Risse im Lehmputz Wandheizung

Risse im Lehmputz WandheizungHallo liebes Forum,
nachdem ich mich in der Vergangenheit schon vielfach in diesem Forum ?ber das Thema Lehm informiert habe, habe ich mich heute mal angemeldet, um nach Rat zu fragen.
Kurz zur Vorstellung: Es geht um einen Neubau in Brettsperrholzbauweise, also 120mm starke kreuzverleimte Massivholzplatten, darauf wurde eine Schilfrohrmatte von Claytec mit 70 St /m aufgebracht. Darauf befindet sich eine Wandheizung des Herstellers Uponor mit 14mm Aluverbundrohr. Gesamtst?rke von der Holzwand bis Vorderkante Verbundrohr ca. 35 mm (inkl. Schilfrohr).
Diese Lage wurde maschinell von unserem Lehmputzer in einem Arbeitsgang aufgebracht. Material Claytec Lehm-Unterputz mit Stroh. (Bigpacks, erdfeucht).
Das der Lehmputz w?hrend der Trocknungsphase Risse bekommt ist mir bekannt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Risse in der Gr??enordnung, wie Sie an unserer Baustelle auftreten, normal sind.
Daher habe ich mal Bilder angeh?ngt, mit der Frage, ob es anhand dieser m?glich ist, eine Aussage zu treffen, ob die Risse normal sind.
Gerade um die Rohre ist der Lehm doch sehr stark geschwindet, so dass der Lehm eigentlich nur noch als einzelne Fragmente zwischen den Rohren h?ngt. Ich hoffe Ihr versteht was ich meine.
?ber eine Meinung eurerseits w?rde ich mich sehr freuen.
Freundliche Gr??e
Benjamin

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.08.16

Respekt


Die Ursachen der Risse sind weniger im schwindverhalten des Lehms- als viel mehr an dessen Eigengewicht festzumachen.
Man sieht Risse nur unterhalb der Rohre, der Lehm ist da schlicht und ergreifend und auch völlig logisch abgesackt.
35 mm Lehmputz in einer Lage und dann noch auf Holz, da hängen dann bei 3,5 cm mal eben ca. 80 kg Putz auf einen m² am Schilfrohr.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 29.08.16

Weitere Bilder


Ich habe noch weitere Bilder in meine Galerie eingestellt.
Muss ich mir auch keine Gedanken darüber machen, dass der Lehm jetzt nicht mehr zu einer Fläche verbunden ist? Hinter den Rohren ist der Lehm nicht komplett durchgängig. Wenn ich jetzt auf die einzelnen "Lehmelemente", z.B. zwischen Wandschiene und dem Rohrbogen klopfe, bewegen sich diese. Zwar nur minimal, aber jedes Element für sich ist praktisch etwas lose und ein Teil für sich.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.08.16


Alles runter und noch mal neu, alles andere bleibt Murks

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BAUST Bau & Sanierung Struve | | 29.08.16

Ist das Ihr Ernst?


Das wäre ja eine Katastrophe. Was hat der Handwerker, Ihrer Meinung nach, falsch gemacht, dass das Ergebnis so aussieht?

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.08.16

Hier wird ein Mist geplappert,....


Wandheizung läuft und trocknet Lehm-UP...dass sich die Balken biegen und dem Eigentümer (Fragesteller) eine Angst suggeriert, dass ich jetzt ganz einfach mal hier den Dampf aus der Leitung nehmen muss.
So, wie den Verputzer es dir hier hinterlassen hat, ist es zwar unschön und für dich sicherlich dein Hilfeschrei, aber keine Panik, es muss nicht herunter.
Lediglich hat dein Lehmbauer, so wie ich leider auch viele andere kenne, ein wesentliches Manko.
Ich verputze seit Jahren mängelfrei und rissfrei Wandheitungen in Größenordnungen unter Wärme und bette nach Erstauftrag und leichtem antrocknen sofort in einer leichten zweiten Putzauftragsstärke ein Glasfasergewebe 10 x 10 mm ein.
Diese gesamtebene trocknet dann durch und bekommt als Endbeschichtung dann einen Lehmfeinputz.

Zu Fragen stehe ich dir gern mit parat.
Gern telefonisch!
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 29.08.16

@ Oliver


Panikmache völlig fehl am Platze!!

Desweiteren hängen nicht 80 kg allein nur am Schilfrohr, sondern das Wandheizungsrohrregister ist die größte Tragarmierung.
Sofern sie richtig und gut verlegt wurde!!

Also immer etwas leisere Töne bitte.
Ich spreche aus über 20 jähriger Erfahrung mit Wandheizungsverputz
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 29.08.16

Danke...


für die Antwort. Das hört sich auf jeden Fall schon mal besser an. Ich kann den Lehmbauer also ohne Bedenken weiter auf diese Lage aufbauen lassen?
Es kommen jetzt noch so 10 - 15mm Unterputz drauf. Und dann ein 3mm Feinputz.
Als Gewebe hatte ich mich, aus ökologischen Gründen, für Claytec Flachsgewebe entschieden. Da ich jetzt Glasfasergewebe lese, ist gegen das Flachsgewebe was einzuwenden?
Auf Ihr Angebot komme ich gerne zurück und werde mich später telefonisch melden.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 30.08.16

Lieber Udo,


in der Tat, hier wird (von dir) Mist geplappert.

Zitat technische Merkblatt Claytec:
"Der Untergrund muss tragfähig, frostfrei, trocken, sauber, frei von Salzbelastung, ausreichend rau und saugfähig sein."
Ist der Untergrund auf Holz ausreichend rau und saugfähig? NEIN !

Zitat technische Merkblatt Claytec:
" Minimale und maximale Auftragsdicke in der Regel 8 und 15 mm, abhängig vom Untergrund bis 35 mm möglich"
Wenn man 20 Jährige Erfahrung mit Lehmputzen vorgibt, lieber Udo, dann sollte man wissen das die Maximale Auftragsstärke hier, wegen nicht ausreichend rauer und saugfähiger Untergründe auf 15mm zu begrenzen ist.
Die Prüfung der Auftragsstärke liegt in jedem Fall beim Verarbeiter.
Siehe auch hier.
Zitat technische Merkblatt Claytec:
"Untergrundeignung und Auftragsstärke sind in jedem Fall anhand einer ausreichend großen Arbeitsprobe zu überprüfen "

Zitat TE:
"Hinter den Rohren ist der Lehm nicht komplett durchgängig"
Das ist bei der Konsistenz (zu dick) mit der der Putz 3,5 cm in einem Arbeitsgang aufgetragen wurde auch nicht möglich.
Blöd vor allem das die Wärmeübertragung in die thermische Masse, den Putz, so alles andere als optimal ist.

Zitat TE:
"Das wäre ja eine Katastrophe"
Lassen sie doch mal die Haftzugfestigkeit prüfen.

@Udo
Heizungsrohre sind keine Tragarmierung, wo hast du denn diesen Blödsinn her?

Was diene 20 Jährige Berufserfahrung betrifft, ich bin diesbezüglich schon etwas länger unterwegs und habe vor allem auch die entsprechenden Ausbildungen.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 30.08.16

Sorry Oliver...


....ich werde hier keinen Flächenkrieg gegen dich eröffnen, weil das dem Fragesteller eher verunsichert, statt hilfreich ist!
Nur kurz:
Einiges was du hier mittels Zitaten oder Dtenblättern offenlegst, ist leider in der Praxis vielfach auch anders!
Rohrummantelung bei drei Zentimeter Lehmauftrag nicht gegeben, ist völliger Schmarren, was du da schreibst.
Klar ist der Schilfrohrputzträgeruntergrund nicht der idealste, ich empfehle da eher die Heraklithvariante geschossen, aber die WH ist trotzdem eine mechanisch haltbare Konstruktion am Baukörper.
Vorrausgesetzt, sie ist fachlich korrekt im Untergrund befestigt.
Und da habe ich beispielsweise auch schon 7 cm Lehm aufgetragen.
Nicht übers Rohr, sondern 6,5 cm darunter!!

20 jährige Mängelfreiheit und 100%ige Funktionsweisen vorzuweisen!
Leider!!
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 30.08.16

@ Benjamin


Was ich da nun noch von dir lese, sollte doch zu einem Gespräch annimieren.
Da erkläre ich dir die Standpunkte der dickeren Auftagsvariante über Rohr (eher ungünstig!!) und vorallem die schlechtere Wahl deiner Gewebeinteressen.
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 30.08.16

Na Udo


wieder Schwierigkeiten die Beiträge den jeweiligen Verfassern zuzuordnen?

Ich habe nirgendwo geschrieben, das eine Rohrummantelung bei drei Zentimeter Lehmauftrag nicht gegeben sein kann, dieser völlige Schmarren ist deiner Feder entsprungen.

Es würde helfen wenn du die Beiträge des TE mal liest, da steht z.B.:
"Hinter den Rohren ist der Lehm nicht komplett durchgängig"

oder:

"Gerade um die Rohre ist der Lehm doch sehr stark geschwindet, so dass der Lehm eigentlich nur noch als einzelne Fragmente zwischen den Rohren hängt."

Der TE schrieb auch:
"Ich hoffe Ihr versteht was ich meine."
Dieser Kelch des verstehen ist an dir aber ganz offensichtlich weit vorbeigegangen.

Nur für dich hier noch mal das wichtigste aus der Eingangsfrage:

"Gesamtstärke von der Holzwand bis Vorderkante Verbundrohr ca. 35 mm (inkl. Schilfrohr). Diese Lage wurde maschinell von unserem Lehmputzer in einem Arbeitsgang aufgebracht."

Exakt diese 35 mm in einem Arbeitsgang auf Holz bekommst auch du lieber Udo, weder mit den Putz- den Lehmbauregeln noch mit den Herstellervorschriften unter einen Hut.

@ Benny42
Da du scheinbar alles bei Claytec kaufst frag doch da mal nach, die haben sehr kompetente Verfahrenstechniker.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 30.08.16

@ Struve


Wortglauberei hin oder her:
...bin mit dem Fragesteller ganz gut in Konsens und was du hier teilweise offenbarst, ist nicht teil meiner Fachlichkeit.
35 mm hin oder her, ich habe auch mehrfach schon stärker verputzt und dummerweise hält dieses bis heute mängelfrei!
Pasta!

Keiner ist perfekt, aber man sollte stets die Kirche im Dorf lassen!
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 01.09.16

Udo


schreib nicht solch Scheiß!
Auch du kriegst keine 35 mm Lehmputz in einer Lage auf einen Holzuntergrund mit Schilfrohr und wenn sieht das Ergebnis so aus wie das der Eingangsfrage.
Mangelfrei ist was anderes.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 02.09.16


10 mm

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 02.09.16

Was will uns das letzte Bild aufzeigen?


Deckengrundputz auf Schilfrohrputzträger.

Hat das etwas mit der Ausgangssituation zu tun?
Eher nicht.
Eigentlich ist das Thema ja bereits ad acta hier.

PS:
Ich klebe bei solchen Arbeiten die Holzbalken vorher ab und hoffe, sind auch wenigstens einmal geölt oder anderweitig vorbehandelt worden!

Frohes Schaffen weiter
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 03.09.16

ach Gott Udo


ach Gott Udo"Hat das etwas mit der Ausgangssituation zu tun?"
hat es, lieber Udo, iss nämlich exakt der Untergrund um den es hier geht.

Was das Abkleben betrifft, kannst du das ja gerne so halten.
Da die Leimholzbinder hier nicht sichtbar bleiben (es soll ja keine Retrobude werden) verzichten wir auf unnötige Arbeiten die den Bauherren unnütze Kosten verursachen.
Mann sollte die Parameter zum BV. schon kennen bevor man sich abfällig über die Ausführung äußert,

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 05.09.16

Also


Risse im Unterputz sind normal.

Wir sehen nicht nur horizontale Risse sondern auch vertikale!

Am Rohr oder an der Befestigungsschien schrumpft der Putz nicht da an dieser Stelle keiner ist, auch total normal!

Eine Mangel besteht wenn der Putz sich vom Untergrund abhebt und schüsselt!

Die nächste Lage sollte armiert werden und rissfrei sein.

Grüße aus Koblenz
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 06.09.16

Danke Gerd


Genau so sehe ich es auch und habe es auch durchgestellt.
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 06.09.16

Schwundrisse


Schwundrisse@Gerd
deine Aussage:
"Am Rohr oder an der Befestigungsschien schrumpft der Putz nicht "
verstehe ich nicht.
Auf dem Bild sehe ich genau nur dort die gravierenden Risse.
Normale Schwundrisse verteilen sich relativ gleichmäßig und Netzförmig über die gesamte Fläche, sie entstehen durch Feuchtigkeitsentzug.
Die Risse die ich hier sehe sind durch nach unten abgewandertes Material entstanden.
Aber gut Gert, du bist SV f. Lehmbau und sagst bzw. schreibst hier in aller Öffentlichkeit das es ok ist 35 mm Lehmputz in einer Lage auf Holz mit Schilfrohrputzträger zu putzen.
Da bin ich ehrlich gesagt jetzt ein bisschen dolle enttäuscht.
Eine Frage hätte ich aber noch.
Weshalb treten bei mir nicht derartig große Risse auf?
Auch Lehmputz auf Holz + Schilfrohr.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 06.09.16

Lieber Gerd lieber Udo


auch wenn wir zu blöd sind,
wir machen trotzdem weiter.


Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 06.09.16

Hallo Oliver,


am Rohr oder an der Schien kann der Putz nicht oder nur wenig schrumpfen weil an dieser Stelle kein Putz zum Schrumpfen ist!

Wir wissen das Lehmputz, egal wie er eingestellt ist (Materialzusammensetzung)schrumpft.

Das machte er neben einem Rohr oder neben einer Befestigungsschienen aber wir schon erklärt nicht auf dieser.

Nein ich sage nicht das der Putz in einer Lage 35 mm aufgebracht werden soll es sei der der Hersteller sagt das geht.

Der Lehmputz den wir herstellen lässt sich in einer Lager max. 22 mm aufbringen. Wird das Material dicker aufgetragen bilden sich größere Schwundrisse oder und das Material löst sich vom Untergrund.

"
Weshalb treten bei mir nicht derartig große Risse auf?
" Das kann Materialbedinge oder verarbeitungs-bedingte Grüner oder... haben

Grüße aus Koblenz
Gerd
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 07.09.16

@Gerd


@GerdDu schreibst:

"am Rohr oder an der Schien kann der Putz nicht oder nur wenig schrumpfen weil an dieser Stelle kein Putz zum Schrumpfen ist!"

freilich, wo nix iss kann nix schrumpfen. Das Rohr hat aber nun mal zwei Seiten, in diesem Fall oben und unten, warum sollte der Lehm nur unterhalb der Rohre schrumpfen?
Gewöhnlich sind die Abrisse vom Rohr auf beiden Seiten.
20 mm Putzauftrag sind nicht ungewöhnlich, selbst bei einer Decke, siehe Bild, die Schwundrisse halten sich, wenn man dem Untergrund die angemessene Beachtung schenkt und dementsprechend vorbereitet, hier Vorspritz, in Grenzen.

Falsche Bild, zeigt aber schön wie gering doch die Schwundrisse sind wenn mann mit den Auftragstärken nicht durchdreht.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 07.09.16

Hier


Hierdas richtige Bild

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 07.09.16

Und hier


Und hiernoch mal die Anleitung von Conluto zum Verputz von Wandheizungen.
Leider die einzig detaillierte eines Hersteller.
Hier wird von 3 Lagen gesprochen, aber Achtung, die Vorbereitung in Form eines Vorspritz auf ungeeigneten Putzuntergründen ist keine Putzlage, der tragfähig und saugfähige Untergrund wird hier vorausgesetzt.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 07.09.16

Hier beißt sich aber...


...einer fest!
Irgendwann sollte doch auch endlich einmal Ruhe eintreten.
Hilft das dem Fragenden jetzt noch?
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 07.09.16


Hier lliest nicht nur der Fragesteller lieber Udo.
Es gibt auch Leute die sich nicht die erst besten Antwort aussuchen wollen sondern wissen wollen wie es richtig gemacht wird.
Du hast ja bereits deinen Heimwerkersenf dazu gegeben und durchgestell, kannst also Ruhe einkehren lassen.

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 07.09.16

@ OLiver


@ OLiveres gibt viel Wege noch Rom.

Als Sachverständiger der sowas schon im Beweissicherungsverfahren betreut hat kann ich nur sagen das was bei Benny eingebaut wurde ist kein Mangel!

Aber die Leistung ist noch nicht fertig.

Wir beschreiben den Aufbau wie im Foto dargestellt.

Und beschreiben das hier auf Seite 10 auch textlich http://wandheizung.de/fileadmin/user_upload/Redakteure/Gemeinsame_Dateien/Dokumente/Prospekte/WEM_Nasstechnik-Broschuere.pdf

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 07.09.16

@ Struwe


Wenn du mir hier Beleidigungen entgegensetzt, dass ich "Heimwerkersenf" erzähle bzw. poste, dann muss ich mich wohl anderweitig jetzt verhalten!

Gebe jetzt nur noch mal für anonyme Leser und Nutzer zur Erklärung, dass bis dato in meiner Selbständigkeit keine Mängelerhebungen auftraten und bekannt geworden sind!

Es gibt halt Fachbetriebe und Fachbetriebe.
Der User sollte entscheiden!
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community
LehmHandWerk Udo Mühle | | 08.09.16

Struve


Mit "v"

Mitglied der Fachwerk.de Community
BAUST Bau & Sanierung Struve | | 08.09.16

Oh ne, bitte nict schon wieder!


Hallo Oliver,

wenn ich kurz nochmal klugschei.. darf.

Wie in Deinem Bild auf Weichholzfaser dargestellt würde ich das nicht machen, auch wen das kein Mangel ist.

Wie empfehlen der Putz in ein oder zwei Lagen aufzutragen und über dem Rohr abzuziehen.

Dann muss der Putz trocken bevor weitergearbeitet wird.

Bei Deinem Foto ist die 2 Lage Putz auf einem Vorspritz relativ dick und amiert. Lehmptz schrumpft bekanntermaßen um ca. 3 %. Das hat zur Folge das der armierter Putz (übertrieben) etwas bucklig ist. Die nächste Lage also der Endputz hat dann auch keine gleichmäßige Dicke mehr.

Grüße Gerd
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 08.09.16

@ Benny 42


zu deiner Frage , das "Schadbild" ist keines der Putzer hat halt n bissl viel auf einmal gewollt, dafür sieht es aber noch akkurat aus.
War die Heizung an oder aus beim Verputzen?
und zum Thema Flachsfasergewebe..hab ich noch nie verarbeitet weil dat so Teuer ist:)
mit Glasfasergewebe oder Jute habe ich noch nie Probleme gehabt.
Beim Nächsten Arbeitsgang sollte der Putzer möglichst Dünn überm Rohr das Gewebe, planeben einbauen. und währenddessen die Heizung hochfahren:)
die Felder die Offensichtlich Lose sind kann man ja wieder ausbauen,dann aber zuvor den Lehm wieder anfeuchten sonst macht man mehr kaputt als man wollte..
der Putz sollte in diesem Zustand schon Druckfest sein und mit dem Untergrund verbunden.solch abrisse am Heizrohr und an den Clipschienen ist nahezu normal.
greets Flakes...
mehr Bäume Pflanzen als Bäume Fällen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.09.16

Mein Tipp


ist:
Die Heizung erst nach dem Verputzen anschalten
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 09.09.16

Risse-Bilder aus der Bilddatenbank: