Fachwerk.de - Bruchsteinhaus
Ich möchte ein bruchsteinhaus kaufen, das verputzt ist. Halte ich für uncharmant. Kann man den Putz entfernen und das Haus so stehen lassen. Das Haus stammt aus dem Jahr 1920.
Wenn der Verputz noch gut, aber nicht schön ist oder nicht gefällt, kann man als billigste Verbesserung das Haus mit wildem Wein bepflanzen.
Bruchsteinhäuser (Bruchsteine sind Mauersteine aus dem Steinbruch), die ursprünglich nicht verputzt waren, waren meistens Repräsentativbauten und entsprechend teuer. Die Wahrscheinlichkeit ist also gering, zumal 1920 in eine finsterste Nachkriegszeit fällt.
Soll das Haus ernsthaft bewohnt werden, ist sowieso eine Dämmung fällig. Bei Sichtmauerwerk kann das nur eine Innendämmung sein, was ich nicht wollen würde.
Vom Bewährtem lernen. Neues ergegbnisoffen prüfen
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rom | 21.01.10
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rom | 21.01.10
Steinsichtiges Bruchsteinmauerwerk
Kommt drauf an.
Wenn das Mauerwerk ursprünglich steinsichtig erstellt wurde, dann ja.
Wenn es immer schon verputzt war, nicht.
Der Putz dient als Schutz vor Bewitterung, eine Freilegung kann mittelfristig zur Zerstörung der Mauer und zur Vernässung des Wandquerschnittes führen.
Das hängt aber auch von der konkreten Ausführung der Wand ab, also dem Verband, dem Steinmaterial und dem Mauermörtel.
Viele Grüße
Kommt drauf an.
Wenn das Mauerwerk ursprünglich steinsichtig erstellt wurde, dann ja.
Wenn es immer schon verputzt war, nicht.
Der Putz dient als Schutz vor Bewitterung, eine Freilegung kann mittelfristig zur Zerstörung der Mauer und zur Vernässung des Wandquerschnittes führen.
Das hängt aber auch von der konkreten Ausführung der Wand ab, also dem Verband, dem Steinmaterial und dem Mauermörtel.
Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 21.01.10
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 21.01.10
Moin Birgit,
solang der Putz noch O.K. und einigermassen Rissfrei ist, würde ich ihn drauflassen und den Charme durch einen melierten Anstrich herstellen, die Fensterlaibungen absetzen, Läden anbringen etc.
Mir sind beim Zementputz abschlagen mehrfach die Ziegelsteinoberflächen im Putz klebengeblieben - je nach Putz und Untergrund droht evtl. ziemlicher Sachschaden....hol dir doch erstmal ein Angebot und poste dann hier was der Handwerker meint.
Gruss, Boris
solang der Putz noch O.K. und einigermassen Rissfrei ist, würde ich ihn drauflassen und den Charme durch einen melierten Anstrich herstellen, die Fensterlaibungen absetzen, Läden anbringen etc.
Mir sind beim Zementputz abschlagen mehrfach die Ziegelsteinoberflächen im Putz klebengeblieben - je nach Putz und Untergrund droht evtl. ziemlicher Sachschaden....hol dir doch erstmal ein Angebot und poste dann hier was der Handwerker meint.
Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
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Boris Webler | 22.01.10
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Boris Webler | 22.01.10
Wenn der Verputz noch gut, aber nicht schön ist oder nicht gefällt, kann man als billigste Verbesserung das Haus mit wildem Wein bepflanzen.
Bruchsteinhäuser (Bruchsteine sind Mauersteine aus dem Steinbruch), die ursprünglich nicht verputzt waren, waren meistens Repräsentativbauten und entsprechend teuer. Die Wahrscheinlichkeit ist also gering, zumal 1920 in eine finsterste Nachkriegszeit fällt.
Soll das Haus ernsthaft bewohnt werden, ist sowieso eine Dämmung fällig. Bei Sichtmauerwerk kann das nur eine Innendämmung sein, was ich nicht wollen würde.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 22.01.10
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Jens Paulsen | 22.01.10
Auch ich bin der Meinung
dass ein solche Haus wahrscheinlich eine kalte Angelegenheit ist. Ich rate vor dem Kauf das Gebäude mit einem Fachmann oder natürlich einer Fachfrau zu begehen und vor allem in Richtung Feuchteschutz und Dämmung in Augenschein zu nehmen.
dass ein solche Haus wahrscheinlich eine kalte Angelegenheit ist. Ich rate vor dem Kauf das Gebäude mit einem Fachmann oder natürlich einer Fachfrau zu begehen und vor allem in Richtung Feuchteschutz und Dämmung in Augenschein zu nehmen.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 22.01.10
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 22.01.10
ortsüblich?
In einigen Gegenden sind Bauwerke aus Bruchstein durchaus im Original unverputzt gewesen und später "zugeputzt" worden. Das liegt auch im Wandel des Geschmacks geschuldet. Es macht aber Sinn im Vorfeld zu prüfen, ob eine Entfernung überhaupt schadlos möglich ist. Bei einem sehr schönen Bruchsteinmauerwerk würde ich dann auch die notwendige Innendämmung in Kauf nehmen.
In einigen Gegenden sind Bauwerke aus Bruchstein durchaus im Original unverputzt gewesen und später "zugeputzt" worden. Das liegt auch im Wandel des Geschmacks geschuldet. Es macht aber Sinn im Vorfeld zu prüfen, ob eine Entfernung überhaupt schadlos möglich ist. Bei einem sehr schönen Bruchsteinmauerwerk würde ich dann auch die notwendige Innendämmung in Kauf nehmen.
natürlich Bauen und Sanieren
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Büro für ökologisches Bauen und Baustatik | Lothar Hunziger | 22.01.10
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Büro für ökologisches Bauen und Baustatik | Lothar Hunziger | 22.01.10