Putz im Hochwassergebiet

Guten Tag.

Bin langsam ratlos geworden. ich wollte im frühlig Erdgeschoss verputzen. Problem ist , dass das Haus am Rhein steht und in letzten 20 jahren 3 mal Hochwasser übe rstanden hat. Die ganze Nachbarschaft rät mich zum Ze mentputz, was ich gerade abgeschlagen habe. Die Wände waren mit Kalk-Zement-Putz verputzt und obendrauf vor 15 Jahren Halbhoch verfliest. Es kam an vielen stewllen Salter aus. Aus dem Grund habe ich alles entfernt. UND jetzt bin ich auf der suche nach geeignetem Putz und passender Rezeptur.

Bin Dankbar für jeden Antwort.
bin anfänger, aber ich lernen was dazu
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| 26.10.08

Kein Problem


www.peico.de
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 26.10.08

Hallo


wir sitzen mit unserer Firma auch in Koblenz direkt am Rhein.

Gerne berate wir Sie dazu unverbindlich in userem Haus von 1679.

Viele Grüße Gerd Meurer
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 27.10.08

Mir deucht,


hier wird ein normaler und sicherlich guter Kalkputz mit dem Venedig - Bonus preislich massiv aufgewertet.

Da gibt's auch heimische Entsprechungen für.

Andere Idee: Lehmputz als Opferputz? Wenn das Wasser wieder geht, muß nichts abgehackt werden, einfach Reste abkratzen, trocknen lassen und neu putzen. Gleichzeitig wird die Salzbelastung gesenkt.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 27.10.08

Putz im Überschwemmungsgebiet


Exakt, schauen Sie mal bei Wülfrather Kalk vorbei und suchen Sie nach den grünen Säcken (hochhydraulischer Kalk), vorher aber in Koblenz bei Gerd Meurer.
Lehmputz als Opferputz find ich interessant, fürchte aber daß der mit ablaufendem Wasser nur die Fluten des Rheines trübt statt sich freundlich zur Wiederverwendung abzulagern.

Grüße vom rechten Duisburger Rheinufer
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | | 27.10.08

Ich hatte auch eher...


...an Verputz mit neuem Lehm gedacht. Der alte hat Schadstoffe und Salze eingelagert.

Freunde haben in Cossebaude an der Elbe im Überschwemmungsgebiet gute Erfahrungen mit Lehm gemacht. Beim Hochwasser ist ja auch gern etwas Heizöl unterwegs. Der Nachbar musste abhacken...

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 27.10.08


Hallo Herr Marmolino,

welches der auf Ihrer Homepage genannten Produkte meinen Sie und was ist ein "Verarbeitungsregulator" ?

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 29.10.08

Erfahrung kann man nicht Zahlen.


hier wird ein normaler und sicherlich guter Kalkputz mit dem Venedig - Bonus preislich massiv aufgewertet.!!
Das war die Antwort von dem Herrn Thomas.
Stellungnahme:
Die Kalkputze die wir herstellen sind aus rezepten von 1886 und wurden Jahr für Jahr unter den Bedingungen von Venedig verbessert und Entwickelt das heist wir haben Referenzen die über 50 Jahren und meher alt sind. Diese Erfahrung haben leider Deutsche Hersteller nicht weil a)die Kalkproduzion sehr Jung und b) nicht unter den gleichen Bedingugen getestet worden sind.Die Deutschen Herstelle die heute Kalprodukte Verkaufen haben sich nur entschlossen weil der Markt es verlangte Erfahrung damit haben nur wenige und das merkt man speziell beim Service.Desweiteren sind die Meisten Importeure und keine Herstelller. Wir brennen und mahlen unser Kalk selber.Es gibt bis auf eine noch keine Deutsche große Firma di Referenzen hat die älter wie 20 Jahren sind.Wie soll man wissen das die Produkte wirklich was nutzen und nicht eine Massenanfrage standgehalten wird in dem man nur etwas zusammen mischt?Schon in anderen antworten haben wir bestätigt das wir einige Objekte der Unesco betreuen dies bestätigt unsere Erfahrung und die Qualität der Produkte.Es ist wie beim Autokauf es gibt natürlich viele davon aber nicht überall Erfahrung und Qualität.
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

Verareitungsregulatoren.


Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

Verarbeitungsregulatoren.


Verarbeitungsregulatoren sin natürliche Elemente die es erleichtern einen Kalkputz zu Verarbeiten er wrikt weicher und reguliert die Wasseraufnahme.
PS:
Die gängigen Sanierputze die angeboten werden haben alle ein defizit und die Hersteller versuchen die auch im Griff zu bekommen diese bestätigt unsere tägliche Anfragen die wir von Verarbeiter Haben und sogar von großen nominierten Baustofhändler. Welche? Die Salzkristalle die sich bei Feuchtiggkeit bilden.Zur Zeit versucht man das Fenomähn mit Chemie zu kontrollieren und dan ist die Dampdiffusion meistens hin. Als Laborant behaupte ich das die gängigen Kalputze für innen ausreichend sind aber für Ausen nicht das wird die Zeit bestätigen.
Das gleiche ist mit unseren Kalkboden passiert , ein großes Deutsches Unternehmen hat ein Boden auf den Markt gebracht das unser ähnelte natürlich durch die größe des Matketing und die Kraft wurde davon sehr viel verkauft.Seit anfang des Jahres sit der Verkauf eingestellt worden weil der Boden reist. Die Handwerker haben riesen Schäden hinnehmen müssenmit finazielle Verluste.Mann hat versucht sehr schnell Geld zu machen mit einem Produkt der gar nicht die Zeit hatte sich zu bewähren um dann einen Rückzieher zu machen.Erfahrung und Qualität muss uns leiten und es lässt und sinnvoll entscheiden.
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Calceforte PEICO | | 29.10.08


vielleicht stehe ich ja auf der Leitung, aber außer Kalken und Dolomiten fallen mir nicht viele (nicht-chemische) Zuschlagsstoffe ein.
Sind das die natürlichen Elemente, Verarbeitungsregulatoren?

Was geschieht bei Ihrem Putz mit den Salzkristallen und wie verhält sich dieser eigentlich bei der hohen Salzbelastung im venezianischen Brackwasser? Was macht ihn resistent?

Ich will gar nichts gegen den Kalkputz anführen, möchte nur verstehen, was diesen Putz von den anderen (z.B. den angeführten deutschen Produkten) unterscheidet?


Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 29.10.08

Verarbeitungsregulatoren.


Verarbeitungregulatoren können spezielle Sande sein, Lehm oder Ziegelsteinmehl,Wachse je nach Bedarf und Situation.Unsere Sanierungssystem funktioniert wie folgt:
Ein Salzkristall wir immer enstehen(chemische Reaktion Wasser Gestein) auch wenn man alles vorher neutralisiert.
Deshalb ist es wichtig einen kalputz als erste Schicht aufzubringen der Innen Platz hat um einen Salzkristall auf zunemehen.Unser erster Putz genann Rinzaffo hat eine passende Granulometrie der unter dem Telskop gesehen wie ein schweizer Käse aussieht.Der Kristall wird sich bilden und in diese Löcher hereinfallen. Der zweite Putz gennant Malta Wirkt als Sogeffeckt und sorgt dafür das die Nässe regelrecht herausgeszogen wird. Dursch die Dampfdifussion und durch den Sogeffekt wird der Salzkristall verdünnt und aufgelöst so kann er nie wachsen und ihnen den Putz aufreisen.Der Endputz dient zur Färblichen Dekoration.Welche Granulometrien man verwendet und welche Verarbeitungsregulatoren hat uns nur die Erfahrung gezeigt und die Jahrelange Forschung, deshalb ein System das sich bewährt und funktioniert.
Da alle Produkte aus einem gleichen Kalk bestehtund einem gleichen Herstellungsverfahren haben, haben Sie eine homogene Schicht die sich gleich bewegt und reagiert, somit bräuchte man auch kein Gewebe deshalb für mich auch nicht nachvollziehbar warum das Deutsche Gesetz es so verlangt.Vorteile: Optimale Atmungsaktivitäten, durchgehender stabiler Schutzschild der Mauer und eine hohe Lebenszeit der Ausenfassaden.
Auf unsere Homepage ist eine Lernecke da wird das ganze etwas vertieft.
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

Putz


Ich befürchte, hier wächst ein neuer R.D. Rupnow heran!

Zum Thema einige Erfahrungen von mir:

Im Zuge des Muldehochwassers war ich an der Sanierung einiger Wohnhäuser beteiligt.
Was mir aufgefallen ist (ich war einige Tage danach vor Ort)
war der völlig unterschiedliche Durchfeuchtungsgrad des Mauerwerkes (Vollziegel in Kalk)in Abhängigkeit von der Wandbeschichtung.
So hatte eine im Sockelbeeich des Flures aufgeklebte Plastetapete bewirkt, das nur ein Bruchteil der Durchfeuchtung am betreffenen Wandabschnitt auftrat.
Auch dichte Anstriche, kunststoffmodifizierte Spachtel und Fliesenbeläge führten zu ähnlichen Ergebnissen.
Verputzte Wände mit Leimfarbanstrichen und/oder Tapeten waren über fast den gesamten Querschnitt wassergesättigt, bei den Beschichtungen waren es nur einige cm bis etwa 10 cm.
Dann ist es wichtig, ob das Mauerwerk ein großes zusammenhängendes Porenvolumen hat, ob die Poren kapillar wirksam sind und ob es im Mauerwerk Hohlräume gibt.
In Hochlochziegel, Hohlblocksteine oder Sparmauerwerk wird das Wasser unter hydrostatischem Druck regelrecht in die Hohlräume gepresst, läuft aber nur sehr langsam wieder heraus.
Solches Mauerwerk mit Hohlräumen (dazu kann auch massives Bruchsteinmauerwerk zählen, dessen Wandfüllung große Hohlräume haben kann)sollte m.E. mit einem möglichst dichtem Überzug, z.B. Anstrich, versehen werden.
Der Antrich sollte nicht dampfdicht, aber möglichst undurchlässig sein.
Zur Not sollte man ihn leicht entfernen können, um Trocknungsprozesse zu beschleunigen.
Die Idee mit dem Lehm passt da hinein.
Recht gut verkraften Wände aus dichtem Beton und aus dichten Steinen (Klinker, Naturstein)kurzeitiges drückendes Wasser von außen.
Am besten großformatiges Quadermauerwerk aus dichtem Naturstein und Kalkmörtel. Das bisschen Wasser, was in die Fugen läuft, trocknet schnell wieder aus und hat nur eine geringe kapillare Steighöhe.
Aus welchem Material besteht eigentlich die betreffende Wand?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 29.10.08

Nicht gleich persönlich werden !!


Ich finde mann solte nicht gleich persönlich werden wenn man anderer Meinug ist sondern mann sollte versuchen die Energie dem Bauherrn zu widmen.
Vielleicht hier einge Info zu unserem Motto:
http://www.peico.de/Broschuere%20Mauerwerk.pdf
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

Ihre Broschüre, Herr Marmolino,


ist ein sehr inhaltsarmes Werk. Ob der gute alte Vetruvio das Blättchen unterschrieben hätte, darf bezweifelt werden.

"Haben Sie sich schon einmal gefragt warum in Venedig Mauern die im Meereswasser liegen nicht Innen oder Außen feucht sind? Warum fällt der Putz nicht ab? Wieso gibt es dort keinen Schimmel?"

Nichts als falsche Behauptungen. Auch in Venedig fällt Putz von der Wand, gibt es Schimmel. Und die Wände sind mit Sicherheit auch ein wenig feuchter. Warum wohl liegt die Bel Etage auch in Venedig im 1.OG?

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 29.10.08

Falsche Behauptungen? und wieder persönlich Herr Thomas.


Sie haben ja richtig die Angwohnheit persönlich zu werden.Als Profi diskuttiert man anders.
Auf der Tastaur gibt es zwischen "R" und "L" 10 Buchstaben deswegen wundere ich mich sehr wie Sie marmolino anstatt marmorino schreiben, das liegt wohl an ihrer Art .
Natürlich gibt es irgendwo in Venedig Schimmel, natürlich sind die Wande feucht,und natürlich fällt der Putz auch irgendwo ab, sontst würde es ja eine Wunderstadt sein.Aber warum hält der Putz da solange, und warum sind die Wände ca. 1m über dem Wasser schon trocken und Warum sind die meisten Häuser Schimmelfrei trotz den Bedingungen (24 Stunden auf 24 im Wasser)?Mit den Bedingungen müsste die Stadt regelrecht maroten und trotzdem hat Sie bis zu heutiger Zeit standgehlten.
Ob Vetruvio das Unterschrieben hätte? Ich bezweifle das Sie wissen wer er überhaupt ist sonst hätten Sie bemerkt das gerade viele Zitate und Techniken aus seine Bücher stammen? Sind Sie HolzRestaurator oder Restaurator in der Denkmalpflege?
Kein Wunder das Sie in der Denkmalpflege nur die Holzbalken Restaurieren dürfen weil den Rest übernehmen nämlich wir!kleiner Scherz!!!!!!!!
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

Ähäm,


wo genau wurde ich in meiner letzten Äußerung persönlich?

Den alten Herrn haben Sie nicht gepachtet. Ob Sie nun Vitruvius (das ist die hier gebräuchliche Schreibweise) oder Marx zitieren, Sie haben nicht deshalb recht, weil Sie richtig abgeschrieben haben. Das Zitat muß auch passen.

Ihr R können Sie gern wiederhaben, Herr Marmorino. War einfach ein Tippfehler. Sorry.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 29.10.08

Putz im Hochwassergebiet


Nun hackt mal nicht so auf dem armen Herrn Marmorino (ein richtiger Name würde warscheinlich dabei helfen, ernster genommen zu werden) rum, die Empfehlung war wirklich nicht schlecht.

Ein Kalkputz mit Ziegelsplittzuschlag wird in der Tat nicht nur in Venedig seit Jahrhunderten eingesetzt, auch in Deutschland war und ist ein Zusatz von Ziegelmehl oder -Splitt gang und gäbe, ähnliche Effekte werden auch durch einen Zusatz von Perlite erzielt. Ob hier ein Kalkputz durch den Venedig Bonus aufgewertet werden soll, kann ich mangels Preisangaben nicht beurteilen.
Lehmputz ist auch geeignet, allerdings mit dem Nachteil, daß bei schlechter Abtrocknung nach einem Hochwasser die Schimmelgefahr recht hoch ist, hier muß man dann für gute Abtrocknung sorgen.

Zementputz, Fliesen oder Kunststoff würden im Falle eines Hochwassers das Wasser zwar am Eindringen ins Mauerwerk hindern, jedoch gilt daß auch in die andere Richtung, so daß eingedrungenes Wasser nicht mehr rauskann und früher oder später die Beschichtung/Fliesen/Putz abblättern oder -platzen würde.
Il Meglio Deve Ancora Venire
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Büttner Malerbetrieb GmbH | | 29.10.08

Marmorino


Name Geändert . Ich habe den Rat befolgt und mein wirlklicher Name eingesetzt.
Herr Thomas entschuldigung angenommen vielleicht bin ich aber diese Art der Unterhaltung nicht gewöhnt weil bei den täglichen Beratungen die Wir führen die Sachen Sachlich besprochen werden wenn ich mich so mit der Denkmalpflege Unterhalten würde gäbe es probleme. Also konzentrieren wir uns auf den Bauherrn.
Herr Büttner endlich einer der Ahnung hat!
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 29.10.08

wandaufbau


Alle Aussenwände und mittlere tragende Wand sind aus bruchstein, trennwände sind aus bimssteinen und eine wand ist aus ytong .

Davor waren die Wände mit dem Kalk-Zement-Putz bis zu 8cm stärke verputz. Nachträglich mit Zementputz, Fliesen. Wegen Salpeter und feuchtichkeit habe ich den Putz entfernt, da es vermutlich nach dem Jahrhunder-Hochwasser in 92-93 gefliest wurde. Die wand war noch 70 cm über Fliesen feucht. deswegen bin ich jetzt auf der suche nach bester lösung. Ich hatte Idee gehabt, die wand noch mit Kunststoff paneelen zu verkleiden. ca 1.30 m hoch (vom boden ).
bin anfänger, aber ich lernen was dazu
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| 30.10.08

Ja, was nun?


@ Herr Marmorino

"Haben Sie sich schon einmal gefragt warum in Venedig Mauern die im Meereswasser liegen nicht Innen oder Außen feucht sind? Warum fällt der Putz nicht ab? Wieso gibt es dort keinen Schimmel?"

versus

"Natürlich gibt es irgendwo in Venedig Schimmel, natürlich sind die Wande feucht,und natürlich fällt der Putz auch irgendwo ab, sontst würde es ja eine Wunderstadt sein"

"Wir führen die Sachen Sachlich besprochen werden wenn ich mich so mit der Denkmalpflege Unterhalten würde gäbe es probleme."

Sie widersprechen sich da zu 100%, und sowas ist überhaupt nicht sachlich. In Ihrem Werbeflyer versprechen Sie wunderbare Eigenschaften, die nur im Märchenland wahr werden können.

Insofernd dürfen Sie sich nicht wundern, wenn da nachgefragt wird.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.10.08

Also


wir dikutieren hier doch nicht etwa ertshaft über einen Lehmputz oder?

Ich wohne seit 40 Jahren in Koblenz wie übrigens Herr Warkentin auch.

Wenn hier Putz zum Einsatz kommen, sollten die Klakputz im Hochwasserbereich die ertse Wahl sein.

De Lehmputz (übringen ich bin ein großer Lehmfan) kann nach einem Hochwasser nur noch aufgeschaufelt werden.

Ich kann, und das Thema wurde noch nicht angesprochen im Hochwasserbereich nur Wandheizungen oder eine temperierung empfehlen.

Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | | 30.10.08

Putz


Hallo Oleg,
mit diesen Angaben kann man die Fragestellung schon präziser angehen.

1. Außenwände aus Bruchstein:
Wie schon gesagt, hier würde ich mir keine großen Gedanken wegen der Durchfeuchtung machen.
Mit Kalk verputzt und mit einem einfachen Kalk- oder Silikatanstrich ist die Wand, wenn es Hochwasser gibt zwar äußerlich nass, kann aber schnell wieder trocknen.
Nachteil:
Verschmutzungen, die das Wasser einspült, können sich im Putz einlagern.
Schlimmstenfalls muß der Putz erneuert werden, aber auch das hält sich wohl kostenseitig in Grenzen.

2. Innenwände aus Bims und Gasbeton
Diese Materialien haben große, zusammenhängende Porenräume, die sich unter Druck schnell mit Wasser füllen.
Die sicherste Lösung wäre das Auswechseln gegen wasserresistentes Material wie Klinker oder Betonsteine. Warum nicht mal eine unverputzte, verfugte Innenwand?
Die Wärmedämmung der Materialien spielt im Innenbereich keine Rolle.
Als Alternative fällt mir nur das schon diskutierte dichte Verkleiden ein, die als eine Art Einweg- oder Wegwerfdichtung angesehen werden sollte.
Diese Verkleidung (schon eine Kunststofftapete ist besser als nur Putz) wird nicht vollständig wirken, hält aber eine Menge ab.
Nach dem Hochwasser muß diese dichte Verkleidung komplett entfernt werden, damit das, was doch eingesickert ist, austrocknen kann.
Vorteil:
Der Dreck wie Heizöl usw. kommt nicht in die Wand.

Der neuralgischste Punkt ist m.E. die Fuge zwischen Wandfuß und Boden. Hier kommt es zuerst und mit dem höchsten Druck in die Wand!

Auch der Fußboden sollte möglichst mit dichten Materialien ausgeführt werden, also WU- Beton, Zementestrich und -mörtel mit Dichtmittelzusatz und Foamglas.

An Marco Cozzolino:
Wer mit solchen Ansprüchen und dollen Erfolgen um sich wirft, sollte dabei Leute wie Marcus Vitruvius Pollio rauslassen oder zumindest den Namen richtig schreiben.
Als der lebte, (er war praefectus fabrum, Pionieroffizier in der römischen Armee zur Zeit Julius Cäsars) gab es Venedig übrigens noch gar nicht.
Der Typ auf der Abbildung in Ihren Unterlagen ist es jedenfalls nicht, der sieht eher wie Nostradamus aus.
Aber das macht wieder Sinn, denn er passt besser zu Ihrer Verkaufsstrategie.
Über Ihre Auslassungen zu seinem Werk halte ich mich hier lieber zurück.
Noch was:
Vitruvius geißelt in seinen Werken mit scharfen Worten Pfuscher und Betrüger, die Aufträge mit bewußt niedriggehaltenden Kostenvoranschlägen an sich reißen, um dann ohne Sachkenntnis schlechte Arbeit zu leisten.
Hat sich also nicht viel geändert in unserer Branche!

Viele Grüße

p.s.
Das Foto von meinem obigen Beitrag ist übrigens nicht aus Venedig, sondern stammt von einem französischen Schloß.
Da Wasser steigt nur einige cm an den wenigen Stoßfugen auf.
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 30.10.08


"Warum nicht mal eine unverputzte, verfugte Innenwand?"
Wie kann man es verstehen.

Ich hatte vor selber zu verputzen. Wollte Putz selber mischen. Weißkalkhydrat+Kalk Nhl+Sand+Tierhaare+(eventuell kies). Womit kann ich es am besten mischen? Kann ich mit Kies mischen , um tiefe Stellen zu verfüllen.

Und vielen Dank vorraus
bin anfänger, aber ich lernen was dazu
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| 30.10.08

An Oleg und Thomas


Also normal ist es nicht meine Art aber langsam habe ich die Schnauze voll von Leuten angeredet zu werden die Überhaupt gar keine Ahnung von Geschichte und Baubiologie.
Herr Oleg:
Sie haben Recht als Vetruvio lebte gab es Vendegi gar nicht aber Venedi wurde nach seinem Wissen und Erfahrungen gebaut.Wo waren Sie in der Schule?
An Oleg und Thomas:
Nur weil ihr jahrelang mit Unwissnheit und schlechten Produkte gearbeitet habt greift ihr was für euch neues als Wundermittel an.
Hättet ihr eine richtige Schule gehabt oder vielleicht in denen Länder Studiert die in diesem Gebiet führend sind so hättet ihr das ganze nicht als Wundermittel gesehen.Ihre Schule hätte ihnen sogar zeigen können wo das ganze eingesetzt wurde und wie sich das ganze verhaltet.
Desweiteren möchte ich auh ein klar stellen. Wir haben weltweit ein super funktionierendes Verkaufsnetzwerk und Verkaufen auschlieslich an Fachhändler, deswegen habe ich absolut keien Interesse und es besteht auch überhaupt keien möglichkeit direkt bei uns einzukaufen da man automatisch an die Vertiepspartner weitergleitet wird. Ich wollte hier nur antworten auf das Gebiet Kalk geben weil leider die Informationen fehlen und es vorallem an kompetente Erfahrung fehlt , dies wurde mir nicht nur heute von den 2 Speziallisten bestätigt sondern tagtäglich von Archtitekten die mit Gips und Zement aufgewachsen sind und trotzden pralen. Also um es kurz zu machen wir haben unsere Stammkunden und suchen keine neuen deswegen wer von uns Informationen braucht der ist herlzlich Wilkommen der jenige der einen Konkurenzkampf machen will? Suchen Sie sich jemand anderes oder Studieren Sie besser die Materie und dan haben Sie vielleicht gute Chancen das wir zu einem Gespräch kommen.
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 30.10.08

Jetzt wird's prollig, oder?


Wenn Sie denn, Herr Marmorino-Cozzolino, "die Schnauze vollhaben", warum halten Sie dann nicht einfach 'mal die Klappe? Mit vollem Mund spricht man nicht :-)

Ferner: Auch wenn Ihr Deutsch mit Sicherheit besser ist als mein Italienisch, es wirkt einfach nur grotesk, wenn Sie hier in verkrüppeltem und zum Teil sinnentstelltem Deutsch herumposaunen, wessen Schulbildung Sie für unzureichend halten. Beweisen Sie doch 'mal die Ihre und klären Sie die ahnunglose Menschheit über Vitruvs Einfluß auf die Erbauung Venedigs auf. Sein Werk erreichte bekanntlich erst in der Renaissance einen größeren Bekanntheitsgrad. Den Kalk hat er ebensowenig erfunden wie Sie.

Kompetente Informationen haben Sie hier noch keine gegeben, widersprechen sich gravierend und, nebenbei, Sie machen sehr schlechte Werbung.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 30.10.08

Keine Antwort mehr auf ihre Kommentare.


Herr Thomas wann habe ich behauptet das Vetruvio den Kalk erfunden hat? Er hat aber den Kalkputz verbessert und die Wege und Arebitsschritte zum auftragen entwickelt und geforscht.
Ich glaube eher Sie wollen mir die Wörter vertrehen um für sich Werbung zu machen.Bitte konzentrieren Sie sich auf die anderen und nicht auf mich. Ich behaupte mal das Sie genau wissen wovon ich rede und das sie Ihre Angst um ihre Kompetenz und Glaubwürdigkeit mit Ihrer Art ausgleichen wollen. Oder Sie haben wirklich keine Ahnung und versuchen das ganze zu verstecken. Ich habe heute einen Vertrag mit einer deutschen Firma unterschrieben die unsere Produkte getestet hat und in Zukunft diese Auch in Deutschland herstellen wird und das mit unseren Formeln. in ca.1 Monat werde ich ihnen mal den Namen sagen wenn Sie vorher zufällig nicht bei dieser Firma Anfragen. Wie ich sehe sind Sie ja hier Premiummitglied. Ein Tipp: Opfern Sie eher ihre Zeit um sich vernünftig was anzulernen weil ich habe nicht so viel Zeit wie Sie in verschieden Themen wirklich so viele Antworten zu geben ? Irgendwo muss die Zeit ja herkommen.Ich wünsche ihnen trotzdem viel Glück in ihrem Lebensweg und hoffe das wir uns mal persönlich treffen.
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 31.10.08

Ihr Putz...


...interessiert mich geschäftlich gar nicht. Viel weiter oben habe ich bereits geschrieben, er sei "sicherlich gut".

Mich stören hier aber Ihre einseitigen, widersprüchlichen bis falschen Kommentare.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 31.10.08

Putz


Hallo Oleg,

mit einer unverputzten Wand meine ich die radikalste Lösung gegen wiederkehrendes Hochwasser:
Die Innenwände (nicht die Außenwände!) abbrechen und mit Klinkern oder dichten Betonsteinen als Sichtmauerwerk, also ohne Putz und verfugt ausführen.
Über den gestalterischen Aspekt solcher Wände kann man natürlich geteilter Meinung sein, ich könnte damit leben.
Wasser kann Ihnen so nichts anhaben, die Fugen trocknen in ein paar Tagen wieder ab.
Das ist natürlich teuer und aufwändig, ob es bei Ihnen technisch überhaupt möglich ist, weiß ich nicht.
Es ist nur eine Idee.

Tierhaare brauchen Sie nicht, sie sind für Ihren Fall schädlich.

An Marco Cozzolino:
Das Sie "die Schnauze voll haben", kann ich verstehen.
Ich würde auch ärgerlich werden, wenn man mich so vorführt.
Allerdings versuche ich
(nach Ihrer Ansicht jemand, der keine Ahnung von Geschichte hat)
auch nicht, großspurig mit Halbwissen zu prunken.

Ich lasse mich auch nicht über Ihre Vorwürfe aus, ich wäre zu faul zum Lernen gewesen und hätte keine richtigen Schulen besucht.

Aber zu Ihrer Aussage über Vitruv und seinen geistigen Einfluß auf die Erbauung Vendigs erlaube ich mir, die Bemerkung von Thomas Böhme ein wenig zu ergänzen:

Die Behauptung, das Venedig nach dem Wissen und den Erfahrungen Vitruvs gebaut wurde, ist sehr weit hergeholt, eher unmöglich.
Warum?
Falls das so wäre, würden die Gebäude z.B. nicht (nur)auf Eichenpfählen und Quaderfundamenten stehen.
Die Römer hätten als Gründung wohl eher vorgefertigte Senkkästen eingeschwommen und sie mit seewasserresistentem Beton ausgegossen.
Solche Betonbauweisen waren im Ingenieur- und Wasserbau zu Vitruvs Zeit die vorherrschende Spitzentechnologie.
Gerade diese Techniken gingen mit dem römischen Reich verloren.

Unabhängig davon wußte zur Zeit der Erbauung Venedigs wohl niemand etwas von Vitruv und seinen Werken, die als Abschriften in einigen Klöstern schlummerten.
Erst 1414 wurde ein vollständiges Exemplar seines Werkes "De architectura libri X" zufällig im Kloster
St. Gallen wiederentdeckt und nach Erfindung des Buchdruckes einem breiteren Leserkreis zur Kenntnis gebracht.
Die erste römische Ausgabe datiert wohl um 1486, die nächste 1521.
Da stand Venedig schon ein paar hundert Jahre und hatte den Zenit seiner Macht schon überschritten.
Die erste deutsche Ausgabe brachte Gualterius Rivus (ein Straßburger Arzt, er hieß eigentlich Walter Ryff)1548 in deutscher Übersetzung mit dem Titel "Vitruvius Teutsch" heraus.
Das heißt, die Erbauer Venedigs waren sicher gute Handwerker und Wasserbauer, hatten mit Vitruv aber nichts am Hut.

Viele Grüße

p.s. Wer selber nachlesen will:
Börris H. Sinn "und machten Staub zu Stein", Beton Verlag GmbH
John Gray Landels "Die Technik in der antiken Welt"
Die deutsche Ausgabe der "architectura libri X" 1912 von M. Teuer
Viel Spaß beim Lesen, Herr Cozzolino!
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 31.10.08

An Oleg


also jetzt nuss ich ihnen wirklich ein Kompliment machen, endlich einige aussagen die zumindest kompetenz in der Geschicht zeigen.
Doch einiges möchte ich ergänzen:
Die Römer hätten Venedig anders aufgebaut warum aber in Venedig diese Art ausgescuht worden ist kann keiner genau sagen da es verschiedene alte Schriften gibt mit diversen Begründungen.
Das das Buch von Vetruvio später gefunden worden ist stimmt auch ( gut Hausaufgaben gemacht !) aber Rom war damals die Stadt überhaupt und viele nutzten das Wissen Vetruvios aus um selber geschult zu werden oder mit in die eigene Städte zu bringen , deswegen hat man schon früher nach Vetruvio und Palio Art gearbeitet, nicht nur in Venedig . Fakt ist das die Verarbeitung und die selektionen der Rohstoffe nach Vetruvios erkenntinisse hergestellt und Verarbeitet wurden und das müssen Sie Aktzepieren. Wir können hier immer mehr in Details gehen aber Sie werden nicht davon wegkommen den in Italien ist die Geschichte Schwerpunkt eines jeden Restaurators oder Baubiologe oder Architekt und da lehrt man genau das was ich ihnen mittgeteilt habe.Also nichts für ungut es kann sein das vielleicht deutschen Schulen anders an Vetruvio gehen wie bei uns aber da die Geschichte bei uns stattfand erlauben Sie mir meine Lehrern zu Glauben und unsere Lektüre zu lesen.
Gesund Wohnen!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Calceforte PEICO | | 01.11.08

Putz


Moja Imija: GEORG, njet Oleg!

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 01.11.08

Muss ich das akzeptieren?


Nein.

Sicherlich ist es etwas langweilig, aus Wikipedia zu zitieren. Ich tue es dennoch, weil Ihnen, Herr Cozzolino, in Italien dieser Text vielleicht nicht zur Verfügung stehen könnte. Zu Vitruv steht da unter anderem:

"Abgesehen von vereinzelten Erwähnungen, so bei Frontinus, Faventinus und Plinius dem Älteren, hat Vitruvs Schaffen in der antiken Literatur nur ein geringes Echo hervorgerufen. Sicherlich wird das Werk von den Architekten der Kaiserzeit als Handbuch genutzt worden sein, doch verhinderten die Beschränktheit des Themas und die Sprödheit der Sprache eine größere Popularität des Autors."

Das klingt nicht wie ein Bestseller zu Kaisers Zeiten, illustriert war es ursprünglich auch nicht. Aus der Zeit meines Studiums ist mir Vitruv nur hinsichtlich seiner Säulenordnungen erinnerlich.

Es wird Ihnen sicherlich nichts ausmachen, hier aufzuschreiben, was er denn tatsächlich am Kalkputz verbessert hat, und was davon bei Ihren Putzen zur Anwendung kommt.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 01.11.08

Putz


Ich glaube, jetzt ist die Diskussion wieder einmal an einem Punkt angelangt, wo trotz allen Bittens und Überzeugungsversuchen entweder nur noch Grobheiten, Holzhammerproduktwerbung oder konfuses Geschwafel folgt.


Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 01.11.08

Selbst wenn dem so wäre....


...Georg (von dem vermutlich auszugehen ist).

Ich war schon versucht zu schreiben, "ja, bitte, bitte mehr davon" da ich schon eine ganze Weile mitlese.

Auch wenn sich der "Unterhaltungswert" nicht von der Hand weisen lässt, habe ich selten einen Thread erlebt, in dem es mehr zu lernen gab.

dankbare Grüße
Martin


anonymus | 01.11.08

dito


schließe mich martin an. kleines fernstudium, nicht schlecht! ebenso dankbare grüße! carmen
avanti dilettanti !
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 01.11.08

Ist...


...die Streckbank vielleicht auch von Vitrus' Entwürfen beseelt worden? In seinem ersten Leben war er ja für Militärmaschinen zuständig:-)

Für mich sind solche Diskussionen interessant, weil sie mich zwingen, meine Meinungen anhand der Quellen zu überprüfen, bevor ich sie aufschreibe.

Gelebte Allgemeinbildung, sozusagen :-)

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 01.11.08


Wie oben zu lesen ist Oleg,
es gibt zwei Möglichkeiten sich dem Problem zu nähern.
Entweder den Zutritt Sperren und eine schlechtere Diffusion, ergo Abtrocknung hinzunehmen oder dem Wasser seinen Lauf zu lassen und auf eine schnelle Trocknung setzen.
Wir haben hier in Köln(ebenfalls am Rhein) einem hochwassergefährdetem Haus einen Zementsockelputz verpasst!!
Die Kelleraußenwände hatten eine KMB bis OK Gelände. Von dort aus wurde eine Flüssigfolie, alternative Abdichtung bis OK Sockelputz(Zementputz) aufgebracht und anschließend ein Klinkerriemchen verklebt.
Die Eingangstür erhält im Worst- Case Szenario ein Aluminiumschot mit Dichtlippen was in eine Führung geschoben wird.

Zur Kundenzufriedenheit kann ich leider nix sagen.
Wie das so ist, die Sachen wurden verbaut und nun lässt der Ernstfall auf sich warten.

gruß jens
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 01.11.08

Eine Zusammenfassung


Ween ich ihnen jetzt ins Details sage was Vetruviio erfunden hat würden dieser Seite nicht langen , deshalb mache ich eine Grobe Zusammenfassung:
Vetruvio endeckte den Putz ursprünglich nicht als Dekoration sondern als erhalt und Schutz des Mauerwerks vor äuserlichen Enflüssen, aus seinen Fehlern lernte er das wenn ein Putz aus Verschiedenen kleinen Schichten der Putz in sich flexibler wird um Risse zu vermeiden und um das ganze felxibler zu machen versuchte er Eigelb Ölr u.s.w einzumischen do das der Putz weniger starr ist und sich leichter auch an diveränderungen anpasst , der zuschlag von Marmormehl diente nicht nur zur schönheit sondern zur besseren Haftung . Zum Schluss kam er zu folgenden Entschluss:
Wenn man in Verschieden Lagen un verschieden Granulometrien
erreichtmann einen sehr flexiblen Aufbau. Das heist vom Groben Grundputz bis zum feinen Endputz. Betrachtet man das ganze unter einen Microscop so erhält man einen Kegelstrucktur die es erlaubt Fuechtigkeit schneller aus dem Mauerwerk entweichen zu lassen. Durch seine Experimente wissen wir heute such welche natürliche Zuschlagstoffe einen Verputz flexibler, wärmer,oder hydraulischer machen.
Die alten Venezianer perfektionierten die einzelne Verabeitungschritte als Ergebniss: Venezianische Spachteltechnik, Venezianischer Cocciopestoboden. Ich will natürlcih auch klar stellen das nicht alles von Vetruvio erfunden worden ist es gab auch viele ander wie Palio di in anderen Zeiten mitgewirkt haben obwohl Vetruvio schin einiges dazugeleistet hat, doch alle diese Erfahrungen die in wurden den darmaligen Handwerkerm vermittelt und jeder davon trug dazu bei das ganze zu Verbesseren und in der zeit von Venedig wurden swchon einiges geleistet obwohl damals keine ein Labor oder ander Werkzeuge hatten.Trotzdem halten die Putze sehr lange und vorallem schweren aüserlich Einwirkungen.Deswegen verwendet man im Denkmalschutz nur Kalkprukte die frei von jeglichen Zementen sein sollen und vorallem frei von Kunststoffen.Dernn dotsucht man Qualität weil man es sich nicht erlauben kann jede 2 oder 3 Jahre zu restauriern .
Herr Oleg
Zum Thema niedrige Kosten versprechen um dann schlecht Arbeit zu leisten kann ich ihnen granatieren das unsere Putze einer der teuersten im Umfeld sind auf Jahre gesehen aber billiger.
Ich hofe ich konnte jetzt einige weiterhelfen und somit immer noch behaupten das die Italiener in sachen putze und Endtechniken immer noch Führend sind, das muss schon einen Grund haben.
An allen einen schönen Feiertag.
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 01.11.08

Putz


So wie es aussieht,
geht es also bei Herrn Cozzolino in Richtung
"konfuses Geschwafel" weiter.


"Wenn ich Ihnen jetzt sage was Vetruvio erfunden hat würde diese Seite nicht langen..."
"Vetruvio entdeckte den Putz nicht als Dekoration sondern als Schutz und Erhaltung des Mauerwerkes"...

Dieses gönnerhafte Schwadronieren reicht nicht aus, Herr Cozzolino!

Wo stehen eigentlich die Beschreibungen seiner Experimente, im zweiten oder im 5. seiner Bücher?

Vitruv war ein Beschreiber und kein Experimentator.
Er fasste das ihm bekannte technische Wissen seiner Zeit in 10 Büchern zusammen, die er dem Kaiser Augustus widmete.
Mit Putzen hatte er selber nichts zu tun, er hatte im römischen Heer mit einigen anderen Kollegen die Aufsicht über die Konstruktion und Reparatur der damaligen Artillerie, die Unterhaltung des restlichen Waffenarsenals, Brückenbau, Transportfahrzeuge usw.
Nach dem Bürgerkrieg hatte er wahrscheinlich eine Art öffentlicher Stellung unter Augustus als "Aufseher von Bauvorhaben". Heute würden wir sagen, er war im kaiserlichen Staatsbauamt tätig. Sein Tätigkeitsfeld soll laut Frontius die Vereinheitlichung von von Leitungen und Messdüsen bei der öffentlichen Wasserversorgung gewesen sein.
Er soll auch im Hochbau tätig gewesen sein, man schreibt ihm den Bau der Basilika von Farnum zu.
Seinen Beruf dürfte Vitruv als "Arbeitsorganisator" im Sinne des griechischen Begriffes "architecton" begriffen haben.
Das ist ein Mann, der verantwortlich ist für die Koordinierung und Leitung der Arbeit einer Vielzahl von Handwerkern verschiedener Ausbildungsrichtungen.
Wir würden sagen Bauleiter.

Er schrieb also auf, was er sah und nicht, was er in eigenen Experimenten herausgefunden hatte.
Das er den Putz neu definierte, ihn als Außenbekleidung weiterentwickelte usw. ist m.E. eine reine Erfindung von Herrn Cozzolino.
Putze, als Außen- und Innenputz, wurden schon lange vor Vitruv als Wandbekleidung, Malgrund und Witterungsschutz eingesetzt. Im Wasserbau konnte man schon lange vor Vitruv wasserdichte Sperrputze für Schwimmbäder, Wasserleitungen, Zisternen usw. herstellen.
Vitruv war weder Erfinder noch Forscher, er war ein Enzyklopädist, der das ihm bekannte Wissen seiner Zeit zusammentrug.
Darunter waren auch einige Rezepte für Mauermörtel, Vergußmörtel für Wände (concretuum)und Betone (opus caementitium, opus fusile) verschiedener Anwendungen.

Sie können mich ja korrigieren, falls Sie etwas über Forschungen und eigene Experimente Vitruvs herausgelesen haben sollten, lieber Herr Cozzolino.
Allerdings habe ich das Gefühl, das Sie außer einer "Schnellbesohlung", die Sie als Produktverkäufer erhalten haben, wohl noch nie etwas von Vitruv gehört haben, geschweige denn gelesen.

Vorschlag:
Hören Sie mit diesen Spinnereien über Dinge auf, von denen Sie nichts wissen oder informieren Sie sich wenigstens vorher.
Sie Schaden damit nur den Produkten, die mit Ihrem Namen in Verbindung stehen.
Und Ihre Internetpräsenz sollten Sie nicht mit Vitruv schmücken, es gibt genug anerkannte Fachleute in der Geschichte Italiens, die sich große Verdienste in der Baukunst erworben haben.
Wie wärs z.B. mit Brunneleschi, Da Ponte oder Bramante?

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 01.11.08

Sie haben recht!!!!


Sie haben recht:
Wie wärs z.B. mit Brunneleschi, Da Ponte oder Bramante?
Brunelleschi schreibt man mit einem "m" und doppelt "l" bekant als Tonverarbeiter, Da Ponte als Musiker sehr nah an Mozart und Bramante als fresco maler.
Ich weiss nicht ob Sie sich verschrieben haben oder den falschen THread beantwortet haben. Fals Sie es ernst meinen glaube ich eher wir sollten damit aufhören zeit zu verschwenden. Ich werde keine Stellungnahmen mehr machen den dan würde ich so wie Sie persönlich werden und das Niveau der Gepräche senken.Aus respeckt zu den Leuten die diese Homepage entwicklet haben und eine gute idee hatten werde ich nicht mehr mit ihnen ein Gespräch weiterführen.No komment!!!!!
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 01.11.08

Jetzt schlägt der Schwachsinn Blasen!


Es ist aber schön, daß wir's bis hierher getrieben haben. Irgendwo in der Tiefe meines Herzens hatte ich immer noch befürchtet, Herrn Marmorino ungerechtfertigt des Dilettantentums zu bezichtigen. Jetzt glaube ich, das war nicht genug. Vermutlich ist er gar kein Italiener und Putzverkäufer, sondern ein galizischer Rosstäuscher im kontinuierlichen Vollrausch. Das geht nur im Internet!

Lassen Sie sich von einem Deutschen aus Wikipedia und der Erinnerung (Studium Museologie) etwas über italienische Baumeister erzählen:

Brunneleschi: Der "Tonverarbeiter" schreibt sich nie mit "m". Er wird, recht gleichberechtigt, entweder Brunneleschi oder Brunelleschi geschrieben, ersteres übrigens häufig im italienischen Sprachraum. Wikipedia schreibt zum "Tonverarbeiter" Brunelleschi: "Sein Hauptwerk ist die Kuppel des Florentiner Doms Santa Maria del Fiore von 1418 bis 1436, die nicht nur in ihren Dimensionen das Pantheon in Rom übertrifft, sondern auch die erste doppelschalige Kuppel ist." Super für einen Knetknecht, oder? Hier ist der Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Filippo_Brunelleschi


Antonio da Ponte:

Dieser "Musiker nahe Mozart" (letzteren würde ich vor allen als Komponisten bezeichnen) hat in seiner Freizeit Erstaunliches geschaffen. Hier der komplette (kurze) Wikipedia-Eintrag:

Antonio da Ponte (* 1512; † 1595) war ein venezianischer Baumeister und der Onkel von Antonio Contin, dem Erbauer der Seufzerbrücke. Er war der offizielle Architekt der Provveditori al Sal, die neben dem Salzmonopol auch für die Pflege und Erhaltung der öffentlichen Gebäude der Stadt zuständig waren. Er ist der Architekt der Rialtobrücke. Von ihm stammt der Plan des neuen Gefängnisses (gemeinsam mit Zamaria de' Piombi), sowie des Neubaues der Cordiere (Seilerei) im Arsenale. Die von ihm entworfene Kirche der Incurabili wurde in napoleonischer Zeit völlig zerstört.


Donato Bramante

Von ihm sind so kleine nette Freskenmalereien wie der Entwurf und die beginnende Ausführung des Petersdomes. Vor allem war er Baumeister und gilt als Begründer der Hochrenaissance-Architektur. Darüber hinaus hat er sich auch als Maler betätigt. Das war für Baumeister dieser großen Zeit nichts Ungewöhnliches.

Der Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Donato_Bramante


Da Sie, Herr Marmorino, nicht 'mal bei Da Ponte aufmerkten, obwohl Sie doch den Kampfschrei "Venedig" in jedem zweiten Satz bringen, vermute ich jetzt einfach 'mal, Sie seien nie dagewesen.

Vielleicht nutzen Sie das Internet zukünftig weniger, um Ihre Firma in Verruf zu bringen und Ihre Ahnungslosigkeit zu dokumentieren, sondern eher, um etwas zu lernen. Sie haben es bitter nötig.

Ein letzter Rat: Verbreiten Sie zukünftig, falls Sie das Missionieren nicht lassen können, nicht das, was Sie meinen gehört zu haben, sondern das, was Sie sicher wissen. Sonst machen Sie sich zum Clown.

Erheiterte Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 01.11.08

Es ist


doch immer wieder erstaunlich, wie mit wenigen Einträgen jemand "entzaubert" wird. Leider gelingt das in der Anonymität des Internets, Dinge zu verbreiten, die haarsträubend sind. Hochachtung vor den Schreibern hier im Forum, die sich nichts vormachen lassen, bzw. stichhaltige Beweise fordern. "Geschwätz" alleine genügt eben nicht. Grüße H. Köhler


anonymus | 01.11.08

Putz


Lieber Marco Cozzolino,
jetzt, zu Halloween,
sollten Sie sich von alten Gemäuern und Gruften lieber fernhalten.
Kann sein, das die alten Meister im Gegensatz zu uns nachtragend sind!

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.11.08

Putz


An Thomas Lingl:

Lieber Thomas,
der unrasierte Rentner, der so wütend aus seinem Keller schaut, ist (bzw. war) ein gewisser Leonardo, gebürtig aus Vinci.
Er gehört zwar nicht zu den drei alten Meistern, deren Namen Herrn Cozzolino fremd sind, aber kann sein, das er den auch nicht kennt.
Das Foto passt jedenfalls zum Thema und die feinstoffliche Inkarnation des alten Herren ist sicher solidarisch mit seinen 3 Kollegen.

Als Ursache für seinen postmortalen Wutanfall vermute ich die Arbeit einiger fixer Putzer (oder Maler, nichts für ungut), die ihm das Treppenhaus seines schönen Häuschens mit Baumarktspachtel im Obi- Gartenhausstil "verschönert" haben (siehe Bild).
Und das auch noch in mieser Qualität.

Sein Häuschen kann man übrigens besichtigen, es steht in Amboise, Frankreich und heißt Chateau Le Luc.
Hier hat er seine letzten Jahre als Rentner genossen und ist auch hier verstorben.
Eintritt für Erwachsene 8,- €.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.11.08

Putz


Hier die Ansicht des Häuschens.
Geschmack hatte er.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.11.08


Dankeschön Georg !
Auf das Universalgenie aus Vinci wär ich nie gekommen, meine Vermutungen gingen eher in Richtung eines Heiligen der katholischen Kirche.
Und das Häuschen im französischen find ich auch interessant. Vor allem der Eingangsbereich mit dem Maßwerkfenster, den dämonischen Wasserspeiern und den Fialen an dem Eckpfeiler deuten doch auf einen Gotik-Einfluß hin, oder täusch ich mich da ?
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 02.11.08

Putz


Gutes Auge, Thomas.

Da kannst Du aber sehen, das sich zwischen damals und heute auch nicht viel geändert hat:
Erst baut man als Unternehmer, Immobilienhai oder Architekt haufenweise Neues, dann nimmt man seine Milliönchen und kauft sich eine alte Finca im Ausland, die man dann als Altersruhesitz ausbaut.

Das Schlösschen (übrigens habe ich den Namen falsch behalten, eigentlich heißt es richtig Le clos Luce, man möge es mir nachsehen)war im Kern schon ein paar Hundert Jahre alt, als Leonardo einzog.
Anscheinend mochte er den "stilo gotico", der in Italien der damaligen Zeit von Leuten wie Vasari als Barbarenkunst verspottet wurde.
Nur ein Genie konnte wohl gegen den eigenen Strom schwimmen...
Aber vielleicht wollte er seinen Gönner (den französischen König) nicht enttäuschen, der ihm das Schlösschen zur Verfügung stellte.
Einem geschenkten Gaul guckt man nicht ins Maul

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 02.11.08

Danke an Wikipedia?


an Thomas :
Hat ziemlich gedauert bis sie ebdlich mal einige Beispiele aus alten Meister gebracht haben.Sie haben Recht das Internet macht Wunder da haben sie sich ganz schön ins zeug gelegt. Danke Wikipedia!Schade das das ganze nicht vorher kam und zu keiner ihreh Thread zumindestens nur eine von den erwähnen obwohl so wie sie sagen die wahre Meister sind.
Ingenieurbüro Georg Böttcher sie haben in den Bänder von Vetruvio keine Rezepte gefunden. Alsoich glaube nicht das die italienische Version von der Deutsche abweicht.Oder haben auch Sie von Wikipedia gebraucht gemacht?
Also von den den Gruben und Gruften wie sie diese nennen habe ich viel geshen und intstand gesetzt bis jetz war mir keiner von den Antiken böse.Deshalb überlasse ich ihnen die Angst.Aber wie ich sehen können Sie ja gar nicht von mir weg , obwohl ich bis jetzt nicht geantwortet habe, haben sie sich den Spaß gemacht und mich direkt angesprochen.Das zeigt ihre professionalität und ihr Niveau, im Internet kann man ja so leben.
Gesund Wohnen!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Calceforte PEICO | | 02.11.08

Oh mann.


da fehlen einem die Worte. H. Köhler


anonymus | 02.11.08

@ Marmorino


Hätte ich auf Ihr Bekenntniss völliger Ahnungslosigkeit antworten sollen, bevor Sie es geschrieben haben? Ich bin kein Prophet. Das war hier anfangs auch keine Vorlesung in Architekturgeschichte.

Von wo auch immer Sie schreiben und was auch immer Sie in Wirklichkeit tun, vielleicht langt es nächstes Jahr zu einem Urlaub in Italien. Schauen Sie sich die erwähnten Bauwerke 'mal an, das muß ja alles völlig neu für Sie sein. Wenn Sie dazu etwas lesen möchten:

http://www.amazon.de/gp/product/images/340647991X/ref=dp_image_0?ie=UTF8&n=299956&s=books

Bis dahin schöne Zeit (in Galizien oder anderswo).

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 02.11.08


Hallo Cozzolino,

dieses Forum ist vollkommen in Ordnung und sehr hilfreich.

Die paar oberschlauen Platzhirsche, die es hier gibt, muß man halt tolerieren. :)

Kennen Sie diese Seite schon?

http://www.konrad-fischer-info.de/2kalk.htm

Grüße
Marita Kerr


M.Kerr | 02.11.08

Bitte!;


wir tun jetzt alle einfach so, als ob es diesen Link zu Konrad nicht geben würde ;-).

Danke
Hartmut
Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachwerk.de | | 02.11.08

Ähäm,


link-srum, oder rechtsrum, ganz ohne Konrad.

Auch er hat den Kalk nicht erfunden.

Auf salzigem Untergrund bin ich immer noch für Lehm als Opferputz. Ist schnell aufgetragen und bietet auch für Putzneulinge Erfolgserlebnisse. Und es gibt immer eine 2. Chance.

Putzige Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 02.11.08

Opferpuzt


Wissen Sie HERR THOMAS was ein Opferputz ist und wie er entstand?
Aber Interessehalber erklären Sie uns was der Lehmputz macht wenn sich zwischen Mauerwerk und Putz Salzkristalle bilden?
Vielleicht kann ich ja was dazu lernen , aber bitte teilen Sie uns auch mit wo man diese Informationen lesen kann, vielleicht gibt es auch ein paar Fotos die das ganze auch bildlich zeigen.
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 03.11.08

Gott sei Dank!!!


Hallo Frau Kerr, danke für diese Wunderbare Hompage , endlich einer der Ahnung hat.Vielleicht ist es Interresnater wenn ein Duetscher das ganze Schreibt, vor allem die internen Links zu anderem Seiten sind wirklich spitze.
Herr Thomas da können sie endlich was lernen .
Vielleicht sollten mal die anderen ihre anderen Threads lesen da sind sie nämlich genau so unbeliebt wie bei mir. Ih habe heute eins gelesen . Mein kommentar: Also ich habe von Geschichte keine Ahnung(behaupten SIE) aber Sie haben von Baustoffe nicht mal ein hauch von Wissen, zumindesten nich Kalk.
Gesund Wohnen!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Calceforte PEICO | | 03.11.08

Putz


Die vox pescatori und unser Hobbyhistoriker!

Da haben sich zwei verwandte Seelen gefunden.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 03.11.08


@Cozzolino

"Vielleicht sollten mal die anderen ihre anderen Threads lesen da sind sie nämlich genau so unbeliebt wie bei mir."

Da bist du auf dem Holzweg ! Der Thomas hat mit seinen Beiträgen, zu vielen Themen, schon sehr viel fundiertes Wissen im Forum hinterlassen ! Ich persönlich schätze seine Beiträge sehr, viele andere Forumsmitglieder auch, sonst hätte er sich wahrscheinlich in der Forumsgalerie nicht so eine hohe Punktezahl erarbeiten können !
Es gibt Wichtigeres im Leben,als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.
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Malermeister | | 03.11.08

das Elend kommt nie allein!!!


Das Elend komm nie allein Herr Böttcher ich hab Sie schon Vermisst!.

Herr Lingl ich hab extra betohnt das meiner Meinung Herr Thomas keine Ahnung ins Sachen Kalk. Das provozieren nahm ich als Spiel und dem spiele ich auch weiter.Bei Leuten wie Thomas funtioniert es auch blendend ( gleiche Kategorie wie der Herr Böttcher)diese Leute habe eher Spaß am provozieren.
Meine ehrliche Meinung zum Herr Thomas ist das er sich in der modernen Baubranche auskennt aber in den Antiken und historischen Baustoffe bleibe ich der Meinung das sein Wissen nachholbedarf hat.Das sehe in anhand seine Threads, wenn es sich um moderne Sachen halten sind sein Argumente fundiert sobal es in die Traditionelle historische oder in die Kalkbaustoffe geht zweifle ich sehr stark an seine Aussagen und da war ich Gott sei Dank nicht der einzige.
Das sollte Herr Thomas als positive Kritik ansehen und daran Arbeiten dann wird er auch selber sehen das wir die wahrheit sagen und vorallem wird es sicherlich ein kompletter kompetentender Mann. Man hört nie auf zu Lernen.
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 03.11.08


Ich klink mich wieder aus Cozzolino, du schreibst mir zu viel Käse und bist einfach respektlos in der Anrede anderer Leute !
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Malermeister | | 03.11.08

Den Opferputz...


...hat einer meiner Vorfahren erfunden.

Aus geschäftlichen Gründen habe ich zu diesem Thema eine neue Frage eröffnet:



---Forenreferenz-----------
Lehmputz - Opferputz - Super Angebot -
Unter dem irreführenden Titel "Putz im Hochwassergebiet"
[forum 103115]
fragte ein lustiger Kalkverkäufer danach, wer den Opferputz erfunden habe.

Das möchte ich gern als Steilvorlage für die Erweiterung meiner Geschäftstätigkeit nutzen:

DEN Opferputz hat mein Vorfahre Thomas-Otto Opfer erfunden(1469 - 1537, er war einer der wenigen Deutschen am Hofe des guten Königs Heinrich IV von Frankreich, als Baumeister war seine größte Arbeit die Erweiterung des Louvre), und ich habe das Originalrezept auf handgeschöpftem Bütten in meinem Schließfach bei der Deutschen Bank. Was in dem Rezept steht (nur ganz unter uns!): "Nimm irgendwelchen Lehm, trockne ihn, mahle in fein, und dann fülle ihn in Tüten. Mache vollmundig Werbung, rede über antike Baumeister - die Du nicht näher kennen musst. Verkaufe den Lehm teuer, denke nicht zuviel und freue Dich jeden Tag Deines Lebens."

Als guter Nachfahre biete ich also den "Originalen Thomas-Otto-Opfer-Putz" in hübsch bedruckten 10kg-Gebinden für schlaffe 59 EUR netto. Meine Kunden zahlen gerne, sie lieben die Aura von Historie, Geheimnisvollem, Tradition, alten soliden Werten etc. Die haben genug Geld und denken auch nicht gerne zuviel. Da ich meine schon jetzt recht aufwändige Haushaltsführung (neben der Gattin mehrere Konkubinen und Lustknaben, Villen, Autos, Jachten etc.) gern um eine kleine Inselgruppe in der Karibik erweitern möchte, will ich nun auch über fachwerk.de - Kasse machen.

Besonders toll für die fleißige Gärtnerin: Der "Originale Thomas-Otto-Opfer-Putz" ist auch eine super Tomatenerde.

Vorabüberweisungen bitte zzgl. 19% MwSt und 10 EUR Fracht je 10kg-Tüte (rechnen können Sie doch selber) an die "Bank of Jamaica" IBAN: KIFF 123456789, Konto Nr. 696969. Originalrechnung liegt der Sendung bei - auf Büttenpapier mit geprägtem Firmenlogo (Weiße Narrenmütze auf weißem Grund)

Mit Dank für Ihr ungerechtfertigtes Vertrauen

Tomaso
LEICO-LUTUM Ltd.
Jamaica mehr ...
----------------------------------




Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
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Restauratio GmbH | | 04.11.08

zumindestens Haben Sie humor!


Vorab glaube ich das was Sie geschrieben haben aufs Wort !!!!
aber für alle anderen bitte beantworten Sie di Frage : Wie reagiert ein Lehmputz auf Salzkristalle die sich zwischen Mauer und Putz bilden??
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 04.11.08


Gegenfrage;
Wie reagiert ein Kalkputz auf Salzkristalle sie sich zwischen...........bilden?

Da finden Sie auch die Antwort auf Ihre Frage!

Überhaupt, warum sollen sich die Salzkristalle zwischen Wandbaustoff und Lehm bilden??
Die Kristallisation findet immer an der Verdunstungszone statt.
Sollten Sie doch eigentlich Wissen?!

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.11.08

Tatsächlich...


...ging ich davon aus, daß auf die Mauer und nicht vor diese geputzt wird. Ist ja vielleicht in Galizien anders.

Da Lehm viel Wasser und somit auch Salz aufnehmen kann, könnte er unter passenden Bedingungen zur Feuchtigkeits- und Salzreduzierung der Wand beitragen. Zeigt er Anzeichen von Versalzung (oder, weil ich die Ausgangsfrage nicht vergessen habe, nach einem Hochwasser), ist er leicht zu erneuern.

Salzige Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 04.11.08

In den oberen Threads steht di Antwort!


Herr Jens weiter oben steht die Antwort.
Desweitere kann nicht immer tief ins Detail gehen wenn mann Anrwortet. Fakt je nach Feuchtigkeit können sich Salze zwischen Mauer un Grundputz bilden (chemische Reaktion feuchtigkeit vom Mauerwerk ) oder an der Verdunstungsschicht wenn die Feuchtigkeitcom Auerwerk kommat aber die meiste Feuchtigkeit von Ausen einwirkt.

Herr Thomas

wie nimmt der Lehmputz Salz auf? Und wenn er Salzerscheinung hat und erneuert werden soll ist das nicht schon zu spät und vorallem teuer für den Bauherr wenn er andauernd den kompletten Putz erneuern muss?
Gesund Wohnen!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Calceforte PEICO | | 04.11.08


@Thomas
Mir wäre aber ein Lehmputz am Sockel viel zu weich und zu Hygroskopisch!
Der muß sicher bereits vor dem ersten Hochwasser etliche male repariert bzw. gewechselt werden.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.11.08


Herr Cozzolino,
"Fakt je nach Feuchtigkeit können sich Salze zwischen Mauer un Grundputz bilden (chemische Reaktion Feuchtigkeit vom Mauerwerk"
Das ist so nicht richtig!
Diese Situation kann nur bei einem hydrophoben Putzsystem passieren und hat nichts mit einer chemischen Reaktion von Feuchtigkeit mit dem Mauerwerk zu tun. Es kommt hier, aufgrund der hydrophobierenden Wirkung, bereits im Putz zum Entzug des Kristallwassers. Das Salz das vorher in Lösung war Kristallisiert unter Volumenzunahme und sprengt den Putz von der Wand.

Da Ihr Putz. wie oben von Ihnen geschildert, Zitat
"unter dem Telskop gesehen wie ein schweizer Käse aussieht"
ist er in der Lage etwas besser mit der Volumenzunahme umzugehen. Ein Sanierputz besitzt diese Porenstruktur auch. Und um diese zu erkennen benötigen Sie hier nichtmal ein Mikroskop. Die Poren sind so groß das sie mit bloßem Auge zu sehen sind.
Ergo wird er, nach Ihrer Aussage, mehr Salze aufnehmen können als Ihr Produkt.

Und wenn das alles so einfach wär frag ich mich warum ich seit 1 Jahr mit einem versalzenen Kellermauerwerk kämpfe bei dem ich nun schon zum dritten mal den Sanierputz aufgrund Sprengung wechseln mußte?!
Also Vorsicht bei Nitratbelastung des Mauerwerks!!
Hier wird in der Tat jede Menge geopfert.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.11.08

@ Jens


Stillschweigend bin ich von Innenputz ausgegangen. Salzausblühungen fallen ja mehr innen auf, außen wird viel weggespült.

Außen ist Lehm im Sockelbereich selbstredend keine besonders gute Idee.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 04.11.08


@Thomas
Mistverständnis ausgeräumt.

gruß jens
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.11.08

Herr Jens


als weshalb Sie immer noch Probleme haben ist mir ein Rätsel.Wir haben komplette Ställe von Tieren in Wohnnhäuser umgebaut und da hatt man mit Urinsalze Feuchtigkeit und ander Salze zu tun und bis jetzt sind noch keine Ausblühungen Bauvorhaben war 2001.
Ich gehe davon aus das Sie Sanierputze nehmen die entweder aus normalen Kalk sind und kein Hydraulischer oder diese Putze Weiszement enthalten.Zu unseren Messen nehmen wir einen ca 1 qm Mauerwerk mit die seit 2003 permanent bei Wind und wetter drausen und in einer metalwanne im Wasser steht. Hälfte mit normalen Putz und ander mit unserem system verputz. Der normale hat Salzerscheinungen und unserer nicht vorallem wird die eine hälfter immer weicher während unser System nicht.
Gesund Wohnen!!
Mitglied der Fachwerk.de Community
Calceforte PEICO | | 04.11.08

Angebot!


Herr Jens
ich mach eihnen ein Angebot.
Ich schenke ihnen einige Säcke, Sie probieren es aus und in einem Jahr oder wenn sie es für sinnvoll halten schreiben Sie dann in diesem Thread ihre Erfahrung und ihre Meinung dazu ,positiv wie Negativ.
Gruß Cozzolino
Gesund Wohnen!!
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Calceforte PEICO | | 04.11.08

Stimme


"Die vox pescatori und unser Hobbyhistoriker!"

Das muss aber "vox pescadoris" heißen.

Klingt auch viel schöner!


Der Schwätzer | 04.11.08

Putz


Danke für die Korrektur, auch bei mir rutscht mal was durch.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 04.11.08

Kalkputze


Hallo, also ich habe die beste Erfahrung mit der Firma Archimia gemacht.
Die haben für alles die richtigen Putze wie Rinzaffo der gegen Salzbildung ist oder sogar Edelputze.
Als kleines schmangerl bieten die sogar einen fugenlosen Kalkboden an.Das ganze sogar zu erschwinglichen Preisen.
www.archimia.eu


Schwartz | 17.12.10

Putz-Bilder aus der Bilddatenbank: