Fachwerk.de - Rigips oder Fermacell ???
MFG
M.Goedecke | 01.11.07
Ich habe es etwas anders gemacht...
...ich habe 15er OSB als erste Schicht nach der Dampfbremse an die Schrägen geschraubt und im Anschluß Rigips. Hat den Vorteil, daß durch die Nut- und Feder Verbindung du weniger Augenmerk auf eine perfekte Unterkonstruktion legen mußt und du im Anschluß nur flächig die 12,5er Rigips mit 3,9x25 Schnellbauschrauben befestigen mußt. Rißbrücken am Stoß der Rigips sind dann quasi unnötig, sofern du entsprechende Tapeten nimmst und die Schrägen werden stoßsicherer.
Außerdem hast du zum Gürtel (Dampfbremse) noch Hosenträger (OSB).
Gruß Patrick.
...ich habe 15er OSB als erste Schicht nach der Dampfbremse an die Schrägen geschraubt und im Anschluß Rigips. Hat den Vorteil, daß durch die Nut- und Feder Verbindung du weniger Augenmerk auf eine perfekte Unterkonstruktion legen mußt und du im Anschluß nur flächig die 12,5er Rigips mit 3,9x25 Schnellbauschrauben befestigen mußt. Rißbrücken am Stoß der Rigips sind dann quasi unnötig, sofern du entsprechende Tapeten nimmst und die Schrägen werden stoßsicherer.
Außerdem hast du zum Gürtel (Dampfbremse) noch Hosenträger (OSB).
Gruß Patrick.
Aber das Gewicht....
von einer kompletten Lage OSB Platten und dann noch Rigips drauf, ist sicherlich auch nicht zu verachten...
Sollte man sich da evt. einen Statiker zu rate ziehen ???
Eric
Eric | 15.11.07
von einer kompletten Lage OSB Platten und dann noch Rigips drauf, ist sicherlich auch nicht zu verachten...
Sollte man sich da evt. einen Statiker zu rate ziehen ???
Eric
Eric | 15.11.07
100 qm 15er OSB...
...wiegen ca. 1 Tonne, die Rigips sind in einer ähnlichen Größenordnung. Jetzt kommt es auf deinen Dachstuhl an. Meiner ist neu (Sparren 20x8) und ich hatte kein schlechtes Gewissen. Aber zur Sicherheit kannst du ja mal einen Statiker oder deinen Zimmermann fragen.
Gruß Patrick.
...wiegen ca. 1 Tonne, die Rigips sind in einer ähnlichen Größenordnung. Jetzt kommt es auf deinen Dachstuhl an. Meiner ist neu (Sparren 20x8) und ich hatte kein schlechtes Gewissen. Aber zur Sicherheit kannst du ja mal einen Statiker oder deinen Zimmermann fragen.
Gruß Patrick.
..Rigips
Ich würde Dir nur Rigips empfehlen . Mit OSB und Rigips zusammen baust du unnötig Masse auf (Statik) und RigipsPlatten sind dazu noch halb so teuer wie OSB . Gipsplatten sind ausserdem unproblematisch zu verputzen oder zum tapezieren .
Ich mach es auf alle Fälle bei meinem Ausbau im Herbst so..
Gruss aus der Schweiz
Mischi
Ich würde Dir nur Rigips empfehlen . Mit OSB und Rigips zusammen baust du unnötig Masse auf (Statik) und RigipsPlatten sind dazu noch halb so teuer wie OSB . Gipsplatten sind ausserdem unproblematisch zu verputzen oder zum tapezieren .
Ich mach es auf alle Fälle bei meinem Ausbau im Herbst so..
Gruss aus der Schweiz
Mischi
Altes Haus - Walliser Haus ... Mach es fertig , bevor es Dich fertig macht !!
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Amacker | 26.12.07
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Amacker | 26.12.07
Winddichtungsebene zerstören?
@ Ich habe es etwas anders gemacht...
Befindet sich die OSB-Plattenebene direkt auf der Winddichtungsebene?
Zwar hast Du mit der Schraubenwahl (3,9x 25!) noch ca. 2mm Luft bis zur Durchdringung der OSB-Ebene, doch hast Du auch die Eindringtiefe in die Gipsplatte mit in Betracht gezogen?
Wenn nicht hast Du dahinter jetzt ein Sieb!!!
An Dachschrägen kann man auch Holzweichfaser- oder Heraklithplatten verwenden. Lehmtrockenbauplatten sind auch top.
@ Amacker
Gipsbaustoffe haben in einem 350 Jahre alten Haus einfach nichts verloren.
Natürliche Materialien, wie Holz, Lehm, Naturdämmstoffe sollte da in eine engere Auswahl kommen, was Ihnen das Haus sicherlich mit einem ebenso langen Fortbestand danken wird.
Grüße Udo
@ Ich habe es etwas anders gemacht...
Befindet sich die OSB-Plattenebene direkt auf der Winddichtungsebene?
Zwar hast Du mit der Schraubenwahl (3,9x 25!) noch ca. 2mm Luft bis zur Durchdringung der OSB-Ebene, doch hast Du auch die Eindringtiefe in die Gipsplatte mit in Betracht gezogen?
Wenn nicht hast Du dahinter jetzt ein Sieb!!!
An Dachschrägen kann man auch Holzweichfaser- oder Heraklithplatten verwenden. Lehmtrockenbauplatten sind auch top.
@ Amacker
Gipsbaustoffe haben in einem 350 Jahre alten Haus einfach nichts verloren.
Natürliche Materialien, wie Holz, Lehm, Naturdämmstoffe sollte da in eine engere Auswahl kommen, was Ihnen das Haus sicherlich mit einem ebenso langen Fortbestand danken wird.
Grüße Udo
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 27.12.07
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 27.12.07
Ihre
frage war: rigips oder fernacell
wenn sie die Verkleidung allein ausführen, dann sollten sie rigips nehmen, weil es sich für jemanden, der das nicht jeden tag macht besser Verarbeiten lässt
also Lattung drunter, schön drauf achten, das die Fläche nicht krumm wird und los gehts
bei der wahl der schrauben darauf achten, das diese nicht die unterliegende Folie zerstören- also nicht die, die opa oder papa noch in unmengen in der Garage hat
mfg
c.heise
frage war: rigips oder fernacell
wenn sie die Verkleidung allein ausführen, dann sollten sie rigips nehmen, weil es sich für jemanden, der das nicht jeden tag macht besser Verarbeiten lässt
also Lattung drunter, schön drauf achten, das die Fläche nicht krumm wird und los gehts
bei der wahl der schrauben darauf achten, das diese nicht die unterliegende Folie zerstören- also nicht die, die opa oder papa noch in unmengen in der Garage hat
mfg
c.heise
schützen & erhalten
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Heise Holz & Bautenschutz | Chris Heise | 29.12.07
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Heise Holz & Bautenschutz | Chris Heise | 29.12.07
Udo, fast vergessen...
Ist/war knapp, ich weiß. Deshalb habe ich von 4 verschiedenen Schraubenhersteller jeweils ca. 30 Schrauben mit dem Schnellbauschrauber (Tiefenanschag) durch probiert (ca ein halber Quadratmeter OSB und Rigips mußte auf Böcken herhalten). Durch ging keine, es gab aber große Unterschiede bezüglich "Durchdrehen" in der OSB.
Gruß Patrick.
Ist/war knapp, ich weiß. Deshalb habe ich von 4 verschiedenen Schraubenhersteller jeweils ca. 30 Schrauben mit dem Schnellbauschrauber (Tiefenanschag) durch probiert (ca ein halber Quadratmeter OSB und Rigips mußte auf Böcken herhalten). Durch ging keine, es gab aber große Unterschiede bezüglich "Durchdrehen" in der OSB.
Gruß Patrick.
Die Urfrage!
Die bessere Entscheidung fällt zu Gunsten der Fermacellplatte aus.
Dieses Produkt ist hoch feuchtevariabel und ohne weitere Imprägnierungen bzw. Anstriche beschichtbar (Farben, Fliesen etc.)
Außerdem ist der ökologische Wert höher.
Was dagegen steht: Ist der m²-Preis. Doch nicht wirklich so entscheidend voraus, wenn man an die Wohngesundheit denkt.
Gute Entscheidungskraft
Udo
Die bessere Entscheidung fällt zu Gunsten der Fermacellplatte aus.
Dieses Produkt ist hoch feuchtevariabel und ohne weitere Imprägnierungen bzw. Anstriche beschichtbar (Farben, Fliesen etc.)
Außerdem ist der ökologische Wert höher.
Was dagegen steht: Ist der m²-Preis. Doch nicht wirklich so entscheidend voraus, wenn man an die Wohngesundheit denkt.
Gute Entscheidungskraft
Udo
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 04.01.08
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 04.01.08
ich stehe vor dem gleichen Problem- wie haben Sie es denn jetzt gelöst? und wie sind Sie zufrieden mit Ihrer Lösung?
Wahl fiel auf Rigips
Hallo habe mich damals für Rigips entschieden. Grund: Lattenkonstruktion lässt sich leicht aufbauen und man kann Unebenheiten bei den Sparren besser ausgleichen. Rigips ist wesentlich leichter, wegen der Statik und lässt sich schnell verarbeiten. Verspachteln, tapezieren, fertig.Zudem ist der qm2 Preis günstig. Habe es bis heute nicht bereut :-)
M.Goedecke | 22.05.10
Hallo habe mich damals für Rigips entschieden. Grund: Lattenkonstruktion lässt sich leicht aufbauen und man kann Unebenheiten bei den Sparren besser ausgleichen. Rigips ist wesentlich leichter, wegen der Statik und lässt sich schnell verarbeiten. Verspachteln, tapezieren, fertig.Zudem ist der qm2 Preis günstig. Habe es bis heute nicht bereut :-)
M.Goedecke | 22.05.10
????
....und der Sondermüll hat seinen neuen Platz gefunden.
Warum dann nicht wenigstens Fermacell?
Die Unterkonstruktionen und dessen Ausgleichbarkeiten sind bei allen artgleichen beplankungen fast gleich!
Schöne Pfingsten
....und der Sondermüll hat seinen neuen Platz gefunden.
Warum dann nicht wenigstens Fermacell?
Die Unterkonstruktionen und dessen Ausgleichbarkeiten sind bei allen artgleichen beplankungen fast gleich!
Schöne Pfingsten
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 22.05.10
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 22.05.10
Zu Beachtenwäre auch,
dass Fermacell auch gleichzeitig als Feuchtraumplatte verwendet werden kann.
Bei Gipskarton benötigt man imprägnierte Platten.
Grüsse Thomas
dass Fermacell auch gleichzeitig als Feuchtraumplatte verwendet werden kann.
Bei Gipskarton benötigt man imprägnierte Platten.
Grüsse Thomas
...und vor Weiterbeschichtung...
...ist zu imprägnieren.
Also zusätzlich noch mal absperren und damit ist die Atmung der Platte fast auf null.
...ist zu imprägnieren.
Also zusätzlich noch mal absperren und damit ist die Atmung der Platte fast auf null.
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 22.05.10
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 22.05.10
Ich...
...mag weder Rigips, noch Gipsfaserplatten, aber manchmal ist es die praktikabelste Lösung. Ein richtiger Putz ist mir immer lieber.
Aber an Dachschrägen bietet sich eine Plattenverkleidung nunmal an. Wichtiger aus meiner Sicht ob Rigips oder Fermacell ist der Untergrund. Wenn die Dämmebene sauber abgedichtet ist, ist es aus meiner Sicht aus Wurscht, ob das eine oder das andere. Ein mords Beitrag zur Feuchtepufferung ist weder von der einen, noch der anderen Lösung zu erwarten. Selbst Lehmbauplatten spreche ich das in nennenswerter Größenordnung ab.
Ergo, nach Gusto verkleiden, Augenmerk auf das richtige Abdichten der Dämmebene und fürs Raumklima ein vernünftiger Putz auf die Giebelseiten.
Ein ausgebautes Dach hat immer etwas von Fertighaus, wenn man nicht gerade einen Jenseitsaufwand treibt.
Gruß Patrick.
...mag weder Rigips, noch Gipsfaserplatten, aber manchmal ist es die praktikabelste Lösung. Ein richtiger Putz ist mir immer lieber.
Aber an Dachschrägen bietet sich eine Plattenverkleidung nunmal an. Wichtiger aus meiner Sicht ob Rigips oder Fermacell ist der Untergrund. Wenn die Dämmebene sauber abgedichtet ist, ist es aus meiner Sicht aus Wurscht, ob das eine oder das andere. Ein mords Beitrag zur Feuchtepufferung ist weder von der einen, noch der anderen Lösung zu erwarten. Selbst Lehmbauplatten spreche ich das in nennenswerter Größenordnung ab.
Ergo, nach Gusto verkleiden, Augenmerk auf das richtige Abdichten der Dämmebene und fürs Raumklima ein vernünftiger Putz auf die Giebelseiten.
Ein ausgebautes Dach hat immer etwas von Fertighaus, wenn man nicht gerade einen Jenseitsaufwand treibt.
Gruß Patrick.
Lösungen ohne der benannten Platten
gibt es schon, ein davon ist die Variante mit Stauss Fassadengewebe.
Aufbau und Abstand deer Unterkonstruktion ist gleich wie bei Rigips und Fermacell.
Nur wird dann das Stauss Gewebe über die Unterkonstruktion gespannt und mit Luftkalkmörtel verputzt.
Grüsse Thomas
gibt es schon, ein davon ist die Variante mit Stauss Fassadengewebe.Aufbau und Abstand deer Unterkonstruktion ist gleich wie bei Rigips und Fermacell.
Nur wird dann das Stauss Gewebe über die Unterkonstruktion gespannt und mit Luftkalkmörtel verputzt.
Grüsse Thomas
Badausbau im Dachgeschoß mit "Platten"
Wunderbar - viele Infos- der Konflikt bleibt.
Was ist am Einbau dieser superteueren baubiologisch unbedenklichen,schimmelhemmenden Calzium - Silikatplatten so schwierig? Da muß man wohl im Feuchtraum auch nicht noch mal imprägnieren- und kann direkt darauf fliesen.
Nach dem Motto - für mein Haus (und mich) ist nur das Beste gut genug.
Nachdem ich mir die goldenen Wasserhähne spare...?
Birgit
Wunderbar - viele Infos- der Konflikt bleibt.
Was ist am Einbau dieser superteueren baubiologisch unbedenklichen,schimmelhemmenden Calzium - Silikatplatten so schwierig? Da muß man wohl im Feuchtraum auch nicht noch mal imprägnieren- und kann direkt darauf fliesen.
Nach dem Motto - für mein Haus (und mich) ist nur das Beste gut genug.
Nachdem ich mir die goldenen Wasserhähne spare...?
Birgit
Calzium - Silikatplatten
Sind nur noch mit einem dünnen dafür zugelassenem Endspachtel zu veredeln bzw. oberflächenfertig zu stellen.
Stärkere Aufbauten (also auch Fliesenbelag!) sind da sehr kritisch zu betrachten.
Wir haben mal eine gesamte Villa mit Wandheizung belegt und dann mit Lehmputz versehen.
Bereiche die keine Wandheizung hatten haben wir nachträglich alle durch die Gewebeebene gedübelt.
Hätte somst nicht funktioniert und gehalten.
Sind nur noch mit einem dünnen dafür zugelassenem Endspachtel zu veredeln bzw. oberflächenfertig zu stellen.
Stärkere Aufbauten (also auch Fliesenbelag!) sind da sehr kritisch zu betrachten.
Wir haben mal eine gesamte Villa mit Wandheizung belegt und dann mit Lehmputz versehen.
Bereiche die keine Wandheizung hatten haben wir nachträglich alle durch die Gewebeebene gedübelt.
Hätte somst nicht funktioniert und gehalten.
LEHM - natur am bau
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 24.05.10
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 24.05.10
Calciumsilikatplatten
sind zwar gut, aber vom Preis mit goldenen Wasserhähnen zu vergleichen.
Grüsse Thomas
sind zwar gut, aber vom Preis mit goldenen Wasserhähnen zu vergleichen.
Grüsse Thomas
...trotzdem aber....
...in manchen Fällen unumgänglich!
Kirche im Dorf lassen!
...in manchen Fällen unumgänglich!
Kirche im Dorf lassen!
LEHM - natur am bau
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 24.05.10
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LehmHandWerk Udo Mühle | LehmHandWerk | 24.05.10