Ein "kleiner" Riss.

Ein Hallo, zwar kein Fachwerk, steht aber mit auf dem Resthof, der mich interessiert.
Ist solch eine Wand überhaupt noch zu retten. Siehe Fundament Mitte Tür gebrochen. Riss wiederholt sich an der anderen Giebelseite, allerdings nicht so breit.
Habe Raum noch nicht von Innen gesehen.
Was kann man hier tun?
Schönen Sonntag noch von Milagrosa
Erst mal schlau machen
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| 14.04.13

Was kann man tun?


Den Kaufpreis drücken...

Es sieht nach Abriss aus, snüff...

MfG,
sh
Die Kritik an anderen hat noch keinem die eigene Leistung erspart.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Riss


Hallo,

Was steht denn für ein Boden an? Sand??

Auch bei dem anderem Beitrag von Ihnen geht es ja offenbar um Setzungen.

Im konkreten Fall lautet die Parole : Wand abreißen---dann ist der Riss auch weg ;-)).

Sieht nicht gut aus.

viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | | 14.04.13

Riss Forum 209901


Der Resthof ist von Wiesen umgeben, kenne weiteren Untergrund noch nicht. Elbnähe.
Wiesen wurden schon vor Jahren an eine LPG verkauft. Vermute, dass Setzungen durch intensive landwirtschaftliche Bearbeitung (große Traktoren) bis dicht an die Gebäude heran, verursacht wurden. Vielleicht wurde auch Erde abgefahren. Aber, wie gesagt, sind das Vermutungen.
Erst mal schlau machen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 14.04.13

Riss


Der Wand fehlt das Wasser ! Dort sind vor Jahren Be- oder Entwässerungs Läufe gewesen, die sind verödet worden. Sie müssen also neue Fundamente berechnen und setzen , wenn es wieder aufgebaut werden soll.


Mitleser | 14.04.13


Hallo,

ja, Mitleser beschreibt eine Möglichkeit, die auch ich für wahrscheinlich halte. Jedenfalls liegt die Ursache im Baugrund, der sich verändert hat. Das kann auch eine Torflinse sein, oder Unterspülungen. Der Ursache ist nur mit Ortskenntnis und evtl. mit einem Geologen beizukommen.
Zum Bau muss man aber sagen, dass landwirtschaftliche Gebäude oftmals keine vernünftige Gründung hatten. Möglicherweise ist das Haus abgängig.
Aber wie geschrieben: ortskenntnis ist gefragt.
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 15.04.13


Nabend,
Ferndiagnose ist natürlich immer unter Vorbehalt und mit Vorsicht zu betrachten.
Was ich sehe:
Der Riss ist oben breit und wird nach unten immer schmaler, die Wand steht nach außen geneigt, es kann also nicht vom Fundament kommen. Vorstellbar scheint: Pfettendach mit Mittelpfette (Sparrenpfettenanker wurden da noch nicht verwendet), sie dreht sich durch die außermittige Auflagerung der Sparren weg, die Sparren schieben nach unten/außen, die horizontale Lagerung der Fußpfette ist vergammelt, weil es da unten immer feucht ist (Dachdeckung undicht). Es drückt also die Dachfläche die Außenwand von oben zur Seite.

Zugkräfte durch zimmermannsmäßige Verbindungen in Holz ist sowieso nicht ohne. Habe das mal bei einem großen Bauernhaus gesehen, das hatten die mit Zapfen gemacht, die Holznägel waren alle ab.

Das wäre ein ideales Materiallager.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.13

Riss-Bilder aus der Bilddatenbank: