Fachwerk.de - Sockelputz entfernen, Bruchstein freilegen
Dieser Sockel wurde aber im Hof und auf der Terasse verputzt. Dadurch zeigen sich Salze und der Putz bröckelt ab.
Ich wollte den Sockel Freilegen und den alten Putzt entfernen. So das auch der Rest vom Sockel ein Sichtmauerwerk wird, was meines Erachtens das beste für die Wand ist.
Wie sollte ich dies am besten angehen, ohne die Mauer zu sehr zu belasten? Bohrhammer, Puztfräse?
Danke im Voraus.
Gruß
E. Fritsche
Nur
in Handarbeit, Maschinen hinterlassen immer Schäden.
Meissel, Hammer, kleiner Meissel, kleiner Hammer und Drahtbürste. Ist ´ne mühsame Kleinarbeit.
MfG
dasMaurer
in Handarbeit, Maschinen hinterlassen immer Schäden.
Meissel, Hammer, kleiner Meissel, kleiner Hammer und Drahtbürste. Ist ´ne mühsame Kleinarbeit.
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dasMaurer
alt und neu ist kein widerspruch
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 23.04.08
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Maurermeister | Ulrich Warnecke | 23.04.08
Sockelputz
am besten mit Maurerhammer und verschiedenen Meißeln, da muß man durch.
Mit mechanischen Geräten wie Bohrhämmer erhöht sich die Gefahr, die Steine zu beschädigen.
Viele Grüße
am besten mit Maurerhammer und verschiedenen Meißeln, da muß man durch.
Mit mechanischen Geräten wie Bohrhämmer erhöht sich die Gefahr, die Steine zu beschädigen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 23.04.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 23.04.08
Aber auch darüber nachdenken, warum der Verputz kaputt geht !
Salze kommen nicht nur einfach so an die Oberfläche und schädigen den Verputz, sondern dies hat doch eine Ursache.
Wenn diese nicht beseitigt wird, dann geht der Naturstein kaputt.
Die Salze sind unter dem Verputz in Lösung, aber wenn dieser entfernt wird, können an den Oberflächen diese von der Lösung in die kristalline Form übergehen. Das bedeutet "Sprengdruck" durch Volumenzunahme und damit Zerstörung der Oberfläche.
Also Vorsicht und nicht einfach drauflos....
Salze kommen nicht nur einfach so an die Oberfläche und schädigen den Verputz, sondern dies hat doch eine Ursache.Wenn diese nicht beseitigt wird, dann geht der Naturstein kaputt.
Die Salze sind unter dem Verputz in Lösung, aber wenn dieser entfernt wird, können an den Oberflächen diese von der Lösung in die kristalline Form übergehen. Das bedeutet "Sprengdruck" durch Volumenzunahme und damit Zerstörung der Oberfläche.
Also Vorsicht und nicht einfach drauflos....
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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Bromm Edmund | 23.04.08
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Bromm Edmund | 23.04.08
Hallo Herr Bromm,
es bilden bei mir nur Salze im Bereich des Sockels, der mit Naturstein gemauert ist. Im Breich des Ziegelstein, also oberhalb des Sockels ist der Putz einwandfrei. Auch bei dem sichtbaren Teil des Sockels (unverputzt zur Straßenseite, Sichtmauerwerk) ist der Bruchstein in Ordnung.
Daraus schließe ich, das der Zementputz auf dem Bruchstein das nötige "atmen" des Bruchsteins verhindert.
Grüße
E. Fritsche
es bilden bei mir nur Salze im Bereich des Sockels, der mit Naturstein gemauert ist. Im Breich des Ziegelstein, also oberhalb des Sockels ist der Putz einwandfrei. Auch bei dem sichtbaren Teil des Sockels (unverputzt zur Straßenseite, Sichtmauerwerk) ist der Bruchstein in Ordnung.
Daraus schließe ich, das der Zementputz auf dem Bruchstein das nötige "atmen" des Bruchsteins verhindert.
Grüße
E. Fritsche
Nun Sie können es ja versuchen.
Allerdings hat das mit "atmen" keinen Einfluss, sondern mit Wasseraufnahme und Verdunstung.
Die Wände atmen nicht!
.
Auch am Sockel kann ein "geringer" Schaden entstehen.
Da ja nichts passieren kann, das Haus stürzt nicht gleich ein, warten Sie einfach ab.
Später könnten Sie immer noch einen neuen geeigneten Sockel herstellen.
Allerdings hat das mit "atmen" keinen Einfluss, sondern mit Wasseraufnahme und Verdunstung.Die Wände atmen nicht!
.
Auch am Sockel kann ein "geringer" Schaden entstehen.
Da ja nichts passieren kann, das Haus stürzt nicht gleich ein, warten Sie einfach ab.
Später könnten Sie immer noch einen neuen geeigneten Sockel herstellen.
Alles gegen feuchte Wände und Keller
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Bromm Edmund | 23.04.08
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Bromm Edmund | 23.04.08
Also ich kenn jetzt nicht genau die Putz und Steinqualität ihres Sockels Herr Fritsche.
Sollte der Putz mürbe sein und der Stein nicht übermäßig verwittert bzw. mürbe, geht es wunderbar mit Kompressor und Nadelpistole(können auch drei oder vier Pistolen abgeschlossen werden, so genug Helfer vorhanden).
Entfernt den Putz und reinigt gleichzeitig den Stein.
Werkzeuge bekommen Sie im gut sortierten Maschinenverleih.
gruß jens
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 24.04.08
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Bauwerksanierung-PAAS | Jens H.Schröters | 24.04.08
ähnliches Problem
Mein Haus wurde ebenfalls zwischen 1900 und 1903 gebaut und ich bin, genau wie Sie, momentan mit der Sockelsanierung beschäftigt.
Der Sockel besteht aus Bruchstein (Granit bzw. Porphyr) mit Lehmmörtel vermauert und darauf das "übliche Problem" - eine fette Sanierputzschwarte, die sich leider nur noch mechanisch - maschinell ablösen lässt. Ich bin der Meinung, dass man nichts verallgemeinern kann. Manchmal wird eine solche Maßnahme einfach notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Salzbedingte Absprengungen der Steinoberfläche sind oft das geringste Problem.
Bei meinem Haussockel zeigte sich nach der Abnahme des Sanierputzes, dass das Mörtelgefüge in seiner Bindung zerstört war und sich die Sockelsteine partiell herauslösten.
Die Fugen wurden gereinigt und anschließend mit einem Sumpfkalkmörtel geschlossen. Der Sumpfkalkmörtel dient hierbei als Puffer, der dem Mauerwerk Feuchte entzieht und diese nach Außen diffudiert und zudem Salze aufnimmt.
In meinem Fall war es eben die richtige Entscheidung.
Mein Haus wurde ebenfalls zwischen 1900 und 1903 gebaut und ich bin, genau wie Sie, momentan mit der Sockelsanierung beschäftigt.
Der Sockel besteht aus Bruchstein (Granit bzw. Porphyr) mit Lehmmörtel vermauert und darauf das "übliche Problem" - eine fette Sanierputzschwarte, die sich leider nur noch mechanisch - maschinell ablösen lässt. Ich bin der Meinung, dass man nichts verallgemeinern kann. Manchmal wird eine solche Maßnahme einfach notwendig, um Schlimmeres zu vermeiden. Salzbedingte Absprengungen der Steinoberfläche sind oft das geringste Problem.
Bei meinem Haussockel zeigte sich nach der Abnahme des Sanierputzes, dass das Mörtelgefüge in seiner Bindung zerstört war und sich die Sockelsteine partiell herauslösten.
Die Fugen wurden gereinigt und anschließend mit einem Sumpfkalkmörtel geschlossen. Der Sumpfkalkmörtel dient hierbei als Puffer, der dem Mauerwerk Feuchte entzieht und diese nach Außen diffudiert und zudem Salze aufnimmt.
In meinem Fall war es eben die richtige Entscheidung.
Erhalten und Gestalten
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denkmal konkret | Thomas Hunkel, Restaurator | 25.04.08
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denkmal konkret | Thomas Hunkel, Restaurator | 25.04.08
Hier der Sockel der Terasse, bei
dem ich schon angefangen habe ihn zu entfernen. Darunter befindet sich heimischer Bruchstein. Meine überlegung war, vielleicht den maroden Putz zu entfernen und mit dem gleichen Stein, von dem ich noch genug habe, wieder zu verblenden. Ich würde ja somit den Sockel in der gleichen Beschaffenheit erweitern. Stellt sich nur die Frage welchen Mörtel man verwendet.
Sockelputz
Hallo Erik,
zum ersten Foto (Hof):
Für mich sieht das wie Blasenbildung durch Wasserdampf und Salze unter einer diffusionsdichten Beschichtung.
Ein Teil ist anscheinend schon früher abgesprengt, darauf wurde ein neuer Anstrich aufgebracht.
Mein Tipp: beide Anstriche vom Putz entfernen, mit Kalkputz und einem diffusionsoffenen mineralischen Anstrich ausbessern.
Der Sockelputz darunter ist Geschmachsache, ich würde ihn entfernen, neu verputzen und dabei den Absatz eliminieren. Das hofseitig unter dem Kleckerputz ein anständiges Werksteinmauerwerk ist, glaube ich nicht.
Zum zweiten Foto (Straßenseite):
Das ist ein Mischmauerwerk mit Werksteinvorlage. Die Versalzungen kannst Du nur regelmäßig abkehren.
Streusalze und Hundepisse sorgen stets für Nachschub.
Falls die Verfugung marode ist (sieht auf dem Foto nicht danach aus) mit Kalkmörtel oder einem dafür geeigneten Fugenmörtel nacharbeiten.
Zum dritten Foto (Terrasse):
So wie das aussieht ist das nicht als Sichtmauerwerk geeignet, daher auch der Verputz. Irgendwelche nachträglichen Verblendungen kann ich nicht empfehlen.
Sie sind aufwändig zu fertigen, tragen auf und es ergibt eine Kante, die Wasser in und an die Wand leitet.
Die dichte Verblendung behindert die Austrocknung, leitet aber selbst genügend Wasser ins dahinterliegende Mauerwerk.
Mein Vorschlag: alten, mürben, versalzenen Sockelputz entfernen, einen neuen Verputz fachgerecht aufbauen.
Als Mörtel kommen hydraulische Kalkmörtel,Kalkzementmörtel und Kalkmörtel der Gruppe P II und P I in Frage, allerdings sollten letztere mindestens der Druckfestigkeitsklasse CS II entsprechen, besser CS III.
Für die Minimierung von Spritzwasser sorgen, diffusionsoffene mineralische Anstrichsysteme verwenden.
Viele Grüße
Hallo Erik,
zum ersten Foto (Hof):
Für mich sieht das wie Blasenbildung durch Wasserdampf und Salze unter einer diffusionsdichten Beschichtung.
Ein Teil ist anscheinend schon früher abgesprengt, darauf wurde ein neuer Anstrich aufgebracht.
Mein Tipp: beide Anstriche vom Putz entfernen, mit Kalkputz und einem diffusionsoffenen mineralischen Anstrich ausbessern.
Der Sockelputz darunter ist Geschmachsache, ich würde ihn entfernen, neu verputzen und dabei den Absatz eliminieren. Das hofseitig unter dem Kleckerputz ein anständiges Werksteinmauerwerk ist, glaube ich nicht.
Zum zweiten Foto (Straßenseite):
Das ist ein Mischmauerwerk mit Werksteinvorlage. Die Versalzungen kannst Du nur regelmäßig abkehren.
Streusalze und Hundepisse sorgen stets für Nachschub.
Falls die Verfugung marode ist (sieht auf dem Foto nicht danach aus) mit Kalkmörtel oder einem dafür geeigneten Fugenmörtel nacharbeiten.
Zum dritten Foto (Terrasse):
So wie das aussieht ist das nicht als Sichtmauerwerk geeignet, daher auch der Verputz. Irgendwelche nachträglichen Verblendungen kann ich nicht empfehlen.
Sie sind aufwändig zu fertigen, tragen auf und es ergibt eine Kante, die Wasser in und an die Wand leitet.
Die dichte Verblendung behindert die Austrocknung, leitet aber selbst genügend Wasser ins dahinterliegende Mauerwerk.
Mein Vorschlag: alten, mürben, versalzenen Sockelputz entfernen, einen neuen Verputz fachgerecht aufbauen.
Als Mörtel kommen hydraulische Kalkmörtel,Kalkzementmörtel und Kalkmörtel der Gruppe P II und P I in Frage, allerdings sollten letztere mindestens der Druckfestigkeitsklasse CS II entsprechen, besser CS III.
Für die Minimierung von Spritzwasser sorgen, diffusionsoffene mineralische Anstrichsysteme verwenden.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 27.04.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 27.04.08
Hallo Georg,
vielen Dank für deine Hilfe.
Noch eine Frage zur Terasse: Welchen Putz würdest du für das neu verputzen des Sockels empfehlen.
Danke für die Hilfe.
Grüße Eric
vielen Dank für deine Hilfe.
Noch eine Frage zur Terasse: Welchen Putz würdest du für das neu verputzen des Sockels empfehlen.
Danke für die Hilfe.
Grüße Eric
Sockelputz
Die Antwort habe ich bereits gegeben.
Putze sind genormt, der Hersteller ist zweitrangig.
Wenn es um einen bestimmten Hersteller geht, ich habe gute Erfahrungen mit dem Sockel- System von Remmers gemacht. Das gibt es allerdings nicht im Baumarkt. Die Komponenten sind abhängig von den konkreten Bedingungen mit dem Fachberater zusammenzustellen, vor allem, ob eine senkrechte Abdichtung erforderlich ist.
Viele Grüße
anonymus | 29.04.08
Die Antwort habe ich bereits gegeben.
Putze sind genormt, der Hersteller ist zweitrangig.
Wenn es um einen bestimmten Hersteller geht, ich habe gute Erfahrungen mit dem Sockel- System von Remmers gemacht. Das gibt es allerdings nicht im Baumarkt. Die Komponenten sind abhängig von den konkreten Bedingungen mit dem Fachberater zusammenzustellen, vor allem, ob eine senkrechte Abdichtung erforderlich ist.
Viele Grüße
anonymus | 29.04.08