedes Haus hat Risse. Oberflächlich verschließen und aus.
Wenn wieder Bewegungen auftreten gibt es neue Risse.
Keine Angst das Haus fällt nicht auseinander.
Evtl. einen Statiker bitten, dass er sich die Risse anschaut.
Keinesfalls mit einem Quellmörtel verschließen, wegen was auch?
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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Bromm Edmund | 03.05.06
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Bromm Edmund | 03.05.06
Bruchsteinrisse
Hallo
Wenn Sie die Risse verfüllen wollen, dann würde ich Ihnen reinen Kalkmörtel empfehlen, der einen ähnlichen oder möglichst gleichen hat, wie der Originalmörtel.
Kein Zement - kein Quell!
Viel Erfolg
FK
Hallo
Wenn Sie die Risse verfüllen wollen, dann würde ich Ihnen reinen Kalkmörtel empfehlen, der einen ähnlichen oder möglichst gleichen hat, wie der Originalmörtel.
Kein Zement - kein Quell!
Viel Erfolg
FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | Florian Kurz - Architekt | 03.05.06
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Architekturbüro slow-house | Florian Kurz - Architekt | 03.05.06
Orientierung an der historischen Bausubstanz!
Mörtel können in Büros für Baustoffanalyse untersucht und analysiert werden. Einfach mal im Branchenbuch nachsehen. Aber es ist eigentlich nicht notwendig, da bei der Instandsetzung einige Grundsätze immer gelten:
1) Kein Zement, kein Quellmörtel.
2) Tiefe Risse lassen sich durch Injektionspacker verpressen. Bauunternehmer vor Ort anfragen, ob er das machen kann.
3) Breite Risse einfach mit Fugenkelle ausstopfen.
4) Immer einen Mörtel oder Injektionsmörtel auf Kalkbasis verwenden. Ohne Zementzusätze.
5) Einen Statiker vor Ort mit der Sichtung und Beurteilung der Risse beauftragen. (Kostet weniger als man glaubt aber man schläft ruhiger als man denkt!)
Mörtel können in Büros für Baustoffanalyse untersucht und analysiert werden. Einfach mal im Branchenbuch nachsehen. Aber es ist eigentlich nicht notwendig, da bei der Instandsetzung einige Grundsätze immer gelten:
1) Kein Zement, kein Quellmörtel.
2) Tiefe Risse lassen sich durch Injektionspacker verpressen. Bauunternehmer vor Ort anfragen, ob er das machen kann.
3) Breite Risse einfach mit Fugenkelle ausstopfen.
4) Immer einen Mörtel oder Injektionsmörtel auf Kalkbasis verwenden. Ohne Zementzusätze.
5) Einen Statiker vor Ort mit der Sichtung und Beurteilung der Risse beauftragen. (Kostet weniger als man glaubt aber man schläft ruhiger als man denkt!)
Planen und Bauen im Bestand
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Ingenieurbüro Ziegler + Kugler | Wolfgang Kugler Dipl.-Ing.(FH) | 04.05.06
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Ingenieurbüro Ziegler + Kugler | Wolfgang Kugler Dipl.-Ing.(FH) | 04.05.06
Herr Kugler wegen was verpressen?
Ich rate davon ab.
Wenn eine neue Bewegung kommt, dann reißt es halt daneben. Bringt doch nichts.
Bromm Edmund | 04.05.06
Ich rate davon ab.
Wenn eine neue Bewegung kommt, dann reißt es halt daneben. Bringt doch nichts.
Bromm Edmund | 04.05.06
Risse
Der verwendete Mörtel scheint ein Kalkmörtel mit Schlackebeimengungen zu sein (schwarze Körnchen und kleine Brocken). Ein Riss hat eine Breite von ca. 5cm. Hier sind einige Bruchsteine Herausgebrochen. Der Riss geht durch die Mauer durch (60cm)in dieser Breite etwa die Hälfte. Nach Ihren bisherigen Angaben ist Kalkmörtel mit Steinen hier das Beste? Lose Bruchsteine wieder mit einmauern!?
Der verwendete Mörtel scheint ein Kalkmörtel mit Schlackebeimengungen zu sein (schwarze Körnchen und kleine Brocken). Ein Riss hat eine Breite von ca. 5cm. Hier sind einige Bruchsteine Herausgebrochen. Der Riss geht durch die Mauer durch (60cm)in dieser Breite etwa die Hälfte. Nach Ihren bisherigen Angaben ist Kalkmörtel mit Steinen hier das Beste? Lose Bruchsteine wieder mit einmauern!?
Einige Steine, etwas Lehm - und es hält doch!
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Fred Köhler | 04.05.06
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Fred Köhler | 04.05.06
Riss ausmauern
Risse mit 5cm Breite würde ich nicht nur mit Kalkmörtel verfüllen, sondern räumen, säubern, wässern und mit Steinstücken auszwicken. Eine reine Mörtelfuge mit 5cm ist ein Schwachpunkt und hat wenig Verbund mit dem Wandmauerwerk.
Viel interessanter ist die Ursache der Risse bei 5cm Breite, ggf. würde ich dann auch die Risse vernadeln und verpressen.
Wie Herr Kugler schon angemerkt hat, sollte ein Fachmann vor Ort um Ursachen und Maßnahmen mit Ihnen zu besprechen.
Risse mit 5cm Breite würde ich nicht nur mit Kalkmörtel verfüllen, sondern räumen, säubern, wässern und mit Steinstücken auszwicken. Eine reine Mörtelfuge mit 5cm ist ein Schwachpunkt und hat wenig Verbund mit dem Wandmauerwerk.
Viel interessanter ist die Ursache der Risse bei 5cm Breite, ggf. würde ich dann auch die Risse vernadeln und verpressen.
Wie Herr Kugler schon angemerkt hat, sollte ein Fachmann vor Ort um Ursachen und Maßnahmen mit Ihnen zu besprechen.
... sinnvoll sanieren ...
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Ingenieurbüro Leyh | Dipl.-Ing. FH Thomas Leyh, M.A. | 04.05.06
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Ingenieurbüro Leyh | Dipl.-Ing. FH Thomas Leyh, M.A. | 04.05.06
Ursache
Da der Riss besorgnisserregend aussah, hatten wir schon einen Statiker zurate gezogen. Er beurteilte den Riss als statisch problemlos; Ursache: Das Haus ist Innen durch ein Wandkreuz in vier gleiche Räume aufgeteilt. Die Mauern sind aus Backstein, die Außenwände aus Kalkbruchstein. Die Inneren Wände haben für die Außenwände eine stützende Wirkung. Vor ca. 40 Jahren wurde nun an der Gibelseite (Westen) die Innenwand ca. 20 ca. von der Außenwand entfern und mit Heraklitplatten innen gedämmt (thermisch getrennt). Erschwerend kam hier dazu, dass das Haus im 1.OG nicht bewohnt war und durch ein Fenster im Dachgeschoss Wasser innen an der Wand entlang lief.
Da der Riss besorgnisserregend aussah, hatten wir schon einen Statiker zurate gezogen. Er beurteilte den Riss als statisch problemlos; Ursache: Das Haus ist Innen durch ein Wandkreuz in vier gleiche Räume aufgeteilt. Die Mauern sind aus Backstein, die Außenwände aus Kalkbruchstein. Die Inneren Wände haben für die Außenwände eine stützende Wirkung. Vor ca. 40 Jahren wurde nun an der Gibelseite (Westen) die Innenwand ca. 20 ca. von der Außenwand entfern und mit Heraklitplatten innen gedämmt (thermisch getrennt). Erschwerend kam hier dazu, dass das Haus im 1.OG nicht bewohnt war und durch ein Fenster im Dachgeschoss Wasser innen an der Wand entlang lief.
Einige Steine, etwas Lehm - und es hält doch!
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Fred Köhler | 04.05.06
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Fred Köhler | 04.05.06