Diffusionsdichte Absperrung von Versottungsschäden in Kinderzimmerinnenwand

Hallo Zusammen,

nachdem Ihr uns schon das eine oder andere Mal während unserer Sanierung geholfen habt, stehen wir jetzt vor der nächsten Herausforderung.
Folgende Situation:
- Wir haben eine Innenwand (Kinderzimmer), die direkt an einen intakten und genutzten Schornstein angrenzt. Wand war mit Gipsputz versehen, den wir mit Kalkputz (alles gut geklappt keine Risse etc.) überputzt haben.
- Der Schornstein hatte vor Jahren einen längst abgetrockneten Wasserschaden (Schornstein intakt, per Kamera untersucht und vom Schornsteinfeger abgenommen)
- Versottunngsdurchschlag war auf der Wand vor dem Kalkputz nicht zu sehen, kam aber nach dem Verputzen mit Kalkputz durch (Aktivierung durch hohe Alkalität :-(
- Haben anschließend den Kalkputz mit Setta Isoliergrund (lösungsmittelhaltig) gesperrt und mit Sumpfkalkfarbe überstrichen
- Damit haben wir die Durchschläge wirksam gebannt, allerdings (insbesondere bei höherer Luftfeuchtigkeit) einen Versottungsgeruch, den ich im Kinderzimmer nicht haben möchte
- Habe von der Technischen Hotline von Kreidezeit erfahren, dass der Kalkputz vor Auftrag des Isoliergrund wahrscheinlich nicht ausreichend abgetrocknet ist und dadurch ein Verseifungseffekt eingetreten ist und die Speerwirkung des Isogrunds deutlich abgeschwächt hat

Jetzt suche ich nach einer Lösung und stehe vor folgenden Fragen:
- Noch mal mit Isoliergrund sperren (Kalkputz samt Sumpfkalkfarbe sind jetzt nach 4 Monaten komplett durch getrocknet) und überstreichen ( finde in den Beschreibungen der Isoliergründe nur Hinweise auf optische Isolierwirkungen, aber keine Aussage über die Absperrwirkung beim Ausdünsten eventueller Schadstoffe)
oder
- gesamten Putz bis auf das Mauerwerk runter nehmen und neu aufbauen (wenn ja, wie?)

Für mich wichtig ist, dass die Wand im alten Versottungsbereich wirkungsvoll diffussionsdicht gesperrt ist, um nachhaltig Ausdünstungen von eventuellen Schadstoffen (PAK,etc.) ins Kinderzimmer zu verhindern.

Bin hier auf der Suche und schon über viele Lösungsansätze (Kuhdung - ist nicht diffuionsdicht, PCI Dichtschlämme - scheinen nicht diffusionsdicht zu sein etc.) gestolpert, die mich bisher noch nicht überzeugt haben.

Habt Ihre eine Idee wie ich meine Wand wirkungsvoll diffusionsdicht sanieren kann (wie gesagt, der Schornstein ist ok und abgenommen)und dabei noch die Gesundheit unseres Kindes sicherstellen?

Freue mich auf Euere Ideen und Unterstützung.

Beste Grüße

Der Waldbauer
Gut Ding braucht Weile
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.10.12

vor


eine Ewigkeit, da gab es kaum andere Lösungen, habe ich im Altbau gegen durchdringende Gase nach einem Neuputz noch Alu-Folie geklebt - da war nichts mehr zu riechen.
... zu Riskiken und Nebenwirkungen den Schorni fragen ....
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 06.10.12

Wand-Bilder aus der Bilddatenbank: